AT92492B - Regelvorrichtung für elektrisch beheizte Dampfkessel. - Google Patents

Regelvorrichtung für elektrisch beheizte Dampfkessel.

Info

Publication number
AT92492B
AT92492B AT92492DA AT92492B AT 92492 B AT92492 B AT 92492B AT 92492D A AT92492D A AT 92492DA AT 92492 B AT92492 B AT 92492B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
electrode
control device
insulating tube
insulating
current
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke Gmbh filed Critical Siemens Schuckertwerke Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT92492B publication Critical patent/AT92492B/de

Links

Landscapes

  • Control Of Resistance Heating (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Regelvorrichtung für elektrisch beheizte Dampfkessel. 



   Die Erfindung betrifft eine Regelungsvorrichtung für elektrisch geheizte Dampfkessel od. dgl., bei denen Elektroden in die Flüssigkeit tauchen und die Flüssigkeit selbst als Heizwiderstand benutzt wird. Erfindungsgemäss geschieht die Regelung durch eine Isolierhülle, die an dem einen Ende dicht abgeschlossen ist und die Elektroden so eng umschliesst, dass die von ihr bedeckte Elektrodenoberfläche an der Dampferzeugung nicht teilnimmt. 



   In den Fig. 1 und 2 sind Beispiele der Erfindung dargestellt. In einem Dampfkessel 1 ist eine Heizelektrode 2 angeordnet, deren Stromzuführung bei 3 von der Kesselwand isoliert ist. Als Gegenelektrode wirkt der metallische Tragkörper 4 für ein Porzellanrohr 5, das die Elektrode umgibt und für einen Wasserumlauf in der Nähe der Elektrode sorgt. Auch verhindert das Porzellanrohr einen unmittelbaren Stromübergang zwischen Elektrode 2 und der seitlich von ihr liegenden Kesselwand. 6 ist das über die Elektrode 2 geschobene Isolierrohr zum Regeln der Heizwirkung. Das Rohr ist mit der Kette 7 an einem   Verstellhebel S aufgehängt, der zum Zwecke   der Regelung entweder von Hand oder selbsttätig verstellt wird ; diese Verstellung kann z. B. in Abhängigkeit vom Dampfdruck, vom Wasserstand, von der Temperatur od. dgl. geschehen.

   Je tiefer das   Isolierrohr   6 eingestellt wird, umso geringer wird die freie Oberfläche der Elektrode 2 und umso geringer der Heizstrom und die Heizwirkung. Durch eine Isolierscheibe 9 ist der Querschnitt am unteren Ende der Elektrode abgedeckt, damit bei   vollständig   heruntergeschobenem Isolierrohr die freie Oberfläche der Elektrode auf Null verringert wird und der gesamte Stromdurchgang aufhört. 



   In Fig. 2 ist die   Regelungsvorrichtung   bei wagrechter Anordnung der Elektrode dargestellt. Das Isolierrohr 6 wird bei dieser Anordnung im Gegensatz zu   Fig. l   über das der Gegenelektrode   4   zugewandte Ende der Regelungselektrode 2 geschoben. Zur Bewegung des Rohres ist ausserhalb des Kessels ein Handrad 10 angebracht. Diese Anordnung hat gegenüber der in Fig. 1, wo das Isolierrohr über das von der Gegenelektrode 4 abgewendete Ende der Regelungselektrode geschoben wird, den Vorteil, dass beim Überschieben der Isolierhülle 6 mit der Verringerung der freien Elektrodenoberfläche gleichzeitig auch die mittlere Länge der Stromfäden zwischen den beiden Elektroden vergrössert wird.

