<Desc/Clms Page number 1>
Hutpresse mit Meivorrichtung.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Hutpresse, deren Einrichtung dazu dient, den inneren Umfang eines ovalen oder kreisrunden Hutkörpers unter gleichzeitiger Erwärmung zu erweitern und zu messen.
Die übliche Hutpresse besteht aus einer konzentrisch sich erweiternden, geschlossenen Form, welche unmittelbar zu erwärmen ist und deren Umfang gleichzeitig mittels einer Skala gemessen und abgelesen werden kann.
Es sind nun verschiedene Vorrichtungen bekannt, die den Zweck haben, die Form einer Mütze unter Anwendung von Wärme zu verändern und sich hiezu zweier von Hand radial verschiebbarer Formstücke bedienen.
Die vorliegende Erfindung, die ebenfalls solche Formstücke verwendet, unterscheidet sich von diesen bekannten Vorrichtungen durch die eigenartige Ausbildung der Pressbänder a. b und deren nur mittelbare Beheizung an Stelle der üblichen unmittelbaren Beheizung.
Angewendet wird die Erfindung für die Messung von Mützen, Hüten und dgl. : die in Fig. 1 und 2 dargestellte Bauart dient besonders für Militärmützen. Die Fig. 1 zeigt pinen senkrechten Schnitt durch die Mitte der Presse, während die Fig. 2 deren Grundriss darstellt, wobei der Deckel c abgenommen ist.
Die Presse besteht aus den beiden dünnen Stahlbändern a und deren äusseres Hand 6 das innere Band a federnd umschliesst. Das Band ist an beiden Enden angeschärft, so dass es in Band (J übergehend, mit diesen : eine geschlossene Fläche, die
EMI1.1
während die Bänder sich gegen die Druckstücke e nur federnd anlegen. Die Druckstücke d und e ruhen auf der Grundplatte 9 und sind auf dieser radial in Führungen verschiebbar.
An jedem Druekstuck ist eine Rolle h angebracht. auf die der Rand der Hubscheiben @ bzw. k wirkt. Diese Scheiben sind mit der Achse I fest verbunden und an dieser ist der Handhebelmbefestigt.
EMI1.2
Druckstücke wieder durch angebrachte Federn 11 zurÜck und die Bänder verringern ihren Umfang.
Um den Umfang der Bänder in jeder Stellung messen zu können, ist auf dem
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
sondern die Druckstücke c und d erwärmt. Zu diesem Zwecke bewegen die Druckstücke c und d sich über einer Öffnung u in der Grundplatte y und verschliessen diese in jeder Stellung, so dass dabei heisse Luft nicht in den Innenraum der Mütze gelangen kann, sondern durch die Löcher v im Unterbau < entweichen muss.
Die Grundplatte 9 dient auch durch ihren Überstand über den Unterbau als Auflage für die Mutze. An der Stelle des Mützenschirmes ist der Überstand unterbrochen.
Die unter den Öffnungen u befindlichen Flammen erwärmen die Druckstucke, und diese geben die Wärme an die Segmente. f ab und diese letzteren verteilen die Wärme dann an die Bänder a und b.
Von Wichtigkeit ist, dass die Formbänder a und b der Kopfform entsprechend kegelig geformt sind.
PATENT-ANSPRÜCHE-
1. Hutpresse mit Messvorrichtung für ovale und kreisrunde Hatkörper. dadurch gekennzeichnet, dass die Form aus zwei übereinandergreifenden federnden Bändern (a, 1 gebildet ist, die an mehreren radial verschiebbaren Druckstücken (d, e) teils anliegen, teils befestigt sind und dass der die Form feststellende Handhebel (m) gleichzeitig auf einer Skala (p) den Formumfang anzeigt.