AT89875B - Am vorderen Ende der Hinterachsbrücke bei Motorkraftwagen sitzende Gelenkkugel und deren Herstellungsverfahren. - Google Patents
Am vorderen Ende der Hinterachsbrücke bei Motorkraftwagen sitzende Gelenkkugel und deren Herstellungsverfahren.Info
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Description
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Am vorderen Ende der Hinterachsbrücke bei Motorkraftwagen sitzende Gelenkkugel und deren Herstellungsverfahren.
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usw. zu versehenden Gehäusehälften zu ermöglichen.
Die geringe Wandstärke und die weiche Beschaffenheit des Materials der GehäusehIften steht bisher hindernd im Wege, die am vorderen Ende des T-förmigen Hinterachsgehäuses anzuordnende Gelenkkugel, die in der Regel das Kardangelenk der Antriebswelle umschliesst, Mit dem Hinterachsengehäuse aus einem Stück herzustellen. Denn diese Gelenkkugel bedarf, da sie z. B. auf der Drehbank bearbeitet werden muss, einer Wandstärke, die über diejenige hinausgeht, die für die Pressung des Hinter- aehsgehäuses nicht überschritten werden kann.
Anderseits verlangt die Widerstandsfähigkeit der Gelenk- kugel gegenüber den ihr zuzumutenden Gelenkreibungen und Erschütterungen ein hartes, widerstands- fähiges Material, während, wie erwähnt, das Pressverfahren zur Herstellung der Gehsusehälften gerade ein weiches Material bedingt.
Abgesehen von der Beanspruchung durch Reibung und Erschütterungen wird die Gelenkkugel abwechselnd auf Zug und Dtuek beansprucht ; auf Druck dadurch, dass die vom dem
Differentialgetriebe bewegten Hinteträder mittels des Hinterachsgehäuses nach vorne schieben, wobei die
Gelenkkugel an der Übertragung dieser Bewegung beteiligt ist ; auf Zug insofern, als beim Bremsen das
Gestell des in Fahrt befindlichen Wagens bestrebt ist, die Fahrtgeschwindigkeit einzuhalten, während die
Bremswirkung auf die Hinterräder mittels der Hinterachsbrücke entgegenarbeitet.
Soll die Gelenkkugel diesen besonderen Beanspruchungen durch Reibung, Erschütterungen, ferner an ! Zug und Druck in vollkommener Weise genügen, dann musste sie bisher unabhängig von dem
Hinterachsgehäuse aus besonderem widerstandsfähigem Material hergestellt und durch Verschraubutlg oder dgl. mit dem Hinterachsgehäuse verbunden werden : man hat sich auch damit zu hellen versant, dass man die Gelenkkugel bzw. jede der Hälften der Gelenkkugel mit einem Teil des in der Wage ebene verlaufenden Schenkels des Hinteiachsgehäuses aus einem Stück herstellte und diesen Schenkelteil an dem Hauptteil der Hinterachsbrücke durch Verschraubung befestigte.
Vorliegende Erfindung ermöglicht, jede der Hälften der Gelenkkugel mit einer der AehsbrttMt)} n- hälften aus einem Stück herzustellen, ohne dass die oben gekennzeichneten Nachteile auftreten. Zu diesem
Zweck erhalten zwecks Schaffung der erforderlichen grösseren Wandstärke und zur Erhöhung den* Wider- standsfähigkeit gegen Reibung und gegen Beanspruchung auf Zug und Druck die beiden GeleitMntgel- hälften auf der Aussen-oder Innenseite oder auf beiden Seiten Auflagen, zweckmässig aus widerstands- fähigem Material, z. B. aus hartem Stahl, Bronze oder dgl. Diese Auflagen werden durch Schweissen,
Löten, Nieten oder dgl. mit der Kugelwandung, die mit der Achsengehäuschälfte aus einem Stück besteht, verbunden.
