AT7908U1 - Schubladensystem - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Schubladensystem, insbesondere für Möbel, mit Einzugsautomatik der Schublade (1), die auf Schienen (3, 4, 5) längsverschieblich geführt ist, mit einem Energiespeicher (7), der beim Ausziehen der Schublade (1) deren kinetische Energie in Form von potenzieller Energie speichert, welche potenzielle Energie beim Einfahren der Schublade wieder an die Schublade in Form von kinetischer Energie abgegeben wird, wobei die kinetische Energie beim Öffnungsvorgang der Schublade (1) entlang etwa der gesamten Auszugslänge in Form von potenzieller Energie in dem Energiespeicher (7) gespeichert wird, welche potenzielle Energie nach Loslassen und ggfs. Entriegeln der Schublade über einen Geschwindigkeitsregler geregelt langsam und gleichförmig wieder entlang etwa der gesamten Einfahrlänge an die Schublade (1) in Form von kinetischer Energie abgegeben wird, so dass diese automatisch in ihre eingezogene Endstellung fährt und wobei der Energiespeicher (7) unmittelbar oder mittelbar mit einer auf einem ersten Bauteil des Schubladensystems befindlichen drehbaren Welle (9) zusammenwirkt, auf welche Welle (9) ein bandförmiges Energieübertragungsmittels über dessen erstes Ende auf- und abwickelbar ist, und dessen freies zweites Ende mit einem zweiten Bauteil des Schubladensystems verbunden ist, wobei diese ersten und zweiten Bauteile des Schubladensystems während des Öffnens und Schließens der Schublade zueinander eine Relativbewegung vollführen.
Description
2 AT 007 908 U1
Die Erfindung betrifft ein Schubladensystem mit einer Schließvorrichtung nach dem Oberbegriff des unabhängigen Schutzanspruches 1.
Schubladensysteme mit einer Schließvorrichtung sind bereits zahlreich aus dem Stand der 5 Technik bekannt, welche ein gleichmäßiges und/oder vollständiges Schließen der Schublade ermöglichen, beispielsweise aus der AT 395 099 B, der AT 393 444 B, der AT 394 133 B, der EP 0 391 221 A1 und der US-PS-3,658,398.
Bei der Ausziehführungsgarnitur für Schubladen der AT 395 099 B verlaufen die Führungen io schräg nach hinten abwärts in den Korpus hinein. Im ausgezogenen Zustand wird die Schubladenschiene von einer Arretiervorrichtung gehalten. Der elastische Schwenkteil der Arretiervorrichtung wird durch Andrücken der Schublade entriegelt. Nach Entriegelung fährt die Schublade bedingt durch die Schwerkraft auf Grund der schrägen Führungen aus der ausgezogenen Stellung in die eingefahrene Stellung in den Korpus hinein. 15
Die US-Patentschrift Nr. 3,658,398 zeigt einen Sperr-Mechanismus einer Auszugsschublade eines Möbelstücks, wobei die Führungsschienen der Schublade ebenfalls nach hinten in den Möbelkorpus hinein geneigt sind. In der ausgezogenen Stellung werden die Schubladen durch einen Federriegel des Sperr-Mechanismus gehalten, der vor dem Einschieben der Schublade 20 entriegelt werden muss.
Die AT 393 444 B zeigt eine Möbelschublade, deren Ausziehschienen schräg zum Schubladenboden nach hinten in den Möbelkorpus hinein montiert sind und vorn im Bereich der Möbelvorderseite an der Korpusschiene drehbar gelagert sind. Die Schublade kippt beim Einschieben 25 in den Möbelkorpus hinein nach hinten unten ab und wird somit durch Einfluss der Schwerkraft selbsttätig eingezogen. Beim Herausziehen kippt die Schublade nach vorne unten ab und fährt in die vordere Endstellung und beleibt dort stehen.
Aus der AT 394 133 B ist eine Schließvorrichtung für Schubladen bekannt geworden, welche 30 die Schublade im hinteren Bereich ihres Einfahrweges in den Möbelkorpus zieht. Die Schließvorrichtung ist durch einen um eine Achse drehbaren und mit einer Feder beaufschlagten Hebel mit Laufrolle gebildet, welche Laufrolle entlang einer teils zweispurigen Kulissenbahn unter Federdruck geführt wird. Die Laufrolle läuft beim Ausziehen der Schublade in einer flachen Spur unter geringem Kraftaufwand für den Nutzer, wodurch die Feder des Schließhebels gespannt 35 wird. Beim Einschieben der Schublade läuft die Laufrolle in einer steilen Spur unter großer Einzugskraft der zuvor gespannten Feder zurück, wodurch die Schublade automatisch in den Möbelkorpus eingezogen wird. Bis die Schublade sich etwa im hinteren Drittel des Einschubweges sich befindet, werden keine Schließkräfte der Feder der Schließvorrichtung auf die Schublade ausgeübt. Die Schließvorrichtung ist also maximal nur im letzten Drittel des Ein-40 schubweges der Schublade wirksam.
