AT76131B - Bohrlochneigungsmesser mit Kreiselkompaß. - Google Patents

Bohrlochneigungsmesser mit Kreiselkompaß.

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AT76131B
AT76131B AT76131DA AT76131B AT 76131 B AT76131 B AT 76131B AT 76131D A AT76131D A AT 76131DA AT 76131 B AT76131 B AT 76131B
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AT
Austria
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sleeve
borehole
stop
borehole inclinometer
ring
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Hermanus Mattheus Smitt
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Hermanus Mattheus Smitt
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  • Shaping By String And By Release Of Stress In Plastics And The Like (AREA)

Description


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   räumlichen   Lage der zur Herstellung von Schächten, insbesondere   Gefrierschächten,   dienenden   Bohrlöcher zur   Aufgabe haben. 



   Bei der Konstruktion des vorliegenden Apparat, es ist der Nachteil der Verwendung von Magneten vermieden, die bekanntlich in sehr erheblichem Masse durch in der Nähe der Bohrlöcher befindliche Eisenmassen sowie durch den Erdmagnetismus und eisenhaltiges Gestein 
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 drehenden Masse, d. i. eines Kreiselkompasses, an   Stelle der : Magnetwirkung   benutzt wird. Die Erfindungen betreffen Ausbildungen eines solchen   photographiscb   zeichnenden Instrumentes und bezwecken die Präzision zu erhöhen und die   Ablesen-en   zu erleichtern. 



   Der aus einem Rohr von etwas kleinerem Durchmesser als das zu kontrollierende Bohrloch 
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 tin   bi) det   die   Hülse für   das eigentliche Instrument. Dieses ist in   dans rohrförmige   Gehäuse eingeschoben und darin befestigt, wobei dafür Sorge getragen ist, dass der Apparat durchaus wasserdicht eingeschlossen ist. 



   Bei dem vorlegenden Apparat wird in bekannter Weise eine in der Hülse fest eingehaute 
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 der Apparat selbst gedreht wird. 



   Das auf bekannte Weise erhaltene photographische Bild der Dosenlibelle zeigt demnach 
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 des Apparates auf bekannten Tiefen gemacht werden, kann die   räumliche Gestalt des Bohr-   loches ohneweiters ermittelt werden. 
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   Dies wird dadurch erreicht,   dtdj   in dem Apparate eine Filmschaltvorrichtung vorgesehen ist, mit elektromagnetischem Sperrwerk, bei welchem auf der Stirnfläche der Abwickelrolle ein 
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 folgenden Anschlagpaares den Sperrarm trifft ; es ist dabei der Film gerade in genügendem Masse weiter   geführt.   



    Zur Kontrollierung der Stellung der Kteiselachse ist auf der Spindel des Kreiselrahmens ein zweiter Skalenring angeordnet. Weitere Erfindungen an dem Bohrlochneigungsmesser haben Zenttiervorrichtungen für das Aussengehäuse'und die in dieses eingeschobenen Hülse für die meus-   vorrichtung sowie eine Einrichtung zum   Abdichten des Aussengehäuses   zum Gegenstande. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Apparates ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch den Apparat, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch den inneren Teil des Apparates in grösserem   Massatabe,   Fig. 3 eine Ansicht der Filmanordnung, Fig. 4 eine Ansicht der Vorrichtung zum Regulieren der Abwicklung des Films, Fig. 5 eine Ansicht eines erzeugten Bildes. 



   Der Apparat besteht aus einem äusseren rohrförmigen Gehäuse   1,   dessen unteres Ende 2 abgeschraubt werden kann, sowie einer inneren Hülse, welche die wesontlichsten   Untert. eile   des   Apparates enthält.   Das Gehäuse hat einen Durchmesser, welcher etwas kleiner ist als die lichte Weite der im Bohrloche befindlichen Rohre. Zwecks Zentrierung des Apparates sind am Ober- und Untyerende Zentriervorrichtungen angeordnet.

