AT7555U1 - Verpackung zum verpacken von lebensmittelprodukten und verfahren zum verpacken von lebensmittelprodukten - Google Patents

Verpackung zum verpacken von lebensmittelprodukten und verfahren zum verpacken von lebensmittelprodukten Download PDF

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Abstract

Eine Verpackung zum Verpacken von im Allgemeinen blockförmigen Lebensmittelprodukten (12) weist ein im Allgemeinen rechtwinkliges Blatt eines flachen, faltbaren Verpackungsmaterials (10) mit einer Innen- und einer Außenfläche auf, wobei das Blatt einen mittleren Körperabschnitt (14) zum Umschließen der oberen, unteren, seitlichen, vorderen und rückwärtigen Flächen des blockförmigen Lebensmittelprodukts (12), einen rahmenförmigen Verschließabschnitt (16), der den Körperabschnitt (14) zum Verschließen der Verpackung umschließt und einen vorderen (16), einen hinteren (18) und zwei Seitenabschnitte (19) aufweist, und wenigstens einen Laschenabschnitt (20, 21) benachbart an wenigstens einen der Seitenabschnitte (19) des Verschließabschnitts (16) aufweist, wobei die Verpackung derart um das Lebensmittelprodukt (12) gefaltet ist, dass der Körperabschnitt (14) das Lebensmittelprodukt (12) derart umschließt, dass die Innenfläche des Blatts (10) zu dem Lebensmittelprodukt (12) gerichtet ist, die Innenfläche eines der Seitenabschnitte (19) des Verschließabschnitts (16) an die Innenfläche des anderen der Seitenabschnitte (19) des Verschlusses (16) anstößt, und ein Verschluss entlang der vorderen (17), der hinteren (18) bzw. der Seitenabschnitte (19) des Verschließabschnitts (16) ausgebildet ist, wobei die Innenfläche des Laschenabschnittes (20, 21) und die Außenfläche des Laschenabschnittes (20, 21) zugänglich sind.

Description

AT 007 555 U1
Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft das Verpacken und ist insbesondere auf eine verbesserte Verpackung zum Verpacken von Lebensmittelprodukten, beispielsweise Schokoladentafeln gerichtet. Ferner ist die vorliegende Erfindung auf ein Verfahren zum Verpacken derartiger Lebensmittel-5 Produkte gerichtet.
Oftmals wird eine Umhüllung, die zum Verpacken von Lebensmittelprodukten, wie z. B. Schokoladentafeln, geeignet ist, aus einem Material gefertigt, das im Wesentlichen gas- und feuchtigkeitsundurchlässig ist, um den Artikel bei einem gewünschten Frischheitsgrad zu halten. Ferner ist die Verpackung dafür vorgesehen, für den Verbraucher Informationen zur Verfügung zu stellen, 10 z. B. den Inhalt der Verpackung, seine Herkunft oder andere Informationen. Zusätzlich muss die Umhüllung für ein angenehmes Erscheinungsbild des Produkts sorgen.
Ferner ist es eine wesentliche Anforderung derartiger Umhüllungen, insbesondere für Imbissartikel, wie z. B. Schokoladentafeln, dass diese Verpackungen leicht geöffnet werden können. Jedoch besteht häufig eine Schwierigkeit beim Öffnen der Verpackung infolge der Festigkeit des 15 Umhüllungsmaterials, und seines Widerstands gegen Reißen. Insbesondere besteht eine Anforderung, dass die Verpackung ohne die Hilfe eines zusätzlichen Werkzeugs, wie z. B. einer Schere oder eines Messers geöffnet werden kann.
