AT87990B - Kombinationsschloß zur Verhütung der willkürlichen Drehung einer Welle in ihrer Hülse, insbesondere der Lenkradwelle eines Kraftfahrzeuges in ihrer Säule. - Google Patents

Kombinationsschloß zur Verhütung der willkürlichen Drehung einer Welle in ihrer Hülse, insbesondere der Lenkradwelle eines Kraftfahrzeuges in ihrer Säule.

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AT87990B
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Martin Ziegler
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Martin Ziegler
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  Kombinationsschloss zur Verhütung der willkürlichen Drehung einer Welle in ihrer Hülse, insbesondere der Lenkradwelle eines Kraftfahrzeuges in ihrer Säule. 



   Die Erfindung betrifft ein Kombinationsschloss zur willkürlichen Verhütung der Drehung einer Welle in   ihrer.. Hülse,   beispielsweise der   Lenkradwelle   eines Kraftfahrzeuges in ihrer hohlen Säule. 



   Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass eine beliebige Zahl von in der Hülse gelagerten Sperrorganen mit an der Welle starr befestigten Gegenorganen in Eingriff treten, aber nur dann ausser Eingriff gelangen kann, wenn auf der Hülse beliebig einstellbare Ringe eine bestimmte gegenseitige Lage einnehmen, in welcher sie zufolge ihrer inneren Formgebung die Entriegelungsbewegung der Sperrorgan gestatten. Die Erfindung ist in erster Linie zur Verhütung von Diebstählen von Kraftfahrzeugen u. dgl. bestimmt, indem durch Verriegelung der Lenkstange das Fortfahren mit dem Kraftfahrzeug unmöglich gemacht wird, und soll im nachfolgenden unter Voraussetzung dieser Verwendungsweise näher erläutert werden. 



     Fig. 1 ist   eine Seitenansicht einer Ausführungsform des vorliegenden Kombinations- 
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 zeigen Schnitte nach der Linie C-D (Fig. 2) in verschiedenen Stellungen. In der Hülse 5 ist die Lenkstangenwelle 1 frei drehbar gelagert und mit einem starr auf ihr befestigten gezahnten Ring 2 nach Art eines Langtriebes ausgestattet. In die Hülse 5 ist eine den Langtrieb umschliessende 
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 um der Muffe eine beschränkte Drehung in der Hülse erteilen zu können. Eine federnde Schnappvorrichtung 10, 11 zwischen Hülse und Muffe kann zum zeitweiligen Feststellen der letzteren in der ersteren dienen.

   In der zylindrischen Wand der Muffe ist eine   Durchbrechung-M   angeordnet und in einer Durchbrechung 19 in dem die Muffe umschliessenden, zylindrischen Hülsenteil sind unter der Einwirkung von Federn 9 stehende Klinken 6 um in der Hülse sitzende Zapfen 7 drehbar gelagert, welche Klinken mit auf der Muffe laufenden Rollen ausgestattet sind. Aussen auf der   Hülse J   sind übereinander angeordnete Ringe 16 frei drehbar, von denen je einer einer Klinke 6 zugeordnet ist und an der Innenseite eine Ausnehmung 17 besitzt, in die der äussere Arm der Klinke einfallen kann.

   In einem auf dem freien Ende der Hülse 5 befestigten Ring 12 ist der Hülsendeckel 14 mittels eines unterschnittenen Randes 13 eingeschraubt und kann durch eine Klinke 15 am äusseren Ende des Zapfens 7 gesichert werden, wenn dieser mit den Klinken 6 fest verbunden ist. 
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 einfallen. Hierauf kann man die Ringe 16 nach Belieben von Hand drehen, so dass ihre Aus-   nehmungen17   von den Klinken weggerückt werden. Solange letzteres der Fall ist, ist eine Freigabe der Welle 1   unmöglich.   weil die Klinken 6 durch die glatten Teile des Innenumfanges der Ringe 16 daran gehindert werden, ausser Eingriff mit dem Langtrieb 2 zu treten. Will man die Welle 1 freigeben, so muss man zunächst die Ringe 16 von Hand so drehen, dass die Ausnehmungen 17 sich vor die Klinken 6 stellen.

   Dies wird dadurch ermöglicht, dass die Ausnehmungen 17 in 
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   stehen, so dass erst, wenn beispielsweise die unter einer am Hülsendeckel 14 festen Marke befindlichen Buchstaben oder Ziffern der Ringe 16 ein bestimmtes Wort bzw. eine bestimmte Zahl   

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 geben, die sämtlichen Ausnehmungen 17 den Kinken   76 gegenüber stehen. Nachdem   die Ringe 16 auf das bestimmte Wort oder die Zahl eingestellt worden sind. wird die Muffe. 3 mittels des Griffteiles J so gedreht, dass die Klinken vermittelst der über die Ränder   der Muffenausnehmung   gleitenden Rollen nach aussen gedreht werden und aus dem Langtrieb 2 austretend und in die Ausnehmungen   li   einfallend, die Welle      freigeben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Kombinationsschloss zur Verhütung der willkürlichen Drehung einer Welle in ihrer Hülse, insbesondere der Lenkradwelle eines Kraftfahrzeuges in ihrer Säule, dadurch gekennzeichnet, dass in der Hülse gelagerte Sperrorgane, welche mit an der Welle starr befestigten Gegenorganen in Eingriff gelangen können, nur dann ausser Eingriff mit diesen Gegenorganen bringbar sind, wenn auf der Hülse beliebig einstellbare Ringe eine bestimmte gegenseitige Lage einnehmen, in welcher sie zufolge ihrer inneren Formgebung die Entriegelungsbewegung der Sperrorgan gestatten.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Kombinationsschlosses nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere im Schlossgehäuse gelagerte Klinken (6) behufs Verriegelung der Welle durch eine Durchbrechung einer von aussen verdrehbaren Muffe (. 3) in eine an der Welle fixe Verzahnung (2) greifen und nur dann durch Verdrehung der Muffe (3) und Auflaufen auf diese letztere ausser Eingriff mit der Verzahnung (2) bringbar sind, wenn sämtliche in den Ringen (16) vorgesehenen Ausnehmungen sich gegenüber der Klinke oder den Klinken befinden und deren Entriegelungsbewegung durch Eintritt in die Ausnehmungen (17) der Ringe gestatten.
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