AT78637B - Verfahren zur Verwertung der in Wasserrückkühlanlagen aufgewendeten Wärmemenge. - Google Patents

Verfahren zur Verwertung der in Wasserrückkühlanlagen aufgewendeten Wärmemenge.

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AT78637B
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Arthur Rozinek
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Description


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     Rückkühlanlagen   dienen dazu, angewärmte Wasser auf tiefere Temperaturen zu bringen, um es im Kreislauf für irgend einen Kühlvorgang wieder verwenden zu können. Die Kühlung erfolgt im wesentlichen derart, dass das Wasser fein verteilt mit einem Luftstrom in Berührung gebracht wird, wobei sich die Luft anwärmt und dadurch schon Wärme vom Wasser aufnimmt. 



    Hauptsächlich   erfolgt aber ein lebhaftes Verdunsten des Wassers, weil sich die angewärmte Luft mit Dampf sättigt. Die zum Verdampfen nötige Verdampfungswärmemenge wird dabei dem Wasser entzogen und bildet die Hauptursache der Wasserabkühlung. Dieser Verlauf bleibt im Wesen derselbe, ob es sich um Kühlwasser von Oberflächenkondensatoren, um solches von Gasgeneratoren oder beliebiger anderer Wärmeabgabestellen handelt. Jener Teil der Wärme, der durch das Wasser im Kühlwerk abgegeben wurde, wurde als Verlustwärme preisgegeben. 



   Die Erfindung bezweckt nun die vollständige oder teilweise Wiederverwertung dieser   Verlustwärme.   



   Es gibt viele Arbeitsvorgänge, bei denen Luft und Wasserdampf zur   Verwendung   gelangen, 
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 durch Ventilatoren   zugeführt.   Die der Führung des Arbeitsvorganges entsprechende Menge Wasserdampf wird in Kesseln eigens erzeugt und in die Generatoren eingeblasen. Es genügt nun vollkommen zur Führung des Arbeitsvorganges, wenn die aus einem Kühlturm abgesaugte Luft, die mit Wasserdampf geschwängert ist, eingeblasen wird. Dadurch wird die   son. st verlorene   Wärme des   Kühlturmes   ausgenutzt und es werden dabei die Kosten der Dampferzeugung erspart. 



  Es ist hiebei   gleichgültig,   ob der bei manchen Kühlanlagen zur Zugerzeugung verwendete Ventilator die Luft dem Generator unmittelbar zuführt oder ob eine Absaugung aus dem sonst mit freiem Zug arbeitenden Kühlturm erfolgt. 



   Eine ähnliche Verwertung der in   Rückkühlanlagen   verwendeten Wärmemenge wäre z. B. das Einblasen dieser feuchten Luft unter die Roste von Kesselanlagen an Stelle der jetzt   üblichen Bedämpfung.   



   Eine weitere Art der Ausnutzung dieser Wärme ist folgende : Es wird bei einem Kühlturm im Austrittsschacht eine aus gekühlten Rohren, gekühlten Flächen oder dgl. bestehende Kühlvorrichtung vorgesehen, auf der sich der mit der Luft abgehende Wasserdampf niederschlägt, der dann gesammelt abgeführt wird. Auf diese oder ähnliche Weise lässt sich Wasser als Destillat gewinnen, ohne dass für dessen Erzeugung eigene Wärme aufgewendet werden müsste, wie dies bei den gegenwärtig üblichen Verdampferanlagen von Kraftzentralen, die mit   Kesseldampf cdt r   einem Abdampf geheizt werden, der Fall ist. Die Einrichtung zum Niederschlagen und Gewinnen des im Kühlturm verdampften Wassers kann in verschiedener Weise eingerichtet sein und z. B. aus einem Wasserabscheider bestehen, durch den ein Ventilator einen Teil der Luft treibt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Verwertung der in   Wasserrückkühlanlagen aufgewendeten Wärmemenge,     dann   bestehend, dass der   als Wärmeabführmittel aus   dem Kühlturm oder dgl. entweichende
Wasserdampf einem Arbeitsverfahren unterworfen wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, darin bestehend, dass die durch den Kühler gehende Luft samt dem sich bildenden Dunst abgefangen und ganz oder teilweise für irgend einen Vorganl. : verwendet wird, bei dem Luft und Wasserdampf benötigt werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, darin bestehend, dass aus der mit Dunst geschwängerten abziehenden Luft das Wasser wiedergewonnen wird, sei es durch Entlangstreichen an kalten Flächen, wobei es sich darauf niederschlägt, sei es durch eigene Wasserabscheider, durch die die Luft geleitet wird, nachdem durch Unterkühlen mittels Zumischung ungekühlter Luft Nebel- bildun eingetreten ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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