AT92961B - Verfahren zur Herstellung von Plattenkondensatoren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Plattenkondensatoren.

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AT92961B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur   Herstellung von Plattenkondeensatoren.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ist, es müssen sich im Gegenteil die festen und beweglichen Platten durch die keilförmigen Rillen, selbst wenn sie schlecht eingelegt werden, von vornherein gegeneinander zentrieren. 



   Es ist durch Versuche festgestellt worden, dass sich als Zwischenlagen Materialien von mittlerer Festigkeit, wie Pressspan, Fiber, Leatheroid, Zelluloid, Zellon usw. besonders eignen, da bei diesen Zwischenlagen Verkrümmungen sowohl als auch Gratbildungen des geringen Widerstandes wegen durch den Anpressungsdruck beseitigt werden, während bei Verwendung   von Metallzwischenlagen durch   Gratbildungen und Verkrümmungen erhebliche Differenzen hervorgerufen werden. Die Zentrierung der festen und beweglichen Platten mit der Achse ist eine so vollkommene, dass selbst in   Fällen,   wo das Kondensatorgehäuse nicht vollkommen zentriert ist, sich dieser Fehler beim Verlöten der festen Platten insofern ausgleicht, als diese mit den beweglichen Platten genaues zentriert bleiben. 



   Um den Drehplattenkondensator für kleine Kapazitätsänderungen, wie solche bei   Röhrensendern   oder zu Messzwecken einzustellen sind, mit Vorteil verwenden zu können, wird erfindungsgemäss ein eigener Einstellungsmechanismus, der in Fig. 3 und 4 dargestellt ist, angebracht. Die Feineinstellung wird hierbei dadurch bewirkt, dass die Achse des Kondensators mit einem mechanischen Schneckentriebe versehen ist, dessen Teilung so gewählt wird, dass an einer Skala Minuten bzw. bei Verwendung einer Noniusteilung Sekunden abgelesen werden können. Bedingung   hieiür   ist, dass das Schneckenrad mit 90,180, 360 oder 720 Zähnen versehen ist.

   Um zu ermöglichen, dass die Grobeinstellung in rascher Weise vor sich geht bzw. dass der ganze Variationsbereich des Kondensators in kurzer Zeit   abgesucht   werden kann, ist die Schnecke k ausrückbar gemacht worden. Die Einstellung des Kondensators geht daher so vor sich, dass bei ausgerückter Schnecke k durch Drehen des   Knopfes m. und   des daran befestigten beweglichen Plattenpaketes eine   beiläufige   Einstellung vorgenommen wird, die dann durch Einrücken der Schnecke k und Drehen des Knopfes   n   zu korrigieren ist. Da der Schneckenantrieb Selbsthemmung besitzt, so wirkt er gleichzeitig als Arretiervorrichtung.

   Die Eimiehtung, den Schneckentrieb durch Beiseiteschieben   auszurücken,   ermöglicht bei Kondensatoren, die nur um   1800 gedreht   werden, die Anbringung einer Mitnehmevorrichtung, die in der Stellung   0'oder 180'die Schnecke k automatisch   beiseite drückt und dadurch ausser Tätigkeit setzt. Durch diese Vorrichtung wird verhindert, dass bei eingerückter Schnecke über die   180'bzw. 0'-Stellung   hinaus gedreht werden kann, was mit Rücksicht auf die hohe Übersetzung des Schneckentriebes zu Zerstörungen führen könnte. 



   Der Mechanismus, der ein Einstellen und Ablesen von Minuten und Sekunden gestattet, trägt in erster Linie der Forderung Rechnung, ganz kleine   Kapazitätsändeiungen zu Messzweeken   oder beim Abstimmen ungedämpfter Schwingung usw. vorzunehmen. Die bisher bekannt gewordenen Mittel, diese Aufgabe zu lösen, bestehen darin, eine oder wenige Platten des Gesamtkondensators separat änderbar zu machen oder einen Kondensator von geringer Kapazität parallel zu schalten. Der Nachteil der letzt erwähnten Einrichtungen besteht darin, dass der separat einzustellende Kondensator oder ein Teil desselben vor der Grobeinstellung ungefähr in seine Mittellage gebracht werden muss, damit die Feineinstellung nach beiden Seiten erfolgen kann.

   Abgesehen von dieser die Manipulation erschwerende Bedingung wirkt es hinderlich, dass die Variationsgrenze des Zusatzkondensators oft erreicht wird. ohne dass eine Abstimmung mit Sicherheit konstatiert wird, was eine nochmalige Grob-und Feineinstellung nötig macht. Bei der beschriebenen Vorrichtung reicht die Feineinstellung genau so wie die Grobenstellung von   0 -180 ,   so dass eine Abstimmung auf alle Fälle erzielt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Plattenkondensatoren mit gegeneinander beweglichen Kondensatorplatten, dadurch gekennzeichnet, dass die festen und beweglichen Platten unter Verwendung von   Distanzstücken   von der Stärke des Luftspaltes zu einem einzigen Paket zusammengeschichtet und in diesem Zustande mit der Drehachse einerseits und dem feststehenden   Plattenträger   anderseits in bekannter Weise durch Verlöten, Vergiessen oder Verspritzen derart verbunden werden, dass sie nach Beseitigung der Distanzstücke in ihrer Lage verbleiben.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensatorplatten untereinander durch Anwendung von Rillen und Zwischenlagen zentriert werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verwendeten Zwischenlagen aus EMI2.1
    4. Plattenkondensator, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse zum Zwecke der Einstellung von Minuten und Sektmden mit einem Schneckenrad versehen ist, dessen Zahnteilung 90, 180, 360 oder ein ganzes Vielfaches dieser Werte beträgt.
    5. Plattenkondensator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneckentrieb zum Zwecke der leichteren Manipulation bzw. zur Verhinderung einer Überschreitung der Gienzstellungen ein-und ausrückbar gemacht ist.
AT92961D 1917-11-17 1917-11-17 Verfahren zur Herstellung von Plattenkondensatoren. AT92961B (de)

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