AT8496U1 - Hausbrieffachanlage - Google Patents

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AT8496U1
AT8496U1 AT0038405U AT3842005U AT8496U1 AT 8496 U1 AT8496 U1 AT 8496U1 AT 0038405 U AT0038405 U AT 0038405U AT 3842005 U AT3842005 U AT 3842005U AT 8496 U1 AT8496 U1 AT 8496U1
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AT0038405U
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Rahim Mag Bavandi
Christoph Ing Krickl
Original Assignee
Rahim Mag Bavandi
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Hausbrieffachanlage (1) mit mehreren einzeln zugänglichen Brieffächern (2), die jeweils mit einem Schließelement (8) und einem daran angeordneten Schloss (9) versehen sind, wobei die Schlösser (9) unterschiedliche Codierungen aufweisen. Um die Hausbrieffachanlage auch als Werbeträger nutzbar zu machen, ist innerhalb des Bauraumes der Hausbrieffachanlage (1) ein brieffachfreier Raum (5) vorgesehen, der an einer seiner sichtbaren Außenflächen mit einer Abdeckung (3), beispielsweise einer Tür (3a), versehen ist, wobei an der Abdeckung (3) ein Sichtfenster (4) angeordnet ist. In einer anderen Ausbildung der Erfindung ist an zumindest einer der Seitenflächen der Hausbrieffachanlage (1) ein Trägerrahmen (7) angeordnet, der an zumindest einer seiner sichtbaren Außenflächen mit einer Abdeckung (3), beispielsweise einer Tür (3a), versehen ist, wobei an der Abdeckung (3) ein Sichtfenster (4) vorgesehen ist.

Description

2 AT 008 496 U1
Die Erfindung betrifft eine Hausbrieffachanlage mit mehreren einzeln zugänglichen Brieffächern, die jeweils mit einem Schließelement und einem daran angeordneten Schloss versehen sind, wobei die Schlösser unterschiedliche Codierungen aufweisen. 5 Stand der Technik
Die Erfindung „Die Hausbrieffachanlage als Werbeträger“ wird werbespezifisch den so genannten „Out of Home Medien“ zugedacht. io Bei „Out of Home Medien“ oder „Außenwerbung“ spricht man von Werbeträgern, die sich vorwiegend außerhalb eines (Wohn-)Raumes befinden, wie beispielsweise Plakattafeln, die separat oder einzeln aufgestellt werden, um somit einen Werbeeffekt zu erzielen.
Bei den „Out of Home Medien“ ist die Zahl der Sichtkontakte maßgebend. Dabei muss zwischen 15 Qualität und Quantität unterschieden werden. So ist z.B. die Quantität der Sichtkontakte bei einer stark frequentierten Straße sehr groß. Aufgrund der schnellen Geschwindigkeit, mit der die Autos an der Plakattafel vorbeifahren, ist die Qualität der Sichtkontakte jedoch gemindert.
Eine Hausbrieffachanlage befindet sich im Inneren oder im Außenbereich einer Wohnhausanla-20 ge und wird von den Wohnungseigentümern oder Mietern, deren Gesamtanzahl variabel und abhängig von der Größe der Liegenschaft ist, üblicherweise täglich, entweder bei der Entleerung des betreffenden Brieffaches, oder beim mehrmaligen Verlassen und/oder Betreten des Hauses frequentiert. 25 Es ist davon auszugehen, dass es dabei zu einem qualitativ hochwertigen Sichtkontakt mit der Hausbrieffachanlage kommt. Aufgrund des Standortes und Gebrauches einer Hausbrieffachanlage verhalten sich Qualität und Quantität der Sichtkontakte ausgewogen.
Aufgabe der Erfindung 30
Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Hausbrieffachanlage derart auszugestalten, dass sie zusätzlich zu ihrer Funktion als Behältnis für verschiedene Briefsendungen als Werbeträger genutzt werden kann. 35 Lösung der gestellten Aufgabe
Die Erfindung löst die Aufgabenstellung dadurch, dass innerhalb des Bauraumes der Hausbrieffachanlage ein brieffachfreier Raum vorgesehen ist, der an einer seiner sichtbaren Außenflächen mit einer Abdeckung, beispielsweise einer Tür, versehen ist, wobei an der Abdeckung ein 40 Sichtfenster angeordnet ist.
Die Erfindung löst die Aufgabenstellung auch dadurch, dass an zumindest einer der Seitenflächen der Hausbrieffachanlage ein Trägerrahmen angeordnet ist, der an zumindest einer seiner sichtbaren Außenflächen mit einer Abdeckung, beispielsweise einer Tür, versehen ist, wobei an 45 der Abdeckung ein Sichtfenster vorgesehen ist.
Durch das Vorsehen eines Sichtfensters, das als Werbeträger genutzt werden kann, ist ein zusätzlicher Effekt bei einer Hausbrieffachanlage gegeben, da sie sich aufgrund offensichtlich vorhandener ausreichender Qualität und Quantität der Sichtkontakte als Werbeträger ideal 50 eignet. Der brieffachfreie Raum, der mit einer Abdeckung versehen, an welcher ein Sichtfenster angeordnet ist, kann beispielsweise als Raum für die Ablage verschiedener Werbemittel dienen. Damit könnte man bei entsprechender webetechnischer Betreuung der Hausbrieffachanlage eine relativ große Anzahl von Werbesujets im Sichtfenster in entsprechender zeitlicher Abfolge variieren. 55