   Eine Verringerung der wirksamen Elektrodenoberfläche und eine Vergrösserung des mittleren   Stromweges   wirken aber in demselben Sinne   verkleinernd   auf die Heizwirkung. Bei   Fig. t   dagegen wird bei Verringerung der freien   Elektrodenoberfäehe   die mittlere Länge der Stromfäden   verkleinert. 11it Rücksicht   auf die Heizwirkung wirken daher beide Veränderungen einander entgegen, so dass die Anordnung nach Fig. 1 keine so wirksame Regelung ergibt wie die nach Fig. 2. In   Fig.'2 ist   das die Elektrode umgehende Hüllrohr 5 mit einem nach oben gerichteten Schenkel versehen, der das durch den Strom erhitzte Wasser nach oben steigen lässt und so eine gute Zirkulation im Kessel hervorbringt. 



   Statt das Regelungsrohr zu bewegen, kann auch die Regelungselektrode bewegt werden. Es lassen sich auch beide Bewegungen miteinander verbinden. Ferner ist es möglich, über jede Regelungelektrode von beiden Enden je ein Isolierrohr zu schieben, so dass zwischen diesen Isolierrohren die wirk- 
 EMI1.1 
 die mittlere Stromfädenlänge für jede Regelungsstellung gleichbleibt oder sich nach bestimmten Gesetzen ändert. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Werden mehr als zwei Elektroden, z. B. bei Verwendung von Mehrphasenstrom, angeordnet,   : 30   kann jede Elektrode mit einer besonderen Regelungshülse versehen wenden. 



   Man kann aber auch die Dampferzeugung durch Veränderung der Länge des mittleren Stromweges regeln.   Erfindungsgemäss   schliesst in diesem Fall das Isolierrohr die wirksame   Elektrodenfläche   ganz ein und enthält seitliche Öffnungen für den Stromdurchgang. 



   In Fig. 3 ist 2 die Regelungselektrode, die von der isolierenden Regelungshülse 6 umgeben ist. 



  Diese Hülse ist am unteren Ende 10 geschlossen und enthält Fenster   11,   durch die der Strom von der Elektrode 2 zur Gegenelektrode 4 fliessen kann. Verschiebt man die   Regelungshülse   6 nach oben, so wird ein durch die Fenster 11 freigegebener neuer Teil der   Elektrodenoberfläche   wirksam, der mittlere Stromweg vergrössert sich und die Heizwirkung wird verkleinert. Beim Verschieben der   Regelungshülse nach unten   tritt die umgekehrte Wirkung ein. 



   Weiter ist der untere Abschluss 10 der Regelungshülse tellerartig ausgebildet, sc dass er mit einem   ringförmigen   Ansatz   12   an dem   festen'Isolierrohr. M zusammenpasst.   Es ist auf diese Weise möglich. beim Verschieben der Regelungshülse 6 den Stromweg zwischen den Elektroden zu drosseln oder freizugeben und auch dadurch die Dampferzeugung zu regeln. Dabei wirkt die Drosselung zugleich mit der Vergrösserung des mittleren   Stromweges   im Sinne einer Verminderung der Dampferzeugung, während eine Freigabe und gleichzeitige Verkleinerung des mittleren   Stromweges   im Sinne einer Erhöhung der Dampferzeugung wirkt.

   Die Anordnung kann ferner so getroffen sein, dass bei hochgezogener Rsgelungshülse der Stromdurchgang zwischen 10 und 12 ganz abgesperrt ist und infolgedessen die Dampferzeugung aufhört. 



     Der ringförmige Ansatz. ! 2   kann mit einer daran   anschliessenden,   rohrförmigen Verengung 14 
 EMI2.1 
 des Isolierrohres geführt wird, damit das aufsteigende, erwärmte Wasser mit grösserer Geschwindigkeit an der Elektrode vorbeifliesst und die anhaftenden Dampfblasen mit sich reisst. Es kann auch das Isolierrohr 13 mit einer Einschnürung versehen sein, wodurch ein besonderer, den Ansatz 12 und die Verengung. M bildender Einsatz entbehrlich ist. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Regelvorrichtung für elektrisch beheizte Dampfkessel, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode durch eine verschiebbare, völlig innerhalb des Kessels liegende Isolierhülle umgeben ist, die an dem einen Ende dicht abgeschlossen ist und die Elektrode so eng   umschliesst,   dass die von ihr bedeckte Elektroden-   oberfläche   an der Dampferzeugung nicht teilnimmt.

