AT93094B - Zweitaktverbrennungskraftmaschine. - Google Patents

Zweitaktverbrennungskraftmaschine.

Info

Publication number
AT93094B
AT93094B AT93094DA AT93094B AT 93094 B AT93094 B AT 93094B AT 93094D A AT93094D A AT 93094DA AT 93094 B AT93094 B AT 93094B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
piston
air
working
space
cylinder
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jose Ramon De Aburto
Original Assignee
Jose Ramon De Aburto
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jose Ramon De Aburto filed Critical Jose Ramon De Aburto
Application granted granted Critical
Publication of AT93094B publication Critical patent/AT93094B/de

Links

Landscapes

  • Compressor (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Z weitaktverbrennungsJu'aftmaschiue.   



   Bei Zweitaktverbrennungskraftmaschinen hat man bereits eine besondere   Spülluft-un   Ladepumpe dadurch in Fortfall gebracht, dass man den Arbeitskolben als Stufenkolben ausbildete und die durch ihn angesaugte Frischluft in den Arbeitszylinder zum Ausspülen der Verbrennungsrückstände benutzte. 



   Nach der Erfindung wird eine Maschine dieser Art verbessert, indem die von dem als Pumpenkolben dienenden Arbeitskolben angesaugte Frischluft nicht nur als Spülluft, sondern auch als Kühlluft für den Arbeitskolben dient. Dies ist dadurch erreicht, dass die vom Pumpenkolben beim Explosionshub angesaugte Luft auf dem ersten Teil des Verdichtungshubes in das Innere des Arbeitskolbens und auf dem übrigen Teile des Verdichtungshubes in einen Speicherraum gedrückt wird, aus dem sie am Ende des Explosionshubes in den oberen Teil des Arbeitszylinders tritt. Es ist zwar an sich bekannt, besonders erzeugte Kühlluft gegen die Innenfläche des Kolbenbodens zu   führen,   um eine zu starke Erhitzung des Kolbenbodens zu verhüten und dadurch eine Beeinträchtigung der guten Schmierung des Kolbens zu vermeiden.

   Bei der Ausbildung der Maschine nach der Erfindung sind aber die einerseits mit der Ausspülung des Arbeitszylinders und anderseits mit der Kühlung des Arbeitskolbens verbundenen Vorteile allein durch richtige Ausnutzung der vom Pumpenkolben angesaugten Frischluft erreicht, indem einem Teil dieser Luftmenge die Aufgabe des Kühlens und einem andern Teil die Aufgabe des Ausspülens zugeteilt wird. 



   Eine einfache und gedrungene Bauart erhält die Maschine, wenn in an sich bekannter Weise der Arbeitskolben auf einem ringförmigem Stutzen mit einer inneren und einer äusseren Ringwand geführt und die äussere Ringwand mit Öffnungen versehen wird, die während des ersten Teiles des Verdichtungshubes mit dem Ringraum zwischen den Ringwandungen in Verbindung treten, aus dem die Luft durch Kanäle gegen den Boden des Arbeitskolbens geführt wird. 



   Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Maschine nach der Erfindung dargestellt. 



  Die Fig. 1 und 2 sind zwei teilweise geschnittene Ansichten der Maschine von der Seite und von vorn. Fig. 3 stellt einen Teilschnitt durch die Mitte der Fig. 1 dar. Die Fig. 4 bis 7 sind Längsschnitte durch den   Arbeits-und Pumpenzylinder   in grösserem Massstabe bei verschiedenen Arbeitslage des Kolbens, u. zw. sind die Fig. 6 und 7 Längsschnitte gemäss Fig. 1 und die Fig. 4 und 5 senkrecht dazu geführte Schnitte. 



   In dem Arbeitszylinder B spielt der Arbeitskolben A, der als Stufenkolben ausgebildet ist. Die grössere Kolbenfläche Z ist in einem am Arbeitszylinder vorgesehenen Zylinder geführt und dient als Pumpenkolben. Der Arbeitskolben A hat zwei Ringwandungen a, p, die zwischen sich einen   Ringraum   lassen (Fig. 4 bis 7). Die beiden Ringwandungen a, p sind auf einem am Arbeitszylinder B vorgesehenen ringförmigen Stutzen   M   geführt, der mit dem Pumpenzylinder einen durch den Kolben Z in die Räume    &    und D geteilten Raum einschliesst. In der inneren Ringwand a sind schräg nach dem Boden des Arbeitskolbens A hingerichtete Kanäle b vorgesehen, die in den Ringraum i münden, wogegen die äussere Ringwand p mit Längsschlitzen in versehen ist.

