AT79315B - Verfahren zur Herstellung von Stickstoffverbindungen aus Metallkarbiden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Stickstoffverbindungen aus Metallkarbiden.

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  Verfahren zur Herstellung von Stickstoffverbindungen aus Metallkarbiden. 



   Bei der Herstellung von Verbindungen zwischen Metallkarbiden und Stickstoff wird die eventuell vorgewärmte Karbidmasse in einem Ofen dem eintretenden Stickstoffstrom entgegengefüllt und durch Regelung der Temperatur des Stickstoffgases kann man bekanntlich den Reaktionsvorgang beherrschen. 



   Im Prinzip ist dieses Verfahren durchführbar, da die Reaktion stark exoterm ist, und wenn der Ofen oder die Masse erst erwärmt ist, ist die Regelung   verhältnismässig   leicht ausführbar. Dagegen hat die zusammensinternde Eigenschaft der Reaktionsmasse bewirkt, dass die erzeugte Stickstoffverbindung derart fest an der Unterlage haftet, dass sie mit grossem Kraftaufwand mittels komplizierter Vorrichtungen losgehackt werden muss. 



   Dieser Nachteil wird gemäss der vorliegenden Erfindung dadurch vetmieden, dass das Karbid auf eine Schicht von indifferentem lose pulverförmigen Stoff angebracht wird, die auf einer beweglichen Unterlage ruht. Die indifferente Schicht kann aus vorher gebildeter Stickstoffverbindungbestehen. 
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 zwar zeigt :
Fig. 1 einen Vertikalschnitt und
Fig. 2 einen Grundriss. 



   Der Ofen 1 wird zweckmässig mit einem ringförmigen Ofenraum 2 versehen, in dessen unteren Teil ein ringförmiger flacher Tisch 3 angeordnet ist, welcher auf Rollen 4 wandern und durch Zahnstangengetriebe   5,   6 von irgend einer Kraftquelle 7, beispielsweise mittels Zahnräder und Achsen, wie in Fig. 1 angedeutet, getrieben werden kann. 



   In das Ofenraumgewölbe münden dicht nebeneinander zwei Trichter 8 und 9 ein, je zweckmässig mit zwei Beschickungswalzen 10 bzw. 11 versehen, welche mittels derselben Kraftquelle 7 getrieben werden können. Das indifferente Matorial wird durch den Trichter 8 eingefüllt und mittels der Walzen 10 auf den   Tisch- ?   gelegt, welcher sich beispielsweise in die Pfeilrichtung (siehe 12, Fig. 2) bewegt. Das eventuelle vorgewärmte Karbid wird in den Trichter 9 eingefüllt und somit durch die Walzen 11 auf die schon auf dem Tisch 3 befindliche Schicht von indifferentem Stoff, der beispielsweise aus fertigem Cyanamid bestehen kann, ausgebreitet. 



   In die entgegengesetzte Richtung vom Pfeile 12 wird ein Stickstoffstrom geleitet, 
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 entgegenstreicht. 



   Auf Wunsch kann man auf der oberen Seite des   Tisches. 3   eine permanente Schicht 14   \on   wärmeisolierendem Material anbringen, worauf der indifferente Stoff 15 fällt. 16 (Fig. 1) bezeichnet die Karbidmasse. 



   Wenn die erzeugte Stickstoffverbindung während ihrer Bewegung. durch den Ringofen die Öffnung   ? J erreicht,   trifft sie ein feststehendes oder mechanisch bewegliches   Messer J ? 7,   das unter die gebildete Kruste greift und dieselbe vom unterliegenden losen indifferenten Stoff losmacht, so dass die Masse ohneweiters aus dem Ofen geleitet und befördert werden kann. In der Öffnung   19 kennen   oberhalb oder hinter dem Messer dazu geeignete Beförderungswalzen oder dgl. angebracht werden. 



   Durch die beschriebene Ofen ausbildung werden sämtliche bewegliche Teile gegen die starke Hitze geschützt, insbesondere wenn der Tisch mit einem wärmeisolierenden Material versehen ist ; der indifferente Stoff wird auch an sich eine schützende Wirkung ausüben 

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