AT81000B - Hechelvorrichtung. Hechelvorrichtung. - Google Patents

Hechelvorrichtung. Hechelvorrichtung.

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AT81000B
AT81000B AT81000DA AT81000B AT 81000 B AT81000 B AT 81000B AT 81000D A AT81000D A AT 81000DA AT 81000 B AT81000 B AT 81000B
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transport
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Ignaz Etrich Ignaz Etrich
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Ignaz Etrich Ignaz Etrich
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Hechelvorrichtung.   
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 und völligen Reinigung von Flachs, Hanf- und ähnlichen Rastfaserstoffen, um sie zur weiteren Verarbeitung auf Karden geeignet zu machen. 



   Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass zur Förderung des Gutes ein mit kurzen Nadeln besetztes ununterbrochen in einer Richtung bewegtes Leistentransporttuch dient, über dem   Hechelnade ! angeordnet   sind, welche mit den Spitzen zwischen die Nadeln des Transporttuches reichen und mit kurzer Schwingungsdauer in Ebenen schwingen, die auf dem Transporttuch senkrecht stehen und in dessen Bewegungsrichtung liegen, wobei die   Heclielnadeln   senkrecht zum   Transporttuch verstellbar   sind und die Neigung der Mittellinie ihrer Schwingungen gegen die Transporttuchebene geregelt werden kann. 



     Die vorliegende Hecheivorrichtung   ist für jedes bereits geschwungene Bastfasergut und besonders solches geeignet, das schon vliessartige Beschaffenheit hat und kann   zweckmässig   unmittelbar an die   Schwingvorrichtung angeschlossen werden,   so dass das aus der letzteren 
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Die in der Zeichnung in Fig. i in der Draufsicht und in Fig. 2 in der Seitenansicht heispielsweise dargestellte Ausführungsform der vorliegenden Hechelvorrichtung, ist in Verbindung mit einer besonderen Vorrichtung zum Schwingen und Reinigen von Flachsstroh. 
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 hängende Lage von Fasern liefert. Diese Vorrichtung zum Schwingen und Reinigen bildet den Gegenstand des Patentes Xr.   80998 und soll   hier nur so weit beschrieben werden, als zum Verständnis der vorliegenden Erfindung erforderlich ist. 



   Von der Knickwalzenreihe 1 gelangt das zu einer zusammenhängenden Lage zusammen-   gepresste geknickte Rohgut   zu einer Chwingvorrichtung 2, 3, die aus zwei parallelachsigen, 
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 die kleiner als die der Schwingmesser, jedoch grösser als die der folgenden Knickwalzenreihe 11 ist, an welche das aus den Schwingvorrichtungen 2, 3 kommende Gut unter Auflockerung oder Stauchung abgegeben wird. In der Knickwalzenreihe 11 wird das Gut 
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 mit einem Abstreifer 62 ausgestattet ist. 



   Von der letzterwähnten   Schwingvorrichtung   gelangt das Gut in Form einer vliessartigen aufgelockerten Schicht zu der   Hechelvorrichtung.   Diese besteht aus einem mit 
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 parallelen Ebenen mit kleiner Schwingungsdauer schwingen und mit ihren zwischen die Nadeln des Transporttuches reichenden Spitzen zwischen den Nadeln 100 des Transportt'lches in die Fasern eingreifen. Die Hechelnadeln sind in der zur Ebene des Transporttuches senkrechten Richtung stellhar, um die Tiefe zu regeln, bis zu der sie in die Faserschicht eindringen.

   Ferner ist die fittellinie ihrer Schwingungen und erforderlichenfalls auch ihr Aus- 

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Die Hechelnadeln sind selbstverständlich in zur Bewegungsrichtung des endlosen Transporttuches parallelen Reihen angeordnet, und zwar sitzt eine der Breite der Schichte 
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 versetzt wird. Die Hechelnadeln benachbarter Wellen werden in der   Querrichtung   des   Transporttuches gegeneinander zweckmässig versetzt.   



   Das von Transporttuch abgegebene Gut ist in hohem Grade rein, frei von Knoten und   Verfitzungcn   und hat eine glatte. gut geteilte Faser. die unmittelbar auf Karden aufgegeben und versponnen werden kann. Dieses so gereinigte Material eignet sich zur Herstellung von Towgarnen bis zu den   feinsten Xummern.   



   Dadurch, dass die schwingenden Hechelnadeln zwischen die auf dem kontinuierlich   fortschreitenden Transporttuch   festen Nadeln eingreifen, wird einerseits für einen sicheren Transport des Gutes mit dem Transporttuch gesorgt, weil das Gut   eben von den Xadetn   des Transporttuches mitgenommen wird und andrerseits eine vollkommene Bearbeitung (Reinigung und Teilung, Hecheln) des Gutes gesichert. weil die rasch schwingenden Nadeln auf das von den Nadeln des Transporttuches festgehaltene Gut wirken. Im Gegensatz hierzu wird bei bekannten Einrichtungen, z. B. der nach der britischen Patentschrift Nr. 1332 A.

   D. 1910. bei welcher das Transporttuch nur schwingt, nicht aber kontinuierlich bewegt wird und die   schwingenden Xadein   nicht zwischen die Nadeln dcs Rostes reichen, für einen sicheren Transport des Gutes nicht gesorgt und auch eine gute Bearbeitung des Gutes nicht erzielt :

   weil der Rost nicht kontinuierlich bewegt wird und die schwingenden Nadeln nicht zwischen die Nadeln auf dem Rost reichen, werden bloss die Fasern den oberen Schicht des Gutes von den schwingenden Xadeln hin und   hergeworfen,   aber weder geteilt (gehechelt) noch gut bearbeitet und die Förderung des Materials ist eine durchaus nicht   verlässliche   und gleichmässige. 
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 Patentschrift kann eine   sichere, gleichmässige Förderung und eine gute Bearbeitung (Hecheln)   des ganzen Fasermaterials nicht erreicht werden. 
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 Richtung bewegten Leistentransporttuch und darüber angeordneter Heckelnadeln besteht.

   welche zwischen die Nadeln des   Transporttuches reichen und mit kurzer Srhwingungsdauer   in Ebenen schwingen, die auf dem   Transporttuch senkrecht stehen und in dessen Bewegungs-   
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Claims (1)

  1. werden kann. z. Maschine zur Reinigung und Teilung von Flachs, Hanf- und ähnlichen Bastfaserstoffen, bei welcher das Rohgut in einem Zug mehrere Male nacheinander durch Knick- walzenreihen und Schwingtrommeln hindurchgeführt wird, wobei die Umfangsgeschwindigkeit jeder Schwingtrommel grösser ist. als die der vorangehenden und der nachfolgenden Knick. walzenreihe und die Schwingtrommeln mit Abstreiftrommeln ausgestattet sind dadurch gekennzeichnet, dass das aus dem letzten Schwingtrommeipaar. von dem b) oss die obere Trommel einen Abstreifer besitzt. kommende vliessartige Gut unmittellar auf das Transporttuch der Hecheivorrichtunn nach Anspruch i abgegeben wird.
AT81000D 1918-09-03 1918-09-03 Hechelvorrichtung. Hechelvorrichtung. AT81000B (de)

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