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Einrichtung zur Herstellung von Metallüherzügen auf Metallen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine solche Einrichtung zur Herstellung von Metallüberzügen. bei welcher das zu überziehende Metall mit einer gleichmässigen, pastenförmigen Schichte aus einer durch Erhitzung reduzierbaren Verbindung des Überzugsmetalles und einem Träger wie Rohöl od. dgl. bedeckt und sodann behufs Reduktion und Bildung des metallischen Überzuges in einen Ofen auf Schweisstemperatur erhitzt wird (Ö. P. Nr. 75819). Man kann der pastenartigen oder viskosen Überzugsmasse pulverförmiges Überzugsmetall oder dessen Oxyd und zur Unterstützung der Reduktion bzw. Verstärkung der Überzugsschichte z. B.
Kohlenstoff in Form von Lampenruss beifügen. Als Verteilungsmittel oder Träger für das Überzugsmetall kannbeientsprechender Zugabe von Reduktionsmitteln auch Wasserdienen.
Den Gegenstand der Erfindung bilden nun Einrichtungen an solehen, im Wesen aus einer Auftragvorrichtung für die Überzugspaste, einer Transportvorrichtung für die zu überziehenden Metallbleche und einem Erhitzungsofen bestehenden Vorrichtungen, um deren Leistungsfähigkeit, sowie die erzeugten Produkte zu verbessern. Die Bauart, Wirkungsweise, sowie der Zweck der einzelnen Einrichtungen sollen an Hand der eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschaulichenden Zeichnung erläutert werden.
In den Zeichnungen stellen die Fig. 1-7 (BI. I, II, III und IV), aneinandergesetzt. einen Aufriss der vollständigen Einrichtung dar, wobei jedoch einzelne Teile des Ofens zwischen den Fig. 2 und 3, Teile der durch Wasser gekühlten Kammer zwischen den Fig. 3 und 4 und Teile der durch Luft gekühlten
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ein Querschnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 8. Fig. 12 (B1. II) ist eine Einzelheit in grösserem Massstabe eines Teiles der Elemente, welche zum Biegen der Bleche dienen. Fig. 13 (BI. II) ist ein teilweiser Aufriss, zum Teil im Schnitt, aus dem die Verbindung zwischen der Biege- und Weiterbeförderungseinrichtung der Maschine zum Auftragen des ersten Überzuges und der endlose Transporteur ersichtlich ist, durch welchen die Bleche zum und durch den Ofen befördert werden.
Fig. 14 (BI. II) ist ein Schnitt in grösserem Massstabe durch die Auftragwalzen und die Fig. 15 und 16 (BI. II und III) stellen eines der geschlitzten Rohre dar, durch welche die Überzugsmasse auf ihre Verteilungswalze zwecks Abgabe an die Auftragswalze zugeführt wird.
Die Fig. 17, 18, 19 und 20 (Bl. III) sind Einzelheiten der Ofen-Transportvorriehtung ; Fig. 21 (BI. IV) ist ein Horizontalschnitt, teilweise in Draufsicht durch den Ofen nach Fig. 2 und nach der gebrochenen Linie 21-21. Die Fig. 22 und 23 (Bl. V) sind Querschnitte durch den Ofen nach Fig. 2 nach den Linien 22-22 und bzw. 28-23. Fig. 24 (BI. VI) ist ein Schnitt nach der Linie 24-24 der Fig. 8. aus dem die durch Wasser gekühlte Kammer ersichtlich ist. Fig. 25 (BI. IV) ist eine Draufsicht nach der Linie 25-25 der Fig. 3. Fig. 26 (Bl. IV) ist ein Schnitt durch das Kettenrad der Fig. 3. über welches die Ofentransportkette läuft, bevor sie in das Kühlbad eintaucht. Fig. 27 (Bl.
VI) ist ein Schnitt der
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ist ein Schnitt nach der Linie 40-40 der Fig. 7.
Die Fig. 41-55 zeigen die Maschine zum Aufbringen der Überzugmasse in ihren Einzelheiten. und zwar ist Fig. 41 (BI. IX) ein Seitenaufriss der Maschine von links gesehen ; Fig. 42 (BI. X) ist eine Einzelheit der Zuführungsvorrichtung von rechts gesehen. Die Fig. 43 und 44 (BI. V) sind Einzelheiten der Einstellmittel für die Auftragwalzen. Fig. 45 (BI. VII) ist ein Seitenaufriss in etwas grösserem Massstabe, woraus die Maschine von rechts gesehen ersichtlich ist. Die Fig. 46 und 47 (Bl. IX und X), aneinandergeschoben, bilden eine Draufsicht, teilweise im Schnitt nach der Linie 46-47 der Fig. 45.
Fig. 48 (BI. VIII) ist ein Aufriss bzw. Schnitt nach der Linie 48-48 der Fig. 46 und 47. Fig. 49 (Bl. VI)
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ist, deren wirkende Teile gegen einen Punkt zu convergieren. Fig. 53 (BI. X) ist ein Schnitt nach der Linie 53-53 der Fig. 46, welcher die gekrümmte Stellung des Bleches versinnbildlicht, wenn dieses die Weiterbeförderungsvorrichtung der Auftragmasehine verlässt. Fig. 54 (Bl. VI) ist ein Schnitt nach der Linie 54-54 der Fig. 48 und Fig. 55 (BI. VI) ist eine Ansicht in grösserem Massstabe, welche die Kettenführungen für den Vorsehieber nahe dem oberen Teile der Fig. 48 ersichtlich macht.
Die Bauart und Wirkrngsweire der einzolnen Einriehtrngen su folgende :
1. Die Auftragmasehine.
(Fig. 41-55.)
Die zu überziehenden Bleche werden mittels Hand auf einen Tisch 101. des Gestelles 100 gelegt und von dort selbsttätig zwischen die Auftragwalzen eingeführt.
Die selbsttätige Bleehzuführungsvorrichtung besteht aus drei über den Zuführungstisch vorspringenden Rollen 102 (Fig. 46 und 50), die mit der einen Kante des Bleches in Berührung stehen, während letzteres vorwärts bewegt wird. Zum Andrücken des Bleches an diese Rollen ? ? dient eine Rolle 103 auf einem bei 105 drehbaren Arm 104, welcher durch einen Lenker 106 betätigt ist, der auch an einem schwingenden Arm 107 drehbar befestigt ist, dessen rückwärtiges Ende bei 108 an die untere Seite des Zuführungstisches angelenkt ist und dessen vorderes Ende eine Rolle 109 trägt, die durch einen
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Daumens 110 die Rolle 103 nach einwärts gegen die Kante des Bleches, das auf den Tisch abgelegt wurde, schwingen und dasselbe gegen die Rollen ? ? schieben kann.
wodurch es in die genaue Einstellung zu den Auftragwalzen gebracht wird.
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mit einer Mutter 126, die in einstellbarer und lösbarer Verbindung durch den Bolzen 1'2'7 und Schlitz 128 lFig. 44) mit dem Wurmgetriebe 125 ist.
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Wurmrad und eine Anschlagstange für den anderen oberen Lagerblock, zu betätigen. Die'Enden der oberen Auftragwalze können dadurch unäbhängigvoneinander zur unterenAuftragwalze eingestelltwerden.
Die den Auftragwalzen zuzuführende flüssige Masse wird durch ein Querrohr 133 (Fig. 51) eingepumpt und durch enge Längsschlitze in nahezu kontinuierlichem flachem Strahl an eine Verteilungswalze 134 abgegeben, die genau in einer geringen Entfernung von der obersten Auftragwalze 113 (Fg. 48)
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Verteilerwalze 134. Gegenüber den Federn 740 und 141 befindet sich je eine Verstellvorrichtung ähnlich jenen nach Fig. 43 und 44 mit Handrädern 742 unb 743. Die Enden jeder Walze können dadurch gleichzeitig eingestellt oder ein Ende kann unabhängig von dem anderen verschoben werden.
