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stufe ist demnach unmöglich geworden, da erst infolge der vollendeten Einrückung ders anklet kupplung dise nächste Schaltstufe eingerückt werden kann. -
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Der Anker a (Fig. 1) des Andrchmotors ist innerhalb der Feldmagnete b, b in bekannter Weibü xial verschiebbar derart angeordnet, dass er nach Erregung der Feldmagnete aus der gezeichneten Stellung unter Überwindung der Feder c in eine Stellung gezogen wird, in der er der ganzen Länge nach zwischen den Magneten liegt und in der das Zahnritzel d mit dem Zahnrad e der anzutreibenden Maschine f in Eingriff gelangt ist. Als Stromquelle für den Elektromotor dient eine Batterie g, deren einer Pol geerdet ist und die mit ihrem anderen Pol an einen
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unten zu ziehen, liegt einerseits am Hauptleiter I, andererseits an einer Kontaktfeder s.
Diese Kontaktfeder s ist zwischen dem abgesetzten Wellenende t der Ankerwelle einerseits und dem feststehenden geerdeten Kontakt tt andererseits angeordnet. Endlich ist noch eine Spannungs. spule v um den Schaft des Stufenschalters gelegt, die ihn auf den Kontakten m1, m2 festhält, auch wenn das Relais q nicht mehr erregt ist.
Die Ampèrewindungszahl dieser Spule t ? ist so klein bemessen, dass sie die Überführung des Schalters n aus der oberen in die untere Lage nicht bewirken kann, dass sie andererseits aber genügt, um den Schalter in dieser zweiten Schaltstufe festzuhalten, wenn er in diese Lage durch kräftigere Spulen q gebracht worden ist.
Die Einrichtung wirkt folgendermassen : Zum Andrehen der Hauptmaschine f ist nur det Druckknopf k niederzudrücken. Er schliesst den schwachen Stromkreis der Spule i, so dass diese in bekannter Weise den Hauptschalter h schliesst. Der Stufenschalter n steht in der gezeichneten Ruhelage. Der Strom fliesst jetzt von der Batterie g über den Schalter h durch den Leiter l und den Wideistand w zum feststehenden Kontakt m2 des Stufenschalters und von diesem an den Verzweigungspunkt z. Der eine Zweig geht durch die obere Hälfte des Schalters n und durch
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wird so bemessen, dass dieser Strom schwach ist und dem Anker nur ein kleines Drehmoment erteilt.
Die Feldmagnete zichen daher den Anker a aus der gezeichneten Ruhestellung entgegen der Wirkung der Feder c nach links und rücken das sich langsam drehende Zahnritzel d in das Zahnrad e ein. Am Ende der Einrückbewegung stösst der Schaft t gegen die Kontaktfeder s
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von diesem durch die Erregerwicklung 1) über Masse zurück sur Batterie fliesst. Die Hauptmaschine f wird nunmehr mit kiäftigem Drehmoment umgetrieben und nachdem sie angesprungen ist, wird der Druckknopf k geöffnet. Infolgedessen öffnet sich der Starkstromschalter h, so dass
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Andrehvorgang vollendet ist, denn wenn man ihn schon vorher loslassen würde, so würde der Strom durch den Schalter h vorzeitig vom Elektromotor getrennt werden.
Man kann aber den Andrehvorgang gänzlich unabhängig von der Dauer der Handhabung des Druckknopfes k machen, wenn man den Hauptschalter h mit einer zweiten Spule i2 versieht, die einerseits am Leiter, andererseits an einem Kontakthebel 10 angeschlossen ist. Eine solche Ausführung mit einer zweiten Spule i2 zeigt dil Fîg. 2. Der Kontakthebel 10 wird durch eine Druckfeder 12 gegen einen festen Kontakt 13 gedrückt, der geerdet ist. Ein Isolierstift 11 der Ankerweile be- tätigt den Kontakthebel 10. Ist das Ritzel d ausser Eingriff mit dem Zahnrad e, so ist der Kon-
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tätig abgeschaltet wird.
Wenn die Verbrennungskraftmaschine nicht anspringt, so bleibt das Ritzel d in Eingriff mit dem Zahnrad e und der Kontakt 10, 13 bleibt geschlossen. Das gleiche tritt auch ein, wenn sich dem Schub des Ankers ein Reibungswiderstand in den Zahnrädern entgegensetzt. Infolgedessen wird der Kontakt 10, 13 nicht geöffnet und die Batterie erschöpft sich. Um dieser Gefahr vorzubeugen, kann man einen besonderen Handschalter 14 in den Stromkreis der Spule i2 legen, mittels dessen dieser Stromkreis und somit der Hauptschalter h geöffnet wird (Fig. 3).
Will man diesen Mangel aber durch eine vollständig selbsttätige Einrichtung beseitigen, so bringt man entweder in Verbindung mit der Achse des Elektromotors oder am Hauptschalter b einen Luftkatarakt an, der durch das Einkuppeln der Zahnräder oder die Schalterbewegung gespannt wird und sich unabhängig von der weiteren Bewegung der Ankerachse nach einem gewissen einstellbaren Zeitraum von selbst wieder zurückbewegt. Die Fig. 4 zeigt schematisch eine solche Anordnung. Durch ein Gestänge wird mit Einrückung des Ritzels d der Kolben 15 des Luftkatarakts nach links geschoben. Dabei wird hinter dem Kolben ein Unterdruck erzeugt.
