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Taucherpanzer.
Die Erfindung betrifft einen Taucherpanzer aus Metall, dessen Glieder durch wasserdicht abschliessende Gelenke miteinander verbunden sind, und verfolgt den Zweck, dem Taucher während seines Aufenthaltes, im Gegensatze zu bisher, in der Rüstung die Möglichkeit einer gewissen Bewegungsfreiheit
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rumpfes einzubringen. Eine solche Möglichkeit kann für die verschiedensten Fälle von Nutzen sein und ist unter Umständen für die Sicherheit des Tauchers von grösstem Wert. Sie gestattet beispielsweise dem Taucher, auch in der Tiefe die Hände mit seinem eigenen Körper, vor allem mit dem Gesicht in Berührung zu bringen, gegebenenfalls Erfrischungen zu sich zu nehmen, irgendwelche Chemikalien zur Wirkung zu bringen oder sonst irgendwelche Verrichtungen zu seinem Schutze vorzunehmen, Vorrichtungen zu bedienen, alles unabhängig von der Aussenwelt.
Für diesen Zweck ist gemäss der Erfindung im Rücken der Rüstung eine Ausbauchung von solcher Grösse und Lage vorgesehen, dass dem Taucher ermöglicht ist, eine Rumpfdrehung vorzunehmen, die bei entsprechender Armbeugung dem Taucher gestattet, beide Arme nacheinander in das Innere der Rüstung zu ziehen. Um noch eine weitere Bewegungsfreiheit zu erreichen, kann eine ähnliche Ausbauchung auch auf der Vorderseite der Rüstung, in der Brustgegend bzw. beim Schulteransatz, vorgesehen sein, die überdies dazu benutzt werden kann, um den sogenannten Atmungssack unterzubringen, welcher zur Aufnahme der aus-und eingeatmeten Luft dient.
Diese letztere Verwendung hat den Vorzug, dass Störungen vermieden werden, wie dies bei der bisher üblichen Anordnung des Luftsacks der Fall sein kann, namentlich wenn der Taucher in liegender Stellung arbeitet, insofern als er sich dann unter Umständen mit der Brust auf dem Atmungssack befindet.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform näher erläutert. Fig. 1 zeigt im Längsschnitt die neue Taucherrüstung mit ihren wesentlichsten Teilen, Fig. 2 ist ein Querschnitt A-B der Fig. 1. In beiden Figuren ist ein Taucher in Umrisslinien eingezeichnet.
Der Rumpf a der Taucherrüstung ist in der bekannten Weise mit dem Helm b starr verbunden, während die Oberschenkel c wie üblich abgedichtet angelenkt sind.
Gemäss vorliegender Erfindung ist nun im Rücken des Rumpfes a eine Ausbauchung d von solcher
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nacheinander aus den Armgliedern e herauszuziehen, wie dies Fig. 2 punktiert zeigt. Die Ausbauchung d erstreckt sich zu diesem Zweck etwa vom oberen Rumpfansatz bis zur halben Rückenlänge und kann sich in der Querrichtung über die ganze Rückenbreite erstrecken oder aber sie ist derart geteilt, dass die beiden Schultern bei dem nacheinander erfolgenden Einbringen der Arme Platz finden.
Um die Arme in den Rumpf einzuführen, dreht der Taucher die eine Schulter vor und zwingt die andere in die Ausbauchung d, worauf er mit Hilfe einer Armbeugung den Arm in das Innere der Rüstung bringen kann, wie dies Fig. 2 zeigt. Auf diese Weise können beide Arme nacheinander eingebracht werden, worauf der Taucher in der Lage ist, sie innerhalb gewisser Grenzen im Rumpf zu bewegen.
Um nun noch eine grössere Bewegungsfreiheit zu erreichen, ist ferner gemäss der Erfindung eine ähnliche Aussparung f auf der Vorderseite der Rüstung des Rumpfes a angebracht, etwa am Schulteransatz und die so bemessen ist, dass der Taucher bei der Wendung zum Herausziehen der Arme mit der nach vorne tretenden Schulter in diese Aussparung t gelangt.
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Die Aussparung t kann endlich ferner derart erweitert werden, dass sie sich zum Unterbringen irgendwelcher Apparate, wie z. B. des Atmungssackes, eignet, wie dies in Fig. 1 strichpunktiert dargestellt ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Taucherpanzer, dadurch gekennzeichnet, dass, im Rücken des Panzers eine oder mehrere Ausbauchungen (d) vorgesehen sind, die dem Taucher Raum zu einer das Einbringen der Arme in das Innere der Rüstung ermöglichenden Rumpfverdrehung geben.