AT9295U1 - Feststoff-, insbesondere pelletverbrennungsofen - Google Patents

Feststoff-, insbesondere pelletverbrennungsofen Download PDF

Info

Publication number
AT9295U1
AT9295U1 AT0023106U AT2312006U AT9295U1 AT 9295 U1 AT9295 U1 AT 9295U1 AT 0023106 U AT0023106 U AT 0023106U AT 2312006 U AT2312006 U AT 2312006U AT 9295 U1 AT9295 U1 AT 9295U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
heat exchange
heat
combustion
exhaust gas
segments
Prior art date
Application number
AT0023106U
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ortner Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ortner Gmbh filed Critical Ortner Gmbh
Priority to AT0023106U priority Critical patent/AT9295U1/de
Priority to DE202007004485U priority patent/DE202007004485U1/de
Publication of AT9295U1 publication Critical patent/AT9295U1/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B50/00Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone
    • F23B50/12Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone the fuel being fed to the combustion zone by free fall or by sliding along inclined surfaces, e.g. from a conveyor terminating above the fuel bed
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J3/00Removing solid residues from passages or chambers beyond the fire, e.g. from flues by soot blowers
    • F23J3/02Cleaning furnace tubes; Cleaning flues or chimneys
    • F23J3/023Cleaning furnace tubes; Cleaning flues or chimneys cleaning the fireside of watertubes in boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Feststoff-, insbesondere Pelletverbrennungsofen mit Pelletzuführung in einen Verbrennungsraum und darüber angeordneter Wärmetauscheinheit mit vom Wärmetauschmedium durchströmbarem Mantelraum und Verbrennungsgasabzug, wobei die Wärmetauscheinheit (4) mit zumindest einer Wärmetauschersektion (I, II) gebildet ist, welche mit vier, mit ihren Radialwandungen (403) unter Freilassung eines Schlitzraums (44) seitlich aneinandergrenzend angeordneten, vom einem Wärmetauschmedium (wtm) durchströmbaren Wärmetauschersegmenten (40) gebildet ist, von denen mehrere im Abstand voneinander übereinander angeordnete, quer zum Verbrennungsabgasstrom (vgs) ausgerichtete Wärmeentzugspaneele (42) wegragen, und sich außen jeweils zwischen benachbarten Wärmetauschsegmenten (40) längs von deren Schlitzräumen (44) jeweils ein mit Blasluftzuführung (450) verbundenes Blasluftrohr (45) mit - dem Schlitzraum zugewandten - Einblasöffnungen (451) für ein periodisches Einblasen der Blasluft (bl) durch den Schlitzraum (44) in die von den Wärmetauschsegmenten (40) umschlossene Verbrennungsabgasführung (35) und auf die Wärmeentzugspaneele (42) für die Entfernung von Verbrennungsabgasrückständen befindet.

Description

2 AT 009 295 U1
In den letzten Jahren ist die Frage der stetigen Erwärmung der Erdatmosphäre durch die ungeheuren Mengen an Kohlendioxid, welche aus der Verbrennung von fossilen Brennstoffen, wie Erdgas, Erdöl und Kohle gebildet werden, immer mehr in den Mittelpunkt des Interesses der Allgemeinheit gerückt. 5
Es ist seit langem bekannt, dass Pflanzen für ihr Wachstum und ihren Aufbau im Wesentlichen Wasser und Kohlendioxid benötigen, und dass bei Verbrennung von rezent gewachsenen Pflanzen zwar in gleicher Weise Kohlendioxid produziert wird, wie bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe, dass aber dieses Kohlendioxid von nachwachsenden Pflanzen wieder in ihr Gewe-io be eingebaut wird, sodass bei einer nachhaltigen Nutzung von pflanzlichen Rohstoffen, wie insbesondere Holz, Stroh u. dgl. bei gleichzeitiger Kultur dieser Pflanzen letztlich eine ausgeglichene Kohlendioxid-Bilanz erreichbar wäre, womit das Problem des als wesentlichen Faktor für die Erwärmung der Atmosphäre erkannten, immer mehr werdenden überschüssigen Kohlendioxids aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe durch Einsatz von rezentem pflanzlichen Mate-15 rial für die Verbrennung zu lösen wäre. Dementsprechend ist in den letzten Jahren eine große Zahl von Vorschlägen für energieeffektiv arbeitende, mit Pflanzenmaterial zu beschickende, Verbrennungsanlagen, wie Öfen und Heizkessel gemacht wurden, welche möglichst problemlos für den Betreiber und ohne gesonderte Kontrolle mehr oder weniger letztlich automatisch arbeiten sollen. 20
Im Sinne der Vermeidung der Produktion von überschüssigem Kohlendioxid haben sich Verbrennungsanlagen, also Heiz- und Kesselanlagen, welche mit Holzpellets oder Pellets aus anderem pflanzlichem Material als Brennstoff arbeiten besonders bewährt und auch schon in beträchtlichem Maße durchgesetzt. Mit der Pelletform dieser Brennstoffe ist die Problematik 25 einer kontinuierlichen und fein steuerbaren Zuführung eines festen Brennstoffs in den Verbrennungsraum eines Ofens weitgehend gelöst.
