AT87769B - Gegensprech-Einrichtung für Lichttelephonie. - Google Patents

Gegensprech-Einrichtung für Lichttelephonie.

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AT87769B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gegensprech-Einrichtung für Lichttelephonie. 



   Um mittels Lichttelephon von einem Ort   A   nach einem anderen B zu sprechen, wird beispielsweise der Mikrophonstrom dem Brennstrom einer Lampe überlagert, die sich im Brennpunkt eines Parabolspiegel befindet. Die Lampe schwankt infolgedessen in ihrer Helligkeit und 
 EMI1.1 
 in dessen Brennpunkt sich eine Selenzelle befindet. Hier werden die Lichtschwankungen wieder in elektrische Schwankungen umgesetzt und hörbar gemacht. 



   Um mit der geschilderten Anordnung einen Gegensprechbetrieb einzurichten, war es bisher notwendig auf jeder Station je einen Parabolspiegel zum Senden und zum Empfangen zu benutzen. 



  Dies bedeutet eine erhebliche Erschwerung der Apparatur. 
 EMI1.2 
 wechselnd in den Strahlengang einschalten, so ist es vorteilhaft, die Sendelampe ortsfest anzuordnen, weil es bei ihr sehr darauf ankommt, dass sie sich genau im Brennpunkt befindet. Um zu hören, muss dann die   Empfangsvorrichtung   in der Nähe des Brennpunktes in den Strahlengang gebracht werden, was durch eine einfache Umschaltvorrichtung erreicht werden kann. Es kann die Anordnung auch so getroffen sein, dass die Empfangsvorrichtung in der Ruhelage sich im Strahlengang befindet und zum Senden an denselben geschaltet wird. 



   Die Zeichnung zeigt in Fig.   i   die Sendelampe L im Fokus des Scheinwerfers angeordnet und die Empfangsvorrichtung Z in ausgezogenen Strichen in der optischen Achse zwischen ihr 
 EMI1.3 
 durch gestrichelte Zeichnung angedeutete Lage. 



   Das Einschalten der Empfangsvorrichtung in. dem Strahlengang kann aber auch mittels Spiegel geschehen. Fig. 2 zeigt eine derartige Anordnung, bei welcher der Spiegel D um eine Achse   A   drehbar angeordnet ist. In der gezeichneten Lage ist der Spiegel auf Empfang geschaltet und wirft das vom Scheinwerfer S kommende Licht auf die Empfangsvorrichtung. Beim Sprechen ist der Spiegel nieder zu klappen, so dass das Licht der Lampe L ungehindert auf den Scheinwerfer fallen kann. 



   Das Auf und Niederklappen der Zelle oder des Spiegels kann entweder mechanisch mittels einer von ausserhalb des Scheinwerfers zu betätigenden Hebelübertragung geschehen oder durch einen Elektromagneten, dessen   Einschaltvorrichtung   z. B. in den Griff eines Mikrotelephons verlegt und als Sprech-oder vorzugsweise Hörtaste ausgebildet sein kann. 



   In allen Fällen, wo es nicht auf eine Ausnutzung des ganzen Lichtbündels ankommt, kann 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Ein fester Spiegel F ist so in den Strahlengang gebracht, dass beispielsweise nur die obere Hälfte des von L ausgehenden Lichtes den Scheinwerfer verlässt, also nur seine obere Hälfte bestrahlt wird, während das ankommende Licht von der unteren   Spiegel hälfte   durch den festmontierten Spiegel F auf die Empfangsvorrichtung geworfen wird. 



   Bei Einrichtungen, wie die eben geschilderten tritt leicht eine   Selbsterregung (Pfeifen)   ein. Es genügt hierzu, dass sehr geringe Bruchteile der ausgesandten Energie, z. B. durch diffuse Reflexion des   Scheinwerfergehäuses,   auf die   Empfangsvorrichtung   derselben Station einwirken. 



  Sie werden dort bei der Verwendung von Verstärkerschaltungen auf den   viettausendfachen   Betrag verstärkt und von da wieder an den   Eingang der Sendeschaltung zm ckgelangen.   was einer   Rückkopplung   gleichkommt. Dieselbe Möglichkeit bieten die   Empfangsscröme. Sie werden   
 EMI2.1 
 verstärkers rückwirken. Erfindungsgemäss wird eine derartige Rückwirkung der Sende-auf die Empfangsvorrichtung durch die Anbringung geeigneter Schutzwände vermieden. welche das verhängnisvolle Bestrahlen der Empfangszelle durch die Sendelampe derselben Station verhindern. 



  Eine solche. das Gehäuse des Scheinwerfers in zwei Teile teilende Schutzwand ist beispielsweise in Fig. 3 durch die Strecke S, L im Schnitt dargestellt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Einrichtung zum   Gc-gensprechen   mit Lichttelephonie. dadurch gekennzeichnet, dass 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. dass die Sendelampe ortsfest und der Empfangsapparat in den Strahlengang einschaltbar angeordnet sind.
    3. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen drehbaren Spiegel zum Umschalten des Strahlenganges von der Sendelampe auf den Empfangsapparat.
    4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlengang im Scheinwerfer unterteilt wird und Sender und Empfänger gleichzeitig und fest in je einem dieser Teile liegen.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch Schutzwände zum Schutze der EMI2.3 von Verstärkerschaltungen für die Sende-oder Empfangstrome eine Selbsterregung (Pfeifen) der Anordnung zu vermeiden.
AT87769D 1918-10-11 1919-10-03 Gegensprech-Einrichtung für Lichttelephonie. AT87769B (de)

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