AT83910B - Vorrichtung zur Hydrogenisation von Fetten und Ölen. - Google Patents

Vorrichtung zur Hydrogenisation von Fetten und Ölen.

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AT83910B
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mixing
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George Calvert
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George Calvert
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  • Mixers With Rotating Receptacles And Mixers With Vibration Mechanisms (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Hydrogenisation von Fetten und Ölen. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Durchführung der Ölhydrogenisation oder ähnlicher Prozesse, bei welchen eine Flüssigkeit bei hoher Temperatur und hohem Druck mit Gasen innig vermischt wird, und hat zum Zweck, eine innige Mischung dieser Substanzen 
 EMI1.1 
 bedeutenden Temperatur und dem hohen Druck, viel Wasserstoff verloren, da es bisher sehr schwer fiel, das Lecken zu vermeiden und den hohen Druck, welcher zur Erreichung einer guten Wirkung nötig ist, zu halten. Die Temperatur, bei welcher das Durchmischen stattfindet, verursachte ebenfalls Schwierigkeiten und machte das Einbauen des Motors unmittelbar in die Mischkammer bisher praktisch unausführbar. 



   Die der Erfindung zugrunde liegende Vorrichtung kennzeichnet sich dadurch, dass alle sich bewegenden Teile der Mischvorrichtung innerhalb der Reaktionskammer bzw. eines mit der Reaktionskammer kommunizierenden Raumes angeordnet sind. 



   Es sind zwar für andere Zwecke als Wasserstoffbereicherung von Ölen Vorrichtungen bekannt geworden, bei denen der Motor in der Reaktions-oder Mischkammer angeordnet ist. 



  Im vorliegenden Falle ist jedoch die Isolierung des Motors wegen den hohen Temperaturen und Gegenwart von pulverförmigen, metallischen Katalysatoren eine Notwendigkeit, wobei die schwierige Aufgabe zu lösen war, die Isolation ohne Verwendung durch die Gefässwand durchdringender. Triebbestandteile auszuführen. 



   Die Zeichnungen zeigen in schematischer Darstellung einige Ausführungsbeispiele, besonders zum Durchmischen von Wasserstoff mit Ölen zwecks Wasserstoffbereicherung derselben, wobei in der sonst bekannten Weise mit Ölen oder Öldämpfen vermischtes Gas mit katalytisch wirkendem Material in Berührung gebracht wird. Die Erfindung findet jedoch auch für andere analoge Zwecke nützliche Verwendung, dort überall, wo eine Charge Materials während einer bestimmten Zeitdauer unter hoher Erhitzung und bei hohem Druck mit Gasen innig vermischt werden soll. 
 EMI1.2 
 und 3 sind Querschnitte von Ausführungsformen mit Kreiselpumpen, in diagrammartiger Darstellung. Fig. 4 und 5 sind Diagramme anderer Ausführungsbeispiele. 



   In Fig. i ist a ein geschlossenes Gefäss, welches mit der zu behandelnden Flüssigkeit, z. B. Öl, gespeist und eventuell in entsprechender Weise geheizt wird, wie beispielsweise mittels überhitzten Dampfes von aussen oder mittels einer Schlange   22,   mit Einströmung bei 23 und Ausströmung bei 24. Das Gefäss a wird vorteilhafterweise mit einer Ausfütterung 25 versehen. Die Mischvorrichtung, bestehend aus der Welle b und den Rührschaufeln   20,   ist in dem Gefässe eingeschlossen und die Welle geht durch das Rohr d, welches das Gefäss a mit dem den   Motor f   enthaltenden Motorkasten e verbindet. Der Motor fist vorteilhafterweise ein Induktionsmotor, um Funken zu vermeiden. 



   Das Gas wird dem Gefässe durch ein Rohr g zugeführt, welches in den Kasten e ausmündet. 



