AT92019B - Verfahren zum Ausfüllen von schwer zugänglichen Räumen und Höhlungen mit Beton, Zement o. dgl. - Google Patents

Verfahren zum Ausfüllen von schwer zugänglichen Räumen und Höhlungen mit Beton, Zement o. dgl.

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AT92019B
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cement
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Albert Francois
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Albert Francois
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Description


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  Verfahren zum Ausfüllen von schwer   zugänglichen   Räumen und Höhlungen mit Beton,
Zement o. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Ausfüllen von schwer zugänglichen Räumen oder Höhlungen (wie z. B. grosse Spalten in der Tiefe, Risse hinter Mauern oder der Grubenzimmerung, welche nicht von Hand aus in Angriff genommen werden können) mit Beton, Zement od. dgl. und bezweckt die Erzielung grosser Raschheit und Ökonomie in der Durchführung. 



   Erfindungsgemäss wird vorerst Beton od. dgl. von entsprechend dickflüssiger Konsistenz durch ein Niederdruekpumpensystem und erst, wenn dessen Druck nicht mehr ausreicht, reiner Zement od. dgl. von entsprechend dünnflüssige Konsistenz durch ein Hochdruckpumpensystem durch dieselbe Rohrleitung eingepresst. Für die Förderung des Betons kommt hiebei eine Zentrifugal-oder Rotationspumpe, für die Förderung des Zementes hingegen eine Kolben- (Plunger-) Pumpe in Betracht. Man kann auch eine Reihe von Rotationspumpen hintereinander schalten, welche entspiechend der Höhe des erforderlichen Druckes einzeln oder zu mehreren in Betrieb genommen werden. Um den Erguss des Betons zu befördern und um ein Festsetzen in der Rohrleitung zu verhindern, presst weiters eine Hochdruckpumpe Wasser oder dünnflüssiges Zement gleichzeitig mit der Betonförderung in die Rohrleitung. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführung der Erfindung in schematischer Darstellung. 



   A ist ein Schacht und B eine auszufüllende Höhlung hinter der Schachtverkleidung   C.   D ist ein Hauptrohr, welches sich durch den Schacht erstreckt, mit der Höhlung B in Verbindung steht und am unteren Ende mit Kontrollventilen E versehen ist. Vom oberen Ende des Hauptrohres D zweigen Rohe F bzw.   H   ab, welche an eine Zentrifugalpumpe G bzw. an eine Plunger-oder Kolbenpumpe J anschliessen. Beide Röhren F und   H   sind mit Rückschlagventilen J bzw. J1 versehen und stehen in Verbindung mit einem eine Rührküche enthaltenden Behälter K, in welchen das Füllmaterial eingebracht wird. Nahe dem oberen Enae des Hauptrohres D befindet sich ein Druckmesser M zur Anzeige des im Hauptrohr D herrschenden Druckes. Die Pumpen G und J werden in geeigneter Weise von irgendeiner Kraftquelle angetrieben. 



   Beim Betriebe wird das Füllmaterial, welches vorzugsweise aus der erwähnten Art von Beton besteht, in den Behälter   K   eingebracht. Sobald die Zentrifugalpumpe angeht, wird der Beton in grosser Menge bei niedrigem Druck vom Behälter stetig durch das Hauptrohr D in die Höhlung B befördert. 



  Gegebenenfalls kann die Einlassöffnung der Plungerpumpe mit einem nicht gezeichneten, Wasser oder Zement enthaltenden Behälter verbunden werden, so dass dem Hauptrohr D gemeinsam mit dem Beton langsam auch Wasser oder Zement zugeführt wird. 



   Die Zentrifugalpumpe G liefert den Beton mit einem Druck bis zu 4 kg   cm2,   welcher ausreicht, um jede in der Rohrleitung   auftretende gewöhl'liche Stöl11ng   zu beseitigen und kann daher verwendet werden, bis eine   grosse Höhlung wie B   ganz gefüllt ist. Während der letzten Phasen der   Füllarbeit   jedoch, wenn das die Höhlung erfüllende Wasser aus dieser in den umgebenden Boden gedrängt wird, sind viel höhere Drücke notwendig und im geeigneten Augenblick, der dem Leiter der Arbeit an der Skala des Druckmessers angezeigt wird, wird die Niederdruckpumpe G ausgeschaltet und die Hochdruckpumpe J, falls sie noch nicht im Betrieb ist, in Tätigkeit versetzt, worauf die Füllarbeit beendet wird.

   Während des Stillstandes dei Niederdruckpumpe G und des Betriebes der Plungerpumpe J wird, wie erwähnt, an Stelle des während des Betriebes der Pumpe   G   verwendeten Betons, reiner Zement in den Behälter K eingebracht oder es kann die Plungerpumpe an einen (nicht gezeichneten) Zementbehälter angeschlossen werden. 

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    Abgesehen davon, dass der grössere Teil der Füllarbeit mit wohlfeile Füllmaterial besorgt werden kann, bringt die Verwendung einer Zentrifugal-oder Rotationspumpe den Vorteil einer innigeren J\1Iischung   und daher einer besseren Zusammensetzung des Betons oder Zementes, da ihr Gebrauch nicht den natürliehen Bestrebungen des Füllmateriales während seines Weges durch die Rohrleitung widerspricht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Ausfüllen von schwer zugänglichen Räumen und Höhlungen mit Beton. Zement od. dgl., dadurch gekennzeichnet,   dassvorerst Beton od. dgl. von entsprechend dickflüssiger   Konsistenz 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. Rotationspumpe für die Förderung des Betons und einer Kolben-(Plunger-)pumpe für die Förderung des Zements.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Reihe von Rotations- pumpen, die hintereinandergeschaltet entsprechend der Höhe des erforderlichen Druckes einzeln oder zu mehreren-in Betrieb genommen werden.
    4. Verfahren entsprechend Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hochdruckpumpe Wasser oder dünnflüssigen Zement gleichzeitig mit der Betonförderung in die Rohrleitung presst, zu dem Zwecke, den Erguss des Betons zu befördern und ein Festsetzen in der Rohrleitung zu verhindern. EMI2.2
AT92019D 1918-04-10 1920-06-26 Verfahren zum Ausfüllen von schwer zugänglichen Räumen und Höhlungen mit Beton, Zement o. dgl. AT92019B (de)

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