AT90575B - Verbrennungskraftmaschine für Kraftwagen. - Google Patents

Verbrennungskraftmaschine für Kraftwagen.

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AT90575B
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Maybach Motorenbau Gmbh
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  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Die Leistung einer   Verbrennungskraftmasdine fallt bekanntlich bei sinkender Drehzahl   derart stark ab. dass   man   bei den mit Verbrennungskraftmaschinen betriebenen Kraltwagen 
 EMI1.2 
 beim Anfahren ein. 



   Dieses Wechseln der Übersetzung beim Anfahren und in Steigungen erfordert eine gewisse Geschicklichkeit und bringt weiterhin den Nachteil, dass beim Wechseln von einer Stufe in die nächst höhere Stufe zunächst die Leistung um einen gewissen   Betrag fällt. wodurch   in manchen Fällen die an   sich erreichbare höhere Stufe nicht eingeschaltet werden kann.   da der Leistungsabfall die Beschleunigung auf diese Stufe nicht ermöglicht. Es tritt, somit in vielen Fällen eine   Geschwindigkeitsvermindermig   ein. die insbesondere bei anhaltenden Steigungen von einschneidender Bedeutung ist. 



   Gemäss der Erfindung ist nun nicht nur die Notwendigkeit eines   Wechsellls   der Übersetzung während der Fahrt mit all ihren   Unannehmlichkeiten, sondern auch das kostspielige.   empfindliche, schwere und erheblichen Platz beanspruchende Wechselwerk überhaupt vermieden. Dieser Fortschritt wird durch eine neue Bemessung der Verbrennungskraftmaschine im Vergleich zu der von ihr entnommenen Leistung erreicht. Die Kraftmaschine wird nämlich   gemäss   der Erfindung so gebaut. dass sie an sich ein Vielfaches (z. D.   Vier-oder Fünffaches) dessen   leisten konnte, was sie bei dem   betreffenden Fahrzeug äusserstens hergeben muss, so dass   sie schon bei sehr geringer Drehzahl die   höchste   von ihr verlangte Leistung abgibt.

   Dies sei an einem Ausführungsbeispiel näher   erläutert :   
 EMI1.3 
 2400 Umdrehungen in der Minute die grösste Leistung aufweist und wie üblich dann auf die Kardanwelle oder das Differentialgetriebe unmittelbar arbeiten kann, wenn der Wagen eine entsprechende Geschwindigkeit annehmen kann. Da beim Anfahren und beim Befahren steiler Steigungen jene Geschwindigkeit nicht zustande kommt. so könnte die Kraftmaschine den Wagen nicht rasch genug bezw. überhaupt   nicht vorwärts bringen, weil sie   bei einer Drehzahl von etwa G00 Umdrehungen in der Minute nur etwa 10 PS leistet.-
Fig. 2 stellt eine Charakteristik dar für den Fall. dass das Fahrzeug, wie gebräuchlich. mit einem vielfachen Wechselwerk   ausgestattel ist.

   Hiebei   ist der ideale Fall angenommen, dass die Übersetzung keine   Energie aufzehren würde.   Bei dieser Darstellung ist die Fahrgeschwindigkeit des Wagens als Abszisse angenommen, jedoch in solchem Massstab, dass sie, im   Massstab   der der Fig. 1 gemessen, zugleich für den Fall des unmittelbaren Antriebs, (vierter Gang) die 
 EMI1.4 
 den dritten Gang mit   IH   und den vierten Gang mit IV bezeichnet. Man erkennt, dass an den Schnittstellen der   Zweige ; besonders   der Zweige I und   II.   die Zweige so stark abfallen, dass bei gewissem Verhältnis von erforderlicher Leistung und Fahrgeschwindigkeit (in dem Raum 

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 zwischen der 40 PS-Linie und den Charakteristikzweigen, z. B.

   I und II) das Fahren sehr   schwierig wird und ständiges Wechseln   der Übersetzungen erfordert. Die Notwendigkeit des jedesmaligen Entkuppelns und Einkuppelns beim Wechseln erschwert das Fahren dabei oft fast bis zur   Unerträgliehkeit.   



   Fig. 3 zeigt als Beispiel, welche Charakteristik der Kraftmaschine desselben Fahrzeuges, das 
 EMI2.1 
 Schnittdarstellung des Vergasers dieser Kraftmaschine. 