  Der Druck im Gefässe a kann an einer Skala abgelesen werden. Erfahrungsgemäss ist bei der Wasserstoffbereicherung von Ölen ein hoher Druck vorteilhaft und deshalb ist es schwierig, das Lecken zu vermeiden, falls die Welle b durch eine Stopfbüchse eingeführt wird. Bei der Ein- 

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 richtung nach der Erfindung gibt es keine Stopfbüchsenbestandteile, weshalb der Wasserstoff aus dem Innern-des Gefässes trotz des hohen Druckes nicht entweichen kann. Ausserdem wird wegen den dabei erreichbaren hohen Geschwindigkeiten eine ausgiebigere Durchmischung als mit Zerstäubungsvorrichtungen erzielt. 



   Um das Aufsteigen von Dämpfen in den Motorkasten e hinein zu vermeiden und um denselben kühl zu halten, kann an dem Kommunikationsrohre   d   und dem Motorkasten e ein Kühlmantel i, in welchem Wasser mittels der   Rohre j, j umlauft,   angeordnet werden. Das fertige Produkt wird aus dem Gefässe a durch das Rohr   1 <    entnommen. Selbstverständlich muss die Stromzuführung zu dem Motor durch druckdichte Isolierpfropfen geschehen, wie solche bei den Funkenzündern wohl bekannt sind. 



   Bei der Ausführungsweise nach Fig.   r   ist die Welle durch ein Joch 29   gestützt, welches   das untere Lager trägt. Die Rührer sind zweierlei Art : die unteren   Schaufeln-39   sind schraubenförmig und treiben die Flüssigkeit zu den oberen Schaufeln 20 hinauf, welche kammartig angeordnet sind und das Öl gegen einen aus gerippte Gaze bestehenden Rätter 21 werfen. Ein Thermometer 26 zeigt die Temperatur an. Die Vorrichtung wird bei 27 beschickt, und zum Anlassen des Motors dient der Starter 28. In Fig.   I   ist der Motor in einem Kasten eingeschlossen, in welchem derselbe Druck wie im Gefässe a herrscht.

   Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsweise, mit dem Motor fl in dem   Ka5ten e1, herrscht   im letzteren der Einströmungsdruck eines
Gases, wie beispielsweise des Wasserstoffes. In diesem Falle wird die Durchmischung mittels der
Pumpe   m   bewirkt, welche das Gas durch das Rohr dl und die Flüssigkeit durch das Rohr n   ansaugt und diese beiden, tüchtig durcheinandergemischt, durch das Rohr o in das Arbeitsgefäss a1 hineintreibt. Die Entleerungsöffnung des Rohres o kann entweder oben an dem Gefässe, wie   Fig. 2 zeigt, oder in seinem Boden, wie in Fig. 3, angeordnet sein. In Fig. 3 pumpt die Pumpe m1 nur das Gas, und der   Motor./   ist in seinem Kasten   e1   eingeschlossen, worin der gleiche Druck wie im Gefässe a2 herrscht.

   Das Gasrohr   n1   endigt zweckmässig in einem perforierten Konus p. 



  Die in Fig. 4 dargestellte Ausführungsform zeigt wesentlich dieselbe Konstruktion wie Fig. i. 



  Jedoch wird in diesem Falle das Gas unter Druck in den Motorkasten e2 durch eine selbständige, vom Gasometer aus gespeiste Pumpe q hineingetrieben, welche von der Welle des Motors aus mittels eines Schneckengetriebes r betätigt wird. Bei der Anordnung der Pumpe q in unmittelbaier Kommunikation mit dem Kasten   e2   und dem Gefäss   a3 ist   das Lecken unmöglich. Nach Erreichung eines genügend hohen Druckes im Gefäss   a3   kann der weitere Gaszufluss durch Schliessen des Ventils s eingestellt werden oder die Erhöhung des Gasdruckes durch ein in dem den Motorkasten mit'dem   Wasserstoffbehälter   verbindenden Rohre it angeordnetes Druckreduzierventil oder Diaphragma t verhindert werden.