Stand der Technik
Blockförmige Produkte, insbesondere Lebensmittelprodukte, die als Imbiss verwendet werden, 20 sind häufig in ein Blatt eines ebenen, faltbaren Verpackungsmaterials eingehüllt. Üblicherweise ist dieses Blatt im Allgemeinen rechtwinklig. Ein derartiges Blatt weist eine Innenfläche und eine Außenfläche auf, wobei die Innenfläche diejenige Oberfläche ist, die zu dem zu verpackenden Lebensmittelprodukt gerichtet ist. Nachfolgend wird ein Haftmittel auf die Innenfläche des blattförmigen Verpackungsmaterials auf einen rahmenförmigen Abschnitt aufgebracht, der den Mitteiab-25 schnitt umgibt, auf den das blockförmige Lebensmittelprodukt gelegt wird. Alternativ ist es möglich, eine Innenfläche des Verpackungsmaterials vorzusehen, die eine durch Druck verschließbare und wiederverschließbare wachsartige Überzugszusammensetzung aufweist. Beispielsweise können selbsthaftende thermoplastische Materialien verwendet werden, die aneinander haften, wenn ein mäßiger Druck aufgebracht wird. 30 Nachfolgend wird das Blattmaterial um das blockförmige Lebensmittelprodukt derart gefaltet, dass das blockförmige Lebensmittelprodukt umhüllt wird, und die Innenflächen von zwei entgegengesetzten Abschnitten des rahmenförmigen Verschließabschnitts einander berühren. In diesem Zustand werden die Verschlüsse um den Verschließabschnitt ausgebildet. Da der Verschließabschnitt rahmenförmig ist und sich von dem mittleren Körperabschnitt des Blattmaterials, auf wel-35 ches das Lebensmittelprodukt gelegt ist, zu sämtlichen Außenrändern des blattförmigen Verpackungsmaterials erstreckt, werden die Verschlüsse an den äußersten Rändern der Verpackung ausgebildet. Demzufolge ist es für einen Benutzer schwierig, die Verpackung ohne die Hilfe von zusätzlichen Werkzeugen, z. B. einer Schere oder Messern zu öffnen. Demzufolge sind derartige Verpackungen häufig mit Einschnitten oder Perforationen versehen, welche die bequeme Öffnung 40 der Verpackung verbessern. Derartige zusätzliche Elemente sind an speziellen Stellen der Verpackung vorgesehen.
Um dieses Problem zu überwinden, offenbart die US 3 291 377 eine bequem öffenbare Verpackung zum Umschließen eines verderblichen Lebensmittels. Insbesondere weist diese Verpackung einen rechtwinkligen Zuschnitt in der Form eines im Allgemeinen rechtwinkligen Blatts eines Ver-45 packungsmaterials auf. Dieser Zuschnitt weist einen mittleren Körperabschnitt auf, auf den ein zu verpackendes Lebensmittelprodukt gelegt wird. Zusätzlich weist der Zuschnitt Laschen an entgegengesetzten Längsseiten des Mittelabschnitts auf. Wenn ein blockförmiges Produkt verpackt werden soll, wird der Zuschnitt um das Produkt derart gefaltet, dass Flügel des Zuschnitts, die an entgegengesetzten Seiten des Produkts vorgesehen sind, aneinander derart anstoßen, dass sie so Fläche zu Fläche liegen. Nachfolgend werden die Laschen, die an die Extremitäten der Flügel angebracht sind, nach innen der Umhüllung entlang Faltlinien gefaltet, und daran versiegelt. Die Verpackung selbst wird derart verschlossen, dass die gefalteten Laschen, die Lappen formen, frei zugänglich bleiben. Insbesondere wird die Verpackung entlang der anliegenden Flügel und der vorderen und rückwärtigen Verschlussbereiche verschlossen. Obwohl diese Art von Verpackung 55 einen besseren Zugang zu dem Lebensmittelprodukt schafft, indem einfach eine Zugkraft manuell 2 AT 007 555 U1 auf die Lappen aufgebracht wird, ist ihre Herstellung vergleichsweise kompliziert.
Darstellung der Erfindung
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verpackung zum Verpacken von im Allgemeinen blockförmigen Lebensmittelprodukten zu schaffen, die bequem öffenbar und leicht 5 herstellbar ist. Ferner ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Verpacken eines blockförmigen Lebensmittelprodukts zu schaffen.
Diese Aufgaben werden durch eine Verpackung mit den Merkmalen nach Anspruch 1 und ein Verfahren nach Anspruch 9 gelöst.
