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Doppeldocker mit gestaffelten Tragflächen.
Es ist bekannt, Doppeldecker, deren beide Tragflächen in sich deckender Lage übereinander. liegen, zusammenklappbar zu machen. Hiezu ist es nur notwendig, die beiderseits des Rumpfes befindlichen Tragnächensyateme (Tragnächenpaare) um je eine senkrechte Achse derart drehbar anzuordnen, dass sie um ca. 900 nach rückwärts gedreht und dadurch vollständig an den Rumpf herangeklappt werden können, wodurch das Flugzeug einen möglichst geringen Raum einnimmt und somit leicht und bequem transportiert, sowie in verhältnismässig kleinen Räumen unter. gebracht werden kann.
Bei jenen Doppeldeckern aber, deren obere Tragfläche gegenüber der unteren Fläche vorgeschoben ist und die als gestaffelt bezeichnet werden, ist es bisher nie versucht worden, die Tragflächen zusammenklappbar zu gestalten ; bei der vorerwähnten drehbaren Anordnung der Tragflächensysteme um eine senkrechte Achse wäre die Raumersparnis infolge der Staffelung der Tragflächen nur eine geringe.
Die vorliegende Erfindung hat nun einen gestaffelten Doppeldecker zum Gegenstande, dessen Tragflächen in gleich vorteilhafter Weise wie bei ungestanelten Doppeldeckern zusammengeklappt werden können. Dies wird der Erfindung gemäss dadurch erreicht, dass die beiden Paare von übereinanderliegenden Tragnächenhälften um derart nach vorne und gegen die Längsachse des Flugzeuges geneigte Achsen drehbar sind, dass sich die Tragflächenpaare beim Zurückschwenken um eine Längsachse nach aufwärts drehen und in deren Endstellung die Staffelung ganz oder nahezu verschwindet ; dabei nehmen die Tragflächenpaare einen möglichst kleinen Raum ein.
In der Zeichnung ist ein solcher gestaffelter Doppeldecker mit nach hinten klappbaren Tragflächen in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 den Doppeldecker in einem Schnitt nach der Lnie A-A der Fig. 3, Fig. 2 denselben in der Aufsicht und Fig. 3 in der Vorderansicht., während Fig. 4 eine Einzelheit darstellt.
Das Tragfächensystem besteht in bekannter Weise aus zwei übereinander angeordn''ren
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angedeutete Achse drehbar gelagert, die sowohl nach vorne als auch gegen die Längsachse des Flugzeuges geneigt ist. Zu diesem Zwecke sind die oberen Tragflächenhälften 1, 1' mit dem mittleren starren Tragflächenteil 4 durch Drehgelenke 7 verbunden, während die unteren Tragflächenhalften 5, 5' an beiderseitige Ausleger 8 des Rumpfes, die eine Fortsetzung der Trag- flächen bilden. bei 9 angelenkt sind. Die Trag fächenpaare sind in ihrer wirksamen Lage mittel ; durch Ösen der Tragflächenhälften und des oberen Mittelteiles 4 bzw. der Ausleger 8 hindurch-
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