Eine nicht zu unterschätzende Problematik stellen die insbesondere bei Verbrennung von festen Brennstoffen von deren Verbrennungsabgasen aus dem eigentlichen Feuerungs- bzw. 30 Verbrennungsraum ausgetragenen feinen Asche- bzw. Flugascheteilchen dar, die einerseits insbesondere aus Umweltgründen nicht aus den Abgaskaminen der Verbrennungsanlagen entweichen dürfen und andererseits im Ofen selbst und in dessen Wärmetauschern, Abzügen u. dgl. zu unangenehmen und deren Heizeffektivität bzw. Heizenergieleistung reduzierenden Ablagerungen führen und daher von Zeit zu Zeit aus der Anlage und insbesondere aus deren 35 Wärmetauscheinheiten entfernt werden müssten.
Es wurde nun gefunden, dass durch ein regelmäßiges periodisches Ausblasen der sich aus den Verbrennungsabgasen absetzenden Verbrennungsgasrückstände und -stäube, insbesondere von den Wärmetauscher-Austauschflächen bei gleichzeitig günstiger Konstruktion und Anord-40 nung derselben das Problem der Ansammlung der Rückstände und Sträube gelöst werden kann.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist somit ein Farbstoff-, vorzugsweise Pellet-, insbesondere Holzpelletverbrennungsofen bzw. ein derartiger Heizkessel gemäß Oberbegriff des 45 Anspruches 1, welcher die im kennzeichnenden Teil dieses Anspruches aufscheinenden Merkmale aufweist.
Der neue Ofen zeichnet sich neben hoher Heizwertausbeute, insbesondere dadurch aus, dass er mehrteilig aufgebaut ist und somit modulartig auf eine jeweils gegebene Heizaufgabe ab-50 stellbar ist, und dass im Falle einer Störung ein Austausch einzelner Segmente des Wärmetauschers ermöglicht ist.
Die Ansprüche 2 bis 6 betreffen nacheinander eine für den angestrebten Zweck günstige Blasluftrohrform, eine vorteilhafte grundsätzliche Anordnung der Einblasöffnungen, nämlich an bzw. 55 in den Innenkanten der Blasluftrohre, eine bevorzugte Art der Anordnung derselben in den 3 AT 009 295 U1 genannten Innenkanten, eine günstige Form der Einblasöffnungen und ein bevorzugter Weise einzusetzendes Metallmaterial für die Blasluftrohre.