Die europäische Patentanmeldung EP 0 391 221 A1 zeigt eine Schließvorrichtung für Schubladen, welche die Schublade über einen längeren Weg in den Korpus zieht, aber auch erst im hinteren Drittel des Einschubweges der Schublade. Wird die Schublade geöffnet, wird ein Kipp-45 segment entlang einer Führungsnut mitbewegt und dabei eine Schraubenfeder vorgespannt, die mit einem Ende am Kippsegment und mit ihrem anderen Ende am Möbelkorpus befestigt ist. Nach einem bestimmten Ausziehweg (im ersten Drittel des Auszugswegs) löst sich das Kippsegment von der Schublade und verklemmt in einem Bogen der Führungsnut am Ort der Entkupplung von der Schublade. Die Schublade ist somit im weiteren Ausziehbereich ohne Ein-50 zugs- oder Auszugswirkung einer Feder frei beweglich. Wird die Schublade geschlossen, so kuppelt die Schublade bzw. deren Schubladenschiene (im letzten Drittel des Einschubweges) in das unter Federvorspannung stehende und am Auskuppelort in der Führungsnut geklemmte Kippsegment ein, welches durch leichten weiteren Schub der Schublade entrastet wird. Damit kann das Kippsegment unter der Vorspannungskraft der Feder in der Führungsnut in den Mö-55 belkorpus eingezogen werden, wodurch die angekuppelte Schublade mit in die Schließstellung 3 AT 007 908 U1 gezogen wird. Auch hier ist die Schließvorrichtung ist also maximal nur im letzten Drittel des Einschubweges der Schublade wirksam.
Die Einzugs- bzw. Schließvorrichtung nach dem oben angeführten Stand der Technik haben 5 den Nachteil, dass die Schubladen mit zu viel Schwung in den Korpus gezogen, gestoßen oder bei schräg montierten Führungen durch die Schwerkraft beschleunigt werden.
Besonders bei den Volllängen Einzugssystemen werden die Schubladen auf ihrem gesamten Einschiebweg stark beschleunigt. Bei federbeaufschlagten Volllängen-Einzugsvorrichtungen io erreichen leere, also leichte Schubladen, hohe Endgeschwindigkeiten, während Schließvorrichtungen mit nach hinten-unten geneigten Führungen mit schwer beladenen Schubladen schnell einfahren.
Beiden Systemen gemeinsam ist, dass die durch die beschleunigende Masse sich ergebende 15 kinetische Energie (Wucht) in Schließstellung vollkommen abgebaut werden muss. Anschläge in der Endstellung zwischen der beweglichen Schubladenschiene und der festen Korpusschiene bewirken einen Stoß, bei dem die Energie durch Formänderungen (elastischer Stoß) fast schlagartig abgebaut wird. Dieser Stoß wirkt zerstörend auf alle Bauteile und ist durch die Geräuschentwicklung nicht tragbar. Elastische Pufferelemente können dieses Stopp-Problem nicht 20 lösen.
Schließvorrichtungen die nur im hinteren Bereich wirksam sind, haben den Nachteil, dass die Schubladen von Hand über einen langen Weg geschoben werden müssen bis die Einzugskraft wirkt, oder aber in einer offenen Stellung stehen bleiben und dort störend wirken. 25
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist ein Schubladensystem mit Schließvorrichtung, so zu gestalten und weiterzubilden, dass die Schublade bereits aus einer ihrer geöffneten Stellungen selbstständig und in ihrer Einzugsgeschwindigkeit geregelt in den Möbelkorpus einfährt, wobei das Schubladensystem kostengünstig sein soll. 30
Die Erfindung wird dadurch gelöst, dass die kinetische Energie beim Öffnungsvorgang einer Schublade entlang der gesamten Auszugslänge in Form von potenzieller Energie in einem Energiespeicher gespeichert wird, welche potenzielle Energie nach Loslassen und ggf. Entriegeln der Schublade über einen Geschwindigkeitsregler geregelt langsam und gleichförmig 35 wieder entlang der gesamten Einfahrlänge an die Schublade in Form von kinetischer Energie abgegeben wird und dass der Energiespeicher unmittelbar oder mittelbar mit einer auf einem ersten Bauteil des Schubladensystems befindlichen drehbaren Welle zusammenwirkt, auf welche Welle ein bandförmiges Energieübertragungsmittels über dessen erstes Ende auf- und abwickelbar ist, und dessen freies zweites Ende mit einem zweiten Bauteil des Schubladensys-40 tems verbunden ist, wobei diese ersten und zweiten Bauteile des Schubladensystems während des Öffnens und Schließens der Schublade zueinander eine Relativbewegung vollführen.
