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Dauer-Indikator.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, den auf einen beliebigen Indikator J einwirkenden mittleren Druck dauernd zu bestimmen.
Zu diesem Zwecke ist mit dem Indikator J ein von demselben direkt gesteuertes Durchtassorgan D verbunden, das dem jeweiliger mittleren wirksamen Indikatordruck ent- sprechende Mengen eines beliebigen Messmittels durchlässt, die durch eine besondere be-
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(Fig. 1 und 3) oder der Kolben k (Fig. 2 und 4) immer nur von dem wirksamen Nutzdruck betätigt wird, da der Gegendruck im Stutzen al dem Cberdruck im Stutzen ar' entgegenwirkt oder umgekehrt.
Fig. 1 ist in Indikator J mit gewellter Plattenfeder f. die die beiden Druckräume bl und b2 absperrt und die zu indizierenden Drücke aufnimmt, wobei ihre Bewegungen
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Federbunden l1 und l2 ist die Kolbentange h frei beweglich, so dass die Feder f, bei Überdruck im Raum b1 vom Bund m2 zusammengedrückt, mit ihrem Bund 11 auf dessen
Sitz 13 ruht und die Kolbenstange h in den Federband 11 eindringt, bei überdruck im Raum b2 aber der Bund ni den Federbund 11 fasst und die dadurch zusammengedrückte
Feder f sich an den Gehäusedockel gl anlehnt, wobei die Kolbenstange h im Federbund l2 austritt.
Die Kolbenstange h ist an den Druckräumen bl und b2 nach aussen hin durch
Labyrinthdichtungenpabgedichtet.
Dieser bekannte Indikator J von Schäffer und Budenberg in Magdeburg-Buckau ist nun durch ein Verbindungsstück M und eine Verlängerung 111 der Kolbenstange 11 cben- falls mit einem Durchlassorgan D verbunden, dessen Einrichtungen dieselben sind wie in
Fig. 1. Der kolbenartige Durchlass d für das Messmittel kann auch durch beliebige Ventile,
Schieber, Klappen 11. s. w. ersetzt werden.
Während die Fig. 1 und 2 Indikatoren darstellen, bei welchen ein das Durchlassorgan D durchströmendes besonderes Messmittel Anwendung findet, zeigen die Fig. 3 und 4
Indikatoren, bei denen direkt ein Teil des dieselben betätigenden Druckmittels, z. B. Gas einer Gasmaschine, oder Druckwasser einer Wassersäulenmaschine, oder Pressluft eines
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förmige, am inneren Ende geschlossene Durchlassorgan D im Druckraum b2 eingesetzt und besitzt einen oder mehrere Durchlasskanäle e gleicher Länge wie derjenige des an dieser Stelle auf dem Durchlassorgan D aufgeschliffenen hnlsenförmigen Durchlasses d, der mit der Plattfeder f fest verbunden ist und sich bei deren Bewegungen an dem oder den Kanälen e verschiebt. q ist eine Justierschraube.
Fig. 4 stellt einen Indikator J dar, dessen Kolben direkt den Durchlass d bildet Zu diesem Zweck befinden sich im Zylinder c ein oder mehrere, dem Kolben k gleich hohe Seitenkanäle e, die in das rohrförmige Durchlassorgan D einmünden. Die in den Gehäusen 9 befindlichen zwei Indikatorfedern f1 und f2 sind, im ungespannten Zustand genau passend, beiderseits des Kolbens k zwischen die Gehäusedeckel go und g7. eingesetzt.
Die Funktion der Mechanismen in den Fig. ! bis 4 ist folgende : Im Ruhezustand halt der Durchlass d den oder die Austrittskanals e für das Messmittel versperrt, erhält jedoch der Indikator Druck, so worden der oder die Durchlasskanäle e entsprechend den in den Druckräumen b1 und b2 auftretenden Druckdifferenzen, und zwar diesen proportional, mehr oder weniger geöffnet, so dass die bei jedem Indikatordruckwechsel aus dem Durchlass- organ D bezw. d abfliessende oder austretende und besonders zu messende Menge des
Messmittels jederzeit dem jeweilig vorherrschenden mittleren wirksamen Indikatordruck entspricht.
Das DurchlaUorgan D kann auch zwei Austrittswege für das Messmittel erhalten derart, dass die aus dem einen Weg austretende Menge des letzteren dem mittleren wirk- samen Druck im Druckraum bl und die aus dem anderen Weg austretende Menge dem- jenigen im Druckraume & proportional ist.
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