AT77138B - Panzer gegen den Druck von Geschossen und Sprengstoffen. - Google Patents
Panzer gegen den Druck von Geschossen und Sprengstoffen.Info
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Description
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Panzer gegen den Druck von Geschossen und Sprengstoffen.
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besonders auch zum Schutze von Schiffen gegen Torpedos und Minen.
Es ist eine bekannte Tatsache, dass bis jetzt jeder Panzer derart ausgeführt ist, dass er dem ortlichen, plötzlichen Druck von Geschossen und Sprengstoffen einen festen Widerstand entgegensetzt, während die Durchschlagskraft- der neuzeitlichen Geschosse unll die Br sanz der Sprengstoffe jeden derartigen Widerstand überwindet.
Die schweren Panzerplatten mit besonderen Eigenschaften, weiche man bis heute hergestellt und angewendet hat, genügen nicht. da sie den plötzlichen Druck nicht schnell genug weiter übertragen und verteilen und deshalb
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die Erfindung Von dem Grundgedanken aus, dem Druck der Ges'hosse und Sprengstoffe keinen direkten Widerstand durch einen fest angebrachten, starren Panzer zu bieten, sondern den Druck s't sihuell wie möglich vermittelst bestimmter Stoffe weiter zu übertragen und zu verteilen.
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s@nderen Eigens haften ausserordentlich geeignet, indem sie jedem noch so flössen Druck wider- st hen können, da s e ihn unmittelbar an eine fein verteitte mechan'sche Mischung weiter übertragen und verteilen, wodurch die Wirkung des Druckes plötzlich aufgehoben werden kann.
Na-h dies"m natürlichen Grundgedanken darf der Teil eines Panzers, auf den ein der-
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derart frei bewegen können, dass alle an den Schwingungen teilnehmen, welche bei der Übertragung und Verte lung des Druckes auftreten. Dies kann nur dann erreicht werden, wenn das eigentliche Panzermaterial, welches den Druck aufheben muss, aus einem sehrelast'schen, und zwar
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Die kleinsten trockenen Luftteiiehen müssen nämiich von einem ebenso fein verteilten, ausser- @rdentlich harten (also der Form nach unveränderlichen) Stoff umgeben sein, welcher auch noch
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Diamanten nahekommt.
Dieses magnetisch oder auf andere Weise aufbereitete Titineigeüery, schliesst in vollkommen trockenem Zustande mehr als 45% des von ihm eingenommenen Raumes
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Naturprodukt in einem, am besten etwas federnden Raum so kompakt wie möglich aufstaut und dann abschliesst, besteht der ganze Inhalt aus einer ausserordentlich harten, aber wegen der dar ; n enthaltenen unendlichen Zahl enger Luftkanäle schwammartigen Masse.
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ausserordentlichen Widerstand dieser Masse erhalten werden, wodurch eine derartige Wärme entwickelt wird, dass z. B. eine Infanteriekugel, welche mit voller anfangsgeschwindigkeit darin eindringt, innerhalb einiger Zentimeter derart vernichtet wird, dass davon nur der ganz zerrissene Stahlmantel übrigbleibt.
Es ist eine bekannte Tatsache, dass gewöhnlicher Sand als Deckungsmateril gegen Geschosse verwendet wird, was natürlich nur insofern zweckmässig sein kann, als er fein verteilt, ist, welcher Vorteil aber wieder grösstenteils durch seine weiteren Eigenschaften aufgehoben wird, indem er als reiner Kiesel oder Quarz zwar hart, aber auch leicht und kr : stallinisch ist, also flache Seiten hat und leicht spaltet und zu Pulver zermalmt wird, während alle erd @gen Bestandteile, wie Magnesiu, Aluminium- und Kalziumverbindungne, ebenfalls leicht und n@@istens weich sind lU\\1 deshalb selbst durch eigenen Druck zu Staub zerfallen. Aus dem Gesagten geht hervor, dass gewöhnliche Sandarten weder als zweckmässiger Widerstandsstoff, noch als Trennungsstoff systematisch angewendet werden können.
Nach der Erfindung kann der Panzer gegen den Druck von Geschossen aus gleichartigen
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dann die Umhüllung und schliesslich den Inhalt darstellen. Diese gleichartigen Teile können von beliebigen Formen und Abmessungen sein. Zweckmässig macht man s : e derart, dass sie in bezug auf die Umhüllung derart gleichförmig sind, dass sie nach der Art von Mauersteinen neben, aufoder hintereinander gestellt werden können. Sie bilden also eine Art Kasten oder Behälter, welche mit Titaneisenerz in Sandfoml gefüllt sind und zweckmässig doppelte oder mehrfache Wände haben, welche lose in ein Gerippe passen, derart, dass s : e elastisch ausweichen können.
Sobald ein Geschoss diese Kasten betrifft, durchbohrt es die Aussenwand, kommt aber im Titaneisenerz bald zum Stillstand. Die Energie des Geschosses wird dabei grösstenteils direkt
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nach den Wänden des Kastens fortgepflanzt, welche deswegen nur einem sehr gelingen Druk zu widerstehen haben. Es ist zweckmässig, durch verschiedene Trennungswände die Menge des Titanerzes in einem Behälter in Teile zu trennen.
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der Explosion hauptsächlich in Wärme Umgesetzt wird, welche in der Titaneisenerzmasse verbleibt und sich weiter in einem über eine grosse Oberfläche verteilten und dadurch verhältnismässig geringenmechanischenDruckerschöpft.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Panzer gegen den Druck von Geschossen und SprengstoSen. gekennzeichnet durch
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|---|---|---|---|
| NL77138X | 1917-06-15 |
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1917
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