AT79068B - Steuerung für Anzapfturbinen. - Google Patents

Steuerung für Anzapfturbinen.

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AT79068B
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Ver Maschinenfabriken A G Vorm
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Steuerung für Anzapfturbinen. 



   Es sind Steuerungen für Anzapfturbinen bekannt, bei denen das Hochdruck-und das Niederdruckreglerventil (Stauventil) durch ein Gestänge zwangläufig derart miteinander verbunden sind,   dass   bei einer Änderung der Turbinenbelastung diese beiden   Reglerventile   im gleichen Sinne und nacheinander verstellt werden, während bei einer Änderung der Zwischendampf-   entnalime   diese Ventile im entgegengesetzten Sinne und miteinander verstellt werden. 



   Eine solche Steuerung ist beispielsweise in Fig. 1 der Zeichnung dargestellt. Bei dieser Anordnung können die beiden Reglerventile K und D und die Hebellängen des Gestänges Q, R. P ohne Schwierigkeit so aufeinander abgestimmt werden, dass beispielsweise bei   einer Vergrösserung   der Entnahmedampfmenge die auftretende   Vergrösserung   der Leistung des   Hcehdruckteiles   B durch eine entsprechende Verminderung der Leistung im Niederdruckteil C ausgeglichen wird und umgekehrt. 



   Die von der Turbine abgegebene Leistung ist daher nur   abhängig   von der Stellung des Kolbens der   Hilfskraftmaschine     J bzw. von   der Stellung des Angriffspunktes R des Regler- 
 EMI1.1 
 



   Wird bei einer solchen Anzapfturbine die Entnahme von Zwischendampf während längerer   Zeit eingestellt, so wird es zweckmässig sein, das Niederdruckreglerventil D in der ganz geöffneten Lage festzustellen, damit unnütze Drosselungsverluste bei dem in den NiederdruckteirCströmenden Dampf vermieden werden. Sobald noch der Schieber W in der Entnahmedampfleitung A ge-   schlossen ist, wird die Maschine in diesem Falle als ganz normale Frischdampfturbine arbeiten. 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Falle den ursprünglich vorhandenen grösseren Weg durchlaufen muss oder ob die Maschine als normale Frischdampfturbine im Betriebe ist und der Punkt R hiebei nur einen entsprechend verminderten Weg macht. 
 EMI2.2 
 



   Die Feststellung des Stauventiles D im geöffneten Zustande kann zweckmässig so erfolgen, dass in die Verbindungsrohre zwischen dem Steuerschieber L des Druckreglers E und dem Servomotor M Dreiweghähne Z, und   Z2   eingeschaltet werden, wie dies aus den Fig. 2 bis 5 ersichtlich ist. Beim Betrieb als Anzapfturbine werden diese   Dreiweghähne 80   gestellt, dass der Druckregler E mittels des Steuerschiebers L den Servomotor M verstellen kann (Fig. 2 und 4). Beim Betrieb als normale Frischdampfturbine werden die beiden Dreiweghähne umgelegt, so dass die untere Kolbenseite der Hilfskraftmaschine M ständig Drucköl erhält und die obere Kolben-   seite mit dem Ablauf verbunden wird (Fig. 3 und 5). Das Stauventil D wird daher gan öffnen und kann vom Druckregler E bzw. vom Steuerschieber L nicht mehr beeinflusst werden.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Steuerung für   Anzapfturbinen,   bestehend aus einem Hochdruck-und einem Niederdruckreglerventil, die beide durch ein Gestänge oder eine ähnliche Vorrichtung derart miteinander verbunden sind, dass sie bei Änderung der Belastung nacheinander und im gleichen Sinne, bei Änderung der Entnabmedampfmenge jedoch miteinander und im entgegengesetzten Sinne bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Steuerschieber   (H)   der vom 
 EMI2.3 
 zwischen Hilfskraftmaschine (J) und Regler ein weiteres Gestänge   (U, V bzw.

   T"T2)   oder eine andere geeignete Vorrichtung eingebaut ist, die derart verstellt werden kann, dass die Turbine zwischen Vollast und Leerlauf stets annähernd die nämliche   Ungleichförmigkeit   besitzt, gleichgiltig, ob die Maschine als Anzapfturbine oder als normale Ftischddmpfturbine mit festgestelltem Niederdruckreglerventil (Stauventil) im Betrieb ist.

Claims (1)

  1. 2. Steuerung für Anzapfturbinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Verbindungsrohre zwischen dem Steuerschieber (L) des vom Entnahmedampf beeinflussten Druckreglers (E) und der zugehörigen Hilfskraftmaschine (M) für das Niederdruckreglerventil (Stauventil) (D) je ein Dreiweghahn (Zi,Z2) derart eingebaut ist, dass die Turbine durch Umstellen dieser Hähne entweder als Anzapfturbine oder als normale Frischdampfturbine mit festgestelltem Stauventil betrieben werden kann.
AT79068D 1917-07-30 1917-07-30 Steuerung für Anzapfturbinen. AT79068B (de)

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