<Desc/Clms Page number 1>
DR. ULRICH DIEM IN ST. GALLEN.
Winkeispiegel zum Componieren von Muttern.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Componierspiegel, welcher aus zwei . spiegelnden Metallplatten besteht, deren Ränder an einer oder mehreren Seiten mit Um- bördelungen versehen sind. Die Umbördelung der einen Platte kann in die entsprechende Umbördelung der anderen Platte geschoben werden, wodurch eine charnierartige Verbindung erzielt wird, welche ermöglicht, die Platten in einem beliebigen Winkel zueinander zu verstellen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt :
Fig. 1 eine perspectivischc Ansicht,
Fig. 2 einen Grundriss derselben.
Zwei rechteckige, spiegelnde Metallplatten a, b besitzen je an zwei zusammenstossenden
EMI1.1
in der Umbördelung c liegt. Beide Metallplatten sind dadurch charnierartig miteinander verbunden und können in bestimmten Winkeln zueinander verstellt werden, wodurch eine verschiedene Anzahl Spiegelungen eines zwischen die Metallplatten gelegten Gegenstandes erhalten werden kann.
EMI1.2
ist.
An der concaven Seite besitzt der Bügel am Rande Einschnitte n, an welchen je eine Zahl steht, die die Zahl der Spiegelungen inclusive dem zwischen die beiden'letal1platten gelegten zu spiegelnden Gegenstand 0 angibt, wenn die Metallplatten dadurch zueinander festgestellt sind, dass der Bügel mit einem Schnitt M über den schmalen Rand eines der Schlitze i, h geschoben ist.
EMI1.3
Man fasse den Componierspicgcl mit einer Hand und verstelle ein unter denselben gelegtes Motiv (z. B. Formen von Bändern, Schnüren, Stickereien, Pflanzen etc. ) bis die Spiogelungen des Motivs mit denselben eine gefällige Zusammensetzung bilden, welche dann nachgezeichnet werden kann, um z. B. als Stickereimuster zu dienen.
Je nach der Einstellung der Metallplatten erhält man 2,3, 4, oder 9 mit dem Motiv im Kreise angeordnete Spiegelbilder desselben. Statt an den Längsseiten können die metallplatten auch an den Schmalseiten mit ihrer Umbördelung ineinandergeschoben
EMI1.4
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Aus zwei spiegelnden Metallplatten bestehender Winkelspiegel zum Componieren von Mustern (a, b), dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder der Platten je an einer oder
EMI1.5
bördelung der einen Metallplatte in die entsprechende der andern Metallplatte geschoben ist, eine charniorartige Verbindung erzielt wird, welche ermöglicht, die Metallplatten in Quer-oder Hochformat in beliebigen Winkel von 00¯1800 zueinander zu verstellen und dieselben auch getrennt voneinander für Parallelspiegelungen zu verwenden.
EMI1.6
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.