<Desc/Clms Page number 1>
Bügeleisen mit Ständervorrichtung.
Die Erfindung bezieht sich auf eine am Bügeleisen angeordnete Ständervorrichtung, welche ermöglicht, das heisse Bügeleisen unmittelbar ohne Benutzung eines gesondert stehenden Rastels (Ständers) abzusetzen oder aber es in einer die Bügeleisensohle nach oben wagrecht zeigenden Lage als Kochplatte aufzustellen.
Die bisher bekannten, am Bügeleisen selbst montierten, als Rastel dienenden Ständervorrichtungen bestehen entweder in einer seitlich vorstehenden Leiste oder einem rückwärts angeschraubtem Bügel. Diese Vorrichtungen können wegen sonstiger Behinderung beim Bügeln nicht genug gross gehalten werden, weshalb auch nur eine geringe Standfestigkeit gegeben ist. Wegen ihrer festen Verbindung mit dem heissesten Bügeleisenteile sengen Leiste oder Bügel auf empfindlichen Unterlagen. Die bisher bekannten, das Bügeleisen in seiner um 180 gedrehten Stellung (bei Benutzung als Kochplatte) haltenden Ständervorrichtungen klappen den ganzen Griff zweiteilig auseinander oder legen denselben um eine horizontale Achse um.
Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand in mehreren beispielsweisen Ausführungen als einfaches, die Bügelzwecke nicht hinderndes Rastel und gleichzeitig auch als eine Ständervorrichtung zur Kochplattenbenutzung.
Die Fig. 1-4 stellen ein Bügeleisen mit beweglichem unteren Bügel und auseinanderschwingbarer oberer Stütze dar. Die Fig. 5-6 stellen ein Bügeleisen dar, dessen bewegliche Rastel erst in der Schräglage in ihre wirksame Stellung gelangen. Die Fig. 7 zeigt eine andere Ausführungsform der festen Stütze am Bügeleisengriff.
Im rückwärtigen Teile des Bügeleisens a (Fig. 1-3) sind zwei Bohrungen bund e vorgesehen, in welchen die Zapfen des unteren Rastelbügels sI lagern. Während ein Schwingen des Rastelbügels um seine Zapfen nach aufwärts frei erfolgen kann, ist seine Lage nach unten durch Anschlag an die Bügeleisenkanten e begrenzt. Beim Bügeln mit der Rundkante der Bügeleisensohle erfolgt ein selbsttätiges Ausweichen des Rastelbügels nach oben, beim Absetzen des Bügeleisens in seine rückwärtige Schräglage hin gegen fixiert sich der Rastelbügel auf der Kante des ihn belastenden Bügeleisens selbsttätig nach unten (Fig. 2). Der am Bügeleisengriff f versehraubte Lagerstuhl g trägt drehbar um die Zapfen 1 und tn die obere Rastelstütze i und k.
Bei Benutzung des Bügeleisens als Kochplatte werden die Rastelstützen i und k auseinandergedreht (Fig. 4), wobei deren Enden in die durch den Bügeleisengriffpunkt z bestimmte. zum Bügeleisenboden parallel liegende Stützebene kommen, also in gleicher Höhe mit dem forderen Bügeleisengriffpunkte z liegen.
In Fig. 5-7 trägt das Bügeleisen in den Ausnehmungen n und o die an den Drehzapfen p befestigten Rastenhebel q und '. Während diese Rastelhebel beim normalen Bügeln nicht hindernd über das Eisen vorstehen, treten sie, ihre Schwerpunktslage beibehaltend, als vorspringende Nasen bei der Bügeleisen- schrägstellung aus den umgrenzenden Flächen des Bügeleisens heraus (Fig. 6).
Fig. 7 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der oberen Rastelstütze, die hier aus einem starren Querbügel s besteht. Zweckmässig kann diese auch als Haltvorrichtung für das Stromzuführungskabel ausgestaltet werden.
Statt der drehbaren Rastelhebel q und r können mit Schlitzen versehene Gleitschuhe oder in abwärts schräg führenden Bohrungen verschiebbare Knöpfe od. dgl. verwendet werden.