AT79626B - Verfahren zum Aufbringen von festhaftenden bituminösen Schichten auf Zementbeton und dgl. Oberflächen. - Google Patents
Verfahren zum Aufbringen von festhaftenden bituminösen Schichten auf Zementbeton und dgl. Oberflächen.Info
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<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Aufbringen von festhaftenden bituminösen Schichten auf Zementbeton und dgl. Oberflächen. EMI1.1 Bitumen oder bitumenhaltige Stoffe haften bekanntlich nicht fest und dauernd am Zement- 1et'tun, auch wenn sie in heissem Zustand auf den Beton aufgebracht worden sind. Nach dem Erkalten springt das aufgebrachte Bitumen mehr oder weniger bald wieder ab. Man hat auch schon vorgeschlagen, Steinstückchen auf dem Beton aufzubringen, so dass sie aus dem Beton teilweise herausragen, um so den Beton in der bituminösen Schichte zu verankern. Man erreicht rladuroh aber höchstens einen erhöhten Widerstand gegen Verschiebung der Asphaltschichte auf dem Zementbeton, keinesfalls aber eine Haftung, denn der Asphalt haftet an den Oberfläche der Steinstückchen ebensowenig wie am Beton. Ausserdem wurde bereits vorgeschlagen, Asphaltbrocken in die Betonschichte einzubetten und sie an ihrer Oberfläche freizulegen, damit sich die dann allff (ehraehte Asphaltdecke mit den Asphattbrocken verbindet. Bei diesem Verfahren EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Die Ausführung des Verfahrens wird weiter vervollkommnet, wenn gemäss der Erfindung das aufzubringende Bitumen oder die bituminösen Stoffe und Gemische bis nahe an die zu überziehende Fläche trocken in fester Form herangeführt und erst unmittelbar vor der Oberfläche erhitzt werden. Dies kann mittels der Vorrichtung der Erfindung dadurch erfolgen, dass das aufzubringende Gut mit dem schmelzbaren bituminösen Bindemittel kalt und trocken bis zu einem Mundstück bewegt wird, wo es erst durch eine Erhitzungsvorrichtung auf entsprechende Temperatur gebracht und sodann unter Druck auf die betreffende Oberfläche aufgeschleudert wird, unter Anwendung bekannter Bewegungsmittel undErhitzungsvorrichtungen beliebigerArt. Es kann also z. B. Steinmehl und Asphaltpulver oder sonstige körnige oder pulverige Füllkörper mit zerkleinertem, pulverförmigem Bitumen bereits vermischt oder in der Vorrichtung vermischt oder auch getrennt in der Vorrichtung bis zu einem Mundstück bewegt werden, dort wird es auf entsprechende Temperatur gebracht und unter Druck auf die zu überziehende Oberfläche geschleudert. Bei Anwendung von Druck bzw. beim Aufschleudern auf die zu überziehende Fläche wird ein besonderes festes Haften an letzterer und eine besonders dichte und feste bituminöse Schichte auch bei grösserer Stärke erzielt. Mittels der Vorrichtung der Erfindung können alle bituminösen Pflasterarten auf Beton verlegt werden. Das Verfahren hat ferner den Vorteil, dass bituminöse Gemische von sehr hoher Schmelztemperatur, welche durch Hitze höchstens zähflüssig werden und die deshalb-bisher nicht aufgeschleudert oder aufgespritzt werden konnten, unter Anwendung der geringen Schmelztemperatur des reinen Bitumens aufgeschleudert werden können indem sie nach dem Verfahren in Form von Füllmittel und fein zerkleinertem Bitumen zu dem Mundstück der Vorrichtung bewegt und erst dort Füllmittel und Bitumen erhitzt und zusammen aufgeschleudert werden. EMI2.2 und das Mundstück kann die Vorrichtung auch so ausgebaut werden, dass Flächen und Gegenstände unter Druck überzogen werden können, welche von dem Behälter mehr oder weniger weit entfernt sind. Das Material wird dann beispielsweise vom Behälter mit kalter Druckluft durch eine Schlauchleitung bis zu einem Mundstück geführt, in weichem die heisse Druckluft einmündet, welche das bituminöse Geimsch erhitzt und aufschleudert PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Aufbringen von festhaftenden bituminösen Schichten auf Zementbeton und dgl. Oberflächen, dadurch gekennzeichnet, dass im Beton oder dgl. vor seinem Erhärten mit einem festhaftenden Bitumenüberzug versehene, körnige Gesteinsteile festgelegt werden, auf reiche die Bitumenschkhte oder die bituminöse Schichte aufgebracht wird. EMI2.3
Claims (1)
- zubringende Bitumen odcr die bituminösen Stoffe oder Gemische bis nahe an die zu überziehende Fläche in fester Form kalt und trocken herangeführt und erst unmittelbar vor der Berührung mit dieser erhitzt werden.3. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anwendung einer Schleudervorrichtung, in welcher das Bitumen oder die bituminösen Stoffe oder Gemische kalt und trocken durch eine Schleudervorrichtung, durch kalte Druckgase und dgl. bis zu einem hmdsiuck belegt und durch eine hier zur Wirkung kommende Erhitzungavorrichtung beliebiger \ it. voiteiib fJt heisses Druckgas, (.-rwärmt und auf die zu überziehende Fläche geschleudert werden.
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| AT79626D AT79626B (de) | 1914-07-14 | 1916-05-30 | Verfahren zum Aufbringen von festhaftenden bituminösen Schichten auf Zementbeton und dgl. Oberflächen. |
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1916
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