Es soll an dieser Stelle darauf verwiesen werden, dass die Blasluftrohre, um Undichtheit und 5 Austreten von Verbrennungsabgasen im Betrieb und von Flugasche und -staub aus der Wärmetauscheinheit bei deren Säuberung mit Blasluft zu vermeiden, mittels hitzefester Dichtungsstreifen bzw. Dichtungsmasse allseitig an die Wärmetauschersegmente angeschlossen sind, und dass der Einsatz dieser Dichtungselemente auch für alle anderen Spalten, Öffnungen, Schlitze u. dgl. vorgesehen ist. 10
Im Sinne geringster Anforderungen bei der Überwachung der Pelletverbrennungsanlage und ihres automatischen Betriebs über lange Zeit sowohl bei der kontinuierlichen Lieferung von jeweils gewünschter Heizleistung als auch bei der periodischen Säuberung der Wärmeübergangs- bzw. -austauschflächen der Wärmetauscher von Verbrennungsabgasrückständen und 15 -stäuben, bis hin zur automatischen Entfernung der Verbrennungs- und der Flugasche aus dem Ofen, hat sich eine Ausführungsform gemäß Anspruch 7 mit einer Steuerungseinrichtung erwiesen, welche alle für ein periodisches Säubern der Wärmetauschflächen von den Verbrennungsascheteilchen ohne Belastung der Umwelt bei möglichst kurzzeitigen Betriebsunterbrechungen durch Sperrung der Pelletzufuhr und der Verbrennungsluftzufuhr in den Ofen, der Verbren-20 nungsgasabzügen usw. automatisch besorgt.
Der Anspruch 8 betrifft noch ein ergänzendes Merkmal der Ofen-Steuerungseinrichtung.
Die Ansprüche 9 bis 11 betreffen nacheinander eine vorteilhafte Gestaltung der Wärmeent-25 zugspaneele der Wärmetauschersegmente, den Wärmeübergang in das Wärmetauschmedium fördernde Längsrippen in den Wärmetauschkammern der Wärmetauschersegmente sowie eine besonders energie- bzw. wärmeübertragungs-effektive Führung des Wärmetauschmediums durch die Wärmetauschersegmente. 30 Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert:
Es zeigen die Fig. 1 und 2 eine Längsschnitts- und einen Querschnitts-Ansicht eines erfindungsgemäßen Pelletverbrennungsofen und die Fig. 3 und 4a bis 4d in Schrägrissansicht und in weiteren Ansichten eines der Wärmetauschersegmente des neuen Pelletverbrennungsofens. 35
Bei dem in den Fig. 1 und 2 in einer Längs- und in einer Querschnittsansicht gezeigten Pelletverbrennungsofen 100 ist in einem Ofengehäuse 8 mit Standbeinen 81 ein hier etwa vasenartig geformter Verbrennungsraum 3 mit tiefliegender Brennluftzuführung 31 mit Brennluftzuführungsregelorgan 33, Drehrost 32 und Temperatursensor 34 angeordnet. In den unteren Bereich 40 des Verbrennungsraums 3 mündet weiters eine von einem in das Ofengehäuse 8 integrierten Pelletspeicher 2 aus kontinuierlich mit Holzpellets hp beschickbare Pelletzuführung 22, wobei die Geschwindigkeit der Pellet-Zuführung mittels Pelletzuführungs-Regelorgan 21, wie z.B. mit einem mittels 90°-Drehmotor schließ- oder öffenbarem Drehschieber, durch welchen die Pellets schwerkraft-gefördert in den Verbrennungsraum 3 fließen, oder aber beispielsweise mittels 45 einer Zellradschleuse tatsächlich in der Zuführgeschwindigkeit regelbar ist.
Die Einbringung der Pellets hp in den Pelletspeicher 2 erfolgt aus einem hier nicht näher gezeigten Pelletlager, z.B. mittels Förderschnecke, deren Zuführungsrate, z. B. mittels Niveauanzeigesensoren 23 zur Ermittlung des Höchst- und Tiefstandes der Pellets (hp) im Pelletspeicher so 2 steuerbar ist. Die bei der Verbrennung der Pellets hp im Verbrennungsraum 3 gebildeten heißen Verbrennungsabgase vag steigen durch die im wesentlichen vertikale Verbrennungsabgasabführung 35 oberhalb des Verbrennungsraums 3 auf. Dieselben gelangen nach Durchlauf einer hier zweistufigen Wärmetauschereinheit 4 nach oben und werden mittels eines oberhalb der Wärmetauschereinheit 4 angeordneten Sauggebläses 62 angesaugt und schließlich an der 55 während des Betriebs des Ofens 100 offen gehaltenen Abzugssperrklappe 61 vorbei durch den 4 AT 009 295 U1
Abgasabzug 6 abgeführt.