Es ist anzumerken, dass die Begriffe Oberseite", "Unterseite", "Seite", "Vorderseite" und 10 "Rückseite" und ähnliches die Richtung des blattartigen Verpackungsmaterials bezeichnen, wenn dieses innerhalb einer Verpackungsmaschine gefördert wird. Offensichtlich werden diese Richtungen gegenwärtig als die zweckmäßigsten zum Verpacken eines Lebensmittelprodukts angesehen. Jedoch ist die Erfindung nicht auf diese Richtungen beschränkt. Im Gegenteil, diese dienen dazu, die Beschreibung der vorliegenden Erfindung zu vereinfachen. 15 Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, dass das Öffnen einer Verpackung für ein blockförmiges Lebensmittelprodukt dadurch vereinfacht wird, dass laschenförmige Lappen entlang eines der Verschlüsse vorgesehen werden, nämlich eines Verschlusses oder eines Siegels oder einer Versiegelung, der/das/die über die Rückseite einer Verpackung läuft. Demzufolge kann die Verpackung dadurch geöffnet werden, dass einfach eine manuelle Kraft aufgebracht wird, und die Lap-20 pen oder laschenförmigen Lappen voneinander derart weggezogen werden, dass die Falte, die durch den Verschluss gebildet wird, der über die Rückseite der Verpackung läuft, geöffnet wird. Zum Ausbilden der Verschlüsse kann jegliches Mittel, das als solches in der Technik wohl bekannt ist, beispielsweise die Aufbringung von Haftmittel oder die Verwendung eines thermoplastischen Materials an den Innenflächen des Verschließabschnitts verwendet werden. 25 Es ist ferner ein Gedanke der vorliegenden Erfindung, ein kompliziertes Falten der mit Laschen versehenen Abschnitte zu vermeiden, wie dies durch die Verpackung erforderlich ist, die in der US 3 291 377 offenbart ist. Dies kann dadurch erreicht werden, dass der Verschließabschnitt derart vorgesehen wird, dass er sich nicht zu sämtlichen Rändern des blattförmigen Materials erstreckt, und dass insbesondere wenigstens ein Laschenabschnitt an den Verschließabschnitt in 30 Richtung des Außenrandes des rechtwinkligen, faltbaren Verpackungsmaterials benachbart ist. Dies bedeutet insbesondere, dass nur der Verschließabschnitt selbst mit einem Haftmittel überzogen ist, oder mit einer entsprechenden Schicht versehen ist, welche für die Haftung des Referenzabschnitts des Verpackungsmaterials aneinander sorgt. Demzufolge kann die Verpackung so einfach wie eine herkömmliche Verpackung hergestellt werden, die für einen Verschließabschnitt 35 sorgt, der sich zu den Außenrändern des faltbaren Verpackungsmaterials erstreckt.
Das Blattmaterial weist zwei Laschenabschnitte entgegengesetzt zueinander auf. Dies bedeutet, dass einer der Laschenabschnitte an einen Seitenabschnitt des Verschließabschnitts, und der andere Laschenabschnitt an den anderen der Seitenabschnitte des Verschließabschnitts benachbart ist, und zwar derart, dass beide Laschenabschnitte zueinander parallel sind. Dies stellt ein 40 einfaches Öffnen der Verpackung sicher, da beide Laschenabschnitte durch einen Benutzer mit den Fingern ergriffen und voneinander weggezogen werden können.
Bevorzugte Ausführungsformen sind durch die verbleibenden Ansprüche gekennzeichnet.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind diese Laschenabschnitte entlang der Ränder des blattartigen Verpackungsmaterials vorgesehen, die parallel zu der Zuführrichtung in einer 45 Verpackungsmaschine sind. Dies verbessert die Verarbeitbarkeit, wenn ein blockförmiges Lebensmittelprodukt verpackt wird.
Insbesondere ist anzumerken, dass durch den Ausdruck "blockförmiges Lebensmittelprodukt" ein Quader, ein Prisma oder ähnliche Formen angesprochen sind, solange das Lebensmittelprodukt als ein zu verpackender Block vorgesehen ist. 50 Einer der Laschenabschnitte ist breiter als der andere der Laschenabschnitte. Dies stellt ein leichteres Ergreifen der Laschenabschnitte durch einen Benutzer sicher, der die Verpackung öffnen möchte.