Hiedurch entsteht der Vorteil besonderer Leichtigkeit und Einfachheit, da besondere Ver- bindungen, wie Vetschraubungen usw. in Wegfall kommen ; ausserdem wird das Herstellungsverfahren verbilligt, da das Pressen der Kugelhälften in einem Arbeitsgang mit den Achsgehäusehäliten erfolgen kann.
Der Elfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht. Fig. 1 zeigt in Draufsicht das mit der Gelenkkugel verbundene vordere Ende der Hinterachsbrücke. Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch den Gegenstand der Fig. 1, Fig. 3 ist ein Schnitt nach A-B der Fig. 1.
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Es sind mehrere Herstellungsverfahren gemäss der Erfindung möglich, Bei einer Ausführungsform wird folgendermassen vorgegangen : Es werden zunächst die beiden Achsgehäusebälften a und al je be- sonders durch Pressen hergestellt. Hiebei erfolgt zugleich ein Pressen der Kugelstüeke c bzw. c', Unab-
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hergestellt.
Hierauf werden die Teile d und cl'mit den Kuge ! stüekhälften c bzw. e' durch Schweissen Löten oder dgl. verbunden. Am zweckmässigsten erscheint die Verbindung durch Punktschweissung, welche ein gleichmässiges und festes Anhaften gewährleistet. Daduich, dass bei dieser Verbindung der
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verfahrens usw. gewährleistet, so dass die Verbindung mühelos und sicher erfolgen kann.
Nach Verbindung der Auflagestücke d, d' mit den Kugelstückhälften e, c'erfolgt die Vereinigung der Achsgehäuse- hälften a, a' und hiemit auch eine Vereinigung der Kugelstückhälften c-d, und c'-d'an den Trennungs- fugen/.-
Die Schweissfuge der Kugelstückhäften kann hiebei in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise so tief
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ein Verschweissen der inneren Eugelhäitten c, cl, als auch der äusseren Kugelhälften d, d'erfolgt. Es wWMkn also durch die zwei Schweissnähte f die vier Kugelhälften c, c, d, d' an ihren Rändern mit einander vereinigt.
Eine zweite Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, dass zuerst die beiden Achsgehänee- hälften mit den Eugeistücken c. c'mit einander vereinigt werden, zweckmässig durch autogene Schweissnng und dass erst hierauf die Verbindung der Verstärkungsscbichten d, d' mit den Kugelhälften e, cl erfolgt.
Das Verfahren kann fernerhin so ausgebildet werden, dass nach dem Zuschneiden des für jede der Achsgehäusehälften bestimmten Bleches, aber vor dem Pressen jeder der Achsgehäusehätften, die
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verfahren.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Am vorderen Ende der Hinterachsbrücke bei Motorkraftwagen sitzende Gelenkkugel, dadurch gekennzeichnet, dass jede der mit je einer der Achsbrückenhälften aus einem Stück hergestellten Gelenk- kugelhälften mit einer Verstärkungsschicht, zweckmässig aus härterem Material, durch Schweissen, Löten, Nieten oder dgl. vereinigt ist.
2. Verfahren zur Herstellung einer Gelenkkugel nach Anspurch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Gelenkkugelhälfte (c. v) mit je einer der Achsbrückenhälften aus einem Stück gepresst und jede der beiden Verstärkungsschichten (d, d') durch Pressen, Drehen oder dgL in die erforderliche Kugelform
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oder dgl. vereinigt wird.
Claims (1)
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vereinigung jeder Verstärkungs- EMI2.7 einander vereinigt sind.4. Verfahren nach Auspruch 2, dadurch gekennzeichnet. dass die Vereinigung jeder Verstärkungssehicht (d, d') mit der zugchörigen Gelenkkugelhälfte (c, c') erfolgt, nachdem die Achsbrückenhälften miteinander vereinigt sind.5. Verfahren zur Herstellung einer Gelenkkugel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem zur Bildung einer Gelenkkugelhälfte (e, e) dienenden Endstück des noch unge- EMI2.8 Tiefe aufweisen, dass in je einem Schweissvorgang gleichzeitig die eigentlichen Gelenkkugelhälften wie auch die Verstärkungsschichten miteinander vereinigt werden.
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