AT90057B - Asphaltpapierkörper für Kanalisationsröhren, Dichtungs- und Isolierzwecke u. dgl. - Google Patents

Asphaltpapierkörper für Kanalisationsröhren, Dichtungs- und Isolierzwecke u. dgl.

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AT90057B
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Austria
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asphalt
paper
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cell
filler
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Moritz Kneller
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Moritz Kneller
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Description


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    Für die @von Asphaltpapierröhren u. dgl. wurden bereits die verschiedenartigsten Verfahren und Tränkungsstoffe vorgeschlagen : unter anderem auch Verfahren, bei welche i Papier-und   
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 wurden. Abgesehen davon, dass Rohre von der vorstehend beschriebenen Art sich zufolge ihres grossen   @ papier- bzw. Holzstoffgehaltes ausserordentlich   teuer stellen, verlieren dieselben, wie allgemein bekannt. nach kurzer Zeit ihre Wasserdichtigkeit, da bei diesen Röhren der Papier- bzw. Holzstoffgehalt über wiegt und die Papier-bzw. Holzstoffmasse nach längerem Liegen im feuchten Erdreieh wiederum stark hygroskopisch wird.

   Diese   l'belstände   lassen sieh der Erfindung gemäss dadurch beseitigen, dass der 
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 des Zellkörpers kann gruppenweise oder einzel vorgenommen werden ; wesentlich ist nur. dass die Füllung in solcher Weise zu erfolgen hat. dass das zellulare Wandungsgefiige des Papierkörpers durch und durch mit Füllstoff ausgefüllt wird. 



   In der Zeichnung zeigen die Fig. 1 und 2 ein gemäss der Erfindung hergestelltes   Asphal   papierrohr im Längsschnitt und Querschnitt. Die Fig. 3 und 4 zeigen eine   Isolierplatte   im Schnitte und Ansicht. 



   Die Fig. 5,   ss   und 7 veranschaulichen eine zur Herstellung von   Asphaltpapierrohren   besonders geeignete
Vorrichtung samt den   dazugehörigen   Einzelheiten. In den Fig. 8 bis   12   bzw. Fig. 13 sind zwei weitere
Vorrichtungen zur Herstellung von   Asphaltpapierröhren   gemäss der Erfindung veranschaulicht. In den
Fig. 14 bis 16 sind einige Muffenverbindungen für Asphaltpapierrohre dargestellt. Wie aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich, besteht der   Asphaltpapierkörper   gemäss der Erfindung aus einem eigenartigen, aus gewelltem
Baustoff, z. B. Wellpappe, hergestellten   Zellkörper,   der durch und durch von   kanalförmigen   Zellen durch- setzt ist.

   Der Zellkörper gemäss den Fig.   l   und 2 besteht aus einem aus gewelltem Baustoff. r hergestellten
Wickel, der an beiden Seiten offen ist und dessen   Zellkanäle   ? parallel zur Wickelachse verlaufen. Der
Zellkörper gemäss den Fig. 3 und 4 besteht aus mehreren übereinander geschichteten Lagen   ! ;'.. ,. r" aus   gewelltem Baustoff, dessen Zellen   z   in zueinander parallelen Scharen durch den Zellkörper verlaufen.
Die Zellen selbst sind mit irgend, einem erhärtenden thermoplas ischen Füllst off y. beispielsweise Asphalt. ausgefüllt. Der Füllstoff wird in später zu erläuternder Weise entweder in den fertig gebauten Zellkörper eingepresst bzw. in den Zellkörper eingesaugt oder während des Aufbaues des Zellkörpers zwischen die einzelnen   Zellkörperschichten   eingetragen.

   Die eigenartige zellulare   Wandungsstruktur   des Rohres gewährleistet ein Fertigprodukt. bei welchem der Asphaltgehalt im Gegensatz zu den bisher bekannten   Papierröhren   den Papiergehalt weit Übersteigt. ohne den Verbund zwischen den Papier- und Asphalt- schichten ungünstig zu beeinflussen. 



   Die Herstellung von Röhren bzw. Platten von der vorstehend beschriebenen Struktur kann auf die verschiedenartigste Weise erfolgen ; die in der Zeichnung dargestellten   Vorrich.   ungen sind nur als beispiels- weise Ausführungsformen aufzufassen. Die Vorrichtung gemäss Fig. 5 besteht aus einem mit Dampf- schlangen 1 anwärmbaren Kessel   2.   an welchen eine Zuflussleitung 3 für flüssige Füllstoffe, beispielsweise
Asphalt, vorgesehen ist. An dem unteren Ende des Kessels sind ein oder mehrere Verteilrohre 4 
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 Auf dem Verteilrohre 4 ist mittels des federnden Gehänges 6 eine Siebplatte 7 aufgehängt, die über der heizbaren Auffangwanne 8 angeordnet ist.

