AT82175B - Motorwagenwechselgetriebe. - Google Patents

Motorwagenwechselgetriebe.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Motorwagenwechselgetriebe.   



   Die gegenwärtig zumeist gebräuchlichen Automobilgetriebe lassen vier Geschwindigkeitsabstufungen für den Vorwärtsgang und eine für den Rückwärtsgang zu. Sie sind meist so gebaut, dass einer   diese !   Gänge direkt wirkt, indem die Antriebt-und die Abtriebswelle unmittelbar gekuppelt werden, und zwar hauptsächlich deshalb, um Kraftverluste im Getriebe möglichst zu verringern. 



   Derartige Getriebe genügen aber namentlich dann nicht, wenn die Umdrehungszahl eines schnell laufenden Motors so weit herabgesetzt werden soll, dass der Motor für den Antrieb der Hinterachse eines langsam fahrenden Fahrzeuges, beispielsweise eines Omnibusses oder Lastwagens, benutzt werden kann.

   Die meisten dieser Fahrzeuge sind daher ausser mit den Untersetzungen für die Geschwindigkeitsabstufungen und einer Untersetzung in der Hinterachse noch mit einer besonderen Untersetzung versehen, die bei den sogenannten Kardanwagen entweder direkt an das Getriebe angebaut (Büssingwagen) oder in einem besonderen Getriebekasten zwischen Geschwindigkeitsgetriebe und Hinterachse eingebaut (Puchwagen) oder aber in der Hinterachse selbst angeordnet ist   (Praga-Kardanwagen).   Bei den Kettenwagen ist eine derartige Untersetzung in den Kegelrädern der Kettenbrücke vorhanden, ebenso bei den Wagen mit Ritzelantrieb in der Ritzelbrücke. 



   Alle übrigen Wagen, bei denen diese Untersetzung fehlt, haben den Übelstand, dass ihre Geschwindigkeit, besonders für Eisenbereifung, zu hoch ist. Bei den oberwähnten Automobilgetrieben wird beim Schalten des Rückwärtsganges immer das betreffende Zahnrad für den Rückwärtsgang gegen ein Schaltrad der übrigen Gänge verschoben und es ist daher notwendig, eine Arretierungsvorrichtung für eines dieser Schalträder vorzusehen. 



   Zwecks Erzielung einfacher Konstruktion und kurzer Bauart ist auch vorgeschlagen worden, die Räder für den Rückwärtsgang dauernd leer mitlaufen zu lassen oder, was vorteilhafter ist, dass die Räder nur beim Schalten des ersten oder zweiten Ganges leer mitlaufen. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein, insbesondere für Omnibusse und Lastwagen vorteilhaft geeignetes Geschwindigkeitsgetriebe, bei welchem die erforderliche Untersetzung im Getriebe selbst eingebaut ist, ohne dass die Zahl der Zahnräder eine grössere wird, als bei einem Getriebe ohne Untersetzung. Die Zahl der Teile des Getriebes ist eine geringe, ebenso das Gewicht der zu schaltenden Räder und daher auch des Getriebes selbst. Dieses Automobilgetriebe kennzeichnet sich dadurch, dass nicht nur ein Gang, sondern zwei Gänge vor bzw. nach der Untersetzung direkt geschaltet werden, wodurch geringere Getriebeverluste beim direkten Schalten sich ergeben. Auch kann die Arretierung in Wegfall kommen, weil beim Schalten des   Rückwärtsganges   die betreffenden Schalträder für diesen Gang nur gegen fest mit den Wellen verbundene Räder verschoben werden.

   Beim Schalten für den   Vorwärtsging bleiben   die Räder für den   Rückwärtsgang   vollständig 
 EMI1.1 
 ist, noch Kraftverluste eintreten. 



   In der Zeichnung ist ein derartiges Getriebe in Fig. i in Vorderansicht und in Fig. 2 in Seitenansicht schematisch dargestellt. 

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   Es bezeichnet : a die Antriebswelle, b die erste Vorgelegewelle, c die zweite Vorgelegewelle, d die Rücklaufachse und e die Abtriebswelle. 



   Mit 1, 11, 111 und   IV   sind   aussen-verzahnte   Schalträder bezeichnet, von denen die Räder III und   IV   miteinander fest verbünden sind und als Ganzes betrachtet   werden können. Das Schaltrad 1 besitzt tuSefdem Innenverzahnung. Die Räder V, VI, VII, VIII, IX und X sind aussen verzahnt und mit den betreffenden Wellen fest ver-   bunden. Rad X besitzt ebenfalls Innenverzahnung. 



   Der Schaltungsvorgang ist folgender :
4. Gang : die Untersetzung erfolgt durch die Räder V und VI. Die Räder II und X werden direkt miteinander gekuppelt. 



   3. Gang : Die Räder   V   und 1 werden direkt miteinander gekuppelt. Die Untersetzung erfolgt durch die Räder IX end X. 



   2. Gang : Die Übertragung erfolgt durch die Räder V und VI ; das   Rad -1'   wird in das Rad   VII   geschaltet, die Untersetzung erfolgt durch die Räden IX und X.   i. Gang : D. ¯Übertragung erfolgt durch die Räder Y und VI j Rad II wird in Rad VIII geschaltet ; die Untersetzung geschieht durch die Räder IX und X.   



   Rückwä. tsbewegung : Die Übertragung wird durch die'Räder V und VI bewirkt, das Rad 111 wird in das Rad   VII   und das Rad IV in das Rad VIII geschaltet. Die Untersetzung erfolgt durch die Räder IX und X. 



   PATENTANSPRÜCHE :   i. Motorwagenwechselgetriebe mit   mehreren Vorwärtsgeschwindigkeiten, einem Rückwärtsgang und Untersetzung im Getriebe, dadurch gekennzeichnet, dass es ausser dem vor-der Untersetzung (IX, X) vorgesehenen direkten Gang (Kupplung der Wellen a, c) auch noch einen nach der Untersetzung' (V, V7) einschaltbaren direkten Gang (Kupplung. der,   Wellen b, e) aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die in ständ'gem Eingr'ff befindlichen Antriebsräder (V, VI) für die erste Vodegewelle (b) als Untersetzungs@äder ausgenutzt sind, wenn dieselbe mit der Antriebswelle (e) durch Kupplung der Räder (II, X) direkt gekuppelt ist.
    3. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass alle Schalträder (1, Ii EMI2.1 bzw. VII und Veil) geschaltet werden.
    4. Getriebe nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Zahnkränzen des Schaltrades für den Rückwärtsgang so viel Raum gelassen ist, diss das eine feste, mit der Vorgelegewelle verbundene Zahnrad (VIII) in nicht geschaltetem Zustande frei hindurchlaufen-kann und somit das Vorgelege für die Rückwärts- geschwindigkeit auch nicht'leer mitläuft, wenn irgendeine der übrigen Geschwindigkeiten geschaltet wird. EMI2.2 EMI2.3
AT82175D 1917-07-07 1917-07-07 Motorwagenwechselgetriebe. AT82175B (de)

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