   Diese Zentriervorrichtungen sind folgendermassen eingerichtet :
In den Boden 3 des Gehäuses 1 ist ein Bolzen   4   genau passend, jedoch leicht verschiebbar eingesetzt ; am Ende des Bolzens beendet sich eine   Platte J,   in welcher drei oder mehr   Gelenk-   stücke 6 derart angelenkt sind, dass sie radial nach aussen   schwingen können.   Die Enden dieser   Gelenkstücke   sind an um den Zapfen 7 drehbaren Kniehebeln 8 angelenkt, die drehbare Rollen 9 tragen. Eine Feder 10 ist nun bestrebt, den Bolzen 4 nach unten und somit die Rollen nach aussen zu treiben, die sich dabei gegen die Innenwand des Bohrlochrohres legen.

   Es ist ersichtlich. dass diese Vorrichtung stets eine genaue Zentrierung des Gehäuses bewirkt, indem jede Rolle 9 sich auf gleichem Abstand von der Achse des Gehäuses befinden muss. 



   Die die wesentlichsten Mechanismen des Apparates enthaltende innere Hülse    wird   in das Gehäuse 1 hineingeschoben und ist darin genau   eingepasst.   Die Befestigung dieser   Hülse   erfolgt mittels federnder Sperrklinken 11. Diese sind unten im zylindrischen Innenteil der Hülse angeordnet und folgendermassen   ausgeführt.   



   Die Sperrklinken 11 sind drehbar auf einem Boden 12 der Hülse angeordnet und werden durch Federn 13 nach oben getrieben. Bei dem Hineinschieben der Hülse 24 in das Gehäuse 1 werden nun die Klinken nach   innen gedrückt   und greifen dabei in Aussparungen oder in eine ringförmige Eindrehung in der Innenwand des Gehäuses 1 ein, sobald die Hülse weit genug hineingeschoben worden ist. Zwecks Entriegelung dieser Klinken ist eine Schraube 14 in der Mitte des Bodens 12 angeordnet, welche gegen die Enden 1. 5 hinaufgeschraubt werden kann. wodurch die Klinken 11 die eingeschobene Hülse freigeben. 



   Zwecks Abdichtung des Gehäuses 1 werden unterhalb der   Hülse 24   in den erweiterten und mit Innengewinde versehenen Teil l 17 Scheiben 16, 18, die aus Dichtungsmaterial bestehen können, vermittelst der Mutter 19 eingeschraubt. Durch Andrehen der in der Mutter 19 an geordneten Schraube 20 wird sodann die Scheibe   18 fest angedrückt,   wodurch eine gute Ahdichtung erzielt wird. Je höher der Wasserdruck ist, um so besser ist die Abdichtung. 



   Oberhalb der Hülse 24 ist das Gehäuse 1 durch einen festen Boden 21 abgedichtet, wodurch der Innenteil durchaus sicher von Feuchtigkeit abgeschlossen ist. Wie später erläutert werden 
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 dem Apparate durch zwei isolierte Drähte zugeführt, die dem   Aufhängekabel entlang geführt   sind und durch den Deckel 22 der Hülse und durch den Boden 21 einem Steckkontakte 23 zu-   geführt   werden, der vor dem Einsetzen des inneren Teiles des Apparates in denselben gesteckt wird. Die beiden Drähte sind an dem nämlichen Pol einer   Elektrizitätsquelle   angeschlossen. 



  Einer dieser Stromkreise dient dem photographischen Zweck, während der andere dazu dient, das auf der Achse eines kleinen Elektromotors sitzende Schwungrad anzutreiben. Für beide Stromkreise wird die Erde als   Rückleitung   verwendet. 



   Die innere Hiilse 24, welche, wie bereits erwähnt, die wesentlichsten Mechanismen enthält. besteht aus einem zylindrischen Rohr, das an der Oberkante durch eine den   Stec, kkontakt 23   
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 vollgezogenen Linien dargestellt), so dass der Film sich nicht aufwickeln kann. Wird nun der Elektromagnet 34 durch einen Strom erregt, der von der in der Zeichnung nicht dargestellten Elektrizitätsquelle kommt und durch die unterhalb der Linse 31 angeordneten elektrischen Lampen 38 zur Erde   geführt   wird, so wird der Anker 35 angezogen und das Ende des Armes (Fig. 4, strichpunktiert) stellt sich unter den Anschlag 33, wobei die Rolle gehemmt bleibt und die Lampen bei gespanntem Film aufleuchten.

