AT9291B - Röstverfahren zur Abscheidung von Metallen aus Erzen in Form flüchtiger Haloide oder Oxyhaloide. - Google Patents

Röstverfahren zur Abscheidung von Metallen aus Erzen in Form flüchtiger Haloide oder Oxyhaloide.

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AT9291B
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Austria
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metals
haloids
ores
oxyhaloids
volatile
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English (en)
Inventor
Edwin Clayton Pohle
Stuart Croasdale
Original Assignee
Edwin Clayton Pohle
Stuart Croasdale
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    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/20Recycling

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  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Dieser Zuschlag wird mit 10% aber auch den jeweiligen   Vorhältnissen   entsprechend, mit mehr oder weniger bemossen. 



    Um das Vorfahren möglichst vortheilhaft auszuführen, ist es nur notwendig, einen gewissen Überschuss der Zuschläge, z, B. dea Hatoidsalzoa über das theoretische Erfordernis   
 EMI2.1 
 aus dem Erz abzuscheidende Metall. Diese Gleichung wird selbstverständlich für Metalle anderer Wertigkeiten entsprechend abzuändern sein. 



   Das Verfahren ist ganz besonders geeignet zur Behandlung von strengflüssigen Gold-, Silber-,   Bleioi-und Kupfererzon,   sei es nun, dass diese Metalle einzeln oder zusammen in einem Erze vorkommen, vorausgesetzt, dass keines von ihnen im gediegonen Zustande, ausgenommen in jenem feinster Vertheilung, vorhanden ist. 



   Das Verfahren ist in gleicher Weise auf irgend ein Metallerz anwendbar, wenn das Chlorid oder Oxychlorid dieses Metalles verflüchtigt werden kann. 



   Die praktische Ausführung dieser Erfindung ist folgende :
Das Erz, das Salz und der Schwefel oder das Sulfid (im Falle nicht hinreichend Schwefel selbst im Erze vorhanden ist) worden auf eine derartige Korngrösse zerkleinert, dass sie durch ein Sieb von einer Maschenweite von etwa 18 oder mehr Maschen auf 25 mm Lange gehen   können. Das zerkleinerte Rohgut   wird nun gründlich gemischt und hierauf unter beständigem Umrühren einer oxydierenden Röstung bei   einer   Temperatur von 900   bis 12000 C. unterzogen,   bis alle Dämpfe übergegangen sind. Die Mischung wird vortheihaft sogleich auf die untere   Tomperaturgrenzo   und dann erst nach und nach auf die höheren Temperaturstufen erhitzt, wie dies ohnehin in bekannter Weise bereits bei 
 EMI2.2 
 Dämpfe in Anwendung zu bringen.

   Sobald keine Dämpfe mehr aus der Mischung im Ristofen nach den Niederschlagkammern übergehen, wird das Röstgut, das seines Gehaltes an wertvollen Metallen beraubt worden ist, aus dem Röstofen entfernt. 



   Auf diese Art wird eine wiederholte Behandlung der grossen Menge wertloser Stoffe überflüssig und die wertvollen Bestandtheile der Erze werden in angereicherter Form, z. B. als Chloride oder Oxychlorido gewonnen, die nach irgend einem der bekannten Verfahren der Trennung der verschiedenen Metalle weiterverarbeitet worden können.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Röstverfahren zur Abscheidung von Metallen aus Erzen in Form flüchtiger Haloide oder Oxyhaloide unter gleichzeitiger Bildung von Sulfaten aus den zugeschlagenen Alkalimetallhaloiden oder dergl., dadurch gekennzeichnet, dass der Schwefelgehalt des Röstgutes durch Zuschlag von Schwefel oder theilweisos Entfernen desselben aus dem Erze durch EMI2.3
AT9291D 1900-12-22 1900-12-22 Röstverfahren zur Abscheidung von Metallen aus Erzen in Form flüchtiger Haloide oder Oxyhaloide. AT9291B (de)

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