Eine dieser Vorrichtungen regelt den Abstand zwischen der Verteilerwalze 134 und der Auftragwalze 773, die andere den Abstand zwischen der Verteilerwalze 134 und der Ausgleichswalze 135 und gemeinsam regeln sie die Dicke des Flüssigkeitshäutchens, welches durch die Verteilerwalze vorgetragen und auf der nach aufwärts bewegten Stirnseite der oberen Auftragwalze 773 abgelagert wird.
Die Auftragflüssigkeit wird bis zum Rande der Verteilerwalze 1. 34, sowie bis zum Rande der Ans-
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Anhäufung zu vermeiden, ist an jedem Ende dieser Walzen ein Schaber 144 (Fig. 48) in Form einer seichten, konkaven Büchse vorgesehen, deren gekrümmter Boden mit den Enden der Walzen in Berührnns : steht und deren gemeinsame Berührungslinie annähernd kreuzt, wie aus Fig. 48 ersichtlich ist, und als Behälter wirkt, in welchem diese Ablagerungen aufgesammelt und aus dem sie von Zeit zu Zeit entfernt werden können. Dieser Schaber 144 ist an einem Arm 145 befestigt. welcher durch eine Stellmutter 146 auf dem Flüssigkeitszulaufrohre 1. 33 festgestellt werden kann.
Die untere Auftragwalze 114 ist in gleicher Weise mit einer Verteilungswalze 147 und einer Aus- gleichswalze 148 ausgestattet, welche durch die Handräder 749 und bzw. 150 (Fig. 41) einstellbar sind. die durch Wurmtrieb, Anschlagstangen usw., wie bei den oberen Ausgleichs- und Verteilungswalzen, wirken. Der Schaber 151 für die untere Verteilungswalze 147 hat im Wesen die gleiche Form, wie der Schaber 744. ist jedoch so angeordnet, dass er das Ende der unteren Auftragwalze 774 als auch deren
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Teilchen enthalten kann, welche das Bestreben haben, sieh abzusetzen, so ist ein Rührwerk zwecks beständigen Rührens des Inhaltes dieses Behälters vorgesehen.
Das Rührwerk besteht aus einer zentralen Welle 154 (Fig. 41 und Fig. 49), welche ein Paar Flügel 155 trägt. die unmittelbar über dem Boden des Behälters angeordnet sind und die Ansammlung von festen Teilchen verbindern. Die Welle 154 ruht in einem Lager 156 (Fig. 49), das von einem Deckelstück 157 getragen und mit diesem Deckelstück von dem Behälter abnehmbar ist, Die Welle 154 trägt an ihrem oberen Ende ein Kegelrad 158, das mit einem Kegelrad 159 in Eingriff steht, welches von einer horizontalen, durch ein Stirnrad 161 angetriebenen Welle 160 getragen wird Am anderen Ende der Welle 160 und darauf befestigt befindet sich ein Stirnrad 162 (Fig. 49), da" mit einem Trieb 16. 3 in Eingriff steht, um die Welle 164 einer Pumpe 165 anzutreiben.
Die Welle 161 ist an ihrem freien Ende vierkantig für eine Kurbel, und wenn der Trieb 162 aus dem Stirnrad 163 aus- gerückt wird, dann kann die Krubel benützt werden, um die Pumpe zwecks Ingangsetzung zu drehen, oder um Flüssigkeit in kleinen Quantitäten durch die Verteilerrohre zu verteilen, wenn die Auftrag- maschine nicht regelmässig funktioniert. Der Trieb 162 wird durch eine Stellsehraube 166 festgehalten. Die Pumpe 165 und die zugehörigen Räder sind auf einem Arme des wegnehmbaren Deckelstückes 157 befestigt und können sohin mit letzterem zwecks Untersuchung oder Ausbesserung leicht abgenommen werden.
Die Pumpe 165 liefert die Auftragflüssigkeit durch ein Rohr 167 (Fig 48), welches an seinem vorderen Ende eine Abzweigung besitzt, die durch ein Ventil 168 (Fig. 41) zum Flüssigkeitsverteilung, ; - rohre 152 geht und ebenso eine Abzweigung, welche nach aufwärts durch das Ventil 169 (Fig. 41) zum oberen Verteilungsrohre 133 verläuft. An einem Punkte oberhalb des Behälters 15. 3 hat das Flüssigkeits-
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Behälter 153 führt.
Zum Zwecke des Anlassens der Pumpe ist es daher möglich, das Ventil 1'70 zu öffnen. die Ventile 168 und 169 (Fig. 41) zu schliessen und dann von Hand oder in anderer Weise die Flüssigkeit aus dem Behälter 153 heraus und durch das Ventil 770 wieder zurück in den Behälter zu pumpen, wodurch die Flüssigkeit gemischt und aufgerührt und das richtige Arbeiten der Pumpe gesichert wird. Ein Verbindungsssück 172 im Rohre 167 erleichtert eine Entfernung des Behälters 153 samt Deckel, Pumpe, Getriebe etc.
Um überschüssige Flüssigkeit nicht zu vergeuden, ist unterhalb der Ausgleichswalze 137 ein abnehmbarer Trog 173 (Fig. 48) vorgesehen, welcher durch ein Ablaüfrohr 774 sich m den Behälter 153 entleert. In gleicher Weise hat auch die untere Ausgleichswalze 148 einen abnehmbaren, schief gestellten
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Aus den Fig. 41, 45, 46 und 51 ist der Antriebsmechanismus für die Auftragmaschine und deren Speisepumpe ersichtlich. Die Kraft wird durch eine Hauptantriebskette 178 (Fig. 45) zugeführt, welche ein auf einer Welle 180 lose sitzendes Kettenrad 179 dreht.
Die äussere Fläche der Nabe dieses Kettenrades 179 bildet ein Kupplungsglied und ein gegenüber befindliches Kupplungsglied 181 ist auf der Welle 180 festgekeilt und mit einem vertikalen Eimrickhebel 182 versehen, der bei 188 an einen am Gestelle 100 befestigten Arm 184 angelenkt ist. Um die Kupplung von der anderen Seite der Maschine zu betätigen. ist eine Zugstange 18 : ; vorgesehen. welche an dem Einrückhebel 182 und an einem korrespondierenden Hebel 186 an der anderen Seite der Maschine drehbar befestigt ist. Der Stellkeil für das Kupplungs-
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rechte Ende der Welle 180 wird von einem Aussenlager 187 in Form eines Armes getragen, der an den Rahmen 100 (Fig 45 und 46) durch Bolzen befestigt ist.
Der Einrückhebel 182 hat die Gestalt eines
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Handrad, so dass die Maschine langsam mittels Hand umgedreht werden kann. wenn deren einzelne Teile in bezug auf zeitliche Wirkung genau eingestellt werden sollen.
Auf der Welle 180 ist ein Zahnrad 189 (Fig. 51) festgekeilt, das in ein Zahnrad 190 an der Welle 777
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letzteres steht in Eingriff mit einem Zahnrad 198 an der Welle 116 der oberen Auftragwalze. Das Zahnrad 79. 3 ist ebenfalls in Eingriff mit einem Zahnrad 194 an der Welle 7. 36 der oberen Verteilungswalze. um diese letztere mit einer grösseren Umfangsgeschwindigkeit als die obere Anftragwalze anzutreiben. wodurch die Auftragflussigkeit auf die elastische Oberfläche der oberen Walze aufgebracht wird.