Die Wärmetauscheinheit 4 ist mit zwei übereinander angeordneten, von dem heißen und dort zunehmend abzukühlenden Verbrennungsabgasen vag von unten nach oben durchströmten 5 Wärmetauschersektionen I und II gebildet, welche beide gemeinschaftlich von - hier insgesamt vier - sich über die volle Länge der ebengenannten Sektionen I und II außen erstreckenden, hier vierkantigen Blasluftrohren 45 aus Edelstahl flankiert werden, durch welche in dieselbe jeweils über einen z.B. mittigen Einlass 450 unter Druck stehende Blasluft bl für eine damit durchzuführende Säuberung des Wärmetauscher-Innenraums und insbesondere der in densel-io ben ragenden und von den Verbrennungsabgasen intensiv umspülten Wärmeentzugspaneele 42 von den sich dort absetzenden Verbrennungsabgasaschen u. dgl. Zwischen den hier insgesamt vier - insbesondere aus Fig. 2 ersichtlichen - Blasluftzuführungsrohren 45 sind, also etwa von denselben flankiert, die beiden Wärmetauschersektionen I, II angeordnet, deren jede mit - hier nicht ganz genau sichtbaren - jeweils vier tortenstückartig, also etwa jeweils etwa zylin-15 dersektorförmig ausgebildeten, in den Fig. 3 und 4 näher im Detail gezeigten Wärmetauschersegmenten 40 gebildet ist. Diese Wärmetauschersegmente 40 weisen in ihrem Inneren eine jeweils nach außen durch eine etwa zylindersektormantelförmige Außenwandung 402, nach innen, also zur Verbrennungsabgasführung 35 hin, durch eine ebenfalls zylindersektorförmige Innenwandung 401 und jeweils seitlich durch Radialwandungen 403 umgrenzte, von Wärmeträ-20 germedium wtm durchströmte Wärmetauschkammern 41 auf.
Von der soeben genannten Innenwandung 401 ragen - hier nicht ganz detailliert sichtbare -wechselweise übereinander angeordnete Wärmeentzugspaneele 42 nach innen hin in die Verbrennungsabgasführung 35 oberhalb des eigentlichen Verbrennungsraums 3. 25
Durch die Wärmetauschkammern 41 wird das gegebenenfalls unter Druck stehende Wärmeträgermedium wtm geführt, und zwar so, dass beispielsweise zwei einander benachbarte Wärmetauschersegmente 40 der Sektion I von den unteren Einströmöffnungen 47 her mit z.B. aus einer Heizanlage zurückfließenden Wärmetauschmedium wtm versorgt werden, welches bei 30 den oberen Mediumsöffnungen 47 wieder austritt und durch einen Übergangskopf 411 wieder bei den unteren Mediumsöffnungen 47 der beiden darüber angeordneten, wieder einander seitlich benachbarten Wärmetauschersegmente 40 der Sektion II eintritt, dieselben nach oben hin durchströmt und bei deren oberen Mediumsöffnungen 47 wieder austritt und mittels Umlenkkopf 410 zu den beiden anderen, einander seitlich benachbarten Wärmetauschersegmen-35 ten 40 der Sektion II gelenkt, dort oben eintretend dieselben abwärts strömt und wieder über den schon oben genannten Übergangskopf 411 durch die beiden anderen Wärmetauschersegmente 40 der Sektion I der Wärmetauscheinheit 4 strömt und dieselben über die jeweils beiden unteren Mediumsöffnungen 47 und den dortigen Verteilerkopf 410 in Richtung Heizkörper od. dgl. verlässt. 40
Sowohl das Regel- und Sperrorgan 33 für die Brennluftzuführung 31 in den Verbrennungsraum 3 als auch die Abgasabzugs-Sperrklappe 61 im Abgasabzug 6, weiters ein nicht näher gezeigtes Schalt- und Regelorgan für das Verbrennungsgasabzugs-Sauggebläse 62 sowie auch das Pelletzuführungsregelorgan 21 sind mit einer Steuerungseinheit 7 datenflussverbunden. Soll 45 nun eine Säuberung der Wärmetauschsegmente 40 und insbesondere von deren Wärmeentzugspaneelen 42 mittels unter Druck stehender Blasluft bl erfolgen, was üblicherweise ein bis zweimal pro 24 Stunden günstig ist, so sorgt diese Steuerungseinheit 7 für das Schließen der Abgasabzugsklappe 61, des Brennluftregelorgans 33 sowie des Pelletzuführungsregelorgans 21 und für ein Abschalten des Abgasabzugs-Sauggebläses 62, sodass beim Säubern mittels so Blasluft bl kein im Ofen aufgewirbelter Staub nach außen dringen kann.