Vorzugsweise ist der Verschluss durch Haftmittel ausgebildet, das auf die Innenflächen des Blatts in dem Verschließabschnitt aufgebracht ist. Durch das Aufbringen von Haftmittel, insbeson-55 dere eines abziehbaren Haftmittels kann das Dichtungs-, Verschluss-, Siegel- oder Versiege- 3 AT 007 555 U1 lungsmittel genau auf nur diejenigen Abschnitte des blattartigen Materials aufgebracht werden, welche den Verschluss bilden sollen.
Zusätzlich kann ein Muster in diese Abschnitte geprägt werden, um die Verschließfestigkeit der Verpackung zu erhöhen. Dies kann dadurch erreicht werden, dass ein Druck aufgebracht wird, 5 wenn der Verschluss erzeugt wird.
Die Verpackung gemäß der Erfindung ist insbesondere für die Verwendung zum Umhüllen eines Produkts geeignet, das eine dekorative obere Fläche und eine Bodenfläche aufweist, insbesondere Konfekt, das wenigstens eine dekorative Oberfläche aufweist. In diesem Fall wird das Lebensmittelprodukt bevorzugt an dem Blattmaterial derart angeordnet, dass nach dem Verschlie-10 ßen der Verpackung die dekorative obere Fläche des Lebensmittelprodukts zu dem Verschluss gerichtet ist, der durch den Seitenabschnitt des Verschließabschnitts gebildet wird, und der üblicherweise in einem Mittelabschnitt der oberen Fläche des Produkts verläuft. Dies ist vorteilhaft, da ein Benutzer unmittelbar das dekorative Muster oder die geprägte Information des Lebensmittelprodukts erkennt, wenn er die Verpackung öffnet. 15 Beispielsweise ist ein derartiges Lebensmittelprodukt eine Schokoladentafel.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die verschlossenen Seitenabschnitte des Verschließabschnitts zusammen mit dem wenigstens einen benachbarten Laschenabschnitt um eine Faltlinie gefaltet, die an der Grenze des mittleren Körperabschnitts zu einem der Seitenabschnitte ausgebildet ist. Dies kann vor oder nach dem Verschließen vorgenommen werden. Dies bedeutet, 20 dass die Verpackung flach bleibt und demzufolge sehr geeignet für den Transport oder die Lagerung ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Nachfolgend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand eines nicht beschränkenden Beispiels in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen: 25 Fig. 1 schematisch ein Produkt, das auf einer Folienumhüllung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angeordnet ist;
Fig. 2 eine geöffnete Verpackung, bei der eine Vorderfläche eines Lebensmittelprodukts zu dem Verbraucher gerichtet ist; und
Fig. 3 eine geöffnete Verpackung, bei der eine Rückfläche des Lebensmittelprodukts zu dem 30 Verbraucher gerichtet ist.
Bevorzugte Ausführunasform der Erfindung
Fig. 1 zeigt schematisch ein im Allgemeinen rechtwinkliges Blatt eines flachen, faltbaren Verpackungsmaterials 10, das in der Richtung des Pfeils A in der Verpackungsmaschine gefördert wird. Das Blatt aus faltbarem Verpackungsmaterial weist eine Innenfläche (in Fig. 1 sichtbare 35 Oberfläche) und eine Außenfläche auf. Ferner weist das Blatt einen mittleren Körperabschnitt zum Umschließen der oberen, unteren, seitlichen, vorderen und rückwärtigen Flächen eines blockförmigen Lebensmittelprodukts 12 auf, das in Fig. 1 als eine Schokoladentafel dargestellt ist. Dieser mittlere Körperabschnitt ist in Fig. 1 mit der Referenznummer 14 bezeichnet.
Ferner umgibt ein rahmenförmiger Verschließabschnitt 16 den mittleren Körperabschnitt. Der 40 Verschließabschnitt 16 ist an der Innenfläche des Blattmaterials 10 mit einem Haftmittel überzogen oder ist aus einem thermoplastischen Material beispielsweise derart ausgebildet, dass Verschlüsse unter Temperaturen und Drücken ausbildet werden können, die ein Haften des Überzugs an sich selbst auslösen.
