AT86006B - Einrichtung zum Schutz des Porzellanisolators, der die Kathode eines Gleichrichters vom Hauptgefäß isoliert, gegen die Wärme des Flammenbogens. - Google Patents

Einrichtung zum Schutz des Porzellanisolators, der die Kathode eines Gleichrichters vom Hauptgefäß isoliert, gegen die Wärme des Flammenbogens.

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  Einrichtung zum Schutz des Porzellanisolators, der die Kathode eines Gleichrichters vom
Hauptgefäss isoliert, gegen   dieu, wärme   des Flammenbogens. 



   Bei Gleichrichtern grosser Leistungen,. die aus einem Eisengefäss bestehen, muss die Kathode isoliert befestigt werden. Als Isolation kommt hauptsächlich nur Porzellan in Frage. Da in der Nähe der Kathode die grösste Wärmeentwicklung stattfindet, so neigt der Isolierring zum Springen, da die Temperaturunterschiede zwischen Innen-und Aussenseite sehr hoch werden. Man h'at natürlich schon versucht, den Isolierring durch geeignete Schutzzylinder aus Eisen oder Quarz, Asbest u. dgl von der unmittelbaren strahlenden Hitze des Kathodenfleckes und des Flammenbogens zu schützen, doch reichen diese Mittel nicht aus, um bei Dauerbetrieb. die im Innern entstehenden hohen Temperaturen vom Porzellanring abzuhalten. 



     Erfindungsgemäss   wird dies dadurch erreicht, dass innerhalb   des"Porzellanringes   ein flüssigkeitsgekühlter Zylinder angebracht    wird, der   die Wärme vom Porzellanring abhält. 



  Die Zeichnung veranschaulicht die Anordnung. In Fig. i ist b der Kathodenbehälter, der mit Quecksilber c gefüllt ist und Hohlräume g besitzt zur Aufnahme eines Kühlmittels. 



  Auf dem Quecksilber schwimmt ein Ring zur Begrenzung des Kathodenfleckes. Der Kathodenbehälter ist durch den Porzellanring d isoliert mittels der Schrauben e an den Boden des Hauptgefässes   a angeschraubt. Zwischen'Hauptgefäss   und Porzellanring ist   erfindungsgemäss   der   flüssigkeitsgekáhlte   Zylindermantel f eingefügt. Die vom Flamnienbogen erzeugte Wärme wird von der Flüssigkeit abgeführt,   so dass   die Innenseite des Porzellanringes sich nicht wesentlich verändert. 



  Einen weiteren Fortschritt stellt Fig. 2 dar. In Fig. i ist der Kühlzylinder noch metallisch mit dem Hauptgefäss verbunden, so dass noch Entladungen zwischen diesem und der Kathode stattfinden können ; auch ist es schwierig, ihn dicht herzustellen, und es muss ferner der Wasserzufuhr entsprechend den Betriebsverhältuissen einige Aufmerksamkeit zugewendet werden. 



   Diese Schwierigkeiten werden beseitigt dadurch, dass man als Kühlzylinder einen oben offenen doppelwandigen mit Quecksilber gefüllten Zylinder benutzt, wie ihn Fig. 2 zeigt, deren Bezeichnungen im übrigen mit Fig. i übereinstimmen. Der Porzellanring d ist mit
Rillen versehen, auf deren oberste sich der Doppelzylinder stützt ; sein innerer Rand ist   etwas höher, so dass das im Hauptgefäss kondensierte Quecksilber zunächst in den Zylinder fällt, der auf diese Weise stets gefüllt bleibt, Der Überschuss fliesst über den äusseren, an   einzelnen Stellen unterbrochenen Rand wieder dem Kathodenbehälter zu.

   Unter dem geringen Druck von wenigen Tausendstel mm, die im Gefäss herrschen, siedet das Quecksilber schon bei   50   bis   70 ,   so dass alle zugeführte Wärme auf diese Weise abgeführt und vom Porzellanisolator abgehalten wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Einrichtung zum Schutz des Porzellanisolators, der die Kathode eines aus Metall bestehenden Gleichrichters vom Hauptgefäss isoliert, gegen die Wärme des Flammenbogens, gekennzeichnet durch einen flüssigkeitsgekühlten Zylinder im Innern des Isolators. 

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Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der flüssigkeitsgekünlte Zylinder aus einem oben offenen Doppelmantel besteht, in welchen das im Hauptgefäss abgekühlte Quecksilber zurückfällt, so dass der Zylinder durch die beim Sieden verbrauchte Verdampfungswärme des Quecksilbers auf niederer Temperatur gehalten wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT86006D 1919-01-04 1920-05-27 Einrichtung zum Schutz des Porzellanisolators, der die Kathode eines Gleichrichters vom Hauptgefäß isoliert, gegen die Wärme des Flammenbogens. AT86006B (de)

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