AT78661B - Vorrichtung zur Verhütung von seitlichem Stoffaustritt an Holländer-Walzenachsen. - Google Patents

Vorrichtung zur Verhütung von seitlichem Stoffaustritt an Holländer-Walzenachsen.

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  Vorrichtung zur Verhütung von seitlichem   Stoffaustritt   an   Holländer-Walzenachsen.   



   . Bei Papierholländern wird die Mahlwalze mit der Haube abgedeckt, um den von der Walze abgeschleuderten Stoff aufzufangen. Da zwischen den Seitenwänden der Haube und der Mahlwalze ein gewisser Spielraum bleiben muss, so   fällt ein Teil   des gegen die Haubendecke geschleuderten Stoffes an den inneren Seitenwänden der Haube herab auf die Mahlwalzenachse und findet von da allmählich den Weg nach aussen, weil die Mahlwalzenachse wegen des Hebens und Senkens der Mahlwalze von der Haube und der Holländertrogwand nicht dicht umschlossen werden darf.

   Um dieses Austreten des Stoffes zu verhüten, sind verschiedene Abdichtungen im Gebrauch, die alle daraui beruhen, die Zwischenräume zwischen den   Mahlwalzen-und Haubenseitenwänden   in der Näbe der Mahlwalzenachse   abzuschliessen,   so dass kein Stoff auf die Mahlwalzenachse fallen kann. 



   Diese Abdichtungen haben den Übelstand, dass die Dichtungsflächen sehr rascher Abnutzung unterworfen sind, weil es unvermeidlich ist, dass nach und nach etwas Stoff unter die Dichtungsflächen kommt, wodurch dieselben rauh und undicht werden. Diese Dichtungen sind auch Kraftverzehrer, weil sie, wenn sie ihren Zweck richtig erfüllen sollen, an die Mahlwalzenstirnfläche angepasst werden müssen und dadurch bremsend wirken. 



   Diese Übelstände sollen durch die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung vermieden werden. 



   An den beiden Stirnflächen der Mahlwalze a werden auf die Mahlwalzenachse kegelförmige mit Rippen c versehene Ringe b fest aufgesetzt Der zwischen der Mahlwalze   n   und der Stirnwand der Haube d durchtretende Stoff fällt auf die Kegelfläche der Ringe b und wird durch die Rippen c zunächst gezwungen, die Drehbewegung der Holländerachse bzw. der Scheiben b mitzumachen. Durch die ihm damit erteilte Fliehkraft, die aber nicht so gross ist, dass sie die Adhäsion an den   Kegelflächen ganz überwindet,   wird der Stoff an den Kegelflächen nach dem grössten Durchmesser bis zu den Stirnflächen der Mahlwalze getrieben, von wo er wieder in den Holländertrog abgeschleudert wird.

   Durch die entsprechende Schrägstellung der Rippen c wird dem Stoff ausserdem noch eine gewisse Zusatzgeschwindigkeit in der Richtung nach der   Mahlwalzenstirnfläche   zu erteilt. Es   1st   also bei umlaufender Mahlwalzenachse nicht möglich, dass Stoff zwischen Achse und Haube seitlich austritt. Bei stillstehender Mahlwalze kann kein Stoff zwischen Mahlwalze und Haube herabfallen. 



   Die Rippen c können auch   schraubengangförmig   ohne die Ringe b unmittelbar auf die Holländerwelle aufgesetzt werden und fördern dann durch ihre   Schrägstellung.   wie eine Förderschnecke, den herabfallenden Stoff nach   den Walzenstirnflächen. Diese Schnecken   oder   Schrauben können ein-oder mehrgängig, kegelig   oder zylindrisch ausgebildet fein 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1.

   Vorrichtung   zur Verhütung von seitlichem Stoffaustritt zwischen Haube   und Mahl- walzenachse an   Papierstoffholländern,   dadurch gekennzeichnet, dass auf der Walzenachse an   die Stirnflächen der Walze (a) anschliessend kegelförmige Ringe () mit schräggestellten  
Rippen   (e)   befestigt sind, die den zwischen den Stirnflächen der Walze (a) und der
Haube   (fi)   durchtretenden auf die Kegel      fallenden Stoff nach der   Walzenstirnwand   treiben, von wo er in den Hulländertrog abgeschleudert wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Walzenachse EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT78661D 1917-03-08 1918-07-13 Vorrichtung zur Verhütung von seitlichem Stoffaustritt an Holländer-Walzenachsen. AT78661B (de)

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