AT80759B - Einrichtung zur Sicherung von Förderanlagen o. dglEinrichtung zum Sicherung von Förderanlagen o. dgl. . - Google Patents

Einrichtung zur Sicherung von Förderanlagen o. dglEinrichtung zum Sicherung von Förderanlagen o. dgl. .

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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Einrichtung zur Sicherung von Förderanlagen o. dgl. 



   Die Erfindung betrifft eine   Einrichtung zur Sicherung des Betriebes von Fördermaschinen,   Hebezeugen, Seilbahnen. Bremswerken, Schiffshebewerken oder sonstigen Hebezeugen, bei denen ein sicheres Anhalten eine dringende Betriebsnotwendigkeit ist. Es werden bei allen diesen   Maschinen für gewöhnlich mehrere ff altevorrichtungen vorgesehen,   und zwar neben den so-   genannten Manövricrbremsen   noch weitere Sicherheitsvorrichtungen, die, entweder im Notfalle oder wenn die Manövrierbremsen vorsagen. in Tätigkeit treten.   Die Auslösung   dieser zusätzlichen Sicherheitsvorrichtungen kann auf verschiedene Weise erfolgen. beispielsweise wenn bestimmte Endlagen des   Förderweges   überschritten werden. 



   Gemäss der Erfindung soll eine solche zusätzliche Sicherheitsvorrichtung immer dann in Tätigkeit treten, wenn schon eine andere Sicherheitsvorrichtung eingeschaltet ist aber nicht ausreicht, um die Weiterbewegung der Maschine zu verhindern. Es wird   also erfindungsgemäss   diejenige Bewegung   der Maschine zum Auslösen   der zusätzlichen Sicherheitsvorrichtung ausgenutzt. die nach Einschalten einer anderen Sicherheitsvorrichtung noch auftritt.

   Hierbei ist es   zweckmässig,   um ein unnötig häufiges Einfallen der zusätzlichen Sicherheitsvorrichtung zu vermeiden, geringe Bewegung der   Fördermaschine nach Einschalten   der ersten Sicherheitsvorrichtung noch zuzulassen, beispielsweise indem man den   Auslöseapparat für   die   zusätzliche   Sicherheitsvorrichtung so ausbildet, dass er eine bestimmte Bewegung wirkungslos machen kann, ohne   auszulösen, ihm a ! so   einen bestimmten toten Gang gibt. 



   Bei einer Fördermaschine mit Triebscheibenförderung kann beispielsweise als zusätzliche Sicherheitsvorrichtung eine Seilbremse dienen, die in an sich bekannter Weise an dem Seil 
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 vorrichtung, beispielsweise die Manövrierbremse oder die Fallgewichtsbremse, die beide an der Treibscheibe angreifen, im angezogenen Zustande dieser Bremsen so an das Seil angelegt, dass er bei Weiterbewegung des Seiles sofort oder nach einer gewissen Bewegung die Seilbremse zum Einfallen bringt. Die Einzelheiten der Ausführung einer derartigen Vorrichtung brauchen nicht näher beschrieben zu werden, da sie nach Klarlegung der Erfindungsidee jedem Fachmann verständlich und auch   aui- <    dem weiteren in der Figur gezeichneten Beispiel im einzelnen zu entnehmen sind. 



   In der Figur ist als weiteres Beispiel die Erfindung in ihrer Anwendung   auf die Manövrier-   und Fallgewichtsbremse einer Fördermaschine gezeigt. 1 ist der Manövrierbremshebel für die mit Luftdruck betriebene   Manövrierhremse. In   der Stellung   I   ist die Bremse gelöst, in der Stellung II ist die Bremse angezogen. Durch das Gestänge 2 und. 3 wird in an sich bekannter Weise der Lufthahn 7 verstellt, so dass durch die Druckluftleitung 6 die Druckluft in den Brems- 
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 werden die Bremsbacken 9 auf der Bremsscheibe S zum Anliegen gebracht. In an sich bekannter Weise ist durch das Gestänge 11, 12 die Fallgewichtsbremse 13 an das gleiche Gestänge 10 angeschlossen. Der Haltemagnet 15, der aus der Batterie 27 gespeist wird, hält vermittelst der Stange 11 das Fallgewicht in der oberen Lage fest. 



   Der   Übersichtlichkeit halber   ist eine zweite   Scheibe 8a gezeicbnet,   die mit der Fördermaschine, insbesondere dem   Bremst-ranz     8,   starr verbunden zu denken ist   ; Beide Scheiben können   

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 des Steuerhebels 1 in die Bremslage Il eine Rolle 16 gepresst.