Eingeschaltet wird hingegen - nach Abkühlung des Verbrennungsraums 3 bzw. des gesamten Ofens 100 - durch die Steuerungseinheit 7 ein nicht gezeigter Blasluftkompressor, mittels welchem unter Druck stehende Blasluft bl z.B. durch Blasluftzuführungen 450 in die hier vierkanti-55 gen Blasluftrohre 45 der Wärmetauschereinheit 4 eingebracht wird. Die Blasluft bl gelangt von

Claims (11)

  1. 5 AT 009 295 U1 dort aus durch in die Innenkanten 452 der Blasluftrohre 45 eingeschnittene Blasluftöffnungen 451 und durch den Zwischenraum 44 zwischen den Radialwandungen 403 von einander benachbarten Wärmetauschersektoren 40 in den von den vier Wärmetauschsegmenten 40 umschlossenen Abgasabführungs-Innenraum 35 und zu den in denselben ragenden Wärmeent-5 zugspaneelen 43 und bläst unter hohem Druck die in dem genannten Innenraum 35 und insbesondere auf den Wärmeentzugspaneelen 42 abgelagerten Verbrennungsabgasrückstände und -stäube weg, wobei dieselben aufgenebelt und teilweise in Richtung abwärts in die Brennkammer 3 und gegebenenfalls auch in die Aschenlade 35 gelangen können. Der größte Teil des bei diesem Ein- und Abblasevorgang abgetragenen und aufgewirbelten feinen Abgasrückstands-io pulver wird durch eine etwa am unteren Beginn der Wärmetauscheinheit 4 und eine in dem Abgasabzug 6 vor der Abzugssperrklappe 61 positionierte bzw. abgesetzte Saugleitung 301, 601, z.B. durch einen Abscheidezyklon, abgesaugt. Mittels weiter nicht näher gezeigten Absaugeinrichtungen können weiters auch die Asche und 15 die Abgasrückstände und -stäube aus der Aschenlade 35 ausgetragen werden. In die Wärmetauschkammern 41 der Wärmetauschersegmente 40 ragen, ausgehend von deren Innenwandung 401 mit den anderseitig wegragenden Wärmeentzugspaneelen 43 längsverlaufende Wärmeübertragungsrippen 48 für einen innigen Kontakt mit dem durch die Wärme-20 tauschkammer 41 fließenden Wärmetauschmedium wtm. Mittig weisen die Wärmeentzugspaneele 42 Ausnehmungen 43 auf, welche bei jeweils vier zusammengesetzten Wärmetauschsegmenten 40 insgesamt einen hier kreisrunden Durchgangsöffnungskanal 430 für die Abgasabführung freilassen. 25 Die Fig. 3 und 4a bis 4d zeigen - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - in Schrägansicht sowie in verschiedenen weiteren Ansichten eines der Wärmetauschsegmente 40, von welchen jeweils insgesamt vier etwa tortenstückartig seitlich aneinander liegend aneinandergefügt die beiden Wärmetauschsektionen I und II bilden. Diese Wärmetauschersegmente 40 sind vorteilhafterweise aus Gusseisen gefertigt und weisen zwischen jeweils etwa viertel-30 kreisförmiger Außenwandung 402 und ebensolcher von derselben beabstandeten Innenwandung 401 angeordnete, etwa hohlzylindersegment-artige, vom Wärmetauschmedium durch-strömbare Wärmetauschkammern 41 auf. Innenseitig, also zur Verbrennungsabgasführung 35 hin, ragen - jeweils übereinander im Abstand voneinander angeordnet - von der soeben genannten Innenwandung 401 im Wesentlichen waagrecht nach innen die Wärmeentzugspaneele 35 42 weg, welche hier jeweils schräg aufsteigend im wesentlichen linear bzw. eben sind und oberseitig Abgasrückstands-Sammelrinnen 421 aufweisen. Die Wärmeentzugspaneele 42 jedes der vier Wärmetauschsegmente 