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Schwinger nach Art einer Zunge.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Schwinger nach Art einer Zunge, d. h. solche Schwinger, die aus einem elastischen Stab, Blech o. dgl. bestehen, das an einem Ende durch
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kann. Solche Schwinger werden erfindungsgemäss mit einer Stellvorrichtung ausgerüstet, die eine Relativverschiebung der Backen oder Stege gegen den Schwinger in dessen Längsrichtung ermöglichen, und zwar eine stetige Verschiebung derart, dass innerhalb des Spielraumes der Stellvorrichtung jede beliebige'Relativlage der-Backen oder Stege gegen den Schwinger eingestellt werden kann.
Die Stellvorrichtung kann beispielsweise eine Druckschraube sein, die bei einer Drehung ihrer Achse entweder auf den Schwinger oder auf die Backen einwirkt, so dass eine Relativverschiebung in der Längsrichtung des Schwingers eintritt..
Verschiedene Ausführungsformen sind in den Fig. I und 2 schematisch dargestellt. a bedeutet den Schwinger, b die Backen oder den Steg, c die Stellschraube, die die Relativverschiebung des Schwingers gegen die Backen hervorruft. Die Anordnung kann in der einen wie in der anderen Richtung den Teil mitnehmen, auf den sie einwirkt. Man kann aber auch beispielsweise die Anordnung so treffen, dass die Stellschraube lediglich als Druckschraube wirkt, indem sie den Teil, auf den sie wirkt, vorschiebt, während die Rückführung bei dem Rückgang der Schraube durch eine Druck-oder Zugfeder geschieht.
Die Backen oder Stege brauchen nicht den Schwinger vollkommen festzuhalten. Es genügt für viele Zwecke schon ein federndes Anliegen eines Steges, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Diese Wirkung besteht darin, dass ganz stetig jede beliebige Schwingungszahl des Schwingers innerhalb eines gewissen Zwischenraumes eingestellt werden kann und dass diese Einstellung eindeutig abhängig ist von der Einstellung der Stellvorrichtung. Es ist also beispielsweise möglich, mit der Stellvorichtung eine Skala und einen Zeiger zu verbinden, die unmittelbar die eingestellte Schwingungszahl genau abzulesen gestattet.
Hierdurch erlangt dieser Schwinger eine besondere Brauchbarkeit für viele technische Zwecke.
Beispielsweise kann ein solcher Schwinger in einfacher Weise brauchbar gemacht werden als Frequenzmesser.
Es ist bekannt, mittels schwingender Zunge die Frequenz mechanischer Schwingungen z. B. die Drehzahl von Maschinen zu bestimmen, indem man eine Mehrzahl verschieden abgestimmter von den Schwingungen beeinflusste Zungen der Reihe nach oder gleichzeitig beobachtet, um festzustellen, welche von diesen durch Resonanz am stärksten erregt werden.
Man muss dabei um so mehr Zungen anwenden, je genauer die Messung sein soll. Der Schwinger der hier vorliegenden Art ist dagegen ein äusserst einfaches handliches Gerät, das durch stetige Veränderung der Zungenlängen ein rasches-Aufsuchen derjenigen Zungenlänge ermöglicht, bei der die stärkste Resonanz eintritt, und zwar kann dabei jede beliebige Länge bzw. die ihr entsprechende Schwingungszahl unmittelbar ermittelt werden, da die Einstellung stetig und nicht stufenweise erfolgt.
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Auch bei Geräten, die zum Anzeigen von Strömen bestimmter Frequenz dienen (Vibrations-Galvanometer), ist dieser Schwinger für viele Zwecke mit grossem Vorteil verwendbar, besonders dann ; wenn es sich darum handelt, nicht nur Schwingungen einer einzigen Frequenz. anzuzeigen, sondern auf irgendeine beliebige Frequenz innerhalb eines gewissen Spielraumes einstellen zu können.
Der beschriebene Schwinger kann auch an Stelle einer Membran in einem Resonanztelephon verwendet werden. Er erhöht die Brauchbarkeit dieses Resonanztelephons für viele Zwecke sehr-erheblich dadurch, dass er einerseits ermöglicht, die Schwingungszahl auftretender Schwingungen durch einen einfachen Handgriff festzustellen und andrerseits das Resonanztelephon ganz nach Belieben zum Arbeiten mit den beliebig verschiedenen vorgeschriebenen Schwingungszahlen durch eine eindeutige Einstellung sofort brauchbar zu machen.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Schwinger nach Art einer Zunge, gekennzeichnet durch eine Stellvorrichtung (Stell-
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Stege oder Backen. in der Längsrichtung der Zunge ermöglicht.