   Die Rolle 16 sitzt auf einem am unteren Ende drehbar gelagerten Gestänge 17, das durch eine Feder 18 federnd mit der Stange 19 verbunden ist. die ihrerseits starr mit dem   Steuergestänge 2 zusammenhängt.   Die Rolle 16 trägt einen Schalthebel s der mit einem   Kuntaktstück 22   auf einem Kontaktsegment   2. 3 schleift   
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   struck,   einerseits sowie das Kontaktsegment   23   sind in die Zuleitungen   2-1   zur Batterie   : 27 und   zum Haltemagnet 15 eingesehaltet, so dass bei Berührung   zwischen' ?   und   23     der Haltemagnet M   Strom erhält und die Fallgewichtsbremse gehalten wird.

   Wird jedoch durch Bewegung des Kontakthebels 22 nach oben oder unten diese Berührung aufgehoben. so fällt die Fallgewichtsbremse ein und bringt ihrerseits die Bremsbacken 9 zum Anliegen. Diese   Bewegung des Schalthebels   tritt nur dann ein, wenn nach Umlegen des Bremshehels 1 in die Wirkungslage II und die dadurch bedingte Einschaltung der   Manövrierhremse,   trotzdem noch eine Bewegung   der Scheibe 8a.   also der   Fördermaschine vorhanden   ist.

   denn in allen anderen   Störungen   des   Bremshebels 7   
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 mässig   in dem Auslöseapparat   für die Sicherheitsbremse vorhanden sein muss, ist in der Figur dadurch angedeutet, dass das Kontaktsegment nach oben und unten um eine ziemliche Länge 
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In dem in der Figur dargestellten Beispiel wirken die   Manövrierhremse und die Fallgewichts-   bremse auf dieselben   Bremsbacken und unterstützen sich   in ihrer Wirkung. Es kann natürlich 
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 der Sicherheit erzielen, da die Fallgewichtsbremse auch dann   noch wirksam. sein wird, wenn   die Bremsbacken 9 aus irgendeinem Grunde nicht zum Anliegen kommen, weil z. B. das Gestänge der   Manövrierbremse   klemmt oder gebrochen ist. 



   Als zusätzliche Sicherheitsvorrichtung kann erfindungsgemäss jede beliebige Art von Sicherheitsvorrichtungen Verwendung finden, die die   Fördermaschine   anhalten kann. So ist es z. B.   möglich,   den Fördermotor selbst als solche zusätzliche Sicherheitsvorrichtung zu verwenden, indem man ihn durch den   Auslöseapparat,   also den Schalthebel.   W,     auf Senkbremschaltung   umschaltet. Bei Leonardbetrieb beispielsweise. indem man durch den Schalthebel 20 die Erregung der   Steuerdynamo   unterbricht. Statt eine zusätzliche Sicherbeitsvorrichtung können auch mehrere gleichzeitig oder nacheinander geschaltet werden. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   : i. Einrichtung zur Sicherung von Förderanlagen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Fördermaschine oder der von ihr bewegten Teile, die trotz Einschaltung einer Bremse oder sonstigen Haltevorrichtung noch vorhanden ist, zur Auslösung einer zusätzlichen Sicherheitsvorrichtung verwendet wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Auslöseapparat für die zusätzliche Sicherheitsvorrichtung der bei oder nach Einschalten der ungenügend wirkenden Haltevorrichtung mit einem von der Fördermaschine zwangläufig bewegten Teil derart gekuppelt wird, dass bei Weiterbewegung der Fördermaschine die zusätzliche Sicherheitsvorrichtung zur Wirkung kommt.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslöseapparat einen gewissen toten Gang aufweist. um bei geringen Bewegungen der Fördermaschine ein unnötiges Einfallen der zusätzlichen Sicherheitsvorrichtungen zu vermeiden.
    4. Einrichtung nach Anspruch 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslöseapparat mit dem Steuergestänge der Manövrierbremse verbunden ist und beim Einschalten der Manövrierbremse derart gegen die Fördermaschine gedrückt wird, dass eine zur Übertragung der Schaltbewegung erforderliche Kupplung entsteht.
    5. Einrichtung nach Anspruch 2 bis 4, gekennzeichnet durch eine Rolle am Steuergestänge der Manövrierbremse, die gegen bewegte Teile der Fördermaschine gepresst wird und den Auslöse- apparat betätigt. EMI2.6
AT80759D 1917-06-21 1918-05-10 Einrichtung zur Sicherung von Förderanlagen o. dglEinrichtung zum Sicherung von Förderanlagen o. dgl. . AT80759B (de)

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