DE418243C - Kuehlvorrichtung fuer Motorfahrzeuge - Google Patents
Kuehlvorrichtung fuer MotorfahrzeugeInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01P—COOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01P3/00—Liquid cooling
- F01P3/20—Cooling circuits not specific to a single part of engine or machine
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Kühlvorrichtung für Notorfahrzeuge. Bei größeren Motorlokomotiven bereitet die Kühlung des Motors und des Getriebes (z. B. des hydraulischen Getriebes) bedeutende Schwierigkeiten. Da man nicht so vielWasser mitführen kann, daß man das heiße Wasser einfach weglaufen läßt, muß man letzteres in geeigneten Apparaten zurückkühlen. Man kann hierzu sogenannte Oberflächenkühler wie beim Autoniobil oder Verdunstungskühler oder beides zugleich verwenden.
- bei dem Oberflächenkühler entsteht zwar kein Wasserverlust; der Kühler nimmt aber, da der Wärmeübergang vom Wasser auf die Ventilatorluft sehr gering ist, sehr große Dimensionen an, und der Kraftbedarf des Ventilators wird ganz erheblich. Außerdem liegt die Kühlzone sehr hoch, d. h. das heiße Wasser strömt dem Kühler mit sehr hoher Temperatur zu und verläßt denselben mit einer Ab- kühlung von nur wenigen Graden. Dadurch sind sehr große Wasserpurripen erforderlich.
- Der Verdunstungskühler arbeitet insofern günstiger, als wesentlich niedrigere Temperaturen, desgekühltenWassers erzielt werden, weil einerseits die kühlende Ventila, or:u#'t direkt mit dem herabrieselnden Wasser in Berührung kommt und weil durch die Sättigung der Luft mit verdampften Wasser dem übrigen Wasser große Wärmemengen entzogen werden. Ein Nachteil dieser Verdunstungskühler ist aber der Verlust des verdampften Wassers, wodurch der Aletionsradius der Lokomotive beschränkt wird.
- Dieser Nachteil läßt sich vermeiden, wenn man hinter den Verdunstungskühler einen Oberflächenkondensator schaltet, in welchem die von ersterem abziehenden Brüden durch natürliche oder künstliche Luftkühlung (wie bei einem Oberflächenkühler) niedergeschlagen werden, und das kondensierte Wasser dem Kühlwasservorrat wieder zuführt oder dem vom Motor kommenden heißen Kühlwasser zwecks Verkühlung zusetzt.
- Dieser Brüdenniederschla- ist zwar bei stationären Rückkühlanlagen bekannt, erfolgt aber dort mit Hilfe ungereinigten Wassers als Rückkühlmittel, und zwar zu dem ausgesprochenen Zweck, die in den Brüdendämpfen enthaltene Wärme zu verwerten, indem die Brüden dirckt zur Generatorgaserzeugung verwendet oder ihr Kondensat als destilliertes Kesselspeisewasser gewonnen wird.
- In diesem Falle, also bei Motorfahrzeugen, wird die dem Fahrzeug entgegenströmende Luft als Rückkühlmittel für den Niederschlag der Brüden verwendet, während die Rückgewinnung des Kühlwassers nicht zur Wärmeverwertung, sondern dazu dienen soll, den Aktionsradius des Fahrzeuges zu erhöhen und durch unmittelbaren Zusatz des Kondensats zum heißen Kühlwasser Raumbedarf und Gewicht der Kühleinrichtung auf ein Mindestmaß herabzudrücken. In der Abbildung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Der Weg des Wassers ist durch Pfeile gekennzeichnet. Es wird durch die Pumpe a aus dem Wasserbehälter b in die Kühlräume des Motors c gedrückt und gelangt von dort nach dem Verdunstungskühier d, der von unten mit der Kühlluft des Ventilators e beschickt wird. Das gekühlte Wasser läuft durch Rohr f dem Behälter b wieder zu, während die mit Wasserdampf gesättigte Luft durch den Kanal g dem Oberflächenkondensator h zuströmt und denselben bei 1 each dem Freien verläßt. Die Kühlluft des Kondensators wird von dem Ventilator k geliefert; sie strömt bei m -emeinsam mit der C, t' im Xondensator entsättigten Abluft des Verdunstungskühlers ins Freie. Das in li kondensierte Wasser fließt durch Rohr n dem Wasserbehälter b zu. Es kann aber auch durch Rohr o dem nach dem Verdunstungskühler d fließenden Motorabwasser zugesetzt werden, wodurch dieses vorgekühlt, die Kühler aber entlastet oder nach Gewicht und Raumbedarf kleiner bemessen werden können. Bei schnellaufenden Lokomotiven kann man den Kondensator und unter Umständen auch den Verdunstungskühler so anordnen, daß der relative Luftstrom den Ventilator entbehrlich macht oder dessen Kraftbedarf herabmindert. Selbstverständlich kann diese Kühlvorrichtung auch anderweitige Anwendung finden, z. B. zur Rückkühlung bei Dampflokomotiven mit Kondensation.
Claims (2)
- PATEi#",r-AN, SPRÜCHE: i. Kühlvorrichtung für MotQrfahrzeuge, bei welchen die Rückkühlung des heißen Motorkühlwassers zunächst in einem Verdunstungskühler erfolgt, dessen mit Wasserdampf gesättigte Abluft in einem Oberflächenkondensat or entwässert wird und das rückgekühlte Kühlwasser dem Kühlwasserbehälter wieder zufließt, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberflächenkondensator (h) durch Luft gekühlt wird.
- 2. Kühlvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kondenswasser des Oberflächenkondensators (A) zwecks Vorkühlung dem nach dem Verdunstungskühler .(d) strömenden Heißwasser zugesetzt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL60166D DE418243C (de) | 1924-05-07 | 1924-05-07 | Kuehlvorrichtung fuer Motorfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEL60166D DE418243C (de) | 1924-05-07 | 1924-05-07 | Kuehlvorrichtung fuer Motorfahrzeuge |
Publications (1)
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|---|---|
| DE418243C true DE418243C (de) | 1925-09-02 |
Family
ID=7280037
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL60166D Expired DE418243C (de) | 1924-05-07 | 1924-05-07 | Kuehlvorrichtung fuer Motorfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE418243C (de) |
-
1924
- 1924-05-07 DE DEL60166D patent/DE418243C/de not_active Expired
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