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Die Eichung erfolgt mit der beschriebenen Anordnung in folgender Weise : Wenn die Eichung bei grösserer Belastung erfolgen soll. so wird der Schalter C, in die Unterbrechungslage gebracht und der Umschalter Cl auf die Punkte N, N gestellt. Dadurch wurde der Widerstand If ; ausgeschaltet und auf die Zähler Z und. IZ derselbe Widerstand W1 geschaltet. Der Vergleich kann also auf Grund der abgelesenen Werte unmittelbar erfolgen. Bei kleinen Belastungen wird den Schalter U2 geschlossen und der Umschalter auf
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des durch den zu eichenden Zähler fliessenden Stromes hindurchgehen, wodurch ermöglicht wird, dass auch bei der kleinsten (z.
B. 0. 1 bis 10% igen) Belastung des zu eichenden Zählers der Strom des Eiehinstrumentes nicht anter eine zweckmässige Grenze (z. B. nicht unter 10%) sinkt wodurch man den grossen Vorteil erzielt. dass der Eichzähler nur innerhalb der die besten Messresultate liefernden Grenzen benutzt wird.
Mit dieser Anordnung wird ferner erreicht. dass auch die Belastung des mit dem Eichzähler in Reihe ge-
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entspricht, wesentlich billiger. Zur Vermeidung der Bildung von Lichtbogen an den Unterbrechungsstellen der Kontaltschiene erfolgt bei grösseren Stromstärken und insbesondere bei Gleichstrom die Umschaltung des Amperemeters an den einzeinen Abschnitten der Kontaktschiene vorteilhaft durch kleine zwischen-
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Mit der beschriebenen Anordnung können also innerhalb der weitesten Belastungsgrenzen sehr genaue Eichungen ausgeführt werden. Durch die Herabsetzung der Zahl der Messinstrumente wurde auch mit einfachen Mitteln eine tragbare Präzisionsrichvorrichtung geschaffen, so dass die Zähler bei den Verbrauchern schnell und genau geprüft werden können. Bei der tragbaren Anordnung werden die Eiehzähler, das Amperemeter und die Widerstände oder in Fällen. wo ein entsprechender Eiehzähler schon zur Verfüguag steht, nur das Amperemeter und die Widerstände zu einem Kasten vereinigt, indem an den z.
B. den Eiehzäler 1Z (Fig. 2) oder bei grösseren Leistungen die Widerstände W1, W2 (Fig. 3) enthaltenden Kasten. die die bei den anderen Instrumente aufnehmenden Kasten angelenkt werden, so dass sie in gesehlos-
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stand jedoch sich im Betriebe ziemlich stark erwärmt. ist es zweckmässig, für seine Kühlung und für den Schutz der anderen Instrumente durch Wärmeisolierung zu sorgen. Für diesen Zweck werden in dem den Widerstand enthaltenden Kasten die Luftein- und Austittsöffnungen B in einer derartigen Anordnung ausgebildet, dass die Luftströmung von unten nach oben gerichtet ist und dabei vom Eichzähler und gegebenenfalls vom Amperemeter abgelenkt wird.
Dies wird zweckmässigst dadurch erreicht (vgl. den Schnitt in Fig. 2), dass man die Öffnungen B an verschiedenen Seitenflächen des Widerstandkastens und in übereinanderliegenden Ebenen anordnet. Die Kühlluft tritt in diesem Falle an der unteren Öffnungsreihe ein. strömt entlang der eingezeichneten Pfeile und tritt an der oberen Öffnungsreihe aus. Die Wärmeisolierung C, welche in der Zeichnung durch stärkere Striche angedeutet ist, wird bei kleineren Apparaten (Fig. 2) nur an denjenigen Seitenflächen angeordnet, an welchen der Widerstand mit dem gegen Hitze empfindlichen Zähler benachbart ist. Bei grösseren Apparaten, wo die Widerstände im Ständer untergebracht sind (Fig. 3), kann die Wärmeisolierung C den Widerstandkasten an mehreren Seiten, gegebenenfalls auch ganz umgeben.
In solchen Fällen ist es auch zweckmässig, die dem Widerstand benachbarten
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Seitenflächen des Zähler- und des Amperemeterkastens ebenfalls mit einer Wärmeisolierung zu versehen.
Soll eine stärkere Wärmeisolierwirkung erreicht werden, so kann man die Isolierung doppel-oder mehrwandig ausführen, in welchem Falle man zwischen den wärmeisolierenden Wänden ebenfalls Luft zirkulieren lässt.
Fig. 4 zeigt eine Hauptsicherung mit Eichkontakten für Strombegrenzer, bei welcher ausser den üblichen Hauptsieherungsfassungen D1, D2 noch eine dritte Fassung D3 verwendet wird. Bei der Eichung
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die Eichung ausgeführt werden kann, ohne dass die Kontakte des zu prüfenden Strombegrenzers gelöst werden müssten. Die beschriebene Sicherung wird mit einem plombierbaren Deckel aus Isoliermaterial versehen und kann zwecks besserer Raumausnutzung auch kreisförmig ausgebildet werden. Die beschrie- benen Schaltungen sollen nur Beispiele darstellen und die Schaltung ist im Rahmen der Erfindung dem jeweils zu eichenden Instrument entsprechend zu wählen. Die Eiehvorriehtung ist für Gleichstrom von
Zwei- oder Mehrleitersystem, sowie ein- oder mehrphasigen Wechselstrom gleich gut geeignet.
Bei mehr- poliger Anordnung stehen die Regelungsorgane der Eiehwiderstände in einer lösbaren zwangläufigen Verbindung miteinander. Der Eichzähler wird mit einer bekannten mechanischen oder elektrischen Ar- retierung versehen, wodurch das Ablesen der Angaben der zu vergleichenden Apparate erleichtert wird.
Die Ausbildung der zur Verwendung gelangenden Widerstände kann eine beliebige sein. Die Widerstands- sätze können auch im Kreise angeordnet werden oder spiralförmig aufgewickelt sein, wobei das Einschalten der Widerstände in bekannter Weise durch einen Schleifkontakt bewirkt wird. Es kann auch ein Lampenwiderstand verwendet werden. Falls der dargestellte Knopfrheostat verwendet wird. so ist es zweckmässig, die Widerstände zur vollkommenen Vermeidung der Induktivität bifilar zu wickeln.
Das Umschalten des Amperemeters auf verschiedene Messbereiche kann anstatt durch den Schleifkontakt auch durch einen Dreh-oder Hebelumschalter erfolgen, welch letzterer mit dem Widerstandsregulierknopf in Zwangs- kupplung gebracht wird.
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1. Eiehvorriehtung für elektrische Messinstrumente, dadurch gekennzeichnet, dass der die Belastung einstellende Vorsehaltwiderstand zwei oder mehrere Widerstandsätze besitzt.
die in einem bestimmten Grössenverhältnis zueinander stehen und von welchen der Satz von grösserem Widerstand in den Stromkreis des zu eichenden Instrumentes und der Satz von kleinerem Widerstand in den Stromkreis des Eich-
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diemiteinander in dem bestimmten Verhältnis stehenden Widerstandstufen einschaltet, so dass die Eichung des Instruments innerhalb sehr weiter Grenzen genau erfolgen kann.
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