Claims (5)

  1. 5 5 3 AT 008 496 U1 Figurenbeschreibung In der nachfolgend beschriebenen Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. 1: eine Hausbrieffachanlage in Ansicht, Fig. 2: eine weitere Hausbrieffachanlage in Ansicht, Fig. 3 und 4: zwei Varianten der Hausbrieffachanlage gemäß Fig. 2 in Seitenansicht, Fig. 5 und 6: die Varianten aus Fig. 3 und 4 im Grundriss 10 Gemäß Fig. 1 und 2 besteht die Hausbrieffachanlage 1 aus mehreren einzeln zugänglichen Brieffächern 2. Die Brieffächer 2 sind jeweils mit einem Schließelement 8 und einem daran angeordneten Schloss 9 versehen, wobei die Schlösser 9 unterschiedliche Codierungen aufweisen. 15 Bei der Variante nach Fig. 1 befindet sich innerhalb des Bauraumes der Hausbrieffachanlage 1 an seiner Vorderfront 1a ein brieffachfreier Raum 5, in den ein Trägerrahmen 7 integriert ist, der an seiner sichtbaren Außenfläche mit einer Abdeckung 3, z.B. einer Tür 3a versehen ist. An der Tür 3a ist ein versperrbares Schloss 6 angebracht, das eine zu jenen der Schlösser 9 unter-20 schiedliche Codierung aufweist. In die Tür 3a ist ein Sichtfenster 4 integriert. Nach Öffnen der Tür 3a durch Entsperrung des Schlosses 6 kann hinter dem Sichtfenster 4 ein Werbesujet 10 eingesetzt werden. Die Variante nach Fig. 2 unterscheidet sich im Aufbau lediglich dadurch, dass an zumindest 25 einer der Seitenflächen der Hausbrieffachanlage 1 ein Trägerrahmen 7 angeordnet ist. Alle anderen in der Beschreibung zur Variante gern. Fig. 1 erläuterten Merkmale der Erfindung bleiben gleich. Aus den Fig. 4 und 6 ist erkennbar, dass der Trägerrahmen 7 als L-Profil ausgebildet sein oder 30 L-Profile aufweisen kann, wobei die von der Abdeckung 3 abstehenden Schenkel des/der L-Profile/s an der Seitenfläche der Hausbrieffachanlage 1 befestigt sind. Gemäß Fig. 3 und 5 besteht aber auch die Möglichkeit, dass der Trägerrahmen 7 kastenförmig ausgebildet ist oder zumindest Teil einer Kastenkonstruktion ist, wobei die Tiefe der Kastenkon-35 struktion jener der Hausbrieffachanlage 1 entsprechen kann. Ansprüche: 1. Hausbrieffachanlage (1) mit mehreren einzeln zugänglichen Brieffächern (2), die jeweils mit einem Schließelement (8) und einem daran angeordneten Schloss (9) versehen sind, wobei die Schlösser (9) unterschiedliche Codierungen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Bauraumes der Hausbrieffachanlage (1) ein brieffachfreier Raum (5) vorgesehen ist, der an zumindest einer seiner sichtbaren Außenflächen mit einer Abde- 45 ckung (3), beispielsweise einer Tür (3a), versehen ist, wobei an der Abdeckung (3) ein Sichtfenster (4) angeordnet ist.
  2. 2. Hausbrieffachanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im brieffachfreien Raum (5) ein Trägerrahmen (7) integriert ist, an dem die Abdeckung (3) angeordnet ist. 50
  3. 3. Hausbrieffachanlage (1) mit mehreren einzeln zugänglichen Brieffächern (2), die jeweils mit einem Schließelement (8) und einem daran angeordneten Schloss (9) versehen sind, wobei die Schlösser (9) unterschiedliche Codierungen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einer der Seitenflächen der Hausbrieffachanlage (1) ein Trägerrahmen 55 (7) angeordnet ist, der an zumindest einer seiner sichtbaren Außenflächen mit einer Abde- 4 AT 008 496 U1 ckung (3), beispielsweise einer Tür (3a), versehen ist, wobei an der Abdeckung (3) ein Sichtfenster (4) vorgesehen ist.
  4. 4. Hausbrieffachanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerrahmen 5 (7) als L-Profil ausgebildet ist oder L-Profile aufweist, wobei die von der Abdeckung (3) ab stehenden Schenkel des/der L-Profile/s an der Seitenfläche der Hausbrieffachanlage (1) befestigt sind.
  5. 5. Hausbrieffachanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an io der Abdeckung (3) zumindest ein Schloss (6) angeordnet ist, dessen Codierung unterschiedlich zu jenen der Schlösser (9) der Brieffächer (2) ausgebildet ist. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 15 20 25 30 35 40 45 50 55
AT0038405U 2004-10-12 2005-06-10 Hausbrieffachanlage AT8496U1 (de)

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