AT78969B - Elektrische Andrehvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Elektrische Andrehvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.

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AT78969B
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  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description


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 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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 stufe ist demnach unmöglich geworden, da erst infolge der vollendeten Einrückung   ders anklet     kupplung dise   nächste Schaltstufe eingerückt werden   kann. -   
 EMI2.1 
 



   Der Anker a (Fig. 1) des Andrchmotors ist innerhalb der Feldmagnete b, b in bekannter   Weibü     xial verschiebbar   derart angeordnet, dass er nach Erregung der Feldmagnete aus der   gezeichneten Stellung unter Überwindung der Feder   c in eine Stellung gezogen wird, in der er der ganzen Länge nach zwischen den Magneten liegt und in der das Zahnritzel d mit dem Zahnrad e der anzutreibenden Maschine f in Eingriff gelangt ist. Als Stromquelle für den Elektromotor dient eine Batterie g, deren einer Pol geerdet ist und die mit ihrem anderen Pol an einen 
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 unten zu ziehen, liegt einerseits am Hauptleiter   I,   andererseits an einer Kontaktfeder s.

   Diese Kontaktfeder s ist zwischen dem abgesetzten Wellenende t der Ankerwelle einerseits und dem feststehenden geerdeten Kontakt   tt   andererseits angeordnet. Endlich ist noch eine Spannungs. spule v um den Schaft des Stufenschalters gelegt, die ihn auf den Kontakten m1, m2 festhält, auch wenn das Relais q nicht mehr erregt ist. 



   Die Ampèrewindungszahl dieser   Spule t ?   ist so klein bemessen, dass sie die Überführung des Schalters n aus der oberen in die untere Lage nicht bewirken kann, dass sie andererseits aber genügt, um den Schalter in dieser zweiten Schaltstufe festzuhalten, wenn er in diese Lage durch   kräftigere   Spulen q gebracht worden ist. 



   Die Einrichtung wirkt folgendermassen : Zum Andrehen der Hauptmaschine f ist nur det Druckknopf k niederzudrücken. Er schliesst den schwachen Stromkreis der Spule i, so dass diese in bekannter Weise den Hauptschalter h schliesst. Der Stufenschalter n steht in der gezeichneten Ruhelage. Der   Strom fliesst   jetzt von der Batterie g über den Schalter h durch den Leiter l und den Wideistand w zum feststehenden Kontakt m2 des Stufenschalters und von diesem an den Verzweigungspunkt z. Der eine Zweig geht durch die obere Hälfte des Schalters n und durch 
 EMI2.3 
 wird so   bemessen, dass dieser Strom   schwach ist und dem Anker nur ein kleines   Drehmoment   erteilt.

   Die Feldmagnete zichen daher den Anker a aus der gezeichneten Ruhestellung entgegen der Wirkung der Feder c nach links und rücken das   sich   langsam drehende Zahnritzel d in das Zahnrad e ein. Am Ende der Einrückbewegung stösst der Schaft t gegen die Kontaktfeder s 
 EMI2.4 
 von diesem durch die Erregerwicklung 1) über Masse   zurück sur   Batterie   fliesst.   Die Hauptmaschine f wird nunmehr mit kiäftigem Drehmoment umgetrieben und nachdem sie   angesprungen   ist, wird der Druckknopf k geöffnet. Infolgedessen öffnet sich der Starkstromschalter h, so dass 
 EMI2.5 
 Andrehvorgang vollendet ist, denn wenn man ihn schon vorher loslassen würde, so würde der Strom durch den Schalter h vorzeitig vom Elektromotor getrennt werden.

   Man kann aber den Andrehvorgang gänzlich unabhängig von der Dauer der Handhabung des Druckknopfes k   machen,   wenn man den Hauptschalter h mit einer zweiten Spule i2 versieht, die einerseits am Leiter, andererseits an einem Kontakthebel 10 angeschlossen ist. Eine solche   Ausführung   mit einer zweiten Spule i2 zeigt   dil Fîg. 2.   Der Kontakthebel 10 wird durch eine Druckfeder 12 gegen einen festen Kontakt 13 gedrückt, der geerdet ist. Ein Isolierstift 11 der   Ankerweile be-   tätigt den Kontakthebel 10. Ist das Ritzel d   ausser Eingriff   mit dem Zahnrad e, so ist der Kon- 
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 EMI3.1 
 tätig abgeschaltet wird. 



   Wenn die Verbrennungskraftmaschine nicht anspringt, so bleibt das Ritzel d in Eingriff mit dem Zahnrad e und der Kontakt 10, 13 bleibt geschlossen. Das gleiche tritt auch ein, wenn sich dem Schub des Ankers ein Reibungswiderstand in den Zahnrädern entgegensetzt. Infolgedessen wird der Kontakt 10, 13 nicht geöffnet und die Batterie erschöpft sich. Um dieser Gefahr vorzubeugen, kann man einen besonderen Handschalter 14 in den Stromkreis der Spule i2 legen, mittels dessen dieser Stromkreis und somit der Hauptschalter h geöffnet wird (Fig. 3). 



