AT83468B - Rasierapparat. - Google Patents

Rasierapparat.

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AT83468B
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AT
Austria
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blade
plate
razor
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flat
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English (en)
Inventor
Otto Pletscher
Original Assignee
Otto Pletscher
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Description


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  Rasierapparat. 
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 Spannung der Klinge in sich selbst und daher, eine Starrheit derselben zu erzielen, welche sonst infolge der Dünne der Klinge nicht erreichbar wäre. Bei vielen Apparaten, bei denen die Klinge im Bogen gespannt wird, besteht der Nachteil, dass je nachdem die Pressung der Klinge kleiner oder grösser ist, sich der Zwischenraum zwischen den Klingenschneiden und den am Apparat vorgesehenen Schutzmitteln ändert, so dass sich besonders bei kleinen Zwischenräumen Teile von den beim Rasieren entstehenden Abgängen in diesen Zwischenräumen festklemmen und die Schutzmittel verstopfen.

   Bei anderen solchen Rasierapparaten erfordern die zum Spannen der Klinge im Bogen dienenden Mittel viel Raum   ausserhalb der Klinge,   so dass die Klinge nur in einem grossen Winkel zur Ebene der jeweils zu bearbeitenden Gesichtspartie an dieser zur Wirkung verbracht werden kann, was hinsichtlich der Schneidwirkung der Klinge ungünstig ist. Auch ist, wenn bei diesem Rasierapparat die Festspannmittel nicht stark angezogen sind, leicht ein Abheben der Klinge von der die Schutzmittel aufweisenden Platte und somit ein Verletzen beim Rasieren möglich. 



   Bei weiteren Rasierapparaten mit einer im Bogen gespannten Klinge bleiben wohl die Zwischenräume zwischen Klingenschneide und Schutzmittel gleich, jedoch ist ein Nachspannen der Klinge nicht möglich. 



   Das Spannen der Klinge im Bogen hat also in allen Fällen Nachteile. Eine flach zwischen den Platten eingespannte Klinge, wie es auch schon bekannt geworden ist, hat an und für sich den Vorteil, dass einerlei ob die Pressung grösser oder kleiner ist, der Zwischenraum zwischen den Klingenschneiden und den Schutzmitteln stets gleich bleibt. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, dass keine Spannung der Klinge in sich selbst erzielt wird. Eine solche Spannung ist auch bei den Rasierapparaten nicht erreichbar, bei denen die gewölbte Platte durch Ansätze gefasst wird, weil hierdurch keine Pressung der Klinge erreicht werden kann, die ein Spannen der Klinge in sich selbst zur Folge hätte. 



   Zweck vorliegender Erfindung ist nun, einen Rasierapparat zu schaffen, welcher die Vorteile der beiden Arten von Rasierapparaten besitzt, ohne jedoch deren Nachteile aufzuweiten. 



   Bei dem neuen Rasierapparat ist eine flache Klinge zwischen zwei Klemmplatten eines Halters festgehalten, die eine in ihrer Mitte angeordnete Klemmvorrichtung aufweisen. Gemäss der Erfindung presst die eine gewölbte Platte die Klinge gegen eine stets flach bleibende, die Schutzmittel tragende Platte mit in der Gegend der Kanten der letzteren Platte angreifenden Stirnflächen, so dass beim Anziehen der nachspannbaren Klemmvorichtung die gewölbte Platte durch Entfernen der Pressflächen derselben voneinander die flach liegende Klinge in sich selbst spannt. 
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 Fig. i der Rasierapparat nach einem   Ausführungsbeispiel in   Ansicht von hinten, Fig. 2 ein Längsschnitt durch diesen Apparat und Fig. 3 dieser Rasierapparat in Ansicht von vorn.

   Die Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie   A-B   der Fig. i und die Fig. 5 einen gleichartigen Schnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel. Fig. 6 zeigt die unteren Teile des dritten Ausführungsbeispieles, das im übrigen dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechend gedacht ist. 



   Bei dem ersten Ausführungsbeispiel sind   1,   2 zwei streifenförmige Griffteile, die einerseits durch einen schleifenförmig gebogenen Teil 3 miteinander verbunden sind und andrerseits je in einer Platte   4   bzw. 5 enden. Die Platte   4   ist gewölbt, und zwar in dem Sinne, dass ihr Scheitel in Richtung der   Griffteile 1, 2   verläuft und weist die Platte 4 gegen die Platte 5 hin ragende Zapfen 6, sowie einen in der Mitte zwischen diesen liegenden Schraubenbolzen auf. Die Platte   5   ist flach und   weistLöcher   8 für den Durchtritt der Zapfen 6 sowie eine drehbar an ihr befestigte Schraubenmutter 9 zum Anziehen des Schraubenbolzens 7 auf.

   An beiden Seiten der Platte 5 sind Leisten 10 angeordnet, die sich über die ganze Länge derselben erstrecken und durch Stege 11 mit der Platte verbunden sind. Die Stege 11 sind da, wo sie aus der Platte 5 heraustreten, abgekröpft, so dass die Leisten 10 nicht in gleicher Ebene mit der Platte 5 liegen. Die gewölbte Platte   4   weist an ihren Längskanten Flächen 12 auf, die parallel zur Platte 5 liegen. 