Gleichzeitig wird der Kolben 16 nach geringer Verdichtung der Luft im Raume 17 unter Znsammendrückung der schwachen Feder 18 nach links geschoben und der Kontakt 10, 13 geschlosses. wodurch die Spule i2 erregt wird. Bei der Bewegung der Kolben werden die Mündungen 19 und 20 des engen Kanals 21 überschoben, so dass sich der Unterdruck hinter dem Kolben 15 durch den Kanal 21 dem Luftraum zwischen beiden Kolben mitteilt. Da der Kanal 21 sehr eng ist, so erfolgt die Übertragung des Unterdruckes im Raum 17 langsam, so dass nach einem beliebig feststellbaren Zeitraum der Kolben-M den Schalter 10, 1. 3 öffnet. Es wird somit unabhängig von der Verschiebung des Ankers nach einem gewissen Zeitraum der Hauptschalter h geöffnet und der Batteriestrom abgeschaltet.
Dieser Luftkatarakt könnte ebensogut auch durch die Bewegung des Hauptschalters h bewegt werden.
Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 5 und 6 erfolgt die Steuerung der zweiten Schalt-
Htufe durch eine Vorrichtung, die ihrerseits durch das Einrücken der ersten Schaltstufe zur Wirlmng gebracht wird.
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kntarakts hat eine feine Bohrung 25, die durch eine nicht gezeichnete Regelungsschraube eingestellt werden kann. Eine Feder 26, die wesentlich schwächer ist als die Feder 20, sorgt nach Entspannung der Feder 20 für die Aufwärtsbewegung des Kolbens.
Die Einrichtung wirkt folgendermassen : Bei Schliessung des Schalters h wird die Feder 20 gespannt. Sie drückt auf den Kolben 21, ohne dass dieser sich zunächst bewegen könnte, da. das Ö ! geraume Zeit braucht, um durch die Öffnung 25 nach aussen zu treten.
Nach Ablauf einer
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ein Summer erregt werden, der zur Verstärkung der Wirkung des Magnetapparates hochfrequenten Strom in die Primärspule des Magnetapparates führt.
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den feststehenden isolierten Anschlag aufsetzt. Der feststehende Kontakt des Schalters h ist mit der Batterie verbunden. Eine starke Feaf y drückt den Anker 11 nach oben, so dass, wie gezeichnet, die Kontakte nl, o1 und R2, s1 geschlossen sind, der Schalter h hingegen geöffnet
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ven il 27 und einer fein einstellbaren Bohrung 28 versehen. In der gezeichneten Stellung ist der @uftkatarakt geladen, d. h. der Kolben pl befindet sich in reiner obersten Stellung.
Dir Einrichtung wirkt folgendermassen : Durch Schliessung des Drucklmopfes k wird der Elektron@gnetanker l1 niedergezogen und der Hauptscvhalter h geschlossen. Der Kontakt n1 wird vom Kontakt 0) getrennt, weil der Kolben pl des Luftkatarakts zunächst nicht nieder- sinken kann. denn er wird durch die entstehende Luftverdünnung am Niedersinken gehindert.
Der Strom fliesst also von der Batterie über den Schalter h durch den Schaft der Spule il und durch den Widerstand w zur Leitung z2. Von dieser gelangt ein Zweig in die Bürste a2 und durch den Anker und die Erregerwicklung b an die Masse und zurück zur Batterie, ein anderer Zweig fliesst durch den geschlossenen Kontakt r1, t1 zur Klemme a1 und unmittelbar durch die Erregerwicklung der Feldmagnete b. Das stark erregte Feld rückt in bekannter Weise die Zahnkupplung d, e ein. Der Luftkatarakt ist nun so eingestellt, dass er nach einem Zeitraum, innerhalb dessen dieser Kuppelvorgang vollendet ist, den Kolben pl niedersinken lässt, indem durch die feine Bohrung M allmählich unter der Saugwirkung des Kolbens Luft in den Zylinder ql eingesogen wird. Bei
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schlossen.
Hiedurch wird der Widerstand wausgeschaltet und der Strom fliesst vom Schalter h durch die Kontakte M, ol und die Leitung Z2 unmittelbar über die Bürste a2 in den Anker und von der Bürste al durch die Serien wicklung, von wo er über Masse zur Batterie zurückgelangt.
Nach Öffnung des Druckknopfes k drückt die Elektromagnetfeder y den Anker l1 nach oben und hebt durch Vermittlung des Kontaktes n1, o1 den Kataraktkolben wieder in seine Anfanges- lage, wobei das Druckventil 27 die Luft ausströmen lässt. Eine Feder 100, die schwächer ist als
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durch eine nicht gezeichnete Regelungsschraube für die feine Bohrung 28 kann die Zeitdauer des Niedersinkcns genau eingestellt werden.
Bei der Ausfübrungsform nach Fig. 7 ist das geerdete Ende der Relaisspule durch einen Kontakt an Masse gelegt, den der zweite Schalter in seiner Endstellung schliesst : Dadurch ist der Schluss des zweiten Schalters gesichert, auch wenn etwaige Unterbrechungen des vom Anker des Elektromotors eingerückten Kontaktes eintreten, was infolge der an der Ankerwelle auftretendenkleinenachsialenSchwankungenvorkommenkann.
Bei dieser Ausführungsform ist ebenso wie in Fig. 1 der Anker a des Andrehmotors innerhalb der Feldmagnete b in bekannter Weise axial verschiebbar derart angeordnet, dass er nach Erregung der Feldmagnete aus der gezeichneten Stellung unter Überwindung einer Feder in eine Stellung
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der Einrichtung ist in der Hauptsache dieselbe wie diejenige der Einrichtung nach Fig. 1 und braucht daher hier nicht näher beschrieben zu werden. Die übereinstimmenden Teile haben dieselben Buchstabenbezeichnungen wie in Fig. l.
Abweichend von Fig. 1 ist die dort vorgesehene Hilfsspule v bei der Anordnung nach Fi
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**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.