40, welche gemeinsam eine der beiden Wärmetauschersektionen I bzw. II bilden, greifen jeweils mit ihren Seitenbereichen ineinander, so dass etwa im Raum zwischen den oberen Endbereichen der Wärmeentzugspaneele eines der Wärmetauscherseg-40 mente 40 der untere Bereich der Wärmeentzugspaneele 42 des benachbarten Wärmetauschersegments 40 angeordnet ist. Ober- und unterseitig ist je eine verengende Krümmung des Wärmetauschsegments 40 vorgesehen, in welche hier jeweils zwei Einlauföffnungen bzw. Auslauföffnungen für von bzw. zu 45 einem wie zu Fig. 1 und 2 beschriebenen Verteilerkopf 410 an jedem der Enden der Wärmetauscheinheit 4 bzw. zu und von einem Übergangskopf 411 zwischen den beiden Wärmetauscher-Sektionen I, II für Zu- und/oder Abführung des Wärmetauschmediums wtm münden. Vier solcher Wärmetauschsegmente 40 bilden tortenstückartig mit ihren Radialwandungen 403 seitlich aneinandergrenzend zusammengesetzt insgesamt je eine der Wärmetauschersektionen so I und II. Ansprüche: 1. Feststoff-, vorzugsweise Pellet-, insbesondere Holzpellet-Verbrennungs-Ofen bzw. -Heiz- 6 AT 009 295 U1 kessel mit von dessen Pelletspeicher (2) ausgehender, mit einem Zufuhrregelorgan (21) ausgestatteter Brenngut-, insbesondere Pelletzuführung (22) in einen mit Verbrennungsluftzuführung (32) Zünder und Rost (32) ausgestatteten Verbrennungsraum (3) und oberhalb desselben angeordneter, von den heißen Verbrennungsabgasen (hvg) durchströmba-5 rer Wärmetauscheinheit (4) mit von einem Wärmetauschmedium (wtm), insbesondere Wasser, durchströmbarem Mantelraum (41) und Abzug (6) für die abgekühlten Verbrennungsabgase (hvg), dadurch gekennzeichnet, - dass die Wärmetauscheinheit (4) mit zumindest einer, bevorzugt mit zumindest zwei übereinander angeordneten, Wärmetauschsektion(en) (I, II) gebildet ist, deren jede mit ei- io ner Mehrzahl von, insbesondere mit vier, mit ihren Radialwandungen 403 jeweils unter Freilassung eines schmalen Schlitzraums (44) seitlich aneinandergrenzend angeordneten, im wesentlichen zylindersektorförmigen länglichen, modulartigen, von einem Wärmetauschmedium (wtm) durchströmbaren Wärmetauschersegmenten (40) gebildet ist, von deren Innenwandung (401) jeweils eine Mehrzahl von im Abstand voneinander übereinander 15 angeordneten, im Wesentlichen quer zu dem in der Verbrennungsabgasführung (35) auf steigenden Verbrennungsabgasstrom (vag), bevorzugt einen Zugkanal (43) freilassenden, Wärmeentzugspaneelen (42) wegragen, und - dass sich außen jeweils zwischen zwei einander benachbarten, seitlich aneinander grenzend angeordneten Wärmetauschsegmenten (40) längs von deren zwischen ihnen gebilde- 20 ten Schlitzräumen (44) jeweils ein mit zumindest einer Zuführung (450) für unter Druck ste hende Blasluft (bl) verbundenes Blasluftrohr (45) mit - dem jeweiligen Schlitzraum (44) zugewandten - Einblasöffnungen (451) für ein periodisches Einblasen der Blasluft (bl) durch den eben genannten Schlitzraum (44) in die von den Wärmetauschsegmenten (40) insgesamt gebildete bzw. umschlossene Verbrennungsabgasführung (35) und insbesondere auf 25 die in dieselbe ragenden Wärmeentzugspaneele (42) für die Entfernung von dort abgela gerten Verbrennungsgasrückständen, -stäuben u. dgl. hinzieht.