Da, Zahnrad 194 ist in Eingriff mit einem Zahnrad 195 an der Welle 137 der oberen Ausgleichwalze, um
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und die Kupplung gelieferte Kraft die Auftragwalzen 113, 114 in der durch die Pfeile angedeuteten Richtung (Fig. 48) und ein auf dem Zuführungstisch 101 aufgelegtes Metallblech. 1 wird durch die elastischen Flächen dieser Walzen erfasst, nach vorwärts gezogen und gleichmässig oben und unten mit einer dünnen, gleichförmigen und homogenen Schichte der Auftrageflüssigkeit versehen. Wenn gewünscht. kann auch eine Seite des Bleches frei bleiben.
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(Fig. 50) gelagert ist. die an die untere Fläche des Zuführungstisches 101 befestigt sind.
Um den Block 199 zu und von den Auftragewalzeu zu verschieben und dessen Bewegungen im richtigen Augenblick stattfinden zu lassen, ist ein Lenker 207 (Fig. 42) vorgesehen, der drehbar einerseits mit dem Block und anderseits auch einstellbar mit einem schwingenden Arm 202 verbunden ist ; letzterer ist nahe dem Mittelpunkte
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getragen wird. Das rechte Ende der Welle 20, 203 trägt eine Kurbel 204, mit deren geschlitztem Ende eine von einem Daumen betätigte Schubstange 205 einstellbar verbunden ist.
Diese Stange trägt eine Rolle 206 die gegen den Umfang eines Daumens 207 auf der Welle 180 an der Seite des Zahnrades 189 drückt (Fig. 5J), Der Daumen ist durch einen Bolzen : 208 (Fig. 42) mit dem Zahnrade 189 verbunden, welcher Bolzen in einem Schlitz 209 verschoben werden kann, um eine Verstellung des Daumens zum Zahnrade zu gestatten, damit der Zuführungsmechanismus bezüglich seiner zeitlichen Wirkung und mit Bezug auf andere bewegte Teile der Maschine genau eingestellt werden kann.
Das rückwärtige Ende der Stange 2J bildet einen Bügel 270. der die Nabe des Daumens 207 umfasst, auf derselben gleitet und um dieselbe
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Stange 20a nach einwärts und eine Vorwärtsbewegung des Zuführungsfingers 198 zu bewirken, ist die Welle 20. 3 mit einer nach abwärts reichenden Kurbel 211 versehen, an deren Ende eine Stange 272 (Fig. 45) angelenkt ist ;
das rückwärtige Ende dieser Stange geht frei durch einen Block 27 J auf dem Haupt- gestelle. welcher so weit frei schwingen kann, als notwendig ist, um sich den Vor- und Rückwärtsbewegungen der Stange 212 anzubequemen. Eine Feder 214 drückt mit ihrem hinteren Ende auf den Block 21 und mit ihrem vorderen Ende gegen eine die Spannung regelnde Mutter 215. Eine durch die
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die Feder 214 zusammen, und sobald der Daumen 207 es gestattet, zieht die Feder 214 durch ihre Ausdehnung den Finger 198 nach vorwärts gegen die Auftragewalzen zu und schiebt dadurch das zu überziehende Blech vorwärts, bis seine vordere Kante zwischen die Auftragwalzen eindringt.
Der vorbeschriebene.
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für die Geraderichtung der Bleche des Zuführungstisches dienende Mechanismus ist bezüglich der Vorwärtsbewegung des Fingers 198 dadurch geregelt, dass der Daumen 110 zum Gleitblock 199, mit dem er fest verbunden ist, entsprechend gelagert ist.
Um die Pumpe 165 und ihr zugehöriges Rührwerk anzutreiben, ist ein Kettenrad 216 (Fig. 51) an der Welle 117 vorgesehen, das mit dem Zahnrad 190 durch einen Bolzen fest verbunden ist. Eine
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Unmittelbar hinter dem Hauptgestelle 100 befindet sich ein HilfsgesteM 22, auf welchem die Vorrichtung montiert ist, durch welche die von den Auftragwalzen kommenden flachen Bleche in die
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An der Stirnseite des Gestelles 221 sind ein Paar Träger 222 und 22. 3 befestigt, die an ihren Enden durch Bolzen mit dem Hauptgestell 100 fest verbunden sind.
Die Einrichtung zum Biegen jedes Bleches in die Bogenform besteht aus einer Anzahl von Wellen 226, von welchen im Ausführungsbeispiel fünf dargestellt sind, die ihre Lager in den Trägem 222 und 228 haben. Auf jeder dieser Wellen sitzt ein Kettenrad 227 und alle diese Kettenräder werden durch eine gemeinsame Kette 228 angetrieben, die über eine Leerrolle 229 läuft und durch ein Kettenrad 2- (Fig. 52) an der Welle 219 angetrieben wird.
Die Wellen 226 sind mit Sternrädern versehen, welche vorzugsweise die Form von dünnen Scheiben mit gezähnten Rändern haben. um die Grösse der Berührungs-
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Sternräder 233 der letzten Welle jedoch können sich frei um ihre Aehse drehen und werden nur gegen achsiale Versehiebung durch ein Paar Ringe gesichert, von welchen der eine an der Welle der Länge nach einstellbar ist. Alle Sternräder oder Mitnehmer haben vorzugsweise den gleichen Durchmesser, nur die
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Durchmesser, wie aus Fig 48 ersichtlich und sitzen lose auf ihren zugehörigen Wellen.
Das von den Auftragwalzen kommende Blech wird durch die Sternräder weiterbewegt und die Berührungspunkte der letzteren mit dem Blech sind so klein, dass sie den aufgetragenen und anhaftenden
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sitzt dessen mittlerer Teil auf den grösseren mittleren, durch die Reibung des darauf befindlichen Bleches angetriebenen Rädern 2M und 285, die in der Mittellinie des Bleches eine Art Höcker bilden, wodurch das schwache Blech sich mit seinen Rändern herabsinkend biegt.
Oberhalb des Gestelles 221 sind über Rollen 239 und 240 laufende Riemenpaare 2. 37. 2. 3. S angeordnet.
Wie aus Fig. 46 und 47 ersichtlich, haben die Rollen einen solchen Abstand voneinander, dass die Riemenpaare gegen einen Punkt zu konvergieren und eine Transportvorrichtung bilden. welche die von den Sternrädern kommenden Bleche bloss an deren Rändern fasst. Letztere werden dann allmählich in dem Masse. als die Bleche zwischen den konvergierenden Riemen vorrücken, nach einwärts gedrückt, wodurch die Bleche zwecks Abgabe an die Ofentransportvorriehtung in die gewünschte. gebogeneForm gebracht wo den.
Die Fig. 11,12, 13, 46, 47,48, 52 und 53 zeigen Einzelheiten der vorerwähnten Transportvorrichtung.
An einer Fläche jedes der Lederriemen 287 und 288 sind voneinander getrennte, gebogene Metall- plättchen mit einem Flansch 242 befestigt (Fig. 12) ; in dem spitzen Winkel des Flansches 242 mit da- zugehörigen Plättchenseite wird die Kante des behandelten Metallbleches aufgenommen und durch die iiberhängende und elastische Plättchenwand gegen zufälliges Ausspringen festgehalten.
Die Riemen 237 und 2. 38 werden durch ihre zugehörigen Rollen 2. 39 (Fig. 52) angetrieben ; letztere sind auf vertikalen Wellen angeordnet, deren Kegelräder 24. 3 in auf der Welle g19 festgekeilte Kegelräder 244 eingreifen.. Jede dieser Wellen geht durch ein Lager 245, von welchem nach abwärts ein Arm 246 reicht, der in einem Lager 247 endet, durch welches die Welle 249 getragen und das Kegelrad 244 mit seinem zugehörigen Kegelrad 243 in Eingriff erhalten wird (Fig. 52). Jedes Lagerstück 245 hat ein geschlitztes Ohr 249 (Fig. 53), das mit einer Klemmschraube 2. 50 versehen ist, die in die Querstange 246' eingeschraubt ist.