   Mit der vorstehend beschriebenen Vorrichtung lassen sich Rohre der eingangs erwähnten zellularen Wandungsstruktur auf sehr einfache und intensive Weise mit 

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 Füllstoff füllen. Zu diesem Zwecke ist es nur erforderlich, die zu füllenden Zellrohre an ihrer oberen Mündung mit einem Propfen 9 (Fig.    fui)   zu verstopfen und hierauf auf die Siebplatte aufgestellt in die Fiillkappe 5 einzubringen. Ist dies geschehen, so wird die an dem Kessel 2 angeschlossene Druckmittelleitung 10 in Tätigkeit gesetzt und hiedurch der flüssige Füllstoff auf dem Wege   2. 4, 5 unter Druck   in die Zellenröhren eingepresst. Der aus den   Zellenröhren   austretende Füllstoff fliesst in die Auffangwanne 8 und kann erforderlicher. falls in den   Sammelkessel   2 zurückgeleitet werden.

   Das Einpressen von   Füllstofflüssigkeit   in die Zellen des   Zellkörpers   kann auch gruppenweise vorgenommen werden. Zu diesem Zwecke ist es nur erforderlich, eine grössere Zahl von Zellröhren in einen Füllmassenbehälter einzuführen und die Zellrohrgruppe in dem Behälter einer unter Druck stehenden flüssigen Füllmasse durch längere Zeit hindurch auszusetzen. Die Einbringung von Füllstoff in die Zellen des Zellkörpers kann auch durch Saugwirkung erfolgen. Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist in den Fig. 8 bis 12 veranschaulicht. Dieselbe besteht aus einem heizbaren Füllmassenbehälter 11, an welchen ein Zufiihrungsrohr 12 für flüssige Füllmasse angeschlossen ist.

   Oberhalb des Füllmassenbehälters ist ein Saugrohr   1. 3   angeordnet. das in bestimmten Abständen mit einer Reihe von Öffnungen   1 : Y   (Fig. 11) versehen ist. Über diesen Öffnungen 13' ist eine saugkappe 14 angeordnet, deren Mundstück 14 auf das zu füllende Zellenrohr aufgesetzt wird. Die Zellenrohre werden vor ihrer Einführung in das   Saugkappenmundstüek   14' mit ihrem unteren Ende auf Pfropfen 15 aufgesteckt, die den Innenkanal der Rohre   abschliessen.   Das   Füllen   der Zellenkanäle der Röhren erfolgt sofort beim Intätigkeitsetzen der Saugleitung   1. 3, wobei   die im Behälter 10 befindliche Flüssigkeit in der aus Fig. 10 ersichtlichen Weise in die   Zellkanäle   der Röhren eintritt.

   Die Beendigung der Füllung kann durch das auf den Saugkappen vorgesehene Fenster 16 wahrgenommen werden. Sind die Zellrohre vollständig mit Füllstoff gefüllt, so wird die Kappe in die aus Fig. 12 
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 zwischen die   Zellkörperschiehten   einzutragen. Die hiezu erforderliche   Vorrichtung   ist in Fig. 13 veranschaulicht. Dieselbe besteht aus einem   Vorratswickel 2ss für   Wellpappe und einem Vorratswickel 21 für glattes Verbundpapier. Das Verbundpapier wird von dem Wickel M über die Führungswalzen   22,. 2. 3   gegen die aus Wellpappe bestehende Materialbahn geführt, wobei zwischen die beiden Materiallagen flüssiger Asphalt oder eine ähnliche Füllmasse in dicker Schicht durch die Vorrichtung 24 eingetragen wird.

   Der so erhaltene einschichtigeZellkörper wird hierauf auf dem Dorn 26 in einer Lage aufgewickelt. Hierauf wird die vor dem Wickeldorn 26   befindliehe   zweite Füllmassenauftragvorrichtung   27   in Tätigkeit gesetzt. 
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 hiedurch Rohre von verschiedener Dicke zu erzeugen. 



   Sämtliche der vorstehend beschriebenen   Asphaltpapierkörper   lassen sich nach ihrer Erhärtung in vorzüglicher Weise bearbeiten : es lassen sich aus denselben durch Dreh und Hobelarbeit die verschiedenartigsten Körpergebilde erzeugen. In den Figuren 14, 15 und 16 sind einige durch einfaehe Dreharbeit hergestellte   Muffenprofile   für Asphaltpapierröhren gemäss der Erfindung veranschaulicht. 
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1. Ashaltpapierkörper für Kanalisationsröhren, Dichtungszwecke u.   dgl..   dadurch gekennzeichnet. dass er aus einem aus gewelltem Baustoff hergestellten Zellkörper besteht, dessen Zellen mit Asphalt oder Füllstoffen ähnlicher Beschaffenheit gefüllt sind.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung von Asphaltpapierkörpern nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet. dass der Füllstoff in die Zellen des Zellkörpers eingepresst wird.
    3. Verfahren zur Herstellung von Asphaltpapierkörpern nach Anspruch]. dadurch gekennzeichnet, dass der Füllstoff in die Zellen des Zellkörpers eingesaugt wird.
    4. Verfahren zur Herstellung von Asphalcpapierkörpern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Füllstoff während des Aufbaues des Zellkörpers zwischen die einzelnen Zellkörperbahnen eingetragen wird.
AT90057D 1913-11-27 1913-11-27 Asphaltpapierkörper für Kanalisationsröhren, Dichtungs- und Isolierzwecke u. dgl. AT90057B (de)

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