   Die Linse 31 wirft nun ein Bild der unter den in einem Ring 39 an der inneren Wand des Rohres 24 angeordneten Lampen befindlichen Vorrichtungen auf den Film. Beim Ausschalten des Stromes durch einen oberirdisch in der Leitung angeordneten Schalter erlöschen die Lampen und der Anker federt   zurück,   wobei das Ende des Armes se tlich gegen den etwa tiefer liegenden Anschlag 32 trifft (Zwischenstellung des Armes   26).   Die Rolle 28 wird dabei nicht gehemmt und dreht sich weiter, bis der folgende An-   sch'ag 32'gen das   Ende des Armes stösst. Hiebei wurde der Film um eine gewisse Strecke weitergedreht, so dass der Apparat für eine weitere photographische Aufnahme betriebstertig ist. Es genügt also eine einfache kurze Einschaltung des Stromes um jedesmal eine photographische
Aufnahme zu machen. 



   Unterhalb der   elektrischen   Lampen 38 befindet sich nun eine   DosenlibelJe 40,   deren Achse ebenso wie die Achse der Linse in der Mittelachse des Rohres 24 angeordnet ist. Die Dosen-   libelle   ist im Rohre 24 mittels der Arme 41 (Fig. 5) fest eingesetzt, die eine Hülse 42 tragen, in der die Dosenlibelle 46 mittels der   Korrektionsschrauben 4. 3 einatettbar angeordnet ist. Am   Boden der   Hülse   42 ist ein Zapfen 44 angeordnet, in dem die Spitze der   Spendet 4J ruht.

   Diese     Spindel 43 trägt   mit der in der festen Scheibe 66 gelagerten Spitze 46 einen Ring 47. und zwar so,   dass die Achse   der Spindel und der im festen Lager 48 ruhenden Spitze in der Achse des Apparates   liegen, während die Flache des Ranges   ebenfalls in dieser Achse liegt. 
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 angeordnet, die senkrecht zur Verbindungslinie der kurzen Zapfen des Ringes 49 steht. Diese Welle trägt den Anker und den Kollektor eines kleinen elektrischen Motors, sowie ein Schwung-   rad 5/. Die Magnetrole des Motors snd im Ringe 49 angeordnet, während die Stromzufuhr durch einen vom Steckkontakte 67 kommenden Draht zur Spindel 45 geführt wird, deren   Lager 44 von der Hülse 42 isoliert ist.

   Von der Spindel 45 wird der Strom in geeigneter Weise zu den Magnetpolwieklungen, zu den   Bürsten   des Motors und durch den Anker zur Erde geführt. 



  Es wird zu diesem Zwecke an geeigneten Stellen   Isolierungsl11aterial   verwendet. Es ist,   ersichtlich.   dass bei Drehung des Motors das Schwungrad in seiner Drehungsebene beharren wird   un'l dadurch   die Welle 50 auch bei schräger Lage des Apparates stets genau die nämliche Richtung beibehalten wird. Die Folge hievon ist, dass der Ring 47 stets in genau derselben Ebene bleiben wird, wenn auch der Apparat selbst gedreht werden sollte. Bei Schrägstellung des Apparates wird der Ring 47 sich aber mit dem Apparate schräg stellen. 