  2. 2. Feststoff-, insbesondere Pellet-Verbrennung-Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 30 dass die Blasluftrohre (45) quadratische Querschnittsform aufweisen und die Einblasöffnungen (451) jeweils in die den Schlitzräumen (44) zwischen den Radialwänden (403) jeweils einander benachbarter Wärmetauschsegmente (40) zugewandten Innenkanten (452) eingearbeitet sind.
  3. 3. Feststoff-, insbesondere Pellet-Verbrennung-Ofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einblasöffnungen (451) voneinander gleichmäßig beabstandet in die Innenkanten (452) der Blasluftrohre (45) eingearbeitet sind.
  4. 4. Feststoff-, insbesondere Pellet-Verbrennung-Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einblasöffnungen (451) in den Innenkanten (452) der Blasluftrohre (45) untereinander gleich groß sind, jedoch die Abstände zwischen denselben mit dem Abstand von der Blasluftzuführung (450) in das Blasluftrohr (45) abnehmen. 45
  5. 5. Feststoff-, insbesondere Pellet-Verbrennung-Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einblasöffnungen (451) als in die Innenkanten (452) der Blasluftrohre (45) eingearbeitete längliche Schlitze ausgebildet sind. 50
  6. 6. Feststoff-, insbesondere Pellet-Verbrennung-Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Blasluftrohre (45) aus Edelstahl gefertigt sind.
  7. 7. Feststoff-, insbesondere Pelletverbrennungsofen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da- 7 AT 009 295 U1 durch gekennzeichnet, dass er - für das periodisch durchzuführende Entfernen von Abgasrückständen bzw. -stäuben aus der Verbrennungsgasabführung (35) und von den Wärmeentzugspaneelen (42) für die Säuberung - eine mit dem Stellmotor od. dgl. einer Abzugssperrklappe (61) im 5 Abgasabzugsrohr (6), mit dem Feststoff-, insbesondere Pelletzuführungs-Regelorgan (21), mit dem Verbrennungsluft-Sperrorgan (33) und mit einem eventuell vorhandenen Sauggebläse (62) im Abgasabzug verbundene Steuereinrichtung (7) für das Einschalten bzw. die Aktivierung eines Kompressors od. dgl. für die Erzeugung von unter Druck stehender Blasluft (bl) und deren Zuführung in die Blasluftkanäle (45) aufweist, mittels welcher bei der pe-io riodisch durchzuführenden Säuberung mittels Blasluft (bl) - die Abzugssperrklappe (61), die Sperrorgane (21, 33) der Feststoff-, insbesondere Pelletzuführung (22) und der Brennluftzuführung (32) schließbar und das eventuell vorhandene Abzugsgebläse (62) abschaltbar ist.
  8. 8. Feststoff-, insbesondere Pellet-Verbrennung-Ofen nach Anspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Steuereinrichtung (7) zusätzlich mit einer Staubabsaugeinrichtung (301) verbunden ist, welche mittels dieser Steuereinrichtung (7) im Zuge der periodischen Säuberung des Abgasabzug-Innenraums (35) und des Verbrennungsraumes (3) für ein Absaugen der 20 durch das Einblasen der Blasluft (Bl) dort aufgewirbelten Abgasrückstände, -stäube u. dgl. einschaltbar ist.
  9. 9. Feststoff-, insbesondere Pellet-Verbrennung-Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, 25 dass die Wärmeentzugspaneele (42) der Wärmetauschersegmente (40) oberseitig jeweils mit einer Mehrzahl von Sammelrinnen (421) für die Ablagerung der Verbrennungsabgasrückstände, -stäube u. dgl. versehen sind.
  10. 10. Feststoff-, insbesondere Pellet-Verbrennung-Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, 30 dadurch gekennzeichnet, dass von den Innenwänden (401) der Wärmetauschersegmente (40) im wesentlichen sich aufwärts längs erstreckende Wärmeübertragungsrippen (44) in die Wärmetauschkammern (41) und somit in das dieselben durchströmende Wärmetauschmedium (wtm) hineinragen.