   Will man diesen Mangel aber durch eine vollständig selbsttätige Einrichtung beseitigen, so bringt man entweder in Verbindung mit der   Achse des Elektromotors   oder am Hauptschalter b einen Luftkatarakt an, der durch das Einkuppeln der Zahnräder oder die Schalterbewegung gespannt wird und sich unabhängig von der weiteren Bewegung der Ankerachse nach einem gewissen einstellbaren Zeitraum von selbst wieder zurückbewegt. Die Fig. 4 zeigt schematisch eine solche Anordnung. Durch ein Gestänge wird mit Einrückung des Ritzels d der   Kolben 15   des Luftkatarakts nach links geschoben. Dabei wird hinter dem Kolben ein Unterdruck erzeugt. 



  Gleichzeitig wird der Kolben 16 nach geringer Verdichtung der Luft im Raume 17 unter Znsammendrückung der schwachen Feder 18 nach links geschoben und der Kontakt 10, 13 geschlosses. wodurch die Spule   i2 erregt   wird. Bei der Bewegung der Kolben werden die   Mündungen 19   und 20 des engen Kanals 21 überschoben, so dass sich der Unterdruck hinter dem Kolben 15 durch den Kanal 21 dem Luftraum zwischen beiden Kolben mitteilt. Da der Kanal 21 sehr eng ist, so erfolgt die Übertragung des Unterdruckes im Raum 17 langsam, so   dass   nach einem beliebig feststellbaren Zeitraum der   Kolben-M den Schalter 10, 1. 3 öffnet.   Es wird somit unabhängig von der Verschiebung des Ankers nach einem gewissen Zeitraum der Hauptschalter h geöffnet und der Batteriestrom abgeschaltet. 



   Dieser Luftkatarakt könnte ebensogut auch durch die Bewegung des Hauptschalters h bewegt werden. 



   Bei den   Ausführungsformen   nach den Fig. 5 und 6 erfolgt die Steuerung der zweiten Schalt-
Htufe durch eine Vorrichtung, die ihrerseits durch das Einrücken der ersten Schaltstufe zur   Wirlmng gebracht   wird. 
 EMI3.2 
   kntarakts   hat eine feine Bohrung 25, die durch eine nicht gezeichnete Regelungsschraube eingestellt werden kann. Eine Feder 26, die wesentlich schwächer ist als die Feder 20, sorgt nach Entspannung der Feder 20 für die Aufwärtsbewegung des Kolbens. 



   Die   Einrichtung wirkt folgendermassen   : Bei Schliessung des Schalters h wird die Feder 20 gespannt. Sie drückt auf den Kolben   21, ohne   dass dieser sich zunächst bewegen könnte, da.   das Ö ! geraume Zeit braucht, um durch   die   Öffnung 25   nach aussen zu treten.

   Nach Ablauf einer 
 EMI3.3 
 ein Summer erregt werden,   der zur Verstärkung der Wirkung   des Magnetapparates hochfrequenten Strom in die Primärspule des Magnetapparates führt. 
 EMI3.4 
 den feststehenden isolierten   Anschlag aufsetzt.   Der feststehende Kontakt des Schalters h ist mit der Batterie verbunden.   Eine starke Feaf y drückt   den Anker 11 nach oben, so dass, wie gezeichnet, die Kontakte   nl,   o1 und R2, s1 geschlossen sind, der Schalter h hingegen geöffnet 
 EMI3.5 
 

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 EMI4.1 
   ven il 27 und   einer fein einstellbaren Bohrung 28 versehen. In der gezeichneten Stellung ist   der @uftkatarakt   geladen, d. h. der   Kolben pl befindet   sich in reiner obersten Stellung. 



     Dir Einrichtung wirkt folgendermassen   : Durch Schliessung des Drucklmopfes k wird der   Elektron@gnetanker l1   niedergezogen und der Hauptscvhalter h geschlossen. Der Kontakt n1 wird vom Kontakt   0) getrennt,   weil der Kolben pl des   Luftkatarakts zunächst   nicht nieder-   sinken kann. denn   er wird durch die entstehende Luftverdünnung am Niedersinken gehindert. 



  Der Strom   fliesst also   von der Batterie über den Schalter h durch den Schaft der Spule il und durch den Widerstand w zur Leitung z2. Von dieser gelangt ein Zweig in die Bürste   a2   und durch den Anker und die Erregerwicklung b an die Masse und zurück zur Batterie, ein anderer Zweig fliesst durch den geschlossenen Kontakt r1, t1 zur Klemme a1 und unmittelbar durch die Erregerwicklung der Feldmagnete b. Das stark erregte Feld rückt in bekannter Weise die Zahnkupplung d, e ein. Der   Luftkatarakt   ist nun so eingestellt, dass er nach einem Zeitraum, innerhalb dessen dieser Kuppelvorgang vollendet ist, den Kolben pl niedersinken lässt, indem durch die feine Bohrung M allmählich unter der Saugwirkung des Kolbens Luft in den Zylinder ql eingesogen wird. Bei 
 EMI4.2 
 schlossen.