Angesichts der Zuführrichtung des Verpackungsmaterials in der Verpackungsmaschine weist 45 der Verschließabschnitt einen Vorderabschnitt 17, einen Hinterabschnitt 18 und zwei Seitenabschnitte 19 auf.
Der Vorderabschnitt 17 und der Hinterabschnitt 18 des Verschließabschnitts 16 sind derart angeordnet, dass sie sich zu dem Rand des im Allgemeinen rechtwinkligen Blatts aus dem flachen faltbaren Verpackungsmaterial 10 erstrecken. Die Seitenabschnitte 19 sind zwischen dem mittleren 50 Körperabschnitt 14 und den beiden Laschenabschnitten 20, 21 angeordnet. Die Laschenabschnitte 20, 21 erstrecken sich über die gesamte Länge der Seitenabschnitte des Verschließabschnitts und bilden den seitlich äußeren Endabschnitt des Blatts von Verpackungsmaterial.
Wie in Fig. 1 zu erkennen ist, ist der Laschenabschnitt 20 breiter als der Laschenabschnitt 21.
Das faltbare Material kann aus einem beliebigen geeigneten Material ausgebildet sein, das ins-55 besondere für das Verpacken von Lebensmittelprodukten geeignet ist. Insbesondere sind Anforde- 4 AT 007 555 U1 rungen im Hinblick auf die Gas- und Feuchtigkeitstundurchlässigkeit, eine angenehme Erscheinungsform, Robustheit, Bedruckbarkeit usw. in Betracht zu ziehen.
Nachfolgend wird das Verfahren zum Verpacken eines Lebensmittelprodukts 12 unter Verwendung einer in Fig. 1 gezeigten Verpackung 10 beschrieben. 5 Das Lebensmittelprodukt 12, beispielsweise eine Schokoladentafel wie in Fig. 1 gezeigt, wird auf dem Verpackungsmaterial derart angeordnet, dass das Lebensmittelprodukt 12 die Innenfläche des Blatts berührt. Wie in Fig. 1 zu erkennen ist, wird das Lebensmittelprodukt 12 bevorzugt an dem Blatt derart angeordnet, dass seine dekorative Oberfläche, beispielsweise eine Oberfläche mit einer Prägung, einer Produktinformation oder Nuten zum Brechen des Lebensmittelprodukts, nach io oben gerichtet ist. Das Lebensmittelprodukt 12 kann gemäß den jeweiligen Anforderungen innerhalb des mittleren Körperabschnitts des Verpackungsmaterials angeordnet werden. Insbesondere muss, wenn es erforderlich ist, dass die Verschlusslinie, die durch die Seitenabschnitte 19 des Verschließabschnitts gebildet wird, in einem Mittelabschnitt des Lebensmittelprodukts 12 angeordnet ist, das Lebensmittelprodukt 12 mittig und symmetrisch innerhalb des mittleren Körperab-15 Schnitts und des Verschließabschnitts angeordnet werden. Es ist anzumerken, dass dies nicht notwendigerweise bedeutet, dass das Lebensmittelprodukt 12 symmetrisch innerhalb der gesamten Oberfläche des Blatts von Verpackungsmaterial angeordnet wird. Dies gilt infolge der Wirkung, dass die Laschenabschnitte 20, 21 unterschiedliche Breiten haben können.
Nachfolgend wird das Blattmaterial um das Lebensmittelprodukt 12 derart gefaltet, dass die In-20 nenflächen (d. h. die in Fig. 1 sichtbaren Flächen) der Seitenabschnitte 19 des Verschließabschnitts 16 einander berühren. Dies bedeutet, dass die Innenflächen der Laschenabschnitte 20, 21 ebenso zueinander gerichtet sind. Nachfolgend wird ein Verschluss ausgebildet, indem beispielsweise Druck aufgebracht wird, und zwar nur innerhalb der Verschließabschnitte und derart, dass die Seitenabschnitte 19 einander berühren, und derart, dass der Vorderabschnitt 17 des Ver-25 schließabschnitts 16 auf sich selbst zurückgefaltet wird, ebenso wie der hintere Abschnitt 18 des Verschließabschnitts auf sich selbst zurückgefaltet wird. Demzufolge berühren die Innenfläche des Vorderabschnitts 17 und die Innenfläche des Hinterabschnitts 18 einander.