Es ist daher möglich, die Rollen 2. 39 sowohl nach rechts als auch nach links zu verschieben, um so den Abstand zwischen ihnen zu vergrössern oder zu vermindern und eine nicht vollkommene. gerade Einstellung in der Maschine auszugleichen.
Zur Führung und Verhinderung der Ausbauchung der arbeitenden Seiten der Transportriemen 2 ; 37 und 238 dienen zwei Winkelstangen 251 und 252 (Fig. 47). Auch die Metallplättchen 241 der Riemen
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und 252 besitzen Schlitze 255 und 256 (Fig. 46), um, (da auch ihre anderen Enden in gleicher Weise geschlitzt sind (Fig. 47) eine Längsverschiebung zuzulassen und können um einen kleinen Winkel um Bolzen 257 und 258 gedreht werden, welche durch diese Schlitze hindurchgehen und die Führungen an Ohren 253 und 254 (Fig. 53) verankern.
Am anderen Ende dieser Transportvorrichtung wirken die Rollen 240 (Fig. 47) mehr als Führungsscheiben. Sie sind auf vertikalen Wellen aufgekeilt, deren jede von einem Arm 259 getragen wird, der an einer Querstange 260 des Traggestelles 221 befestigt ist und für seine Klemmschraube einen Schlitz 261 hat, um eine Verstellung nach einwärts und auswärts zu gestatten, wodurch der Abstand zwischen den zwei Transportriemen am Ende der Transportvorrichtung geändert werden kann. Die Querstange 260
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je eine an jeder Seite der Maschine sich befindet und die durch Mutterbolzen 263 geschraubt werden, die ihrerseits in die Oberseite des Gestelles 221 eingeschraubt sind.
Diese Schrauben drücken gegen den Rand der Stange 260 und können dazu benützt werden, die Stange nach rückwärts zu drücken, wenn die Riemen gespannt werden sollen. Bolzen 264 gehen durch Schlitze in der Stange 260 und dienen zur Verankerung an das Gestell 221, sobald die Einstellung erfolgt ist.
Jenseits des engen Endes dieser Transportvorrichtung befindet sieh eine Führung. bestehend aus zwei voneinander unabhängigen, gebogenen Platten 265. deren jede durch einen Bolzen 266 mit einem Tragarm 267 drehbar verbunden ist. Dieser Arm hat einen Schlitz und einen Klemmbolzen 268, um eine schwingende Einstellung der Platten 265 um den Bolzen 266 zuzulassen. Am anderen Ende des Armes 267 ist ein Drehbolzen 269 und Feststellbolzen 270 vorgesehen, von denen der erstere durch einen Längsschlitz
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oder um den Bolzen 269 als Drehungsmittelpunkt geschwungen werden kann. um die Platten 265 in die geeignete Stellung zum Abgabeende der Transportvorrichtung zu bringen.
Die Platten : ! 65 sind also zu oder voneinander einstellbar, um die Breite der zwischen ihnen gebildeten Führung zu verändern.
Durch die beschriebene Einrichtung erhalten die behandelten Metallbleche in dem Masse, als sie
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Transportvorrichtung. und wenn sie aus letzterer heraustreten, treten sie in die durch die Platten 26 : ; gebildete fixe Führung ein. wonach sie sich in dem richtigen Zustande für die Abgabe an die Ofentransportvorrichtung befinden. Damit bei ihrer Abgabe aus der früheren Transportvorrichtung an die Ofentransportvorrichtung keine Ungenauigkeit besteht und damit ihre Abgabe im genau bestimmten Zeitraum erfolgt, ist eine Abgabevorrichtung oder ein Schieber vorgesehen, der in den Fig. 41. 45 und 48 besonders dargestellt ist.
Dieser Schieber besteht aus einem Paar endloser Ketten 271, welche über Antriebskettenräder 272 gehen, die auf der Welle 27. 3 befestigt sind, die in Armen 274 ruht. welche an die Träger 222, 223 befestigt sind. Auf dieser Welle sitzt ein Kettenrad 275. welches mittels eines anderen, auf der Welle 180 aufgekeilten Kettenrades 277 (Fig. 51) durch eine Kette 276 angetrieben wird. Die Schieberketten 271 laufen
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von, am oberen Teil des Gestelles 221 Fig. 45) befestigten Armen 280 getragen wird.
Diese Arme haben Schlitze 281 und Einstellschrauben 282, um sie gegen das Gestell 221 verschieben zu können und so die Sehieberketten 271 zu spannen oder zu lockern.
Die Ketten : 271 sind mit drei L-förmigen Schiebefingern 288 versehen. von denen jeder auf einem Drehstift 2M sitzt. Letztere halten die Ketten zusammen, wie aus Fig. 55 ersichtlich, so dass sie sich gleichzeitig bewegen : die Ketten sind jedoch weit genug voneinander abstehend, dass der kürzere Arm jedes L-förmigen Fingers 28 : J zwischen denselben eine schwingende Bewegung machen kann.
Dieser
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block für die zwei Kettenrollen 278 und ist durch Schlitze und Bolzen mit den Platten 286 und 287 ver- bunden, um eine Längseinstellung dieser Platten, wenn gewünscht, zuzulassen, wenn die Arme 280
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! von welchen, wie aus Fig. 48 ersichtlich, Arme 293 nach vor-und aufwärts und andere Arme 294 nach vor-und abwärts zwecks Befestigung an kreisrunde. Schutzstreifen 295 reichen, welche die antreibenden Kettenräder an der Welle 27. 3 überdecken und auch unter die Platte 287, jedoch in einem gewissen
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wie aus Fig. 55 ersichtlich ist.
@ Die Verbindungsstangen 289, 290 tragen auch Arme 296,297, die durch Bolzen und Schlitze befestigt sind, um ihre unabhängige vertikale Verstellung zuzulassen, und an diese Arme sind die vorderen
Enden der unteren und oberen Daumenplatten 286, 287 befestigt, durch welche ihr gegenseitiger. Abstand
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an den vorderen Enden eingestellt werden kann. Diese Platten sind an ihren äussersten vorderen Enden hinteichend abgeschnitten oder einander genähert, um Raum für die Treibräder 272 zu gegen, zwischen die sie hineinreichen (Fig. 54).
Wenn der Schieber in Tätigkeit ist, bewegen sich die L-förmigen Finger mit der gleichen oder nahezu der gleichen linearen Geschwindigkeit, wie die konvergierenden Riemen und bei richtiger zeitlicher Einstellung sind sie in Berührung oder annähernd in Berührung mit den Blechen, während diese durch die Transportvorrichtung in die Bogenform gedrückt werden. Die besondere Aufgabe dieser Finger ist jedoch, den Übergang der gebogenen Bleche von dem Abgabeende der Transportvorrichtung über die Führungsplatten 265 und auf die Ofentransportvorrichtung dadurch zu bewirken. dass sie an das rück- wärtige Ende des Bleches anstossen, wenn dasselbe in den fixen Führungen zur Ruhe kommt oder selbst, bevor dies der Fall ist.
Dadurch, dass diese Finger mit Daumenrollen ausgestattet sind, hält jede Rolle ihren Finger in annähernd vertikaler Stellung, bis derselbe ausser Berührung mit dem gebogenen Bleche tritt ; dann verlässt der Schiebefinger das abgegebene Blech mit einer vertikalen Bewegung, welche ihm durch das gekrümmte Gussstück 288 erteilt wird, über dessen Oberfläche seine Rolle 5 gleitet (Fig. 48).
