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Sicherungsvorrichtung an Saugförderanlagen für feuergefährliche Flüssigkeiten, ins- besondere Benzin.
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erfüllen :
1. Es soll die Förderung ; von Flüssigkeit bei ruhendem Betriebe durch Inbetriebnahme der Pumpe
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Sämtliche vorgenannten Bedingungen werden bei der vorliegenden Erfindung mit einfachen Mitteln und mit vollkommener Sicherheit erfüllt.
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in den Lagerbehälter dadurch erreicht, dass das Saugrohr bei ruhendem Betriebe der Anlage mittels einer Verbindungsleitung mit dem Hohlraum des Lagerbehälters zwangläulig verbunen wird, wobei ein Druckausgleich zwischen dem Saugrohr und dem Lagerbehälter stattfindet. Dabei wird gleichzeitig eine Förderung von feuergefährlicher Flüssigkeit durch die Pumpe während des ruhenden Betriebes infolge des Druckausgleiches zwischen der Verbindungsleitung und der Pumpensaugseite unmöglich gemacht.
Uni nun ferner die Inbetriebnahme der Pumpe und die Förderung von feuergefährlicher Flüssigkeit in zwangsläufige Abhängigkeit von der Seiuitzgaszufuhr zu bringen, wird gemäss der Erfindung in die Druckschutzgaszufuhrleitung ein Abschlussorgan eingeführt, welches durch den Druck des zuströmenden
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Die Zeichnung zeigt eine. Ausführung der Erfindung, u. zw. stellt Fig. 1 die Gesamtanordnung dar. während Fig. 2 und 3 ein besonderes Absrhiussorgan in Form eines Kolbens in der Schlussstellung und in der Offenstellung zeigen.
Aus dem in geeigneter Weise, z. B. unter Erde gelagerten Lagerbehälter 19 wird die feuergefährliche Flüssigkeit durch das Pumpensaugrohr 16 gefördert. 12 ist die Förderpumpe, welche beispielsweise als
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mündet.
Als Abschlussorgan zwischen der Saugseite oder dem Saugrohr der Pumpe 12 und der Verbindungsleitung 18 kinn zweckmässig die in den Fig. 2 und 3 dargestellte Kolbeneinrichtung verwendet werden.
In den Stutzen 5 des über dem Kolben befindlichen Raumes mündet die Schutzgasleitung 17,
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zufuhrleitung von der Vorratsbombe ab und wird zweckmässig als selbsttätig schliessendes Schnellschlussventil ausgebildet. In das Kolbengehäuse mündet einerseits durch den Stutzen 4 die Verbindungsleitung JM. anderseits in den Stutzen 3 der Zugang zu der Saugseite oder dem Saugrohr der Pumpe. Der Kolben 6 trägt einen Ventilkegel 8 und wird mittels einer Feder 10 bei ruhendem Betriebe in der Stellung der Fig. 3 erhalten, bei welcher die Verbindung zwischen 3 und 4, d. h. zwischen der Saugseite 16 der Pumpe und der Verbindungsleitung 18 offensteht.
Durch den Druck des Schutzgases wird der Kolben 6 in die Lage der Fig. 2 verschoben, bei welcher der Ventilkegel 8 auf dem Sitz 9 aufsitzt und der Kolben 6 ausserdem die Leitung 4 abschliesst. Bei dieser Stellung sind also die Verbindungsleitung 18 und die Saugseite der Pumpe gegeneinander abgeschlossen.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende : Bei ruhendem Betrieb der Anlage wird die Verbindung zwischen der Saugseite oder dem Saugrohr der Pumpe 12 und der Verbindungsleitung 18 zwangläufig infolge dei Wirkung der Feder 10 offengehalten.
Bei dieser Stellung ist eine Förderung von Benzin auf alle Fälle unmöglich. Nimmt man nämlich die Pumpe in Betrieb, so wird die gleiche Saugwirkung auf das Saugrohr 16 und die Verbindungsleitung 18 bzw. den freien Hohlraum des Lagerbehälters ausgeübt. Es muss infolgedessen sowohl in der Leitung 18 und dem freien Hohlraume des Lagerbehälters als auch in dem Saugrohre 16 stets gleicher Druck sich einstellen. womit das Steigen des Benzins in dem Saugrohre 16 unmöglich wird.
Soll nun Benzin abgezapft werden, so wird das Abschlussventil 20 geöffnet und so der von der Schutzgasbombe kommende Schutzgasdruek angelassen. Dieser Schutzgasdruck verschiebt den Kolben 6 in die Stellung nach der Fig. 2 und schliesst somit die Verbindungsleitung 18 gegenüber der Saugseite der Pumpe ab. Damit ist die Möglichkeit der Förderung von Benzin durch die Pumpe hergestellt. Während des Abzaptens von Benzin muss nun gleichzeitig dafür gesorgt werden, dass der durch das Abzapfen in dem Lagerbehälter sich vergrössernde Hohlraum durch Schutzgas nachgefüllt wird. Das geschieht gemäss vorliegender Ausführungsform der Erfindung in folgender Weise : Der Kolben 6 ist bis zur Rille 11 undicht ausgeführt, indem man ihm beispielsweise einen geringeren Durchmesser gibt oder Hohlkehlen längs der Wandung zur Rille 11 führt.
Durch diese Undichtigkeit des Kolbens muss das Schutzgas aus dem Raum oberhalb des Kolbens durch den Stutzen 4 und die Leitung 18 nach dem Hohlraum des Lagerbehälters strömen. Da man den Querschnitt dieser Undichtig-
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raum des Lagerbehälters etwa freier Atmosphärendruck herrseht.
PATENT-ANSPRUCHE :
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Benzin, gekennzeichnet durch ein an die Druckschutzgasleitung (17) angeschlossenes. \bsperrorgan, das mit der Pumpensaugseite (14, 16) und mit einer zum freien Hohlraum des Benzinlagerbehälters (19) führenden Gasleitung (18) derart in Verbindung steht, dass bei fehlender Druckschutzgaszuführung die Pumpensaugseite (14, 16) mit der Gasleitung (18) verbunden und dadurch eine Förderung von Benzin unmöglich gemacht wird, während bei Druckschutzgaszuführung und beim Arbeiten der Pumpe das Absperrorgan die Gasleitung (18) gegen die Saugseite (14, 16) abschliesst.