AT90342B - Maschine zur Herstellung von Gräben. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Gräben.

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AT90342B
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AT
Austria
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arms
machine according
knives
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knife
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Inventor
Alexander Ing Reiszer
Original Assignee
Alexander Ing Reiszer
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  • Shovels (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  MaschinezurHerstellungvonGräben. 
 EMI1.1 
   möglicht.   



   Das Wesentliche der Erfindung besteht in der Anwendung zweier um eine gemeinsame Achse gegeneinander vor-und rückwärts schwenkbarer in der Längsachse des Grabens arbeitender Rahmen. 



  Diese Rahmen tragen an ihren freien Enden übereinander gelagerte Messerköpfe. von denen jeder aus zwei gelenkig verbundenen Teilen besteht, die je ein Messer oder sonstiges Werkzeug für das gewünschte Grabenprofil   auswechselbar     aufnehmen.   Beim Abbau gelangt während der   Schliessperiode   der Arme das   Abbaumatellal   innerhalb derselben, von wo es während der Schliessstellung mittelst einer der Innenform der Greiferarme entsprechenden heb-und senkbaren Bodenplatte oder sonstigen Hebevorrichtung hochgehoben und vermittelst Riemen oder   dg1. am Grabenrand   deponiert werden kann.

   
 EMI1.2 
 brechung eines elektrischen Stromkreises, den Antriebsmechanismus selbsttätig dann abzustellen oder   auszuschalten,   wenn während des Grabens ein die Festigkeitsgrenze der   Graborgane iibersteigender   Druck auftritt. 
 EMI1.3 
 zu befördern. 



   In Fig. 1 der Zeiclnuna ist in schematischer Darstellung jene Arbeitsphase veranschaulicht. in welcher nach erfolgter Entleerung des Abbaumateriales aus dem Greiferinnern. die heb-und senkbare Bodenplatte sich im Stadium des   Rückgangs   in die Anfangsstellung aufliegend auf der Grabensohle) befindet, wobei sieh die Greiferarme bereits geöffnet haben.   Femer zeigt noch Fig. l   die in gestrichelten Linien dargestellten Aussenmesser in   Verwendung für Boschnngsherstellung   im Graben. 



   Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Greiferarme in offener (in vollen Linien   gezeichnet) und   geschlossener Stellung (strichliert   dargestellt)   unter   Berücksichtigung der   in punktierter Darstellung gezeigtenMesserinnenschwenkungdervorderenMesserreihezwecksMaterialdurchlassesinsGreifer- innere. Die offene Stellung der Greiferarme ist in vollen Linien   dargestellt. Die strichpunktierten Bogen-   linien zeigen die   Abbauwege   nach erfolgtem vorschub beider   Messerreihen.   



   Die Arbeitsweise des Greifers mit dem Aushub ist folgende :
Der Greifer, bestehend aus zwei um eine gemeinsame Drchachse 1 gegeneinander schwenk- 
 EMI1.4 
 oder von Hand aus einleitet.. Seitlich an den beiden Rahmen befinden sich übereinander gelagert, um einen Bolzen 4 drehbar, eine Auzahl gelenkartig beweglicher Werkzeughalter 5. die einstcckbar je zwei 
 EMI1.5 
 während das von der hinteren Messerreihe abgegrabene Material. das sich während der Schliessperiode des Greifers zwischen der vorderen und hinteren   Messerrfilur   staut, erbt in der   nächsten Schliessperiode   gleichzeitig mit dem Abbaumaterial der ersten Messerreihe in das Greiferinnere gelangt.

   Dieses ,.Nach-   bringen"des Abbaumateriales   der hinteren Messerreihe geschieht während des Rückgang s der Greiferrahmen in die Anfangsstellung durch Einwärtsschwenken der vorderen Messerreihe un die Bolzen 4 (siehe Fig. 2 punktierte Stellung). Zu diesem Zwecke sind sämtliche vorderen Messerköpfe, die mit den hinteren gelenkartig verbunden sind, mittels einer Schiene verbunden, welche durch eine obere   und untere   federnde Zugstange 8 beeinflusst wird. 



   In der Anfangsstellung sitzen diese Zugstangen 8 auf am Maschinenrahmen vorgesehenen Anschlägen 9, wobei die Feder 10 die Messer mittels der Schiene unter Druck in   Xonnalstellung   zum Eindringen in das Erdreich bereit hält. Beim Schliessen der Greiferarme, d. i. während die Messer die Abbauarbeit verrichten, hebt sieh die Zugstange 8 vom Anschlag 9 ab, so dass diese nach erfolgtem Abbau durch die entlastete Druckfeder 10 die vordere Messerreihe naeh einwärts schwenkt. Hiebei wird während des Rückgangs der Greiferarme in die Anfangsstellung das von der zweiten, hinteren Messerreihe 7 

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 EMI2.1 
 abgebaute Material frei und kommt somit vor dem   geöffneten   Greifer zu liegen, um während der nächsten Grabperiode in das Greiferinnere befördert zu werden. 