Hiedurch wird jedes Bestreben, das rückwärtige Ende des gebogenen Bleches empruheben oder auf dasselbe zu stossen, beseitigt und der Finger verlässt das Blech, nachdem dasselbe sicher durch die Ofentransportvorrichtung erfasst worden ist. Infolge der gekrümmten Form und der dadurch bedingten Spannung werden die Bleche, selbst wenn sie nur aus dünnem Metall-sind. sich nicht durchbiegen oder zusammendrücken, wenn sie der Ofenhitze ausgesetzt werden.
3. Der Ofen.
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Auf der Grundmauer 300 des Ofens ist auf Auflagerplatten 303 ein Bogen 3M aufgesetzt ; durch den so gebildeten Kanal 30. 5 kehrt die Ofentransportvorrichtung gegen die Auftragmaschine zurück.
Oberhalb des Bogen 304 sind weitere Auflagerplattcn 306 und rechteckige, aus feuerfesten Ziegeln gebildete Widerlager : 307. die an ihren inneren Flächen ausgenommen sind. um vertikale Züge 308 (Fig. 21 und 23) zn bilden. Oberhalb der Widerlager 307 sind weitere abgeschrägte Auflagerplatten 309 und Bögen 310 aus feuerfesten Ziegeln angeordnet, wobei die Auflagerplatten ausgeschnitten und die Bögen in derartigem Abstand voneinander angeordnet sind, dass sie nach oben Fortsetzungen der Züge 308 bilden.
Unterhalb der Bögen 310 und oberhalb des Bogens 304 befinder sich eine lange Kammer (Fig. 2), welche als die
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durch einen Zerstäuber 311 (Fig. 2) zugeführt. der in gewöhnlicher Weise zusammen mit einem Luft- gebläse 3l ? wirkt. Das Brennstoffgemenge wird in eine viereckige Leitung 313 eingeführt, worin die Entzündung stattfindet und aus welcher eine lange und sehr heisse Flamme nach rückwärts durch die Verbrennungskammer schlägt.
Das rückwärtige Ende der Verbrennungskammer ist durch eine Wand 316 abgeschlossen, jenseits welcher in der hier dargestellten Einrichtung eine andere Verbrennungskammer von gleicher Grösse und Bauart sich befindet, die durch einen Brenner an ihrem entfernteren Ende erhitzt wird, wie aus Fig. 3 ersichtlich.
An die Ausfütterung-317 sind Widerlager 321 aus feuerfesten Ziegeln befestigt, welche auf den Bögen 310 aufliegen und, wie aus Fig. 21 ersichtlich, einen gewissen Abstand voneinander aufweisen, um vertikale Fortsetzungen der Züge 308 zu bilden. Auf diesen Widerlagern 321 ruht die lange, feuerfeste Muffel 328, durch welche die Ofentransportvorriehtung hindurchgeht. Ein Zwischenblock 32.'3 kann auf dem Scheitel jedes Bogens'HO aufliegen, um die Muffel zu tragen aber zwischen diesem Block und den benachbarten Widerlagern.'321 sind Züge 38,
welche von der Vorderseite des Ofens bis zu dessen rück-
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den Bogen 3M abgedeckt ist und in welche die oberen Enden der Züge 308 münden. Öffnungen 386 für den Abzug der Verbrennungsprodukte führen von dieser Heizkammer zur Aussenseite des Ofens. Ein Kanal- ? 7 geht durch den Bogen 319 und einen Absteifblock 328, sowie durch den Scheitel der Muffel .'322, so dass ein Pyrometer zwecks Bestimmung der Temperaturen in die Muffel eingesetzt werden kann.
Dieser Kanal ist gewöhnlich abgeschlossen, kann jedoch auch als Abzug für die in der Muffel entstehenden Gase dienen, wenn man sie dort, statt am Eingangsende der Muffel entweichen lassen will.
Da es wünschenswert ist, dass die Muffel möglichst gegen Luftzutritt geschützt sei, wird das vordere
Ende derselben teilweise durch eine Wand aus feuerfesten Ziegeln 329 (Fig. 2) abgeschlossen, durch welche ebenso wie durch die-benachbarte metallene Endplatte 330 eine Öffnung hindurchgeht, die gross genug ist, um eine freie Bewegung der Transportvorrichtung und deren Beschickung mit gebogenen Blechen zu gestatten. Beim Eintrittsende der Muffel ist die Endwand des Ofens durch eine gusseiserne Platte abgedeckt,'welche letztere als Abgabeplattform dient und die Endrinnen des Ofengehäuses übergreift,
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4. Die wassergekühlte Kammer.
(Fig. 3, 4, 24, 27 und 28.)
Die wassergekühlte Kammer, in welche die erhitzten Platten aus der Ofenmuffel eingebracht werden, besteht aus doppelwandigen (334 und 335) Räumen, die (Fig. 28) mit Flanschen 336 miteinander verbunden sind, Die einzelnen Stücke sind im Querschnitt annähernd rechtwinkelig (Fig. 27) und oben mit einem Handloeh 337 und unten mit einem gleichen Handloch 338 versehen. Die innere Wand 334 hat eine damit aus einem Stück hergestellte, nach aufwärts gehende Rippe 339. welche das obere Handloch 337 durchquert und eine PralP oder Scheidewand bildet.
Unmittelbar über dem Handloch 337 ist ein Gussstück 34C mit einer Zuführungsleitung.'341, in
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dadurch nahe an den Enden des Stüekes abgegeben und durch die Prallrippe 339 abgelenkt, so dass es vollständig um das Kammerstück auf seinem Wege zu den Anstrittsrohren herumläuft, welche Austritte ebenfalls in mehrfa. cher Anzahl und ebenso voneinander abstehend, angeordnet sind, wie die Zulaufrohre.
Die Deckel 346 für die. unteren Handlöcher sind zwecks allfälligen Ablassens des Kühlwassers mit einem Ablaufstutzen 347 versehen. der zu einem Ablaufrohr 348 führt. In dem dargestellten Aus-
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und das warme Wasser läuft aus allen Kammerstücken in ein einziges Hauptablaufrohr 350.
Innerhalb der aus dieser Anzahl von durch Wasser gekühlten Stücken gebildeten Kühlkammer werden die Ofentransportvolrichtung und die von derselben getragenen Metallbleche unter Rotglut abgekühlt. Die Bleche werden dann an die in Fig. 4 dargestellt Förderungsvorrichtung abgegeben.
Zum Ausgleich der Ausdehnungen und Zusammenziehungen sind die Gussstücke dieser Kammer, wie in Fig. 28 dargestellt, mit seitlich vorspringenden Konsolen 351 verwehen, welche auf horizontalen Trägern 352 verschiebbar aufrnhen.
5, Der Fördermechanismus.
(Fig. 4, 29. 30 und 31.)
Der Fördermechanismus der Fig. 4, durch welchen die teilweise abgekühlten Bleche von der Ofentransportvorrichtung abgestreift werden, ist innerhalb eines doppelwandigen luftdicht abgeschlossenen Gehäuses eingeschlossen, zwischen dessen Wänden Kühlwasser kreist. Jedes Ende dieses Gebäude- ; besteht aus einem Gussstück mit einer äusseren Wand 354 und einer inneren Wand 333 : der Boden des Gehäuses wird durch zwei doppelwandige Gussstücke 356 und 357 gebildet. von denen jedes auf Tragund Versteifungsrippen 338 aufruht. Der Deckel des Gehäuses besteht aus zwei doppelwandigen Guss- stücken 359 und 360, von welchen eines oder beide von dem Gehäuse abgehoben werden können. ohne die anderen Wandungen oder den Inhalt des Gehäuses zu beeinträchtigen.
