AT77388B - Verfahren zur Verarbeitung fehlerhafter Seidenkokons. - Google Patents

Verfahren zur Verarbeitung fehlerhafter Seidenkokons.

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AT77388B
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  Verfahren zur Verarbeitung   fehlerhafter Seidenkokoüs.   



   Fehlerhafte, nicht zum Abhaspeln geeignete Kokons, auch sogenannte wilde Kokons, wurden bisher in der Weise verwertet, dass auf der Schlagmaschine die   Fäden gelöst   und die in den Kokons befindlichen Puppenreste entfernt und darauf die Kokons in einen Wolf gebracht wurden, worauf das auf der Trommel gebildete   Vliess,   nachdem es eine mässige Dicke erreicht hatte, zerschnitten und aus den Zähnen   herausgewkcit wurde,   um dann durch Hacken oder auf Zerreissmaschinen zur weiteren Verarbeitung auf den Krempeln oder Strecken vorbereitet zu werden. Dieses Verfahren ist sehr   unzweckmässig   und zeitraubend.

   Die Trommel des Wolfes geht infolge des   Hängenbleibens   der langen Seidenfäden immer schwerer und bleibt, wenn das Vliess eine gewisse Dicke erreicht hat, ganz stehen, so dass die   Dicke des Vliel3es   sehr beschränkt ist und trotzdem seine Erzeugung einen ziemlich grossen Arbeitsaufwand erfordert. Während das Vliess auf der Trommel zerschnitten und von derselben abgenommen wird, muss die Maschine ruhen, so dass sie ungenügend ausgenutzt wird. 



   Von allen diesen Nachteilen ist das Verfahren gemäss vorliegender Erfindung frei, welches darin besteht, dass die Kokons für sich oder mit anderen Spinnstoffen vermischt mittels einer Schneidmaschine zerkleinert, dann nach Reinigung auf einer Schlagmaschine durch einen Wolf geführt und hierauf auf Krempeln und Strecken weiter verarbeitet werden. 



   Zum Zerschneiden der Kokons kann beispielsweise eine Schneidmaschine mit über einem Tische in Führungen auf und nieder beweglichem Messer verwendet werden.. Das zu zerschneidende Gut wird zu einem Stosse geschichtet, auf den Tisch der Maschine ge- legt und in solche Lage zu dem Messer gebracht, dass die Kokons in Stücke von ge- wünschter Grösse zerschnitten werden. Ein Zerschneiden in zwei oder drei Stücke genügt in den meisten Fällen. 



   Das Gut, in welchem durch die   Schneidmaschine   das Fädengewirr zerrissen ist, kommt dann in die Schlagmaschine und wird in dieser von den ihm anhaftenden Verunreinigungen befreit, wobei zugleich eine Auflockerung der Fäden stattfindet. Die dann folgende Verarbeitung des Gutes auf dem Wolf geschieht ohne jede   Unterbrochung, und nach   dieser Verarbeitung kann das Gut, ohne dass ein weiteres Zerreissen desselben stattzufinden braucht, auf Krempelmaschinen und Strecken für das Verspinnen zu   Chappe-oder   Bourettegarnen vorbereitet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Verfahren zur Verarbeitung fehlerhafter Seidenkokons, dadurch gekennzeichnet, dass die Kokons für sich oder mit anderen Spinnstoffen vermischt mittels einer Schneidmaschine zerkleinert, dann nach Reinigung auf einer Schlagmaschine durch einen Wolf geführt und hierauf auf Krempeln und Strecken weiter verarbeitet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT77388D 1916-09-20 1917-08-23 Verfahren zur Verarbeitung fehlerhafter Seidenkokons. AT77388B (de)

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