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Zusatzinstrumentarium für zu therapeutischen Zwecken dienende Anschlussapparate.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Zusatzinstrumentarium für zu therapeutischen Zwecken dienende Anschlussapparate, durch das ein periodisches An- und Abschwellen der durch den Körper des Patienten zu leitenden galvanischen, sinoidalen oder faradischen Ströme erzielt werden soll. Die bekannten zu letztgenanntcm Zwecke benutzten Apparate sind räumlich getrennt vom Anschlussapparat angeordnet. Das An- und Abschwellen des Gebrauchsstromes wird bei diesen Apparaten durch periodisches Ein-und Ausschalten eines im Gebrauchsstromkreise
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der Erfindung liegt darin, dass die Kontaktträgerwelle des Zusatzapparates unmittelbar mit der Antriebswelle des Anschlussapparates gekuppelt ist. Der Widerstand. an dem der Kontaktträger rotiert, ist zweckmässig zylindrisch ausgebildet.
Der durch die Erfindung erzielte technische Fortschritt liesst namentlich in dem gedrängten . Aufbau sowie in dem einfachen Antrieb und in der bequemen Handhabung des Zusatzinstiu- mentariums. Im Vergleich zu bekannten Apparaten sind auch dessen Herstellungskosten ver- tingert. Durch Ausbilding des Zusatzinstrumentariums nach Art eines Spannungsteilers ist aucheinstetigesZu-undAbnehmenderSpannungdesGebrauchsstromesermöglicht.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform veranschaulicht.
Fig. 1 und 2 sind schaubildliche Darstellhingen des Zusatzinstrumentariums.
Fig. 3 veranschaulicht schematisch die Wirkungsweise des Zusatzinstrumentariums.
Auf der Platte a des Anschlussapparates ist das zylindrisch gestaltete und mit einem Sockel
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ausserdem auf dem inneren Kontaktring i. Die Kontaktfeder g gleitet auf dem äusseren Ring h.
Auf dem Widerstand k schleift ausserdem die Kontaktfeder/, die mit der Kontaktfeder 9 durch ''linen Leitungsdraht m verbunden ist.
Der Widerstand A ist an diametral gegenüberliegenden Punkten ? : mit den Klemmen n des Generatorstromkreises verbunden. Die Ringe h, i stehen mit den Klemmen p des Gebrauchsstromkreises in Verbindung. in dem der Körper des Patienten eingeschaltet ist.
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im Innern des Gehäuses b angeordnetes Vorgelege derartig mit der Welle c verbunden, dass diese von der Welle v mit verringerter Geschwindigkeit angetrieben wird.
Bei der Drehung des Armes d wird, wie aus Fig. 2 hervorgeht, der durch den Generator TZ"ugte Strom, z. B. ein galvanischer Strom, periodisch abwechselnd nach der positiven und negativen Seite vom Werte 0 bis zu einem Maximum verstärkt und wieder bis 0 abgeschwächt (Fig. 3).
Der Undulator kann auch, ohne dass sich das Wesen des Erfindungsgegenstandes ändert, mit einem als einfache Kurbel ausgebildeten, rotierenden Arm versehen sein, der nur eine einzige an dem Widerstand k und an einem Kontaktring gleitende Kontaktfeder besitzt. In diesem Fall finden die Schwankungen des Stromes nur nach der einen Seite statt.
Bei einzelnen therapeutischen Anwendungen der undulierenden Ströme ist es erwünscht, der Kurve des durch den Körper des Patienten zu leitenden Stromes eine trapezförmige Gestalt zu geben, d. h. den Maximal-und den Minimalwett des Stromes während eines Teiles der Umdrehung der Kontakte konstant zu halten. Auf diese Weise wird der Mittelwert des Stromes erhöht und damit eine Verkürzung der Behandlungszeit erzielt. Dieses Ziel kann bei der bese, hriebenen Ausführungsform des Zusatzapparates dadurch erreicht weiden, dass man den Winkelabstand der Drehkontakte abweichend von 1800 wählt, wobei. man die beiden Drehkontakte zweckmässig derartig gegeneinander einstellbar macht, dass ihr Winkelabstand geändert werden kann.
Hiedurch ist der Vorteil erzielt, dass der Arzt durch Verstellung des Winkels, den die Drehkontakte bilden, eine Änderung der dem Gebrauchsstrom entsprechenden Kurve herbeiführen kann. was bei verschiedener Anwendung des Apparates und mit Rücksicht auf die verschiedene Empfindlichkeit der Patienten sehr erwünscht ist.
