AT87710B - Einrichtung zur unmittelbaren Bestimmung der Selbstinduktion und Kapazität von Antennen. - Google Patents

Einrichtung zur unmittelbaren Bestimmung der Selbstinduktion und Kapazität von Antennen.

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AT87710B
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  • Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Nach dem österr. Patente Nr. 70240 wird die Aufgabe, eine Antenne gleichzeitig auf mehrere voneinander unabhängige, beliebige Wellen abzustimmen, dadurch   gelöst   dass die Antenne einen Zweig einer Brückenschaltung bildet, in der die Abstimm-und Kopplungselemente der verschiedenen Wellen wechselseitig stromlose Brücken darstellen. 



   Nach dem Gegenstand vorliegender Erfindung wird eine derartige Schaltungsanordnung benutzt, um die Selbstinduktion und Kapazität einer Antenne unmittelbar bestimmen zu können. Zu diesem Zwecke wird an die stromlosen Brückenzweige beispielsweise ein Erregerkreis (Wellenmesser, elektromagnetischer Selbstunterbrecher) und ein Tonkreisempfänger (aperiodischer Detektorkreis) gelegt und die Bestimmung der Selbstinduktion bzw. Kapazität der Antenne durch Einstellung des Tonminimums im Tonkreis herbeigeführt. Hierbei werden die Kopplungsspulen zwischen den stromlosen Brücken und dem Wellenmesser bzw. aperiodischen Detektorkreis möglichst gleich gewählt. Durch den Wellenmesser wird in der Resonanzlage das ganze System zu Schwingungen veranlasst.

   Die einzelnen Zweige der Brücke sind der ungefähren Grösse der zu messenden Selbstinduktion und Kapazität der Antenne angepasst, die einen der Zweige der Brücke darstellt. 



   Der Einrichtung liegt die in der Figur dargestellte Schaltungsanordnung zugrunde, die im wesentlichen derjenigen nach dem Stammpatente entspricht. In den einzelnen Zweigen der Brücke liegen Kapazitäten c bzw. Selbstinduktionen s, die mit entsprechendem Index versehen sind. An die stromlosen Brückenzweige sind ein Wellenmesser (magnetischer Selbstunterbrecher ist) bzw. Telephonkreis   t   (aperiodischer Empfänger mit Zelle   a)   transformatorisch   (a2   bzw. al) angeschlossen. 



   Die Messung der Kapazität und Selbstinduktion der Antenne wird auf folgende Weise vorgenommen : Ist die Bestimmung der Antennengrössen nicht schätzungsweise möglich, so 
 EMI1.2 
 Telephon erfolgt. Alsdann ist die Brücke abgeglichen. Man wendet abwechselnd eine grössere und kleinere Welle an, indem man die beiden Kopplungsspulen al   a2   der stromlosen Brückenzweige ändert. Wird nun bei der grösseren Welle die Kapazität Cl und bei der kleineren 
 EMI1.3 
 denen der Antenne. Bei der Messung nähert man sich theoretisch den zu ermittelnden Werten der Antennen-Selbstinduktion   und-Kapazität   asymptotisch.

   Praktisch erreicht man sie jedoch nach wenigen Einstellungen mit genügender Genauigkeit,
Die Benutzung der Schaltungsanordnung nach dem Stammpatent zur Bestimmung der Selbstinduktion und Kapazität von Antennen hat den Vorteil der Vermeidung jeglicher Rechnung. Die Anordnung kann auf einfachste Weise derart ausgeführt werden, dass die drei Zweige der Brücke mit den zugehörigen Einzelteilen in einem kleinen Kasten abgeordnet 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 sind, der einen Antennenanschluss und einen Erdanschluss aufweist. Da die einzelnen Zweige der Brücke zweckmässig mit kontinuierlich veränderlichen Kapazitäten bzw.

   Selbstinduktionen 
 EMI2.1 
 
PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Einrichtung zur unmittelbaren Bestimmung der Selbstinduktion und Kapazität von 
 EMI2.2 
 welcher die Antenne einen Zweig einer Brückenschaltung bildet, deren andere Zweige aus einstellbaren Selbstinduktionen und Kondensatoren bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass mit den stromlosen Brücken ein Erregerkreis (Wellenmesser m) bzw. ein Tonempfangskreis (aperiodischer Zellenempfänger t, z) gekuppelt sind, wobei durch Veränderung in dem der Antenne zugehörigen Zweig   (S't, CI)   der Brücke der Empfangskreis   (j   z) auf ein Tonminimum eingestellt wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselstromwiderstände der drei Brückenzweige in einem Kasten angeordnet sind, der je einen Anschluss für die Antenne und die Erde aufweist.
AT87710D 1914-04-09 1919-07-03 Einrichtung zur unmittelbaren Bestimmung der Selbstinduktion und Kapazität von Antennen. AT87710B (de)

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DE87710X 1918-02-23

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