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Sitz für Kraftfahrzeuge.
Die Entfernung zwischen Lenkrad, den Pedalen und dem Lenkersitz ist bei Kraftfahrzeugen zumeist unveränderlich. Obwohl die Grösse der Entfernung auf Grund von Er- fahrungen und mit Berücksichtigung von Normalgrössen gewählt wird, ist diese Entfernung nicht gerade der Bequemlichkeit jedes beliebigen Fahrers am besten zusagend. So kommt es z. B. vor, dass ein grosser und beleibter Fahrer, besonders im Winter, mit Pelzmantel versehen, sich nur schwer. zwischen Lenkrad und Sitz hineinschieben kann und dass andrerseits ein kleiner schlanker Fahrer zu weit vom Pedal und Lenkrad entfernt sitzt und nicht in der Lage ist, sich bei langen, anstrengenden Fahrten mit dem Rücken anzulehnen.
Um diesem Übelstand abzuhelfen, ist der Sitz in der Fahrtrichtung verschiebbar eingerichtet und der Erfindung gemäss so ausgestaltet, dass eine Sicherung des Sitzes gegen Verschiebung durch seine Belastung bewirkt wird, derart, dass ein Schnapper, der zur Sicherung des Sitzes dient, durch die Polsterfedern bei entlastetem Zustande des Sitzes aus einer Zahnstange ausgehoben und bei Belastung der Polsterfedern zum Einklinken gebracht wird.
Darin liegt ein weiterer Vorteil der Erfindung, da der Fahrer beim Aufstehen in der Lage ist, sich an den Armlehnen des Führe-sitzes aufzustützen und nur durch die Entlastung der Polsterfedern die Sicherung zu lösen. Dem Fahrer ist es ferner, namentlich bei längeren ermüdenden Fahrten angenehm, von Zeit zu Zeit seine Entfernung zu den Pedalen und dem Lenkrad zu verändern Zu diesem Zwecke genügt es gemäss der Erfindung, wenn
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Ist der Sitz unbelastet, dann ist er verschiebbar und ungesichert. Wird er jedoch belastet, so ist er vom Fahrer selbsttätig durch das Niedersetzen in der gewählten Lage gesichert und bleibt während dar ganzen Dauer der Belastung unverrückbar in dieser Lage.
Selbstverständlich kann diese Einrichtung statt beim Lenkersitz, auch bei j ? dem anderen Sitz im Kraftfahrzeug angewendet werden, wo eine Verschiebbarkeit des Sitzes vorteilhaft erscheint.
In der Zeichnung ist ein nach der E findung gebauter Sitz dargestellt.
Der Sitz ruht auf einem Unterbau a, der eine nach rückwärts geneigte Gleitfläche für den Sitz trägt. In dem Unterbau ist eine Zahnstange b vorgesehen, die in der Bewegungsrichtung des Sitzes und parallel zur Gleitebene des Sitzes liegt. Auf dem Unterbau verschiebbar, jedoch zweckmässig nicht abhebbar, ist der Sitz angeordnet. Das Sitzkissen ist, wie üblich, aus dem Sitzrahmen abhebbar und hat in seinem Rahmen einen Schnapper c, der drehbar um den Bolzen d angebracht ist und durch eine Blattfeder e o. dgl. stets gegen die Zahnstange b gedrückt wird. Ferner ist noch eine Kette f mit ihrem einen Ende an dem Schnapper c und mit dem anderen Ende am Sitzpolster mittels einer Platte g o. dgl. befestigt. Die Kette ist im unbelasteten Zustande gespannt.
Nimmt nun der Lenker seinen Platz ein, so wird durch das Zusammenpressen der Polsterfedern die Kette nachgeben und der Schnapper c durch die Feder oder durch sein Eigengewicht in die Zahnlücke der Zahnstange gedrückt. Der Sitz ist dadurch gegen eine Verschiebung gesichert. Will der Fahrer die Sitzlage ändern, so braucht er sich bloss vom Sitz so weit zu heben, bis durch die Polsterfedern die Kette gespannt und der Schnapper c von der Zahnstange entfernt wird. Der Sitz ist hierdurch wieder verschiebbar geworden. Selbst- verständlich kann die Betätigung der Sperrklinke ausser durch eine Feder auch durch andere Druckorgane oder durch ihr eigenes Gewicht erfolgen.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Sitz für Kraftfahrzeuge, der in der Fahrtrichtung verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherung des Sitzes gegen Verschiebung durch seine Belastung bewirkt wird.
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