   Diese Schlitze sind so angebracht, dass nach Ausführung eines   gewissen Teiles des Verdichtungshubes der Raum & mit dem Ringraum i in Verbindung tritt (Fig. 5), wenn die Schlitze m'die Steuerkante i ! des Stutzens it überschleifen. Nach einem gewissen   

 <Desc/Clms Page number 2> 

   weiteren Hub."werden diese Räume wieder getrennt, wenn die unteren Enden d der Schlitze m durch den Arbeitszylinder B überdeckt werden. 



  Der Raum k kann durch ein selbsttätiges Luftansaugventil s mit der Aussenluft in Verbindung treten (Fig. 4) und durch ein selbsttätiges Druckventil 1 (Fig. 6) mit einem rohrförmigen Speicherraum 3. Dieser Raum steht durch einen Kanal 5 mit dem Inneren des Arbeitszylinders. B in Verbindung, gegen den er mittels eines Drehschiebers 2 abgesperrt werden kann, der durch eine Kette 4 angetrieben werden kann. 



  Als Betriebsstoff kann Gasolin, Alkohol, Benzol usw. dienen. Das Brennstoffluftgemisch tritt, durch ein Einlassorgan K gesteuert, in den Raum D unter dem Pumpenkolben Zein (Fig. 1), während die verdichtete Ladung durch den Raum 111 und den Kanal R in den Arbeitszylinder B gedrückt wird. Der Arbeitskolben A ist an seiner Stirnfläche mit einem Ansatz L versehen, durch den die Füllung nach dem oberen Teile des Zylinders B abgelenkt wird. Die verbrannten Gase können durch die Öffnung T aus dem Zylinder austreten. Am Kopf trägt der Arbeitszylinder B die Zündkerze S. 



  Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende : Auf dem ganzen Explosionshube des Kolbens A wird durch den Pumpenkolben Z eine grosse Menge Frischluft in den Raum 7. : gesaugt, die durch das Ventil s-eintritt, das sich am Ende dieses Hubes schliesst (Fig. 4). 



  Beim Verdichtungshube des Arbeitskolbens A wird diese Luftmenge durch den Pumpenkolben Z verdichtet. Überschleifen die oberen Enden der Schlitze 1It die Steuerkante des Stutzens u (Fig. 5), so wird verdichtete Luft in den Raum i gedrückt und strömt aus diesem durch die Kanäle b im Sinne der Pfeile x mit grosser Strömungsgeschwindigkeit gegen die Innenfläche des Bodens des Arbeitskolbens A. Hiedurch ist eine wirksame Kühlung des Kolbenbodens erreicht und damit. eine Gefährdung der Kolbenschmierung vermieden. Die in den Kolben A eingedrungene Luft tritt durch den Stutzen ? und das Kurbelgehäuse aus. Beim weiteren Verdichtungshube des Kolbens A werden die unteren Enden a/der Schlitze m durch den Zylinder B überdeckt, so dass die Räume k und i voneinander getrennt werden und damit die Erzeugung von'Kühlluft aufhört.

   Die auf dem noch verbleibenden Teile des Verdichtunghubes im Raume k verdichtete Luft wird nun in den Speicherraum 3 gedrückt, wo sie bis zum Ende des Explosionshubes verbleibt, um als Spülluft verwendet zu werden (Fig. 6). Hat, nach Zündung des Explosionsgemisches mittels der Kerze S der Arbeitskolben A auf dem -Explosionshube die Lage erreicht, bei der er die Auslassöffnungen T freizulegen beginnt, so wird durch den Drehschieber 2 die im Raume 3 aufgespeicherte Druckluft in den Zylinder eingelassen (Fig. 7-), Diese Luftmenge nimmt den durch die eingezeichneten Pfeile angedeuteten   
 EMI2.1 
 
Das durch das Einlassorgan K gestenerte Brennstoffluftgemisch ist beim Verdichtungshube   'des Arbeitskolbens J.   in den Raum D unter den Pumpenkolben Z eingetreten und beim   Explosionshube verdichtet   worden.

