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Ztindkerze.
Die Zündkerze der vorliegenden Erfindung gehört zu jener Klasse von Kerzen, bei welcher eine Elektrode vor der eigentlichen Zündstelle selbst unterteilt wird, um eine Funkenstrecke in die Elektrode einzuschalten. Diese Elektrode wird, wie bei bekannten Ziindkerzen. von einem Isolationskörper getragen. Uni nun eine Schwächung des Isolationskörpers möglichst zu umgehen, ist er erfindungsgemäss von einer Hülse und einer Haube umschlossen, so dass um einen verjüngten Teil des Isolationskörpers herum eine Kammer entsteht, und in dieser Kammer wird der Teilfunke erzeugt.
Diese Kammer ist luftdicht abgeschlossen und, da der Sauerstoff durch den Funken in der Kammer in kurzer Zeit verbraucht wird, so springt der Funken in einem neutralen Gas über mit dem Vorteil, dass dadurch die Metallteile gegen Oxydation oder andere Beschädigung geschützt sind.
Die Befestigung des Isolationskörpers mit Bezug auf die Hülse findet nun unter Einschaltung von Dichtungen statt, die auf einer Wulst des Isolationskorpers sifzen und anderseits von einer Matter bzw. dem Rand der Hülse selbst angepresst werden. Es wird dadurch ein Druck in Axialrichtung erzeugt und der Isolationskörper gegen jene'Beanspruchung'geschützt,
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der Hülse stellt mit der Aussenluft in Verbindung, um die Kühlung der Kerze in passender Weise zu besorgen.
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kante dieser Hülse ragt die Funkenspitze 12 nach einwärts. Der obere Teil der Hülse hat auf der Aussenseite das bekannte mutterartige Sechskant 13 und trägt bei 14 ein Innengewinde. damit er mit dem Aussengewinde einer anderen Metallbuchse 1 verschraubt werden kann.
Auch diese Buchse hat bei 7 einen muttcrartig ausgebildeten Wulst. In der Hülse 10 befindet sich ein Isolierkörper 1 fi, der jedoch von der Innenwand der Hülse durch die Anordnung einer Ventilationskammer 18 getrennt ist. Die erhitzte Luft aus dem Innern dieser Kammer
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Ausführung ist der Ring. , 2 von einem Metallring. teilweise umschlossen, u. zw. hat dieser Blechring U-förmigen Querschnitt, damit bei Zusammendrücken des Blechrings der Abdichtungs-
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auch zwischen der Uuterkante der Buchse und einer anderen Schulter 25 des Isolierkörpers 19 eingelegt. Eine Isolicrhaube 26 schliesst die Buchse 16 ab ; die dichte Verbindung zwischen diesen beiden Teilen wird durch einen passenden Kitt 27 aufrechterhalten.
Der Mantel 28 der isolierhaube hat eine nach oben verjüngte Öffnung, die sich über den. Kopf 29 des Isolierkörpers 19 hin erstreckt. ohne ihn zu berühren. Der Isolierkörper M dient als Träger des
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In der Isolierhaube 26 ist ein Metallstift 32 angeordnet, der an seinem Fussende. sich zu einer kleinen Hülse 33 erweitert. Nach Zusammenstellung der Teile hängt diese Hülse über das obere Ende der Elektrode 30 gestülpt, und ist an ihrer Öffnung bei 84 erweitert und der Raum zwischen der Wand der Hülse und der Elektrode 30 bildet jenen Zwischen- raum, den der Verstärkungsfunke überbrückt. Über der Erweiterung 34 hat die Hülse eine Schulter 35, die fest an einer entsprechenden Schulter der Haube : J6 anliegt und in dieser
Stellung durch eine Mutter 36 auf dem Schraubenstift 32 gesichert wird.
Eine Klemmutter 37 auf demselben Schraubenstift dient in bekannter Weise dazu, die Verbindung mit der Zünd- drähten herzustellen.
Infolge der Anordnung der Ventilationskammer mit den nach aussen verlaufenden Kanälen. 20 wird Kühlluft beständig um den Isolationskörper 19 herumströmen und, sollten
Gase an der Abdichtung, 2, ? vorbeifliessen, so werden diese Gase durch die Kanäle 20 abströmen, ohne in jene-Kammer zu gelangen, in welcher die Hülse 33 angeordnet ist. Beim Gebrauch von Zündkerzen mit Verstärkungsfunken hat es sich herausgestellt, dass selbst die beste Abdichtung-mit der Zeit den Durchtritt von Gasen gestattet. Nach der vorliegenden Anordnung werden jedoch diese vom Zylinder durchtretenden Gase sofort durch die Kanäle abgeführt und der Verstärkungsfunke wird demnach von diesen Gasen nicht beeinträchtigt.
Nach kurzem Gebrauch dieser Zündkerze ist durch die überspringenden Funken der Sauerstoff der Luft in der Kammer des Verstärkungsfunken ganz verbraucht und dieser Ver- stärkungsfunke springt also dann in einer Kammer mit Unterdruck über. Infolge dieser Anordnung kann die Spannung zur Erzeugung des Funkens beträchtlich geringer gehalten werden, als bei der Anordnung von luftgefüllten Kammern. Die Hülse 33 ist mit Bezug auf die Haube 26 einstellbar, so dass der richtige Abstand zwischen der Hülse und der Elektrode gewählt werden kann, unabhängig von der Lage der Haube 26.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zündkerze mit Unterteilung einer Elektrode an einer vom Zündfunken entfernten Stelle, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper (29) von einer Hülse (17) und einer Haube (26) umschlossen wird, wobei der zwischen diesem Körper und der Hülse und der Haube'verbleibende Raum als Kammer für den Unterteilungsfunken dient, um so eine Schwächung des Isolierkörpers durch Anordnung einer Bohrung in diesem zu vermeiden.