  11. 11. Feststoff-, insbesondere Pellet-Verbrennung-Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmetauschkammern (41) von jeweils vier einander benachbart oder einander gegenüberliegend und jeweils übereinander angeordneten Wärmetauschersegmenten (40) der beiden Wärmetauschersektionen (I und II) vom Wärmetauschmedium (wtm) im Auf-40 wärtsstrom (I—>ll) und die vier anderen in analoger Weise angeordneten Wärmetauscher segmente (40) von dem zuerst im Aufwärtsstrom (I-4I) geführten Wärmetauschmedium (wtm) im Abwärtsstrom (IMI) durchströmbar ausgebildet sind. 45 Hiezu 4 Blatt Zeichnungen 50 55
AT0023106U 2006-03-24 2006-03-24 Feststoff-, insbesondere pelletverbrennungsofen AT9295U1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0023106U AT9295U1 (de) 2006-03-24 2006-03-24 Feststoff-, insbesondere pelletverbrennungsofen
DE202007004485U DE202007004485U1 (de) 2006-03-24 2007-03-23 Feststoff-, insbesondere Pelletverbrennungsofen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0023106U AT9295U1 (de) 2006-03-24 2006-03-24 Feststoff-, insbesondere pelletverbrennungsofen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT9295U1 true AT9295U1 (de) 2007-07-15

Family

ID=38009022

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0023106U AT9295U1 (de) 2006-03-24 2006-03-24 Feststoff-, insbesondere pelletverbrennungsofen

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT9295U1 (de)
DE (1) DE202007004485U1 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
PL67544Y1 (pl) * 2013-05-15 2014-12-31 Nebiolo Polska Spółka Z Ograniczoną Odpowiedzialnością Podajnik pelet do kotła grzewczego wodnego

Also Published As

Publication number Publication date
DE202007004485U1 (de) 2007-06-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3889502B1 (de) Brenneinrichtung für eine biomasse-heizanlage
EP3789672B1 (de) Biomasse-heizanlage mit sekundärluftführung, sowie deren bestandteile
DE4014415A1 (de) Vorrichtung zur katalytischen oxidation der schaedlichen bestandteile in einem abgekuehlten traegergas eines verfahrenstechnischen prozesses
DE202013001669U1 (de) Anlage mit Biomassen-Mischverbrennung
DE102009014010B4 (de) Brenner für festes, stückiges Brennmaterial
EP0165432A1 (de) Ofen, insbesondere zur Verbrennung von Müll, Kohle, Holz und Industrieabfällen
DE3902159C2 (de)
AT9295U1 (de) Feststoff-, insbesondere pelletverbrennungsofen
WO2002083815A1 (de) Anlage und verfahren zur energiegewinnung durch pyrolyse
DE202017107929U1 (de) Anlage zur Verbrennung organischen Materials
EP0063173A1 (de) Wirbelbettfeuerung
DE602004006804T2 (de) Verbrennungsvorrichtung und Verfahren
DE926978C (de) Gaserzeuger
EP0981021A1 (de) Rost für Verbrennungsanlagen
DE3026516A1 (de) Heissgaserzeuger
DE202011106834U1 (de) Anlage zur regenerativen Nachverbrennung von Schadstoffen in Abgasen
DE102009023600A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von Abgasströmen
DE19502261A1 (de) Verfahren und Verbrennungsrost zum Verbrennen von festen Brennstoffen wie Müll, insbesondere zur Verbesserung des Ausbrandes
AT201754B (de) Rostfeuerung für die Verbrennung von stark wasserhaltigem, minderwertigem Brennstoff
AT410835B (de) Vorrichtung zum erwärmen eines warmwasserspeichers
DE10324058B4 (de) Wärmetauscher sowie Heizkraftanlage
DE3205284C2 (de)
DE4037496A1 (de) Tunnelofen
AT405092B (de) Reinigungseinrichtung für wärmetauscherzüge
DE3039709A1 (de) Kessel zur wirbelschicht-verbrennung fester brennstoffe