Das erfindungsgemäße Schließsystem oder Einzugssystem hat den Vorteil, dass nach der Entriegelung bzw. nach dem Loslassen der Schublade eine sichere Einzugsbewegung gewähr-45 leistet ist, ohne dass die Schublade auf diesem Einzugsweg eine zu hohe Geschwindigkeit erreicht. Dadurch schließt die Schublade weich und annähernd lautlos, ohne dass Beschädigungen der Schublade oder des Inhalts der Schublade auftreten können. Das Schubladensystem ist außerdem für verschiedene Schubladentypen einsetzbar und einfach zu montieren ist, sowie unabhängig vom Schubladentyp nachrüstbar, so dass es äußerst kostengünstig ist. 50
Bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen und in der Figurenbeschreibung näher erläutert.
Der Energiespeicher ist vorzugsweise mit einem Geschwindigkeitsregler ausgestattet und ist im 55 hinteren Bereich der Korpusschiene, vorzugsweise am Korpus oder an einem Teil, der mit dem 4 AT 007 908 U1
Korpus fix verbunden ist, angebracht. Dies bietet den Vorteil, dass die Schließvorrichtung unabhängig vom Schubladentyp (Vollauszug, Teilauszug, Platz in der Führung oder im Dekor, Länge der Schublade...) ist und in diesem Fall überall ersetzbar ist. 5 Ein Zugmittel, vorzugsweise ein Stahlband, wird auf eine Welle des Energiespeichers eingerollt.
Das Zugmittel ist an der Schubladenschiene oder Schublade selbst lösbar oder unlösbar befestigt, beispielsweise geschraubt, oder mit einem Haken eingehängt, oder geschweißt, etc.. io Es kann umgekehrt sein: der Energiespeicher selbst ist an der Schubladenschiene oder der Schublade befestigt und das Zugmittel am Korpus oder an einem mit dem Korpus fix verbundenen Teil.
Bei leichtem Zudrücken geht die Schublade automatisch, selbständig zu. Der Einzugsweg kann 15 dabei über seine ganze Länge geregelt sein.
Bei Öffnen der Schublade gibt es fast keinen Widerstand (im Gegensatz zu normalen Einzugsautomatik-Systemen). 20 Am oder im Energiespeicher oder am Zugmittel ist ein Stopper angebracht, damit der Auszug in jeder Position beim Ausziehen stehen bleiben kann, wobei die Wirkung mittelbar oder unmittelbar auf den Energiespeicher erfolgen kann. Für schmale Schubladen ist nur ein derartiges automatisches Schließ-System (Auto-Close 25 System) notwendig und entweder auf der linken oder auf der rechten Seite oder in der Mitte der Schublade montiert. Für breite Schubladen wird bevorzugt ein Auto-Close System pro Seite der Schublade montiert. Es ist auch möglich, ein schwaches und ein starkes Auto-Close System zu kombinieren. 30 Der Energiespeicher kann eine Bremse haben, die aufgrund ihrer Geometrie abhängig vom Auszugsweg mehr oder weniger stark bremst.
Eine Feder im Energiespeicher muss vorhanden sein, wobei die Federspannung händisch oder automatisch einstellbar ist. 35
Der Energiespeicher könnte mit einem Dämpfer (eventuell einem Rotationsdämpfer) kombiniert werden, wobei der Dämpfer die Schließgeschwindigkeit mindestens auf einem Teilbereich des Auszugsweges steuert. 40 Das Auto-Close System ist prinzipiell überall montierbar, nämlich zwischen einem nicht beweglichen Teil und einem beweglichen Teil der Schublade oder auch zwischen zwei beweglichen Teilen (z.B. Mittelschiene und Schubladenschiene, oder Mittelschiene und Korpusschiene). Es muss aber an jeden Schubladentyp angepasst werden. 45 Im folgenden wird die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsformen näher beschrieben, die jedoch nur beispielhaft, nicht aber einschränkend aufzufassen sein soll.