   Das verdichtete Brennstoffluftgemisch tritt in den Arbeits- zylinder-B durch den Kanal R ein, während dieser durch den Kolben A freigegeben wird, was nach teilweiser Eröffnung der Auslassöffnung T erfolgt. Durch den Ansatz L des Kolbens A   wird das Brennstoffluftgemisch   zunächst an dem der Auslassöffnung T gegenüberliegenden Teile des Zylinders B entlang geführt und bei dem darauffolgenden Verdichtungshube verdichtet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   . l. Zweitaktverbrennungskraftmaschine   mit als Kolben für die Spülluft-und Ladepumpe dienendem Arbeitskolben, dadurch gekennzeichnet, dass vom Pumpenkolben   (Z) beim   Explosions- hub   angesaugte Luft während   des ersten Teiles des Verdichtungshubes in das Innere des
Arbeitskolbens' (A) und während des übrigen Teiles des Verdichtungshubes in einen Speicher- raum (3) gedrückt wird, aus dem sie am Ende des Explosionshubes in den oberen Teil des
Arbeitszylinders tritt.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, bei der der Arbeitskolben auf einem ringförmigen Stutzen mit einer inneren und einer äusseren Ringwand geführt ist, dadurch gekennzeichnet. dass die äussere Ringwand (p) des Arbeitskolbens (A) mit Öffnungen (In) versehen ist, die während des ersten Teiles des Verdichtungshubes mit dem Ringraum (i) zwischen den Ring- wandungen (a, p) in Verbindung stehen, aus dem die Luft durch Kanäle (b) gegen den Boden des Arbeitskolbens geführt wird.
AT93094D 1918-09-07 1918-09-07 Zweitaktverbrennungskraftmaschine. AT93094B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT93094T 1918-09-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT93094B true AT93094B (de) 1923-06-11

Family

ID=3613027

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT93094D AT93094B (de) 1918-09-07 1918-09-07 Zweitaktverbrennungskraftmaschine.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT93094B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2365884A1 (de) Zweitakt-brennkraftmaschine
AT93094B (de) Zweitaktverbrennungskraftmaschine.
DE333422C (de) Zweitakt-Explosionskraftmaschine
DE1476086B1 (de) Zylinder fuer Zweitakt-Brennkraftmaschinen
DE660108C (de) Luftgespuelte Vergaserzweitaktbrennkraftmaschine
DE2114901A1 (de) Verbrennungsmotor mit Luftspeicherraum und Brennstoffeinspritzung
DE412194C (de) Verbrennungskraftmaschine mit ringfoermiger Hilfsverbrennungskammer
DE900503C (de) Brennkraftmaschine, insbesondere mit Leichtbrennstoffen betriebene Sechstaktmaschine mit einem zusaetzlichen Spuel- bzw. Kuehlhub
DE429641C (de) Zweitaktverbrennungsmotor mit auf dem Kurbelkasten gelagertem Fuehrungszylinder
DE3687821T2 (de) Zweitakt - brennkraftmaschine.
DE387550C (de) Zweitaktmotor mit Kurbelgehaeusepumpe und steuerndem Kolben
DE479193C (de) Kompressorloser Zweitaktdieselmotor mit Kurbelkastenspuelpumpe und einer an den Kurbelkasten angeschlossenen Zusatzspuelpumpe
DE495995C (de) Vorkammerdieselmaschine
AT71638B (de) Anlaßvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.
AT136896B (de) Zweitaktbrennkraftmaschine.
DE470970C (de) Zweitakt-Dieselmotor mit Kurbelkastenspuelpumpe
DE420602C (de) Verbrennungskraftmaschine mit Druckgemischkammer
DE521923C (de) Zweitaktbrennkraftmaschine
DE877073C (de) Gemischverdichtende Zweitaktbrennkraftmaschine
AT157304B (de) Zweitaktbrennkraftmaschine mit Schlitzspülung.
DE424046C (de) Arbeitsverfahren fuer Verbrennungskraftmaschinen
DE684345C (de) Brennkraftramme
DE704735C (de) Zweitaktbrennkraftmaschine
AT131817B (de) Zweitaktbrennkraftmaschine mit steuerndem Kolben und Kurbelkastenpumpe für die Ladeluft.
DE206254C (de)