Innerhalb dieses wassergekühlten Gehäuses befindet sich ein Traggestell 361, auf welchen zwei Gruppen von Geraderichtwalzen 362 und 363 bekannter Konstruktion angebracht sind. Auch ist eine Aufnahmevorrichtung vorgesehen, welche aus einem Tragarm : 364 mit einem Gestell besteht, das einen Boden 365 trägt. Dieser Boden hat die Form eines seichten, an seinem unteren oder Abgabeende offenen
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das Bestreben, die ebene Form anzunehmen. Die schief abgeschnittene Nase 366 verhindert ein vorzeitiges Abflachen oder Querverbiegen des Bleches.
Um die Abstreifwirkung des Bodens zu unterstützen, insbesondere aber um eine genaue und zeitgerechte Zuführung der Bleche in die Walzen 362 und 363 zu sichern, ist ein Vorschiebemechanismus vorgesehen, welcher aus zwei parallelen endlosen Ketten 367 besteht, die durch Querstäbe. 368 miteinander verbunden sind, an deren äusseren Enden vier Paare von Schiebefingem befestigt sind. Diese Finger
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herabgleiten. Die Finger bleiben so lange mit dem Blech in Berührung, bis dasselbe weit genug in die Walzen -'362 vorgerückt ist, um von diesen Walzen erfasst zu werden und kein Weiterschieben von rückwärts mehr benötigt.
Die Schieberketten 367 gehen über Kettenräder 370 und : 371 und werden von grösseren Ketten- rädern :372 angetrieben, die auf einer Welle 373 festgekeilt sind, welche ihre Lager in Vorsprüngen 374 hat, dievon einem Paare schwingender Arme 375 nach abwärts reichen ; letztere sind an eine Welle 376angelenkt. deren Enden mit Passstücken 377 versehen sind (Fig. 30), die auf Anschlagplatten 378, welche an die Seite des Gehäuses festgebolzt sind, aufsitzen oder ausser Berührung mit letzterem gehoben werden können.
Unterhalb jeder Anschlagplatte 378 befindet sich ein an die Seite des Gehäuses durch Bolzen
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Die vorderen oder oberen Enden dieser zwei Lenker sind durch eine Querstange 382 miteinander verbunden und diese Querstange ist an den schwingenden Armen 375 befestigt. Die Stirnenden dieser zwei Arme ruhen auf Anschlägen 383. Am anderen Ende der Arme 375 und der Welle 376 als Lager dienend, befinden sich zwei Lenker. 384, die lose an einer Welle 385 stecken, deren Enden in an die Seitenwände des Gehäuses befestigten Lagern 386 ruhen.
An der Welle 376, und zwar an einem ihrer Endpassstücke 377 ist eine Kette 387 befestigt, welche nach aufwärts über ein Kettenrad 388 geht und an ein Gegengewicht 389 befestigt ist. Das Kettenrad 388
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trägt, das durch eine Kette 392 von einem Kettenrad 393 angetrieben werden kann. an welches eine Kurbel 3 und eine Sperrklinke 395 befestigt ist.
Die vorbesehriebene Schiebvorriehtung wird zugleich mit der Ofentransportvorrichtung angetrieben. Die Verbindung erfolgt von einem Kettenrad 396 (Fig. 4) auf dem Wellenende 397 der Ofentransportvorrichtung mittels einer Kette 398 (Fig. 31) an der Aussenseite des durch Wasser gekühlten Gehäuses. Diese Kette treibt ein Kettenrad 399, das lose auf einer Querwelle 400 sitzt, mit welcher dieses wirksam durch eine mittels Hand betätigte Kupplung 401 verbunden werden kann. Die Welle zu treibt die zwei Walzengruppen.
Sie trägt ein Stirnrad 402 (Fig 29), das mit einem Rade 403 an eines kurzenWeIle in Eingriff steht, die ihrerseits ein Stirnrad 404 trägt, das mit einem Rade 405 an einen)
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welches eine (duleh punktierte Linien in den Fig. 4 und 29 angedeutete) Treibkette läuft, durch welch die Kettenräder 407 und 408 der Richtwalzen angetrieben werden.
Die Welle 400 treibt auch den Schieber, denn sie trägt ein Rad 409 (Fig. 29), das in ein Rad 410
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Welle 385 eine Kette 412 läuft. Die Welle 385 5 trägt ein zweites Kettenrad 414 (Fig. 30), das durch eine Kette 415 mit einem Kettenrad 416 an der Welle 376 verbunden ist. Auf letzterer sitzt ein Kettenrad 411.
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transportvorrichtung laufend, können die Geraderiehtwalzen und der mit ihnen zusammen wirkende Schieber nach Belieben durch Betätigung der Kupplung 401 in Gang gesetzt oder angehalten werden.
In dem durch Wasser gekühlten Gehäuse sind in der Nähe der Kupplung 401 Fenster 420 und 421 (Fig. 4) angeordnet, durch welche die Vorgänge innerhalb des Gehäuses überwacht werden können. Falls irgend eine Störung eintritt, ist es möglich, mit der Handkurbel 39 den Schiebemechanismus mit den abgegebenen Blechen ausser Eingriff zu bringen und diese Bleche auf den Boden : ; 65 fallen zu machen. woselbst sie aufgespeichert werden. Dieses Emporheben der Sehiebvorrichtung kann selbst dann htattfinden, wenn der Schieber durch seine Verbindungen mit der Ofentransportvorrichtung angetrieben wird.
Falls es notwendig wird. zwecks Einstellung oder Ausbesserung Zutritt zu den Richtwalzen zu bekommen, können die Deckel 359 und 360 dosgeschraubt, abgenommen und der Schiebemechanismus durch die Öffnung nach aufwärts gedreht werden, so dass zu den darunter befindliehen Teilen ein leichter Zutritt möglich ist. selbst wenn die Ofentranspo tvolTichtung in Tätigkeit erhalten bleibt, um ein t'ber- hitzen derselben innerhalb des Ofens zu verhindern. Sobald die Ofentransportvorrichtung die Bleche au den Fördermechanismus nach Fig. 4 dadurch abgibt, dass sie über die Kettenräder 422 an der Welle 397 läuft, kehrt sie durch eine zweite wassergekühlte Kammer (Fig. 3) wieder zum Ofen zurück.
Diese zweite
Kammer endet in einem Gehäuse 4.' ? 3 aus Metallblech, dessen besondere Aufgabe darin besteht, die wassergekühlten Kammern und das wassergekühlte Gehäuse gegen jeden Luftzutritt abzuschliessen. welcher sonst eine Oxydation der in der Muffel behandelten Materialien verursachen könnte. Das
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gehalten, die an dem Gestelle 353 der Maschine durch Bolzen befestigt sind. Das untere Ende dieses Gehäuses 423 wird durch querangeordnete Winkeleisen 426 geführt, innerhalb welchen es sich frei, entsprechend den durch die Wärme hervorgerufenen Ausdehnungen und Zusammenziehungen, verschieben kann.
Das unterste Ende des Gehäuses taucht unter die Oberfläche eines in einer Zisterne befindlichen Wasserbades 427 (Fig. 3 und 27).
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um sieh an die Querstäbe der Ofentransportvorrichtung anzulegen, wenn letztere ihre Krümmung ! Fig. 31 annimmt, bevor sie nach abwärts in das Wasserbad 127 gelangt, worin die Kette abgekühlt wird, ehe sie wieder zur Stirnseite des Ofens zurückkehrt. Um ein Eindringen von Luft in das Gehäuse zu verhindern. ist die Welle 424 (Fig. 27) mit Stopfbüchsen 429 versehen und ein Dampfaustrittsrohr 430 führt von dem
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entsprechende Absaugevorriehtung angeschlossen sein. um einen Rückschlag der Luft zu verhindern.
