AT76086B - Ventil für Preßluftreifen. - Google Patents

Ventil für Preßluftreifen.

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AT76086B
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Schraders Son Inc
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Ventil für   PreBluftreifen.   



   Gegenstand der Erfindung ist ein insbesondere für Pressluftreifen bestimmtes Ventil. welches aber auch für andere Zwecke verwendbar ist. 



   Das jetzt gebräuchliche normale Pneumatikventil besteht aus einem mit dem Luftschlauch verbundenen Gehäuse, welches durch eine Öffnung der Radfelge hindurchreicht. Der Ventilmechanismus wird in das Gehäuse geschraubt und zwar, zwecks leichter Zugänglichkeit, von dessen freiem äusserem Ende.   Der Ventilmechaniamua besteht   aus einem Ventilsitz, einem Ventilkolben, einer auf diesen Kolben wirkenden Feder, einem am Kolben befindlichen, durch den   Ventilsitz und die Feder hindurchragenden Stift sowie einem auf einem Zapfen drehbaren An- 'schlag, um den Ventilsitz im Gehäuse in richtiger Lage zu halten, Am Gehäuse ist eine für den  
Ventilsitz bestimmte Schulter vorgesehen, gegen welche eine am Ventilsitz befindliche Packung gepresst wird zum Zwecke einer dichten Verbindung des Ventilsitzes mit dem Gehäuse.

   Durch das Zusammenfügen dieser Teile wird ein Ventil geschaffen, bei welchem in Wirklichkeit zwei getrennte Teile vorhanden sind, das Gehäuse und das sogenannte Ventilinnere und ist bei der- artigen Ventilen das Ventilinnere vom Gehäuse gänzlich umschlossen, so dass keinerlei äussere, ein Undichtwerden begünstigende Verbindung vorhanden ist, Die   gan"e Konstruktion ist   verschlossen durch eine Ventilkappe, welche auf dem äusseren Ende des Gehäuses sitzt, wo- 
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 und ihre verschiedenen Abmessungen sind daher aufs praktische festgelegt und   normalise--il   worden. 
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 scheinend keinerlei Drosselung der Luft um den Kolben herum beim Durchströmen stattfindet.

   Es hat sich aber nach Angabe des Erfinders in der Praxis gezeigt, dass die Leistungsfähigkeit des Ventils durch   Veigrösserung   der den Kolben   aufnehmenden Kammer ganz wesentlich   zunimmt. Bisher wurde diese Kammer im Durchmesser kleiner gehalten als die Öffnung im oberen Ende des Gehäuses, durch welche der Ventilsitz eingeschraubt wurde, was erforderlich war, um die erwähnte Schulter oder den Ventilsitz zu schaffen, gegen welchen die Packung zur not- 
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 wurde, oder ob dort ein besonderes Aufhalten der Luft   stattfindet, ist ungewiss, aber   das praktische Ergebnis beweist, dass durch Vergrösserung der Ventilkammer über den Durchmesser des Sitzes hinaus die Leistungsfähigkeit des Ventils trotz Beibehaltung des   gleichgrossen   Kolbens bedeutend wächst.

   
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 welches eine Lösung der Hülse E vom Ventilkegel F verhindert. Unterhalb des Sitzes G ist eine Ventilkammer 0, in der sich der Kolben J bewegt und welche der Erfindung gemäss einen grösseren Durchmesser aufweist als der Sitz G, wodurch der Durchlass um den Kolben herum bedeutend   vergrössert wird.   Dem entgegen war bei den bisher gebräuchlichen Ventilen dieser Art der freie Raum zwischen Kolben und Gehäuse, also der wirkliche von der Kammer um den Kolben gc- 
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 änderung vorhanden und der die Anfertigung des Ventils bedingende Arbeitsgang hat nicht durch Zufall diese Ausführung verlangt, zumal die Vergrösserung der Kammer in der Herstellung ein schwieriges Arbeitsverfahren darstellt, weil durch den in Wirklichkeit sehr engen Sitz kein Hinterdrehwerkzeug verwendbar ist.

   Die erhöhte Wirkung der eine grössere Durchströmung zulassenden Ventilkammer O hat aber diese   Herstellungsschwierigkeiten überbrücken helfen   und die Möglichkeit finden lassen, durch Verwendung exzentrischer Bohrer die Kammer unter   Benutzung   der bereits festgelegten Bohrung D zu bearbeiten. 



   Es ist wünschenswert, dass der untere Teil der Kammer 0, wie die Zeichnung in P zeigt. verengt werde, zum Zwecke der zentralen Lagerung der Kappe L. Beim Einsetzen des Ventilinnern muss die Kappe L durch den Sitz C hindurchgehen und es ist vorteilhaft, wenn das untere spitz zulaufende Kammerende P im Durchmesser dem Sitz ( nahekommt, so dass die   Kappe L.   wenn sie gerade die   Bohrung G   passieren kann, streng in P sitzt. Damit aber der Luftdurchlass 
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 Fig. 2 und 3 ersichtlich. wobei die Ränder R schliessend passen,   während   sich an den Winkelflächen Luftdurchlässe S bilden. Vorteilhaft, ist die Kammer nicht mit ihrer Bohrung im Sitz G auslaufend, sondern in T abgesetzt, welcher abgesetzte Teil dem Kolben J als Führung dient und diesen in geschlossenem Zustand zentriert. 



   Die Erfindung ermöglicht somit nach Angabe des Erfinders die Erhöhung der Leistung-   fähigkeit des Vent. ils   unter Beibehaltung aller bei den jetzt.   üblichem   Ventilteilen verwendeten   ormalmal3e, so dass dieses neue Gehäuse in Verbindung mit bereits längst auf dem Markt befindlichen Ventilteilen Verwendung finden kann.   PATENT.

   ANSPRÜCHE : 
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 bindung mit der Pumpe dienenden Nippel von kleinem Durchmesser aus einem Stück besteht,   11m eh welchen   das eigentliche Ventil und der von der Gehäusewand   durch   eine Packung getrennte Ventilsitzträger   hindurchgesrhoben   werden, so dass auch der Ventilmechanismus einen kleinen   Durchmesser haben muss. dadurch   gekennzeichnet, dass die Ventilkammer (0) unterhalb des Sitzes (G) so erweitert ist, dass der Durchgangsquerschnitt für die Luft neben dem Ventil he-   deutend grösser   ist, als im Ventilsitz, zum Zwecke, die Leistung des   Ventiles zu erhöhen.   
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AT76086D 1914-07-04 1914-07-04 Ventil für Preßluftreifen. AT76086B (de)

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AT76086D AT76086B (de) 1914-07-04 1914-07-04 Ventil für Preßluftreifen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT386877B (de) * 1983-05-19 1988-10-25 Ventrex Ing Rudolf Adam Ventil Starre ventilverlaengerung fuer ein ventil, insbesondere luftreifenventil

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT386877B (de) * 1983-05-19 1988-10-25 Ventrex Ing Rudolf Adam Ventil Starre ventilverlaengerung fuer ein ventil, insbesondere luftreifenventil

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