   Die Rasierklinge 13 ist zwischen den Platten 4, 5 festgehalten, wobei sie durch die Zapfen 6 in ihrer Lage gesichert ist und liegt flach auf der Platte 5 auf, während die Platte 4, infolge ihrer 
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 überragen (Fig. 4). Wird die Schraubenmutter 9 angezogen, so werden die Flächen 12 gegen die Messerklinge 13 gepresst. Hierbei wird die Wölbung der Platte 4 abgeflacht, so dass die Flächen 12 nach aussen gedrückt werden und diese die Rasierklinge 13 in Richtung der Pfeile   14   (Fig. 4) spannen. Durch Anziehen der Schraubenmutter 9 wird daher die Rasierklinge 13 längs ihrer Schneiden zwischen den Platten 4, 5 gespannt, wobei jedoch die Rasierklinge flach liegt, da die ebene Platte 5 derselben bis zu den durch die Flächen 12 gebildeten Druckpunkten Auflage bietet.

   Die Spannung erfolgt also nicht durch Biegen der Rasierklinge, sondern es erfolgt eine Materialspannung in der Klinge selbst. 



   Dadurch, dass die Rasierklinge stets flach bleibt, einerlei, wie stark die Pressung der Klinge zwischen den Klemmplatten ist, bleibt auch der Zwischenraum zwischen den Schneiden der Klinge und den Schutzleisten stets der gleiche und können, da die Klinge stets bis zum Rand der Platte 5 an dieser anliegt, sich keine beim Rasieren entstehenden Abgänge zwischen Klinge und Platte 5 festklemmen. 
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 Abstand voneinander dem Abstand der Löcher 8 voneinander entspricht. In die Löcher 15 ragen bei aneinander liegenden   Griff teilen 1, 2   im Teil 1 vorgesehene Körner 16 hinein. Zwischen die Griffteile 1, 2 kann die Rasierklinge 13 zwecks Abziehens eingespannt werden, wobei die Körner 16 durch Eingreifen in die äusseren der an der Rasierklinge vorgesehenen Löcher die Klinge in ihrer Lage sichern. 



   Bei dem in Fig. 5 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel weist die Platte 4 zwei parallel zueinander verlaufende Wölbungen auf und kommt beim Anziehen der Schraubenmutter 9 der Mittelteil der Platte 4 gegen die Messerklinge 13 zu liegen. Der über die Platte 5 vorragende Teil der Flächen 12 dient dem freiliegenden Teil der Rasierklinge als   Rückhalt.   



   Bei dem dritten Ausführungsbeispiel (Fig. 6) bildet jeder der   Griffteile 1, 2   mit der sich an ihn anschliessenden Platte 4 bzw. 5 einen Teil für sich und ist an dem der Platte abgekehrten Ende zu einem Haken 17 bzw. 18 gebogen. Die Haken 17, 18 sind gegen die Platten   4,   5 hin offen und sind schneckengangartig gebogen und kann der Haken 18 den Haken   17. in   sich aufnehmen. 



   Soll der Rasierapparat in Gebrauchszustand gebracht werden, so werden, nachdem die Rasierklinge 13 auf die Zapfen 6 aufgeschoben worden ist, die Haken 17, 18 bei voneinandergespreizten Griffteile 1, 2 ineinander gefügt, so dass jeder der Haken durch die Öffnung des 
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 Anzuges eine Klemmung, welche zur starren Verbindung der Teile des Rasierapparates miteinander beiträgt. 



   Die Ausgestaltung des Apparates gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel hat in bezug auf die Reinigung des Apparates einen Nachteil, denn dort sind die die Platten aufweisenden 
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 bunden und können die Griffteile nur unter Aufwendung einer verhältnismässig grossen Kraftanstrengung so weit auseinandergespreizt werden, dass eine gute Reinigung der genannten Öffnungen möglich ist. Die erwähnte Kraftanstrengung muss während der ganzen Zeit des Reinigens aufgewendet werden, was die Handhabung des Apparates beim Reinigen beeinträchtigt ; hingegen können beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 6 die   Griffteile 7. 8   ohne Kraftaufwendung beliebig weit auseinandergespreizt und wenn nötig, ganz auseinandergenommen werden.

   Dies ermöglicht ein leichtes Auseinandernehmen und Zusammensetzen des Apparates und ist besonders für die Reinigung des Apparates vorteilhaft, indem die an der Platte 5 durch die Anordnung der Leisten 10 entstehenden Öffnungen, in denen sich beim Rasieren Schaum und Haare ansetzen, leicht gereinigt werden können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Rasierapparat, dadurch gekennzeichnet, dass eine gewölbte Deckplatte die flache Klinge gegen einen flachen Schutzkamm mit in der Gegend der Kanten des letzteren angreifenden Stirnflächen presst, so dass beim Anziehen der Klemmvorrichtung die Deckplatte durch Entfernen deren Pressflächen voneinander die Klinge in sich selbst spannt. 

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Claims (1)

  1. 2. Rasierapparat, bei welchem Deckplatte und Schutzkamm je mit dem anschliessenden Griffteil ein Stück für sich bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden beider Griffteile zu schneckenartigen Haken gebogen sind, welche beim Zusammenstellen des Apparates ineinandergreifen und beim Gegeneinanderklappen der Griffteile diesen als Scharnier dienen, wobei eine Klemmung in den Haken entsteht, welche zur starren Verbindung der Griffteile miteinander beiträgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT83468D 1916-05-04 1916-12-01 Rasierapparat. AT83468B (de)

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CH83468X 1916-05-04

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AT83468B true AT83468B (de) 1921-04-11

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AT83468D AT83468B (de) 1916-05-04 1916-12-01 Rasierapparat.

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