AT90794B - Verfahren, um Oberflächenkondensatoren stein- und schlammfrei zu halten. - Google Patents

Verfahren, um Oberflächenkondensatoren stein- und schlammfrei zu halten.

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AT90794B AT90794DA AT90794B AT 90794 B AT90794 B AT 90794B AT 90794D A AT90794D A AT 90794DA AT 90794 B AT90794 B AT 90794B
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Balcke Ag Maschbau
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  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description


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  Verfahren, um   OberfächeniMndensatoreil     stein-und schlammfrei   zu halten. 



    Es ist bekannt, dass der Wirkungsgrad der Oberilächenkondensatoren infolge Stein-oder Niederschlagbildung aus dem Kühlwasser sehr schnell sinkt. Soll eine zu grosse Verschlechterung des Vakuums verhindert werden, so muss der aus dem Kühlwasser ausgefällte steinartige Niederschlag durch gründliche Reinigung des Kondensators entfernt werden. Dies kann duich freie Säuren geschehen, die den Stein zerfressen und im Überschuss angewendet werden müssen, soll nicht die Reinigung des Kondensators wochenlang dauern. Die Anwendung chemischer Mittel im Überschuss ist indessen ein Gewaltmittel, denn es wird dadurch nicht nur der Niederschlag zerstört, sondern auch das Eisen des Kondensators und das Messing der Kühlrohre.

   Die chemische Reinigung des Kondensators kann also nur aufKosten seiner Lebensdauer angewendet werden, unter Umständen sogar seine völlige Zerstörung bewirken. 



  Um diese kostspielige und gefährliche Reinigung der Kondensatoren zu vermeiden, ist vorgeschlagen worden, die Niederschlagbildung aus dem Kühlwasser von vornherein dadurch zu verhindern, dass das Zusatzkühlwasser vor der Verwendung im Kondensator chemisch gereinigt wird. Dieser Weg ist gangbar, aber die hiefür erforderlichen Reinigungsvorrichtungen sind in der Anlage und im Betriebe sehr teuer.   
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 bare Einleitung der reinigenden Chemikalien in die Kühlwasserleitungen herbeizuführen. Dies Verfallen ist ganz unzulässig, da bei seiner Anwendung Kondensator und Kühler vollständig mit Schlamm verschmutz werden. Ausserdem wird nicht einmal eine"sichere Wirkung erreicht. 



   Die den bekannten Verfahren anhaftenden Mängel vermeidet die Erfindung in der Weise, dass die Bildung eines Niederschlages im Kondensator aus dem   Kühlwasser dadurch verhindert wird,   dass die   steinbildenden   Salze des Kühlwassers in leichter lösliche Salze   übergeführt   werden, so dass sieauch bei der hier in Betracht kommenden   Erwärmung   des Kühlwassers-nicht ausfallen können. 



   Die   niederschlagbildenden   Salze des Kühlwassers sind im wesentlichen kohlensaurer   Kalk, kohlen-   saure Magnesia, schwefelsaurer Kalk und   schwefelsaure   Magnesia. Die kohlensauren Salze sind im Wasser sehr schwer löslich, fallen deshalb besonders leicht aus. Leichter löslich sind die   schwefelsaurem   Salze, besonders   schwefelsaure   Magnesia. Sie fallen daher erst aus, wenn das Wasser mit ihnen übersättigt ist, was durch einen angemessenen Überschuss an Wasser verhindert wird. 



   Die   kohlensauren   Salze dagegen fallen schon aus, wenn das Kühlwasser nur erwärmt wird, sowohl bei Frischwasser-als auch bei Rückkühlanlagen. Aus rückgekühltem Wasser erfolgt die Abscheidung noch schneller als aus frischem Wasser. 



   Diese Ausfällung der kohlensauren Salze wird bei   Rückkürlanlagen   erfindungsgemäss dadurch verhindert, dass die steinbildenden Salze chemisch im Kühlwasser gebunden werden. Das Wasser wird also nicht gereinigt, die Steinbildner werden nur derart gebunden, dass sie unter keinen Umständen ausfallen können. 



   Das Verfahren der chemischen Bindung erfolgt derart, dass dem Kühlwasser freie Säuren, wie 
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 warmen Wasser etwa 4 log Chlorkalzium oder Chlormagnesium, dagegen nur knapp 2 g schwefelsaurer Kalk oder   0#020   bis   0#040   kohlensaurer Kalk oder   0'020g   Magnesia. Die durch den Säurezusatz erhaltenen Salze fallen also bei den in Kondensatoren vorkommenden Temperaturen nicht oder   höchstens   bei übermässiger Konzentration aus, die bei der guten Löslichkeit der Salze leicht verhindert werden kann. Auch können die Salze durch eine Zugabe von Zusatzwasser bequem abgefühlt werden. Eine   Ansäuerung des   Wassers wird durch richtige Bemessung des Säure zusatzes vermieden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren, um Oberflächepkondensatoren stein-und schlammfrei zu halten, dadurch gekennzeichnet, dass dem Kühlwasser Säure, z. B. Salzsäure, zugesetzt wird, welche die schwerlöslichen, kohlensauren Salze des Kühlwassers in leichtlösliche Salze, z. B. Chloride, umwandelt, die bei der im Kondensator herrschenden Temperatur nicht wieder zeifallen können. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT90794D 1918-02-19 1918-09-12 Verfahren, um Oberflächenkondensatoren stein- und schlammfrei zu halten. AT90794B (de)

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