Eine solche Ausführungsform des Zusatzapparates ist in Fig. 4 bis 7 dargestellt.
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stellungen seiner Wirkungsweise.
Auf der Antriebswelle b ist ein Arm c befestigt, während ein zweiter Arm d auf dieser Welle lose drehbar ist. Mittels einer an dem Arm d angeordneten Stellschraube e, die in einem geschlitzten Bogenstück f des anderen Armes c geführt ist, können die beiden Arme in verschiedenen Winkelabstand eingestellt werden.
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schleifen auf dem Ringwiderstand n, der an diametral gegenüberliegenden Punkten 0 mit den Klemmen p des Anschlussapparates verbunden ist. Der Kontakt i gleitet auf einem inneren Kontaktring r, während der Kontakt 11l auf einem äusseren Kontaktring s schleift. Die Ringe r. s sind mit den Klemmen t des Gebrauchsstromkreises verbunden. Der Kontakt i ist unmittelbar
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Sind die beiden Arme c. d, wie in Fig. 5 dargestellt ist, um 180"gegeneinander verstellt. so entspricht die bei der Drehung der Welle b eintretende Veränderung des Stromes der in FilZ. 3 angegebenen Kurve, welche spitze Maxima und Minima aufweist. Die Punkte I und II des Stromverlaufes entsprechen den Stellungen I und II der Arme c, d.
Will man dem Stromverlauf eine trapezförmige Gestalt geben, so braucht man nur die
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einander einstellen. Werden die Arme c, d in der eingeknickten Stellung nach Fig. 6 in Umdrehung gesetzt, so bleibt der durch den Körper u des Patienten zu leitende Gebrauchsstrom solange konstant, als sich beide Arme c, d auf dem gleichen, durch die Stromzuführungsstellen o begrenzten Abschnitt des Ringwiderstandes 71 befinden. Die Punkte I bis FZ des in Fig. 7 dargestellten Stromverlaufes entsprechen den Stellungen I bis VI der Arme c, d.
Je nach der Grösse des Winkels, den die Arme c, d miteinander bilden, ist das trapezförmige Schaubild des Stromverlaufes verschieden Sach. Durch Verringerung des im Anschlussapparate
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Ist bloss ein einziger mit dem Widerstand zusammenwirkender Drehkontakt vorgesehen so kann der Kuive des Gebrauchssti@mes dadurch eine trapezfölmige Gestalt gegeben werden, dass die Widerstandselemente, die in der Nähe der dem Höchstwert des Gebrauchsstromes ent- sprechenden Stelle des Widerstandes liegen, kurzgeschlossen sind.
Eine solche Ausführungsform des Undulators ist in Fig. 8 veranschaulicht.
Auf der Antriebswelle b des Undulators, ist bloss der Arm c angebracht, der zwei strom- leitend miteinander verbundene Kontakte d und e trägt. Der Kontakt d schleift auf dem bel dem dargestellten Ausführungsbeispiel ringförmig gestalteten Widerstand f, der an dianietral
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gegenüberliegenden Stellen g, h mit den Stromzufühiungsklenmen i verbunden ist. Der Kontakt e gleitet auf einem Kontaktring k. Dieser Ring ist mit der Klemme in verbunden, an welche die den Körper n des Patienten einschliessende Leitung angeschlossen ist.
Statt der Kontak d d, e kann auch ein gemeinsames, auf dem Widerstard f und dem Ring k schleifendes Konstack@@tück vorgesehen sein. ble, nente des Widerstands f sind in der Nähe der Stelle h, die bei normaler Ausführung dem Höchstwert des Gebrauchsstromes, d. h. den Spitzen der in Fig. 9 dargestellten Kurve entsprechen würde, kurzgeschlossen. Das Kurzschliessen kann beispielsweise durch Einfügen eines aus leitendem Stoff bestehenden Bogenstückes o in den Widerstand f oder durch Verlöten benachbarter Windungen usw. erzielt werden.
Bei der Drehung der Welle b wird der Strom an der kurzgeschlossenen Strecke o des Widerstandes f während einer gewissen Zeit konstant gehalten, so dass die Stromkurve die in
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dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzinstrumentarium als ein nach Art eines Spannungsteilers wirkender Undulator ausgebildet ist, dessen Kontaktträger an einem zweckmässig ringförmig gestalteten Widerstand rotiert.