Es zeigen: so Fig. 1: Schublade im geschlossenen Zustand;
Fig. 2: Schublade beim Öffnen (oder Schließen);
Fig. 3: Schublade im offenen Zustand.
In den Figuren 1-3 ist eine Schublade 1 mit dem erfindungsgemäßen automatischen Einzugs-55 System 6 für die Schublade 1 dargestellt, so dass die Schublade in jeder beliebigen geöffneten
Claims (20)
- 5 AT 007 908 U1 Stellung unter der Kraft des Energiespeichers 6 in den Korpus 2 einfahren kann, falls gewünscht. Der Energiespeicher 6 ist z.B. aus einer Schenkel- oder Spiralfeder gebildet, die um eine orts-5 feste Welle 9 auf dem Korpus 2 gewickelt ist. Weiterhin ist ein Ende eines Zugmittels 8, vorzugsweise aus Stahlband, an der Welle 9 oder der Schenkel- oder Spiralfeder angebracht, und das andere Ende des Zugmittels 8 ist mit der Schubladenschiene 5 verbunden, die auf der Mittelschiene 4 längsverschieblich geführt ist, die io wiederum auf der Korpusschiene 3 längsverschieblich geführt ist. Das Zugmittel 8 kann aber auch entfallen und ein freies Ende der Schenkel- oder Spiralfeder auf der Welle 9 mit der Schubladenschiene 5 verbunden werden. Die Schenkel- oder Spiralfeder wickelt sich dann von der Welle 9 ab, wenn die Schublade aus der Schließstellung nach 15 Figur 1 aus dem Korpus 2 heraus in die teilausgezogene Stellung nach Figur 2 heraus gezogen wird, bis hin zur vollausgezogenen Stellung nach Figur 3. Natürlich kann das Zugmittel 8 bzw. ein Ende der Schenkel- oder Spiralfeder nicht nur an der Schubladenschiene 5 befestigt werden, sondern auch an der Mittelschiene 4, oder dem Schub-20 ladendekor 10 oder der Frontblende 11 der Schublade 1. Auch ist die kinematische Umkehrung für die Befestigung des automatischen Schließ-Systems 6 vorgesehen (nicht gezeigt), so dass die Welle 9 mit der Schenkel- oder Spiralfeder an einem bewegten Schubladenteil befestigt ist und das Zugmittel 8 bzw. das andere Ende der Schenkel-25 oder Spiralfeder an einem Ortsfesten Teil der Schublade (z.B. Korpus 2), insbesondere im hinteren Bereich des Korpus 2. Zeichnungslegende 3o 1. Schublade
- 2. Korpus
- 3. Korpusschiene
- 4. Mittelschiene
- 5. Schubladenschiene 6. automatisches Schließ-System
- 7. Energiespeicher
- 8. Zugmittel
- 9. Welle von 7
- 10. Schubladendekor
- 11. Frontblende von 1 Ansprüche: 1. Schubladensystem, insbesondere für Möbel, mit Einzugsautomatik der Schublade (1), die auf Schienen (3-5) längsverschieblich geführt ist, mit einem Energiespeicher (7), der beim Ausziehen der Schublade (1) deren kinetische Energie in Form von potenzieller Energie speichert, welche potenzielle Energie beim Einfahren der Schublade (1) wieder an die Schublade (1) in Form von kinetischer Energie abgegeben wird, dadurch gekennzeichnet, 50 dass die kinetische Energie beim Öffnungsvorgang der Schublade (1) entlang etwa der gesamten Auszugslänge in Form von potenzieller Energie in dem Energiespeicher (7) gespeichert wird, welche potenzielle Energie nach Loslassen und ggfs. Entriegeln der Schublade (1) über einen Geschwindigkeitsregler geregelt langsam und gleichförmig wieder entlang etwa der gesamten Einfahrlänge an die Schublade (1) in Form von kinetischer Energie 55 abgegeben wird, so dass diese automatisch in ihre eingezogene Endstellung fährt und 6 AT 007 908 U1 dass der Energiespeicher (7) unmittelbar oder mittelbar mit einer auf einem ersten Bauteil des Schubladensystems befindlichen drehbaren Welle (9) zusammenwirkt, auf welche Welle (9) ein erstes Ende eines Energieübertragungsmittels (8) auf- und abwickelbar ist, und dessen freies, zweites Ende mit einem zweiten Bauteil des Schubladensystems ver-5 bunden ist, wobei diese ersten und zweiten Bauteile des Schubladensystems während des Öffnens und Schließens der Schublade (1) zueinander eine Relativbewegung vollführen. 2. Schubladensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiespeicher (7) und die Welle (9) jeweils an einem ortsfesten Bauteil des Schubladensystems angeord- io net sind und das zweite Ende des Energieübertragungsmittels (8) an einem bewegbaren Bauteil des Schubladensystems. 3. Schubladensystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiespeicher (7) und die Welle (9) jeweils unmittelbar oder mittelbar am Möbelkorpus (2) angeordnet 15 sind und das zweite Ende des Energieübertragungsmittels (8) an einer bewegbaren Schiene (4, 5), insbesondere der Schubladenschiene (5), oder einem Bauteil der Schublade (1). 4. Schubladensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiespeicher (7) und die Welle (9) jeweils an einem bewegbaren Bauteil des Schubladensystems ange- 20 ordnet sind und das zweite Ende des Energieübertragungsmittels (8) an einem ortsfesten Bauteil des Schubladensystems. 5. Schubladensystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiespeicher (7) und die Welle (9) jeweils an einer bewegbaren Schiene (4,5), insbesondere der Schub- 25 ladenschiene (5), oder einem Bauteil der Schublade (1) angeordnet sind und das zweite Ende des Energieübertragungsmittels (8) unmittelbar oder mittelbar am Möbelkorpus (2). 6. Schubladensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiespeicher (7) mindestens eine elastisch verformbare Feder enthält. 30 7. Schubladensystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder des Energiespeichers (7) mindestens eine elastisch verformbare Spiral- oder Schenkelfeder ist. 8. Schubladensystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiralfeder auf 35 der Welle (9) aufgewickelt ist bzw. die Schenkelfeder auf der Welle (9) gelagert ist. 9. Schubladensystem nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder aus Metall und/oder Kunststoff gebildet ist.
- 10. Schubladensystem nach Anspruch 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspan nung der Feder per Hand oder automatisch einstellbar ist.
- 11. Schubladensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Energieübertragungsmittel (8) ein reines Zugmittel oder ein Zug- und Druckmittel ist. 45
- 12. Schubladensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Energieübertragungsmittel (8) bandförmig ausgebildet ist und aus Metall und/oder Kunststoff und/oder Textilstoff besteht. so 13. Schubladensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schublade (1) durch mindestens ein Haltesystem in Offenstellung gehalten wird, das der Nutzer entkoppeln muss, bevor die Schublade (1) durch die Einzugsautomatik eingezogen wird. 55
- 14. Schubladensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der 7 AT 007 908 U1 Geschwindigkeitsregler und/oder das Haltesystem auf den Energiespeicher (7) und/oder auf das Energieübertragungsmittel (8) und/oder auf die Welle (9) und/oder zwischen mindestens zwei der Schienen (3-5) wirkt.
- 15. Schubladensystem nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltesystem eine lösbare formschlüssige Rastverbindung oder eine lösbare formschlüssige und/oder reibschlüssige Klemmverbindung mit teilweise elastisch federnd verformbaren Bauteilen ist. io 16. Schubladensystem nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Geschwindigkeitsregler, der Energiespeicher (7), die Welle (9) und das Haltesystem für die ausgefahrene Schublade (1) in einem gemeinsamen Bereich am Schubladensystem angeordnet sind.
- 17. Schubladensystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der gemeinsame Bereich an der Rückseite der Schublade (1) ist.
- 18. Schubladensystem nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Geschwindigkeitsregler, der Energiespeicher (7) und das Haltesystem mindestens teil- 20 weise auf der gemeinsamen Welle (9) angeordnet sind, deren Längsachse quer zu den Schienen (3-5) bzw. des Auszugs-/Einzugswegs der Schublade (1) verläuft.
- 19. Schubladensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das pro Schubladensystem mindestens ein automatisches Schließsystem (6), beinhaltend 25 mindestens Energiespeicher (7), Energieübertragungsmittel (8), Welle (9) und Geschwindigkeitsregler vorgesehen ist.
- 20. Schubladensystem nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das/die Schließsys-tem/e (6) auf einer oder beiden Seiten der Schublade (1) in der Nähe eines Schienenpaa- 30 res (3-5) oder in der Mitte zwischen den beiden Schienenpaaren (3-5) angeordnet ist/sind.
- 21. Schubladensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Geschwindigkeitsregler eine mechanische Bremse und/oder ein pneumatischer und/oder hydraulischer Dämpfer ist. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 40 45 50 55
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