Nachfolgend können die überlappenden Abschnitte 19 und 20, 21 des Verpackungsmaterials zurück auf den mittleren Körperabschnitt gefaltet werden, beispielsweise um die Grenze des mittle-30 ren Körperabschnitts 14 zu dem rechtsseitigen Seitenabschnitt 19 des Verschließabschnitts oder um die Grenze des Mittelabschnitts 14 zu dem linksseitigen Seitenabschnitt 19 des Verschließabschnitts. Dies bedeutet, dass die Außenflächen des jeweiligen Seitenabschnitts 19 und der benachbarte Laschenabschnitt die Außenfläche des mittleren Körperabschnitts berühren.
Demzufolge wird eine fertige Verpackung erhalten, die in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist. Es ist 35 anzumerken, dass die Laschenabschnitte 20, 21 nur lose derart aufeinander gelegt werden, dass die Innenfläche sowie Außenfläche derselben zugänglich bleibt.
Demzufolge kann ein Benutzer, der die Verpackung öffnen möchte, einen oder vorzugsweise beide der Laschenabschnitte 20, 21 ergreifen und sie derart voneinander wegziehen, dass die Verpackung wie in Fig. 2 und 3 gezeigt geöffnet wird. 40 In Abhängigkeit von der Ausrichtung der Lebensmittelprodukte 12 ist die dekorative Oberfläche des Lebensmittelprodukts 12 oder die untere Oberfläche des Lebensmittelprodukts 12 zu dem Verbraucher gerichtet, wenn die Verpackung, wie gezeigt in Fig. 2 und 3, geöffnet wird, wobei in Fig. 2 die dekorative Oberfläche zu dem Verbraucher gerichtet ist, und in Fig. 3 die untere Oberfläche. Wenn das Lebensmittelprodukt 12 beispielsweise prismaförmig ist, ist es selbstverständlich 45 möglich, dass zwei dekorative Oberflächen nach oben gerichtet sind.
Wenn für die Bodenfläche vorgesehen ist, dass sie zu dem Verbraucher gerichtet ist, wenn die Verpackung geöffnet wird, muss das Lebensmittelprodukt 12 umgekehrt bezüglich der in Fig. 1 gezeigten Situation auf dem Verpackungsmaterial angeordnet werden.
Demzufolge schafft die folgende Erfindung eine Verpackung zum Verpacken von im Allgemei-50 nen blockförmigen Lebensmittelprodukten, die bequem zu öffnen und leicht herzustellen ist. Insbesondere sind keine zusätzlichen Faltschritte erforderlich. 5 55

Claims (4)

  1. 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 AT 007 555 U1 ANSPRÜCHE: 1. Verpackung zum Verpacken von im Allgemeinen blockförmigen Lebensmittelprodukten (12), wobei die Verpackung ein im Allgemeinen rechtwinkliges Blatt eines flachen, faltbaren Verpackungsmaterials (10) mit einer Innen- und einer Außenfläche aufweist, wobei das Blatt einen mittleren Körperabschnitt (14) zum Umschließen der oberen, unteren, seitlichen, vorderen und rückwärtigen Flächen des blockförmigen Lebensmittelprodukts (12), einen rahmenförmigen Verschließabschnitt (16), der den Körperabschnitt (14) zum Verschließen der Verpackung umschließt und einen vorderen (17), einen hinteren (18) und zwei Seitenabschnitte (19) aufweist, und zwei Laschenabschnitte (20, 21) aufweist, wobei einer der Laschenabschnitte (20) an einen Seitenabschnitt (19) des Verschließabschnitts (16) benachbart ist, und der andere Laschenabschnitt (21) an den anderen der Seitenabschnitte (19) des Verschließabschnitts (16) benachbart ist, wobei die Verpackung um das Lebensmittelprodukt (12) derart gefaltet ist, dass der Körperabschnitt (14) das Lebensmittelprodukt (12) so umschließt, dass die Innenfläche des Blatts (10) zu dem Lebensmittelprodukt (12) gerichtet ist, die Innenfläche eines der Seitenabschnitte (19) des Verschließabschnitts (16) an die Innenfläche des anderen der Seitenabschnitte (19) des Verschließabschnitts (16) anstößt, und ein Verschluss entlang der vorderen (17), der hinteren (18) bzw. der Seitenabschnitte (19) des Verschließabschnitts (16) ausgebildet wird, wobei die Innenfläche des Laschenabschnittes (20, 21) und die Außenfläche des Laschenabschnittes (20, 21) zugänglich sind, wobei einer der Laschenabschnitte (20) breiter ist als der andere der Laschenabschnitte (21), beide Laschenabschnitte (20, 21) frei von Haftmittel sind, und die Laschenabschnitte (20, 21) derart gefaltet sind, dass der breitere Laschenabschnitt (20) auf dem schmaleren Laschenabschnitt (21) angeordnet ist. 2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss mittels eines Haftmittels ausgebildet ist, das auf die Innenflächen des Blatts (10) in dem Verschließabschnitt (16) aufgebracht ist. 3. