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Kombinationsschloss zur Verhütung der willkürlichen Drehung einer Welle in ihrer Hülse, insbesondere der Lenkradwelle eines Kraftfahrzeuges in ihrer Säule.
Die Erfindung betrifft ein Kombinationsschloss zur willkürlichen Verhütung der Drehung einer Welle in ihrer.. Hülse, beispielsweise der Lenkradwelle eines Kraftfahrzeuges in ihrer hohlen Säule.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass eine beliebige Zahl von in der Hülse gelagerten Sperrorganen mit an der Welle starr befestigten Gegenorganen in Eingriff treten, aber nur dann ausser Eingriff gelangen kann, wenn auf der Hülse beliebig einstellbare Ringe eine bestimmte gegenseitige Lage einnehmen, in welcher sie zufolge ihrer inneren Formgebung die Entriegelungsbewegung der Sperrorgan gestatten. Die Erfindung ist in erster Linie zur Verhütung von Diebstählen von Kraftfahrzeugen u. dgl. bestimmt, indem durch Verriegelung der Lenkstange das Fortfahren mit dem Kraftfahrzeug unmöglich gemacht wird, und soll im nachfolgenden unter Voraussetzung dieser Verwendungsweise näher erläutert werden.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer Ausführungsform des vorliegenden Kombinations-
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zeigen Schnitte nach der Linie C-D (Fig. 2) in verschiedenen Stellungen. In der Hülse 5 ist die Lenkstangenwelle 1 frei drehbar gelagert und mit einem starr auf ihr befestigten gezahnten Ring 2 nach Art eines Langtriebes ausgestattet. In die Hülse 5 ist eine den Langtrieb umschliessende
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um der Muffe eine beschränkte Drehung in der Hülse erteilen zu können. Eine federnde Schnappvorrichtung 10, 11 zwischen Hülse und Muffe kann zum zeitweiligen Feststellen der letzteren in der ersteren dienen.
In der zylindrischen Wand der Muffe ist eine Durchbrechung-M angeordnet und in einer Durchbrechung 19 in dem die Muffe umschliessenden, zylindrischen Hülsenteil sind unter der Einwirkung von Federn 9 stehende Klinken 6 um in der Hülse sitzende Zapfen 7 drehbar gelagert, welche Klinken mit auf der Muffe laufenden Rollen ausgestattet sind. Aussen auf der Hülse J sind übereinander angeordnete Ringe 16 frei drehbar, von denen je einer einer Klinke 6 zugeordnet ist und an der Innenseite eine Ausnehmung 17 besitzt, in die der äussere Arm der Klinke einfallen kann.
In einem auf dem freien Ende der Hülse 5 befestigten Ring 12 ist der Hülsendeckel 14 mittels eines unterschnittenen Randes 13 eingeschraubt und kann durch eine Klinke 15 am äusseren Ende des Zapfens 7 gesichert werden, wenn dieser mit den Klinken 6 fest verbunden ist.
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einfallen. Hierauf kann man die Ringe 16 nach Belieben von Hand drehen, so dass ihre Aus- nehmungen17 von den Klinken weggerückt werden. Solange letzteres der Fall ist, ist eine Freigabe der Welle 1 unmöglich. weil die Klinken 6 durch die glatten Teile des Innenumfanges der Ringe 16 daran gehindert werden, ausser Eingriff mit dem Langtrieb 2 zu treten. Will man die Welle 1 freigeben, so muss man zunächst die Ringe 16 von Hand so drehen, dass die Ausnehmungen 17 sich vor die Klinken 6 stellen.
Dies wird dadurch ermöglicht, dass die Ausnehmungen 17 in
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stehen, so dass erst, wenn beispielsweise die unter einer am Hülsendeckel 14 festen Marke befindlichen Buchstaben oder Ziffern der Ringe 16 ein bestimmtes Wort bzw. eine bestimmte Zahl
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geben, die sämtlichen Ausnehmungen 17 den Kinken 76 gegenüber stehen. Nachdem die Ringe 16 auf das bestimmte Wort oder die Zahl eingestellt worden sind. wird die Muffe. 3 mittels des Griffteiles J so gedreht, dass die Klinken vermittelst der über die Ränder der Muffenausnehmung gleitenden Rollen nach aussen gedreht werden und aus dem Langtrieb 2 austretend und in die Ausnehmungen li einfallend, die Welle freigeben.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Kombinationsschloss zur Verhütung der willkürlichen Drehung einer Welle in ihrer Hülse, insbesondere der Lenkradwelle eines Kraftfahrzeuges in ihrer Säule, dadurch gekennzeichnet, dass in der Hülse gelagerte Sperrorgane, welche mit an der Welle starr befestigten Gegenorganen in Eingriff gelangen können, nur dann ausser Eingriff mit diesen Gegenorganen bringbar sind, wenn auf der Hülse beliebig einstellbare Ringe eine bestimmte gegenseitige Lage einnehmen, in welcher sie zufolge ihrer inneren Formgebung die Entriegelungsbewegung der Sperrorgan gestatten.