   Hiedurch wird der Widerstand wausgeschaltet und der Strom fliesst vom Schalter h durch die Kontakte   M,     ol   und die Leitung Z2 unmittelbar über die Bürste a2 in den Anker und von der Bürste al durch die Serien wicklung, von wo er über Masse zur Batterie   zurückgelangt.   



  Nach Öffnung des Druckknopfes k drückt die Elektromagnetfeder y den Anker l1 nach oben und hebt durch Vermittlung des Kontaktes n1, o1 den Kataraktkolben wieder in seine   Anfanges-   lage, wobei das Druckventil 27 die Luft ausströmen lässt. Eine   Feder 100,   die schwächer ist als 
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 durch eine nicht gezeichnete Regelungsschraube   für die feine Bohrung 28 kann die Zeitdauer     des Niedersinkcns genau eingestellt werden.   



   Bei der   Ausfübrungsform   nach Fig. 7 ist das geerdete Ende der Relaisspule durch einen Kontakt an Masse gelegt, den der zweite Schalter in seiner Endstellung schliesst : Dadurch ist der Schluss des zweiten Schalters gesichert, auch wenn etwaige Unterbrechungen des vom Anker des Elektromotors eingerückten Kontaktes eintreten, was infolge der an der   Ankerwelle   auftretendenkleinenachsialenSchwankungenvorkommenkann. 



   Bei dieser   Ausführungsform   ist ebenso wie in Fig. 1 der Anker a des Andrehmotors innerhalb der Feldmagnete b in bekannter Weise axial verschiebbar derart angeordnet, dass er nach Erregung der Feldmagnete aus der gezeichneten Stellung unter Überwindung einer Feder in eine Stellung 
 EMI4.4 
   der Einrichtung   ist in der Hauptsache dieselbe wie diejenige der Einrichtung nach Fig. 1 und braucht daher hier nicht näher beschrieben zu werden. Die übereinstimmenden Teile haben dieselben Buchstabenbezeichnungen wie in   Fig. l.   



   Abweichend von Fig. 1 ist die dort vorgesehene Hilfsspule v bei der Anordnung nach Fi 
 EMI4.5 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 gesteuert wird, und dass durch Schliessung und sofortiger Wiederfreigabe dieses Druckknopfes der ganze Andrehvorgang einschliesslich Abschaltung der Batterie selbsttätig erfolgt, nachdem er durch Betätigung des Druckknopfes (k) eingeleitet worden ist.
    5. Andrehvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites durch die Schliessung des Hauptschalters (h) erregtes Hilfsrelais dz den Hauptschalter so lange geschlossen hält, bis der Stromkreis des Hilfsrelais (i2) selbsttätig wieder unterbrochen wird.
    6. Andrehvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die selbsttätige Unterbrechung des Stromkreises des Hilfsrelais (i2) durch (i2) durch einen bei der Einrückbewegung des Motorankers gespannten Zeitschalter oder durch einen Kontakt erfolgt, der bei der Zurückbewegung des Motorankers in seine entkuppelte Lage geöffnet wird. EMI5.2 des Stromkreises des Hilfsrelais (i2) unabhängig von der Bewegung des Motorankers durch einen vom Hauptschalter (h) gespannten Zeitschalter (15, 16) oder auch durch einen Hauptschalter (14) erfolgt.
    8. Andrehvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Bewegung des Hauptschalters (h) sowohl der Batteriestrom unter Nebenschluss des Ankers in die Feldmagnete geleitet, als auch ein Zeitschalter ausgelöst wir, der nach Ablauf eines bestimmten Zeitraumes selbsttätig einen zweiten Schalter (n) derart betätigt, dass er dem Anker den Batteriestrom zuführt.
    9. Andrehvorrichtung nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, dass durch die Schliessung des Hauptschalters (A) ein Kataraktkolben belastet wird, der in seiner nach einem bestimmten Zeitraum erreichten Endstellung einen Kontakt schliesst, wodurch ein Relais erregt wird, das den zweiten Schalter in diejenige Stellung führt, in der er dem Anker den Batteriestrom zuführt.
    10. Andrehvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptschalter (h) durch Vermittlung eines den Stromkreis fif die letzte Schaltstufe schliessenden Kontaktes (n1, o1) derart mit einem Kataraktkolben in Verbindung steht, dass er tU seiner offenen Stellung den Kontakt gespannt hält und bei seiner Schliessung unter Öffnung des Kontaktes (H\ o) aus ! n t. EMI5.3
AT78969D 1915-02-13 1918-03-26 Elektrische Andrehvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. AT78969B (de)

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