G. Die luftgekühlte Kammer.
(Fig. 4, 5 und 6.)
Von dem Förder-und Geraderichtapparate der Fig. 4 werden die Bleche an eine Kettentransport-
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durch ein Fixierbad an die Hilfsgeraderiehtmaschine nach Fig. 7 ab.
Die Kettentransportvorrichtung 431 hat eine ganz besondere Form, wie aus den : Fig. 32, 33. v+ und 35 ersichtlich ist und besteht aus einem Paar paralleler Ketten 4ha3 und A3, die durch Querstäbe miteinander verbunden sind, von denen jeder plattgedrückte Ohren 436 und. J37 an seinen Enden hat. um mit den Ohren an den Kettengliedern durch Bolzen verbunden werden zu können. Jeder Querstab hat zwei nach aufwärts gerichtete Nasen 438 und horizontale Stäbe 439, die gegen die entsprechenden Stäbe der nächsten Querstäbe verstellt sind.
Diese Stäbe und ebenso die Querstäbe selbst. sowie ihre nach aufwärts gerichteten Nasen 438 sind überall dort schneidenförmig ausgestaltet, wo sie mit den weiter zu befördernden Metallblechen in Berührung treten. Die oberen Ränder der Stäbe 4, 39 sind insbesondere nahe ihren Enden etwas gebogen. Die Enden der Stäbe 439 dringen weder in den rberzug ein, noeh beschädigen sie die untere Fläche des Bleches.
Das Gehäuse für die luftgekühlte Kammer (Fig. 5) besteht aus mehreren Abteilungen 440 aus Metallblech (Fig. 37 und 38) und diese Abteilungen haben Endflanschen, durch welche sie zusammen durch Bolzen verbunden werden können, um die Kammer luftdicht abzuschliessen. Innerhalb dieses rechteckigen Gehäuses sind Winkeleisen 441 (Fig. 37) an den Seitenwandungen befestigt, um Führungen für die Rollen der Kettentransportvorriehtung zu bilden, und gleiche Winkeleisen 44 : 2 tragen die unteren. zurückkehrenden Ketten.
Das Abgabeende der luftgekühlten Kammer ist mit einem Gehäuse 443 (Fig. 6) versehen, dessen untere Kante unter die Oberfläche eines Ölbades 444 eintaueht, das dadurch die luftgekühlte Kammer
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verhindert.
Damit die Bleche und die sie tragende Transportvorrichtung unter die Oberfläche des Ölbades 444 eintauchen können, laufen die oberen Stränge der Transportvorrichtungsschleife über Kettenräder 445 ( Fig. 5), gehen dann nach abwärts gegen das Ölbad zu und laufen weiter unter versenkten Kettenrädern 446 Fig. 6), dann wieder nach aufwärts über Kettenräder 447, woselbst die geölten Bleche der Geraderichtvorrichtung nach Fig. 7 übergeben werden. Bei ihrer rückgehenden Bewegung taucht die Transport- vorrichtung wieder unter die Oberfläche des Öles, um unter Kettenrädern 448 durchzugehen, und dann wieder aufwärts über Kettenräder 449 zu laufen, die innerhalb der luftgekühlten Kammer eingetaucht sind.
Jedes Paar von Kettenrädern, über welche die Ketten dieser Transportvorriehtung laufen, ist durch eine geeignete Querstange fest zusammen verbunden, so dass beide Seiten der Transportvorrichtung gleichzeitig sich bewegen ; am rückwärtigen Ende der Transportvorrichtung ist die Welle 460 für Kettenräder 447 in Spannlagern gelagert, wodurch die Spannung der Transportkette geregelt werden kann. In
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gebracht, so dass kein Luftaustritt erfolgen kann ; durch Mannlöcher 451 und 452 ist ein Zutritt zu diesen Kettenrädern möglich.
An diesem Teile der luftgekühlten Kammer sind die Gehäuse 440 breiter. wie in Fig. 36 dargestellt, um für die Kettenräder, Kettenradwellen und deren Lager Platz zu schaffen und die Böden der Abteilungen sind allmählich nach abwärts gegen das Ölbad 141 zu geneigt, damit das von der Transportvorrichtung beim Verlassen des Ölbades auf dieselbe abtropfende Öl wieder in das Ölbad zurücklaufe. Winkeleisen 45. 3 und 454 (Fig. 6) führen und tragen die oberen Ketten der Transportvorrichtung während ihrer Bewegung in das und bzw. aus dem Ölbad und gleiche Winkeleisen führen
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7. Die Hilfsgeraderiehtmaschine.
(Fig. 7 Li und 40.)
Die End- oder Hilfsgeraderichtmaschine der Fig. 7 wird durch ein Kettenrad 455 an der Welle 450 (Fig. 39) angetrieben. Die Maschine besteht aus einem Gestell 456, über welchem einstellbar ein Walzengang 457 montiert ist ; die Höhe des letzteren wird an einem Ende oder an beiden Enden durch die Bolzen 458 und die damit zusammen wirkenden Schlitze bestimmt. Gegenüber diesen Walzen befinden sich, von Wellen 461 und 462 getragen, ein Paar Druckwalzen 459 und 460. Die Lagerblöcke dieser Walzen können in Führungen 463 und 464 sich verschieben, von welchen jede durch Bolzen 465 einstellbar mit dem Gestelle 456 verbunden ist.
Die untere Walze 459 kann durch Bolzen 466 hoch oder tief gestellt werden, welche gegen die Lagerblöcke für die Welle 461 drücken und in den Körper der Laoerführun- eingeschraubt sind. Die obere Walze 460 liegt auf der unteren Walze auf, mit der sie durch einen Trieb 467 an der Welle 462 im Zahneingriff steht und ein gleicher Trieb 468 befindet sich auf der Welle 461. Letztere trägt ein Kettenrad 469, welches durch eine Kette 470 von dem Kettenrad 455 am hinteren Ende der Transportvorrichtung (Fig. 39) angetrieben wird.
Wenn die Bleche aus dem Ölfixierbade kommen (Fig. 6) und über den rückwärtigen Teil jener Transportvorrichtungen abgegeben werden, können sie infolge der Temperaturabnahme während ihres Durchganges durch die luftgekühlte Kammer oder infolge ihres Durchganges durch das Ölbad sich krümmen oder werfen. Bei der Abgabe durch die Transportvorriehtung passieren sie über den Tisch 471
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die Walzen 459 und 460, welche dazu dienen, jeden Öliiberschuss zu beseitigen und die Bleche in den Geradericht-Walzengang abzugeben, der sie in gebräuchlicher Weise vollkommen eben und gerade ausrichtet und sie dann an die erforderliche weitere Transport-oder sonstige-Einrichtung abgibt.
Der Walzengang (Fig. 7A) wird durch ein'Kettenrad 472 und eine Kette 473 von einem grossen Kettenrad 474 ange- trieben, das auf der Welle 461 der Walze 459 aufsitzt.
8. Die Ofentransportvorrichtung.
(Fig. 1-4 und Fig. 17-20.)
Die Ofentransportvorrichtung, durch welche die Bleche von der Auftragmaschine und deren Fördermechanismus abgenommen und in und durch die Ofenmuffel und in die obere wassergekühlte Kammer gebracht werden, hat eine ganz besondere Konstruktion. wie aus den Fig. 17 bis 20 ersichtlich ist. Diese Transportvorrichtung besteht aus zwei parallelen Ketten, von denen jede aus parallelen
Gliedern 475 und 476 besteht, die an ihren Enden durch Querstifte 477 verbunden sind, an deren jedem sich eine Rolle befindet, auf denen die Kette sich fortbewegen kann. Jedes zweite innere Glied 475 hat einen seitlich vorspringenden Ansatz 478 und an diesen und an die korrespondierende Zunge des gegen- überliegendes Gliedes sind durch Bolzen 479 die horizontal umgelegten Ohren der Transportquerstangen - 180 befestigt.