   An der Spitze 46 oder an dem Ringe 47 sitzt eine   Scheibe 52,   deren äusserer Umfang eine 
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 herun. sichtbar ist. Die Skalen sind derart angeordnet, dass bei senkrechter Lage des Apparates die gleichbenannten Striche senkrecht übereinander   liegen. Duh die Wirkung   des Schwungrades 51 werden nun die radialen Teilstriche des Ringes 55 stets und fortwährend nach dar   nämlichen   Himmelsrichtung hinzeigen, wenn auch der Apparat selbst gedreht oder   schräg   gestellt wird. Zwecks genauer Feststellung der Lage der Skaleneinteilung der Scheibe 52 und somit auch der   Skaleneinteilung   des Ringes   55   wird ein Halter folgender Konstruktion verwendet (Fig. 2). 
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 Apparates.

   Der Apparat wird nunmehr mittels der beschriebenen   \n Teile 16, 18, 19   und 20 wasserdicht   eingesohlossen, wonach   das untere Ende 2 des Apparates aufgeschraubt wird (Fig. 1). 



   Der Apparat wird jetzt in das Gefrierrohr gesenkt, ohne die zum Motor fahrende Leitung zu unterbrechen. Die Leitung aber, die   zur Schaltvorrichtung   der Diopter und zu den Lampen 
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 und die Skaleneinteilung des Ringes 55 beleuchtet werden. Die Linse 31 projiziert jedesmal ein Bild der Dosenlibelle   und der Skaleneinteüung   auf den Film   63,   der nach Entwicklung Bilder zeigt, wie in Fig. 5 dargestellt. Indem, wie bereits erwähnt, die Skalenstriche auf dem Ringe 55 stets in der nämlichen Richtung bleiben, die Luftblase aber bei   schräger   Richtung des Apparates aus der Mittelstellung abweicht, kann mittels der Photographien die Lage des   Gefrierrohrea   genau ermittelt werden.

   Auf der Dosenlibelle sind konzentrische Kreise 64 gezeichnet, welche In einem solchen Abstand voneinander liegen, dass, wenn die Luftblase genau unter dem zweiten kleinen Kreis, von der Mitte aus gerechnet, liegt, die Neigung des Apparates bestimmt werden kann. 



   Zieht man nun eine Linie 65 durch die Mittelpunkte der Dosenlibelle und der Luftblase, so geht diese Linie durch einen   bestimmten   Punkt der Skaleneinteilung. In Fig.   5   geht sie beispielsweise durch den mit 1310 bezeichneten Teilstrich. Die Luftblase steht hier im innersten der 
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   des Teilstriches 1310,   d. h. der untere Teil des Apparates ist in dieser Richtung abgewichen.

   Durch Aufzeichnung der aufeinanderfolgenden Neigungen des Apparates kann mann nun leicht die 
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 PATENTANSPRÜCHE : 
1.   Bohrlochneigungsmeaser   mit Kreiselkompass, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem   Gel1iiuserohr (24)   verbundene Dosenlibelle (40) mit einem Skalenring   anagestattet ist, d < 'r     mit der Spindel (45)   des   Kreiselrahmens   (47) verbunden ist. 
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Claims (1)

  1. die Stellung der Kreiselachse kontrolliert werden kann.
    3. Filmschaltvorrichtung für Bohrlochneigungsmesser mit elektromagnet schem Sperrwerk. dadurch gekennzeichnet, dass auf der Stirnfläche der Abwickelrolle (28) ein oder mehrere Paare von Anschlägen (32, 33, 32', 33') derart angeordnet sind. dass ein Ansr-hlag (.. 32') jedes Paares von der Rollenachse weiter absteht als der zweite Anschlag (33 bzw. 33') und dass vom Anker eines Elektromagneten ein Sperrarm (. 36) abwechselnd in die Bahn des einen oder anderen Anschlages bewegt wird.
    4. Bohrlochneigungsmesser mit Rollenzentriervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die unter Federwirkung stehende Hülse (5) mittels Gelenkstangen (6) mit den die Rollen (9) tragenden Kniehebeln (8) verbunden ist.
    5. Bohrlochneigungsmesser, dadurch gekennzeichnet, dass im Rohre (24) Sperrklinken (11) EMI4.6
AT76131D 1913-07-19 1913-07-19 Bohrlochneigungsmesser mit Kreiselkompaß. AT76131B (de)

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