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Vorrichtung zum Verschliessen von Briefumschlägen.
Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschliessen von Briefumschlägen, die sich von bekannten ähnlichen Einrichtungen dadurch auszeichnet, dass der die Schliessklappe des Umschlages aufbiegende Teil sich winklig zum Förderbande einstellt und auch in Richtung des ankommenden Briefumschlages derart einen Winkel bildet, dass ein Briefumschlagteil unter ihm frei herum gehen kann, bevor er mit der Kante des Briefumschlages zwecks Aufbiegens der Klappe in Berührung gerät.
Ein weiteres kennzeichnendes Merkmal ist in der seitlich schräg verlaufenden Anordnung des Förderbandes zu erblicken, während ein Docht eines Anfeuchtebehälters die Benetzung der Schliessklappe unterhalb des wagrecht angeordneten, die Schliessklappe. aufbiegenden Teiles bewirkt.
Zum Verschliessen des Umschlages dient endlich eine ausschwingbare Platte, deren ein mit dem Briefumschlag zuerst in Berührung gelangendes Ende angehoben und infolge der weiteren Fortbewegung des Briefumschlages gegen die Schliessplatte aufgedrückt wird.
Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel dar. Fig. i ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung mit aufgestapelten Briefumschlägen, von denen zwei vorwärts vorgeschoben sitzen und einer von ihnen mit den die Schliessklappe aufbiegenden, anfeuchtenden und verschliessenden Teilen in Eingriff gezeigt wird ; Fig. 2 ist eine Ansicht der Lagerung des Befeuchters und der Verschliessplatte ; Fig. 3 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. i, worin der Befeuchtungsteil in Eingriff mit einem Umschlag veranschaulicht wird ; Fig. 4 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. i ; Fig. 5 ist ein senkrechter Längsschnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 4 ; Fig. 6 ist eine Vorderansicht der Vorrichtung.
Durch einen Handgriff 8 drehbare Walzen 5,6 des Gestelles 1 führen ein Förderband 7, das zum Befördern der einzelnen Umschläge von der Stapelstelle (17, 18) aus in bekannter Weise dient. Der die Schliessklappe des Briefumschlages aufbiegende Teil besteht aus einer Platte 31 mit einem auswärts gebogenen Ende 31a, deren Kante 31b nach abwärts gekrümmt ausgebildet ist. Die Platte 31 dient gleichzeitig als Oberteil eines Feuchtigkeitsbehälters 32 und lagert mit einem Ende in einem Bügel 33 des Gestelles 1, dessen Enden dz 35 lose in Schlitzen der Platte 31 hervorstehen. Das Ende 31a ruht auf dem Förderband 7 und gelangt zuerst mit dem von letzterem geführten Briefumschlag in Berührung.
Durch den ununterbrochenen Vorschub des Umschlages wird dessen Schliessklappe allmählich durch die Kante 31b aufgebogen.
Behälter 32 kann durch eine vorgesehene Öffnung 36, die zum Anfeuchten des um eine
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der Platte 31 lose befestigter Arm 41 presst durch sein Eigengewicht die Schliessklappe gegen den Docht 37.
Das Förderband 7 verläuft entsprechend der schrägen Anordnung der Walzen 5, 6 ebenfalls schräg, so dass nur die Spitze 31c des Teiles 31a winklig mit dem Förderband in Berührung gerät. Dadurch entsteht ein Spielraum zwischen dem Band 7, der hinteren Kante 31b und dem Behälter 32, so dass der Umschlag darunter sich bewegen kann. Diese Ausführung ermöglicht es auch, den Wasserbehälter 32 wagrecht anzubringen und ein Ausfliessen der Flüssigkeit zu vermeiden.
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Eine über dem die Schliessklappe aufbiegenden Teil 31 angeordnete, auf dem Förderbande 7 ruhende Verschlussplatte 42 wird in'ihren Enden 43, 44 durch eine lose im Gestell 1 lagernde Stange 45 geführt. Das eine Ende der Stange 45 weist einen unter Wirkung einer Feder 47 stehenden Hebel 46 auf und ist durch einen Bolzen 48 mit dem Gestell 1 verbunden. Die Verschlussplatte erstreckt sich über die Beschickungsfläche hinaus und schwingt um Stange 45 derart aus, dass zunächst die mit dem Briefumschlag in Berührung kommende'Kante 49 angehoben wird. Eine Weiterbewegung des Umschlages bewirkt ein Anheben des anderen Plattenendes, so dass schliesslich das Verschliessen des Umschlages durch Aufdrücken des Plattenvorderendes auf die Schliessklappe erfolgt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Auf bekannte Weise werden die im Stapelplatz 17, 18 aufeinanderliegenden Briefumschläge einzeln von einem über durch einen Handgriff 8 betätigte Walzen 5,6 laufenden Förderband 7 aufgenommen. Durch den Vorschub bewegt sich der Umschlag unterhalb der Kante 31b, mit welcher er zufolge der winkligen Einstellung der Kante zum Förderbande 7 in Eingriff gerät.
Der ununterbiochene Vorschub des Umschlages bringt den Teil 31a unter die Schliessklappe, so dass die Klappe angehoben und duich das Eigengewicht des Armes 41 gegen den Docht 37 gedrückt und von diesem angefeuchtet wird. Die Weiterbewegung aes Umschlages bringt ihn unter die Platte 12, deren Kante 49 er anhebt, so dass die Platte 42 an der Stange 45 leicht ausschwingt. Durch die Fortbewegung über die Drehachse der Stange 45 hinaus wird die Steife des Umschlages nebst Inhalt das andere Ende der Platte anheben ; dadurch wird das Vorderende gegen die Schliessklappe aufgedrückt.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Vorrichtung zum Verschliessen von Briefumschlägen, dadurch gekennzeichnet, dass der die Schliessklappe des Briefumschlages aufbiegende Teil (31) an einem Ende (33,. 34) locker
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zuführenden Förderbande (7) derart ruht, dass der die Schliessklappe aufbiegende Teil (31b) sich winklig zum Förderbande einstellt.