AT89106B - Rädergetriebe für den Antrieb von Werkzeugmaschinen. - Google Patents

Rädergetriebe für den Antrieb von Werkzeugmaschinen.

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Rudolf Ing Hedrich
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Rudolf Ing Hedrich
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  Rädergetriebe für den Antrieb von Werkzeugmaschinen. 



   Die   Erdindung   betrifft ein Rädergetriebe für den Antrieb von Werkzeugmaschinen, wie Drehbänken, Fräs-, Bohr-und Schleifmaschinen, welches es ermöglicht, der Forderung nach der richtigen Schnittgeschwindigkeit sowohl bezüglich des Werkstück-Durchmessers als auch des Materials genauer zu entsprechen als bei den bekannten Antrieben. Es sind zu diesem Zwecke zwei   Stufenrädersàtze   hintereinandergeschaltet, von denen der erste Satz
Geschwindigkeiten liefert, die nach den Schnittgeschwindigkeiten für die einzelnen Materialien abgestuft sind, also z. B. im Verhältnis 10 : 15 : 20 : 25 : 30 usw. Der zweite Stufenrädersatz liefert Geschwindigkeiten abgestuft für eine Durchmesserreihe, die Grunddurchmesserreihe genannt werden möge.

   Diese Reihe liegt innerhalb der Grenzen jener Durchmesser, die auf der Maschine am häufigsten bearbeitet werden. Die Räder sind so abgestuft, dass der Unterschied zwischen den einzelnen Durchmessergrössen nur etwa die doppelte Spantiefe beträgt. Dadurch ist es möglich, für jeden Durchmesser dieser Reihe die richtige Geschwindigkeit einzuschalten, nachdem schon früher die Schaltung für die Schnittgeschwindigkeit entsprechend dem Material vorgenommen worden ist. Somit ist der Forderung nach der richtigen Schnittgeschwindigkeit bezüglich des Materials und des Durchmessers Genüge geleistet. Um auch grössere Durchmesser noch bearbeiten zu können,   it   ausserdem ein dritter Stufenrädersatz oder ein Mäandergetriebe vorgesehen, wodurch die Geschwindigkeiten für die Vielfachen der Durchmesser der Grundreihe erhalten werden. Ist z.

   B. die Grundreihe 15,   17'5,   20,   22. 5,     25, 27'5,   so ergeben sich mit Hilfe des dritten Stufenrädersatzes oder des Mäandergetriebes, die z. B. eine Übersetzung von 1 : 2 : 4 usw. liefern, die Geschwindigkeiten für die Durchmesser von 30 bis 55, 60 bis   110.   Trotz der grossen Anzahl von Geschwindigkeiten bleibt die Bedienung der Maschine einfach und übersichtlich. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht noch darin, dass man bei derselben Maschinengrösse innerhalb gewisser Grenzen nur durch anders abgestufte Räder für die Grunddurchmesserreihe diese nach aufwärts oder nach abwärts verschieben kann. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand bei Verwendung eines Mäandergetriebes schematisch dargestellt und zwar zeigt Fig.   I   einen lotrechten Schnitt durch den Getriebekasten, wobei die einzelnen Wellenmitten in eine Ebene gerückt sind. Fig. 2 zeigt den Vorschubantrieb, Fig. 3 und 4 zeigen Schnitte nach den Linien   A-B   und C-D der Fig.   i.   



   Die Antriebsriemscheibe a ist auf der Welle I aufgekeilt. Auf dieser Welle sitzt das Zahnrad   1,   welches mit dem Zahnrad 2 der Schwinge   Si in   Eingriff steht. Das Zahnrad 2 überträgt den Antrieb auf die Welle II durch die daselbst aufgekeilten Stufenräder 3 bis 7. Deren Durchmesser stehen im gleichen Verhältnis wie die Schnittgeschwindigkeiten der verschiedenen Materialien, z. B. 10 :   15 :   20 : 25 usw. Auf der Welle II ist noch das Zahnrad 9 verschiebbar aufgekeilt, das in das Zahnrad 10 der Schwinge   SI eingreift. 10   überträgt den Antrieb auf die auf der Welle   III   aufgekeilten Stufenräder 11 bis   16.   Diese sind nach den Durchmessern der Grunddurchmesserreihe abgestuft, deren Unterschied normal höchstens die doppelte Spantiefe beträgt, so z.