   Das Gas wird in einer Glocke   v aufgespeichert,   und wenn der Vorgang des Durcheinandermischens beendigt ist, so wird der Druck im Gefässe   a3   durch Öffnen des in dem an der Glocke v befindlichen Rückleitungsrohre x angeordneten Ventils w entlastet, so dass am Ende jeder Behandlung und noch vor dem Ablassen des behandelten Stoffes der in dem Gefässe   a3   befindliche Gasüberschuss nicht verloren geht, sondern in den Gasometer oder die Gasglocke v zurückläuft. Bei Anlassen des Vorganges wird das Ventil w geschlossen und die Pumpe q bewirkt dann den erwünschten Druck. 



   Eine andere Ausführungsweise zeigt Fig. 5. Das Mischgefäss a4 aus nichtmagnetischem Stoff ist zwischen den Polen eines um die Welle   Z2 rotierenden   oder oszillierenden Elektromagneten y angeordnet, wobei die   Stromzuführung   zu den   Spulen s vermittelst   der Bürsten und   Ringe Z1   erfolgt. 



   Im Innern der Mischkammer sind die Rührschaufeln in geeigneter Weise an einer Welle angebracht, die mit Polstücken A versehen ist. Es ist klar, dass bei rotierender oder oszillierender Bewegung des Elektromagneten die Rührschaufeln den Bewegungen des Elektromagneten folgen. 



  Im Falle eines aus leitendem Material bestehenden Mantels der   Rührkammer werden Ströme   induziert, welche den Mantel und dadurch auch den Inhalt der Rührkammer erwärmen. 



   Ebenso kann die Mischkammer auch aus nichtmagnetischem Material im Stator eines Induktionsmotors eingebaut sein, wobei der als Käfiganker gebaute Rotor in der Mischkammer angeordnet ist und entweder die Rührschaufeln selbst trägt oder dieselben, sobald der Stator Strom erhält, mittels geeigneter Transmissionsanordnung antreibt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Vorrichtung zur Durchführung der Ölhydrogenisation oder ähnlicher Prozesse, bei welchen eine Flüssigkeit bei hoher Temperatur und hohem Druck mit Gasen innig vermischt wird, dadurch gekennzeichnet, dass alle sich bewegenden Teile der Mischvorrichtung innerhalb der Reaktionskammer bzw. eines mit der Reaktionskammer kommunizierenden Raumes angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Rührvorrichtung oder Zirkulationspumpe treibender Elektromotor (f, f") im Innern eines mit dem Reaktionbzw. Pumpenraum vermittelst eines Rohres (d, dl) kommunizierenden Kastens (e, cI) angeordnet <Desc/Clms Page number 3> ist, wobei die die Rührvorrichtung bzw. die Zirkulationspumpe tragende Welle (b) des Elektromotors in dem Kommunikationskanal (d, d') liegt.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch einen den Motorkasten und das Kommunikationsrohr umgebenden Kühlmantel (i). EMI3.1 betätigende Elektromotor / gleichzeitig eine Pumpe (q) betreibt, welche das Gas in den Reaktionsraum drückt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in einer den Gasraum der Vorrichtung mit einem Gasvorratsbehälter (v) verbindenden Rohrleitung (it) ein Druckreduzierventil (t) angeordnet ist, zum Zwecke, um in der Vorrichtung einen gegebenen Druck unverändert zu erhalten.
    6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Mischvorrichtung im Kraftfelde eines ausserhalb der Reaktionskammer angeordneten. Magneten oder Stators befindet, mittels welchen die Mischvorrichtung in Drehung versetzt werden kann.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (y, s) eine drehende oder oszillierende Bewegung erhält, wodurch die Mischvorrichtung in entsprechende Bewegung versetzt wird.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Reaktionskammer der Rotor, eines Induktionsmotors eingebaut ist, der die Mischschaufel trägt oder mittels ge- EMI3.2
AT83910D 1913-08-12 1914-08-08 Vorrichtung zur Hydrogenisation von Fetten und Ölen. AT83910B (de)

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