Jede der letzteren besteht aus einer horizontalen Stange mit nach aufwärts gedrehten Enden AM. deren innere Kanten schneidenartig ausgebildet sind. Anstossend an diese Schneiden sind auch die äusseren Enden der horizontalen Stange schneidenartig geformt (siehe 482, Fig. 18). Diese Querstangen sind bedeutend länger als das Kettenpaar, durch welches sie getrieben werden und werden entsprechend hoch über den Kettenrollen durch Tragstützen gehalten, durch welche sie mit den Ketten verbolzt werden.
Dadurch, dass man diese Querstangen der Transportvorrichtung mit Schneidkanten ausstattet, haben sie nur eine beschränkte Berührungsfläche mit den gebogenen, durch die konvergierende Transport-
Vorrichtung und den Schieber der Fig. 45 an die Transportvorrichtung abgegebenen Blechen und obschon die Querstäbe der Ofentransportvorrichtung mit den gebogenen Blechen nur an deren Rändern in Be- rührung stehen, halten sie die letzteren dennoch während ihrer Beförderung durch die Muffel und durch die wassergekühlte Kammer in ihrer gebogenen Form. Innerhalb der Muffel sind beide Seiten des Bleches der Hitze und anderen Einwirkungen, welche daiin stattfinden, frei ausgesetzt und in der Muffel sowohl. als in der Kühlkammer sind die Temperaturen oberhalb und unterhalb des gebogenen Bleches im Wesen die gleichen.
Die Querstäbe der Ofentransportvonichtung bieten weiters kein fühlbares Hindernis für die Freigabe der gebogenen Bleche durch den Abstreifapparat der Fig. 4.
Der Ofen weist eine solche massive Ausgestaltung auf, dass. wenn er einmal auf die Arbeittemperatur erhitzt worden. ist. er in kontinuierlicher Arbeit erhalten bleiben soll. Um ein örtliches Überhitzen der Ofentransportvorriehtung zu verhindern, muss dieselbe in fortgesetzter Bewegung erhalten werden, wann immer die Muffel auf die Arbeitstemperatur erhitzt ist. so dass durch die zeitweiligen Eintauchungen der Querstäbe und deren Tragrollen in das Wasserbad der Fig. 3 im Zusammenhalt mit der
Kühlwirkung der wassergekühlten Kammern die Temperatur der Kette entsprechend tief erhalten bleibt.
Innerhalb der Ofenmuffel ist keinerlei Bahn oder Führung vorgesehen, sondern die Kette kann über den Boden der Muffel frei hinwegrollen : nur eine Bahn AM (Fig.]. 2 und 47) ist vorgesehen. welche zum Ein- trittsende der Muffel führt und aus einem Paar Winkeleisen besteht, die verstellbar angeordnet sind.
Wenn die Transportvorrichtung die Muffel verlässt und in die wassergekühlte Kammer eintritt, wird sie in einer Führung (Fig. 27) aufgenommen. die aus nach aufwärts gerichteten Rippe ! l 484 besteht. die aus einem Stück mit der inneren Wandung-3-34 der wassergekühlten Abteilungen hergestellt ist. Die direkte Berührung zwischen den Rollen und der wassergekühlten inneren Wand unterstützt das wirksame
Abkühlen der Transportvorrichtung. Die erste und jede folgende Abteilung der Reihe hat, wie aus Fig. 24 ersichtlich, ihre Rippen 484 bei 485 nach aussen gekrümmt, um eine nach auswärts sich öffnende Mündung für die bessere Führung der Ofentransportvorrichtung zu bilden, welche in ihrer oberen Länge oder Hälfte mehr durch die Muffel gestossen, als gezogen wird.
Nach Passieren des Fördergehäuses der Fig. 4 und beim Betreten der unteren wassergekühlte Kammer ruhen die zurückgehenden Querstäbe und Ketten auf Führungen 486 (Fig. 28), die von L-förmige
Rippen gebildet werden, die aus einem Stück mit der inneren Wand des wassergekühlten Gussstückes hergestellt sind. Die gute Wärmeleitungsfähigkeit dieser Rippen ist sehr vorteilhaft.
Die Ketten gleiten über die vorerwähnten Führungen, bis sie (Fig. 3) über das Kettenrad 428 und sodann nach abwärts in das wassergekühlte Bad 4'27 gehen. woselbst sie über untergetauchte Kettenräder 47 laufen, die auf einer Welle angeordnet sind. die durch entsprechende Arme zu getragen wird. die an ihren oberen Enden auf
Winkeleisen 4. 26 aufruhen.
Die Ofentransportvorrichtung geht zunächst nach aufwärts aus dem Wasserbad und über das
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9. Der Antrieb.
Alle beschriebenen beweglichen Teile der Einrichtung werden zweckmässig von nur einem Motorwie einem Elektromotor 492 (Fig. 47) (mit veränderlicher Geschwindigkeit) angetrieben. Dieser Motor trägt einen Trieb 49. 3, der in ein Stirnrad 494 an einem Ende einer Querwelle 495 eingreift, auf deren anderem Ende ein Trieb 496 steckt, der mit einem Stirnrad 497 an einer zweiten Querwelle 498 in Eingriff steht. Letztere trägt die Antriebskettenräder 499 der Ofentransportvorrichtung und ausserdem einen Trieb 500, der mit einem anderen Trieb 501 au einer Welle. 592 (Fig. 45) in Eingriff steht, von deren Kettenrad 50. 3 aus die Auftragm. a. schine und die konvergierende Transportvorrichtung mit dem Schieber mittels der Kette 178 angetrieben werden.
Die Ofentransportketten werden auch daz benützt, Kraft auf ihre rückwärtige Welle 397 (Fig. 4) durch die daran befestigten Kettenräder 422 zu übertragen.
Dadurch, dass alle Teile der Einrichtung von einem einzigen Motor aus angetrieben werden, sind. alle ihre Bewegungen zeitgerecht geregelt und die überzogenen Bleche bewegen sich mit einer bestimmten und im vorhinein festgesetzten Geschwindigkeit, welche sich am besten den innerhalb des Ofens entstehenden Temperatursänderungen anpasst, durch alle diese Teile. Verwendet man einen Motor mit ver- änderlicher Geschwindigkeit, so kann die Zeit des Durchganges durch den Ofen geändert werden, um sie den Änderungen und der Grösse der behandelten Bleche oder Änderungen in der Dauer der Behandlung anzupassen.
Die Auftragmasehine kann ausgerückt und angehalten werden, während die Transportvorrichtung durch den Ofen sich weiter bewegt und auch die Geraderichtmaschine und deren zugehörige Teile können angehalten werden, während Bleche noch durch den Ofen passieren. Alle Kupplungen sind einfache Klauenkupplungen, um das rechtzeitige Eingreifen der verschiedenen Teile nach jeder Ausrückung und Wiedereinrückung der Kupplungen zu sichern.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Herstellung von Metallüberzügen auf Metallen, bei welcher die an einer oder beiden Seiten zu überziehenden Metalle durch eine Auftragsvorrichtung mit einer Schichte eine, reduzierbaren Verbindung des Überzugsmetalles überzogen und durch eine Fördervorrchtung i 1 einen Ofen gebracht werden, in dem die Reduktion stattfindet, gekennzeichnet durch eine an den Ofen
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zu verhindern.