   Durch entsprechendes Anordnen der hinteren (äusseren) Messerreihe 7 (s. Fig. 1) wird es ermöglicht, den Graben mit seitlichen   Böschungen   oder in anderer Profilierung   herztlstfllen,   was nur durch die horizontale Arbeitsweise der Greiferarme erreicht werden kann. 



   Der durch Schliessen der Greiferarme entstehende Innenraum ist mit Blech 11 entsprechend verkleidet und wird mittels einer durch einen Seilzug 12 heb-und senkbaren Bodenplatte 13 auf der Grabensohle abgeschlossen. Das während der Abbauarbeit der Messer in den Innenraum der Greiferarme fallende Erdreich wird nun in deren   Schliessstellung durch   die Bodenplatte gehoben und gelangt auf diese Weise durch seitlich geneigte Riemen 14 oder mittels eines Transportbandes oder dgl. auf den Grabenrand zur Ablage.   D. jreh geeignete   Vorkehrung, beispielsweise durch   Abschliessen   der einen Rinne, kann die Materialablage links oder rechts des Grabens erfolgen. 



   Die geschlossene Innenform der Greiferarme gestattet die Anwendung jedweder andern Hebel-   vernichtung,   deren Beschickung beim jedesmaligen   Schliessen   der Greiferarme vor sich geht. 



    Bei vorkommenden Findlingen (Felsen oder dgl. ), die während der Abbautätigkeit der Greifer-   arme deren Zerstörung verursachen könnten, wird der Antriebsmechanismus der Greifer selbsttätig abgestellt. 



   Es wird dies dadurch erreicht, dass die hinteren Messerhalter während der Arbeit auf federnde Bolzen 15 drucken, die bei einem die Festigkeit der Abbauorgane Übersteigenden Überdruck einen elektrischen Stromkreis durch Abheben von Kontakten 16 beeinflussen und in geeigneter Weise den Antriebsmechanismus zum Stillstand bringen. Beispielsweise kann dies bei Anwendung eines Benzinmotors als Antriebskraft durch Einschalten des   Zündapparates   in die Kontaktleitung der Greiferarme geschehen. 



   Die Messer können gegebenenfalls mit piclenartig nach vorne   abgeschrägten,   schaufelartigen Platten versehen sein, die einerseits das Abschneiden von Wurzeln, anderseits bei Lehmboden ein Ausstechen des Lehmes bewirken. 



   Um auch ein Abschneiden der eventuell zwischen zwei Messerköpfen eindringenden Wurzeln zu erzielen, können die   Verkle. idungsbleche H   an ihrem vorderen Rande mit   Längsmessern   17 versehen sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zur Herstellung von Gräben   usw.,   dadurch gekennzeichnet, dass die Graborgane in einzelnen voneinander   unabhängigen Messern oder   dgl.   (6.   7) bestehen, die in entsprechenden Köpfen festgestellt sind. 



   2. Maschine nach Anspiueh   1,   dadurch gekennzeichnet, dass die Messer in verschiedenen Lagen feststellbar sind, zum Zwecke, beliebige Grabenprofile herstellen zu können.

Claims (1)

  1. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer mit pickenartig nach vorn abgeschrägten, schaufelartigen Platten versehen sind, die einerseits das Abschneiden von Wurzeln, anderseits bei Lehmboden ein Ausstechen des Lehms bewirken.
    4. Maschine nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch hinter den vorderen Messel1'eihen (6) angeordnete, durchlaufende Längsmesser (17), welche ein Abschueiden der gegebenenfalls zwischen zwei Messerköpfen eindringenden Wurzeln bewirken.
    5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Messer tragenden Rahmen aus je zwei gelenkig miteinander verbundenen Armen bestehen, von denen jeder eine Messerreihe trägt, die bei der Schliessbewegung das Abbauen des Materiales bewirken, während beim Öffnen der Arme die EMI2.2 liehe Abbaumaterial während der Schliessstellung mittels einer der Innenform der Rahmenteile entsprechenden heb-und senkbaren Bodenplatte oder dgl. aufwärts befördert wird.
    7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grabarme mittels eines Gestänges oder auf elektrischem Wege auf den Antriebsmechanismus einwirken, derart, dass bei Auftreffen der Arme auf ein Hindernis (Findlinge), welches eine Beanspruchung der Arme über das zulässige Mass hervorrufen würde, ein selbsttätiges Abstellen des Antriebes erfolgt.
    8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die hinteren Messerhalter während der Arbeit auf federnde Bolzen (15) drucken, die bei einem die Festigkeit der Abbauorgane übersteigenden Überdruck einen elektrischen Stromkreis unterbrechen, in welchen bei Anwendung eines Benzinmotors die Zündkerzen eingeschaltet sind.
AT90342D 1916-09-13 1916-09-13 Maschine zur Herstellung von Gräben. AT90342B (de)

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