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Dosenmembranmanometer.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Dosenmembranmanometer, bei dem die Bewegungs- übertragung zwischen der sich ausdehnenden und zusammenziehenden Dose auf die Zeigerachse durch eine schraubenförmig gestattete Schubknrvc erfolgt und ein selbsttätiges Abschluss-
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ferner die Ausführungsform des Abschlussventils in solcher Weise, dass Membran und Ventil ein vom Gehäuse unabhängiges, abgeschlossenes Ganzes bilden und daher leicht ersetzt werden können.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar in zwei Ausiuhrungsformen.
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Zcigerachse exzentrisch zur Membran steht. Die Fig. 5 zeigt in vergrössertem Massstab die schraubenförmige Schubkurve im Querschnitt, in Oberansicht und in schaubildlicher Ansicht
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mit der Druckleitung in Verbindung steht, so dass die nach der Zeigerachse zu (in Fig. 3 nach rechts) gelegene Membranplatte sich bei zunehmendem Druck nach rechts (auswärts), bei ab- nehmenden truck nach links (einwärts) bewegt. Auf dieser Membran ist eine aus einem flachen
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kurve nach der einen oder der anderen Seite hin gedreht wird.
Die neue Übertragungsanordnung bietet den Vorteil grosser Einfachheit, es sind nur wenige
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Membranmanometer der beschriebenen Art sind für die Messung von niederen Drucken und wenn, wie auf Fahrzeugen, Erschütterungen zu befürchten sind, besonders geeignet. Sie be. sitzen aber den Nachteil, dass beim auch nur sehr vorübergehenden Eintritt von Überdruck die Membran rettungslos deformiert wird, wonach dann selbstverständlich das Manometer nicht mehr genau anzeigt. Diesem Ubelstamd wird nach der Erfindung dadurch abgeholfen, dass in die Druckeintrit. tsöilnung der Doppelmembran ein Ventil eingebaut ist, das von der der Eintritt- öffnung gegenüberliegenden, bei Druckänderungen sich bewegenden Wandung der Doppel- membran gesteuert wird und die Membrankapsel selbsttätig gegen das Druckmittel abschliesst, sobald der zulässige Druck überschritten wird.
Es sei bemerkt, dass es bereits bekannt ist, bei Manometern mit einfacher, in ein Druckgehäuse eingebauter Membran diese gegen Überdruck dadurch zu sichern, dass durch ein von der Membran gesteuertes Ventil bei eintretendem Überdruck das Gehäuse gegen das Druckmittel abgeschlossen wird. Demgegenüber besteht die Erfindung in, der. Auwendung des bekannten selbsttätigen Druckabschlussventils auf ein Manometer mit Dosen-oder Doppelmembran in der Weise, dass der Körper des Abschlussventils auf der einen und der Ventilsitz auf der anderen Wandung der Dosenmembran befestigt sind.
Hiebei bildet die Doammembran mit dem Ventil ein selbständiges, in sich abgeschlossenes Ganzes, was nicht der Fall ist, wenn, wie bei der be-
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eine grössere Betriebssicherheit und eine erhebliche Vereinfachung bei der Montage und bei etwaiger Auswechslung der Men1bn erreicht, und das bedeutet einen wesentlichen Fortschritt im Kraftfahrzeug-und Luftfahrzeugwesen.
Nach der Erfindung ist an der die Schubkurve 3 tragenden Membranwandung ein in das
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angebracht. Letztere wird abgeschlossen, sobald die Ausdehnung der Dosenmembran das zulässige Höchstmass erreicht, und verhindert dadurch eine übermässige Ausdehnung oder Zerstörung der Membran und des Zeigerwerkes.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Dosenmembranmanometer mit Zeigerantricb durch eine schraubenförmig gewundene Schubkurve, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubkurve (3) zentrisch zur Zeigerachse angeordnet und starr entweder an der Membran oder an der Zeigerachse befestigt ist.