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmittel, das auf den vorderen (17), den hinteren (18) und die beiden Seitenabschnitte (19) aufgebracht ist, abziehbar ist. 4. Verpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss mittels eines gemusterten Abzieh-Dichtungsmittels ausgebildet ist. 5. Verpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss durch Prägen eines Musters in einen Abzieh-Verschluss ausgebildet ist. 6. Verpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschenabschnitte (20, 21) aus einer einzigen Lage des Verpackungsmaterials (10) ausgeführt sind. 7. Verpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein im Allgemeinen blockförmiges Lebensmittelprodukt (12) enthält. 8. Verpackung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Lebensmittelprodukt eine dekorative obere Fläche aufweist, die zu dem Verschluss gerichtet ist, der durch die Seitenabschnitte (19) des Verschließabschnitts (16) ausgebildet ist. 9. Verpackung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Lebensmittelprodukt (12) eine Schokoladentafel ist. 10. Verwendung einer Verpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche zum Verpacken eines Produkts (12) mit einer dekorativen oberen Fläche und einer unteren Fläche. 11. Verwendung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die dekorative obere Fläche des Lebensmittelprodukts zu dem Verschluss gerichtet ist, der durch die Seitenabschnitte (19) des Verschließabschnitts (16) ausgebildet ist. 12. Verwendung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Lebensmittelprodukt (12) eine Schokoladentafel ist. 13. Verfahren zum Verpacken eines blockförmigen Lebensmittelprodukts mittels einer Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, mit folgenden Schritten: a) Anordnen des Lebensmittelprodukts auf der Innenfläche des Blatts in dem mittleren Körperabschnitt; 6 55 5 AT 007 555 U1 b) Falten des Blatts um das Lebensmittelprodukt derart, dass das Lebensmittelprodukt durch das Blatt umschlossen ist, und die Seitenabschnitte des Verschließabschnitts mit ihren Innenflächen aneinander anstoßen; und c) Verschließen der Verpackung entlang der Verschließabschnitte.
  2. 14. Verfahren nach Anspruch 13, ferner mit dem Schritt des Faltens der aneinander anstoßenden Seitenabschnitte des Verschließabschnitts zusammen mit dem wenigstens einen benachbarten Laschenabschnitt um eine Faltlinie, die an der Grenze des mittleren Körperabschnitts zu einem der Seitenabschnitte ausgebildet ist. 10 15
  3. 15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Lebensmittelprodukt an dem mittleren Körperabschnitt derart angeordnet wird, dass eine obere, dekorative Oberfläche des Produkts oben ist, und das Blatt derart gefaltet wird, dass der Verschluss, der durch die Seitenabschnitte des Verschließabschnitts ausgebildet wird, an die dekorative Oberfläche des Produkts benachbart ist.
  4. 16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschenabschnitte parallel zu der Zuführrichtung des Blatts in einer Verpackungsmaschine sind. HIEZU 2 BLATT ZEICHNUNGEN 20 25 30 35 40 45 50 7 55
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HA9K Mention of the inventor

Inventor name: EXNER RON, ICKING (DE); DAGESTAD OLAV, OSLO (NO);

MN9K Cancelled due to lapse of time