   Die Maschine treibt ständig unmittelbar auf das Differentialgetriebe. Ihre Zylinderinhalt und dementsprechend auch ihre   Triebwerksteile   sind so bemessen. dass die Maschine bei   2400   Umdrehungen in der Minute etwa 160 PS leisten könnte und bei entsprechender Einstellung am Vergaser schon bei etwa   600   Umdrehungen tatsächlich die verlangte   Höchstleistung   von 40 PS abgibt. Die Triebwerksteile sind bei dieser Maschine im   Gegensatz zu den bekannt'-n     übermessenen Verbrennungskraftmaschinen   für Flugzeuge eher noch etwas stärker als   schwächer   im Vergleich zu den   Zylinderinhalten, da   bei den kleinen Drehzahlen, z.

   B. 600 in der   Min..   bei denen schon die volle Leistung erzielt wird, der Massendruck, der bei hohen Drehzahlen 
 EMI2.2 
 Bemessung der Triebwerksteile erlauben   wurde,   ganz bedeutend geringer ist. 



   Die Vergaserquerschnitte und soweit nötig, auch die Ventilquerschnitte der Maschine, der Schwimmer und die Düse, der Gemischlufttrichter usw. sind derart bemessen oder eingestellt. dass schon bei 600 Umdrehungen ein   günstiger   Betrieb erzielt ist, also z. B. die für die Ver- 
 EMI2.3 
 etwa   SO i) e. annimmt,   Der Vergaserraum ist aber z. B. bei   f1   (Fig. 4) derart verengt. dass bei rascherer Fahrt und entsprechend erhöhter Drehzahl der Maschine die Geschwindigkeit der Luft derart zunimmt, dass eine natürliche Abdrosselung der   Lieferungsmenge erfolgt,   so dass die Zylinder nur zum Teil gefüllt werden. Dies kann weiterhin noch dadurch erhöht werden. dan die Querschnitte des Einlassventils entsprechend gewählt werden.

   Die Folge ist. dass die Leistung der Maschine die erforderlichen 40 PS trotz hoher Drehzahl nur   wenig   übersteigt oder im wesentlichen gleich bleibt, etwa wie die Charakteristik in Fig. 3 zeigt. 



   Um eine noch genauere Gleichhaltung der Leistung zwischen den Drehzahlen 600 und 2400 zu erreichen, kann man mittels Reglerorganen, die in Abhängigkeit vom Unterdruck im Vergaser gesteuert werden, die Luft-, Brennstoff oder Gemischquerschnitte entsprechend verändern. 



   Die in Fig. 4 dargestellte übliche Drosselklappe soll dem Führer in bekannter Weise die Möglichkeit geben, unterhalb der erfindungsgemäss konstanten Leistung der Maschine die Leistung nach seinem Belieben durch mehr oder weniger starkes Drosseln zu verringern, soweit sie nicht voll benötigt wird. 



   Bemerkenswert ist, dass trotz der bei Anwendung der Erfindung erforderlichen Grösserbemessung der Kraftmaschine Gewicht und Gestehungskosten, ja sogar die totalen Betriebskosten infolge des Wegfalls des Wechselwerkes geringer ausfallen als bei Wagen   üblicher   Bauart. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verbrennungskraftmaschine für Kraftwagen, dadurch gekennzeichnet, dass zur   Vermeidung   des   üblichen Übersetzungsgetriebes   die Abmessungen der Kraftmaschine   (Zylinderinhaite um !   Triebwerksteile) bei der verlangten Höchstdrehzahl einem Vielfachen der verlangten Leistung entsprechen, die für die Treibmittelzufuhr massgebenden Abmessungen der   Luft-, Brennsteff-   und Gemischquerschnitte, der Ventilquerschnitte usw. aber derart bemessen sind, dass von der Drehzahl an, bei der sich die höchste verlangte Leistung einstellt (z. B. bei 600 Umdrehungen in der Minute 40 PS), die Treibmittelzufuhr derart   beschränkt   wird, dass die   Maschinenleistung   bei Erhöhung der Drehzahl im wesentlichen gleich bleibt.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung der die Leistung der Kraftmaschine bestimmenden Faktoren, insbesondere der Verhältnisse der Zylinderinhalte zu den Vergaser-und Ventilquerschnitten, dass die verlangte Höchstleistung bei etwa dem vierten oder fünften Teil der Höchstdrehzahl erreicht wird.
    3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vergaser mit einer selbsttätig auf Gleichhaltung der Leistung von einer niedrigen Gesehwindigkeitsgrenze an hinwirkenden Reglereinrichtung ausgestattet ist, die in an sich bekannter Weise vom Unterdruck im Vergaser abhängig gemacht ist.
AT90575D 1919-04-22 1920-07-07 Verbrennungskraftmaschine für Kraftwagen. AT90575B (de)

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AT90575B true AT90575B (de) 1922-12-27

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