   B. für folgende Durchmesser : 15,   i,     20,     22'5,   25,   27'5   u. s. w. Diese Stufenreihe kann auch weiter fortgesetzt werden und es muss nach dieser Stufenreihe das Übersetzungsverhältnis des Mäandergetriebes oder des statt dessen verwendeten dritten Stufenrädersatzes angenommen werden, um eine geschlossene 

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 Reihe zu erhalten. Es ist selbstverständlich, dass sich die Stufenräderreihe 11 bis 15 ohne Schwierigkeiten für die gleiche Maschinengrösse auch für andere Durchmesser einbauen lässt. 
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 gekeilt die Räder 16 und   17,   deren Durchmesser das Grundübersetzungsverhältnis des Mäandergetriebes aufweisen.

   Das Rad 17 greift in das Rad 18 ein, welches lose auf der Achse   IV   sitzt und denselben Durchmesser wie 16 hat. Mit 18 verbunden ist   19,   ebenfalls lose auf der Achse   IV laufend,   welches in das Zahnrad 20 eingreift, das mit dem Zahnrade 21 verbunden ist und auf der Welle III lose läuft. 21 greift in das Zahnrad 22, welches mit 23 fest verbunden ist und lose auf der Achse   7F läuft. 23 greift   in   24   ein, das wieder mit 25 lose verbunden ist und lose auf der Welle   III   läuft. Die   Räder 16. 18, 20,   22 und 24 haben den gleichen Durchmesser, ebenso die Räder 17, 19, 21,   23   und 25.

   Von diesem Mäandergetriebe wird der Antrieb durch Vermittlung des Zahnrades 26 der Schwinge   S,   auf das Zahnrad 27 übertragen, welches ruf der Büchse   b1   verschiebbar aufgekeilt ist und denselben Durchmesser besitzt, wie die Räder der Reihe 16 u. s. w. Dadurch wird erzielt, dass das Zahnrad 27 je nach seiner Stellung entweder dieselbe Umdrehungszahl wie 16 hat oder die entsprechenden Vielfachen, wenn das Zahnrad 26 mit den Rädern 17 u. s. w. in Eingriff gebracht wird. Wird ein dritter   Stufenrädersatz angewendet,   so muss derselbe entsprechend dem Mäandergetriebe so gebaut sein, dass er Übersetzungen nach einer geometrischen Reihe ergibt.

   Das Mäandergetriebe wird verwendet werden, wenn man eine lange, geschlossene Durchmesserreihe erhalten will, also für grosse Maschinen, auf denen man auch kleine Durchmesser bearbeiten will. Bei Verwendung des dritten Stufenrädersatzes kann-um bei diesem nicht zu grosse Räder zu erhalten-auch noch ein   Rädervorgelege   nach diesem   dlitten   Stufenrädersatz eingebaut werden. 



   Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Arbeitsspindel in bekannter Weise von der Biegungsbeanspruchung durch den Antrieb entlastet. Zu diesem Zwecke ist die mit der Spindel V gleichachsige Büchse bl vorgesehen, die gesondeit von der Arbeitsspindel gelagert ist. Die Kraftübertragung von der Büchse auf die Spindel V erfolgt mit Hilfe einer Kupplung   k   bekannter Art. Natürlich kann auch das Rad 27 direkt auf der Spindel aufgekeilt sein. Vom Mäandergetriebe kann durch das Zahnrad 29 der Schwinge   ss   der Vorschub 
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 Welle VI geht der weitere Antrieb für den Vorschub über das Zahnrad 33. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 geschwindigkeiten für die verschiedenen, zu bearbeitenden Materialien und der andere nach einer Reihe aufeinanderfolgender Werkstückdurchmesser, die um höchstens die doppelte Spantiefe verschieden sind, abgestuft ist.

Claims (1)

  1. 2. Getriebe nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass hinter den beiden Stufenrädersätzen ein dritter nach einer geometrischen Reihe abgestufter Rädersatz oder ein Mäandergetriebe angeordnet ist.
AT89106D 1919-09-03 1919-09-03 Rädergetriebe für den Antrieb von Werkzeugmaschinen. AT89106B (de)

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