Claims (1)

  1. 2. Regelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das einseitig geschlossene Isolierrohr so angeordnet ist, dass bei seiner Verstellung der der Gegenelektrode zugekehrte Teil der wirksamen Elektrodenoüerfläche zuerst abgedeckt wi'd.
    3. Regelvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung zweier Isr. lier- rohre auf einer Elektrode.
    4. Regelvor'-ichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Gegenelektrode mit einer oder zwei Isolierhüllen umgeben ist.
    5. Regelvmriehtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierrohr die Elektrode ganz einschliesst und seitliche Fenster für den Stromdurchgang besitzt.
    6. Regelvonichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das IsolielTohr mit einem tellerartigen Ansatz versehen ist, der mit einem Ansatz im Innern eines das bewegliche Isolierrohn umschliessenden, festen Isdierrohres zusammenpasst, zu dem Zwecke, den Durchgangsquerschnitt für den Strom zwischen den Elektroden regeln zu können.
    7. Regelvorrichtung nach Anspruch 5 und 6, gekennzeichnet durch eine rohrförmige Verengung EMI2.2
AT92492D 1919-12-20 1921-01-11 Regelvorrichtung für elektrisch beheizte Dampfkessel. AT92492B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE92492X 1919-12-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT92492B true AT92492B (de) 1923-05-11

Family

ID=5644214

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT92492D AT92492B (de) 1919-12-20 1921-01-11 Regelvorrichtung für elektrisch beheizte Dampfkessel.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT92492B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT92492B (de) Regelvorrichtung für elektrisch beheizte Dampfkessel.
DE2455839A1 (de) Mikrobensperre
DE2814564C2 (de) Induktionsrinnenofen
DE3029298C2 (de) Raumheizgerät für Kleinräume
DE372659C (de) Reguliervorrichtung fuer Elektroden zur Beheizung von Dampfkesseln o. dgl.
DE914296C (de) Elektrischer Durchlauferhitzer
DE2721216B2 (de) Wasserspeichererhitzer für wahlweise Über- oder Unterbeckenbetrieb
DE1174919B (de) Elektrischer Durchlauferhitzer mit Heizwendel und Verfahren zur Heizwendelherstellung
AT224696B (de) Vorrichtung zur Behandlung von Materialien durch Zonenerhitzung
DE681382C (de) Vorrichtung zur Verteilung von Gasen und Fluessigkeiten in Kontaktmassen
DE1118904B (de) Elektrisch beheizter Durchlauferhitzer
CH667322A5 (de) Elektrischer heizkoerper mit waermespeichernden eigenschaften.
DE670759C (de) Kaffeeroesttrommel
DE517090C (de) Vorrichtung zum Erwaermen und Warmhalten von Fluessigkeit in Aquarien, Terrarien undaehnlichen Vorrichtungen
DE613393C (de) Induktionsofen ohne Eisenkern zum Erhitzen bzw. Schmelzen von Metallen
DE389475C (de) Reguliervorrichtung fuer Elektroden zur Beheizung von Dampfkesseln o. dgl.
DE2917215C2 (de)
DE468025C (de) In Herde und OEfen einsetzbarer elektrischer Heizkoerper
DE341392C (de) Einrichtung an elektrischen Kochherden
AT241042B (de) Kochgefäß mit mindestens einem Griff
DE430320C (de) Anlage zur Gewinnung von leicht fluechtigen Metallen
DE541156C (de) Elektrischer Induktionsofen
DE2628735A1 (de) Durchlauferhitzer
DE2752782C2 (de) Steuereinrichtung, für einen Gas-Durchlauferhitzer mit einem Magnetventil zum Steuern der Gaszufuhr
DE2940009A1 (de) Wassererhitzer